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Nachträgliche Mauerdurchführung für 32mm PE-Rohre

Diskutiere Nachträgliche Mauerdurchführung für 32mm PE-Rohre im Forum Abdichtungen im Kellerbereich auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Nachträgliche Mauerdurchführung für 32mm PE-Rohre

    Hallo.

    Für die Gartenbewässerung möchte ich gerne die Pumpe, Magnetventile, Bewässerungscomputer etc. frostsicher im Keller haben.
    Dafür müssten vier 32mm PE-HD-Rohre ca 40cm unter der Erde (Pflaster) durch die Kellerwand. Keller ist für "höherwertige" Nutzung, also beheizbar und in der thermischen Hülle integriert.
    Wandaufbau: Wu-Beton, Bitumendickbeschichtung, 10cm Perimterdämmung und Noppenbahn. Lastfall vermute ich gelegentlich aufstauendes Sickerwasser. Grundwasser ca 1 m unter Kellerboden.

    Nun bin ich mir nicht ganz sicher, welche Lösung die bessere ist:

    a) Kernloch 70mm und die Durchführung mit Brunnenschaum ausschäumen und außen wieder "schwarz anmalen"?


    b) Kernloch 70mm und jeweils außen den Pressringverschluss und innen "Gummitülle" damit das Rohr in Position bleibt oder pro Rohr gleich 2 Pressringverschlüsse? Muss das Kernloch vorher behandelt werden (Korrosionsschutz für Bewehrung)?


    c) Kernloch etwas größer als die 32mm, Rohr anrauhen und mit Brunnenschaum fixieren und dann mit dem zum System gehörenden Kleber diese Manschette drauf.
    [IMG]http://www.***********.de/bilder/einsatz/pipe_wanddurchdringung.jpg[/IMG]

    Variante C erscheint mir bisher am besten geeignet, von den Kosten her sind denke ich alle ähnlich.

    Variante D von einem "Handwerker" wäre gewesen: Kernoch 35mm (besser 33mm), angerauhtes Rohr mit schwarzer Pampe einpinseln und von außen durchschieben, anschließen Dichtingsring aus PE-Rohrverbinder drüberstülpen, fertig. Wäre natürlich die günstigste Methode

    Über Tipps und Erfahrungen freue ich mich. Oder gibt es noch andere Lösungen?

    Danke und Gruß
    Baldbauherr
    (der ein Haus gekauft hat und vorerst doch nicht baut)
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  2. Nachträgliche Mauerdurchführung für 32mm PE-Rohre

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  3. #2

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    Hallo Baldbauherr,

    Variante b ist die einzig vernünftige. Allerdings solltest Du zwei Schraubdichtungen einbauen. Die Äussere bündig einbauen und zur Sicherheit mit Bitumendickbesdchichtung überziehen. Die innere um ca. 2-3 cm zurückversetzt einbauen und nicht überputzen. So ist eine immer wiederkehrende Überprüfung der Dichtmannschette gewährleistet.
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  4. #3
    Themenstarter

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    Hallo Polier,

    danke für den Tipp. Kannst Du mir kurz erklären weshalb innen auch eine Schraubdichtung sinnvoll ist? Bei einem Hersteller gibt es Gummipassteile ohne Verschraubung für innen um das Rohr "mittig" zu halten.
    Muss das Kernloch vorher behandelt werden und bleibt der Zwischenraum zwischen beiden Dichtungen (innen und außen) hohl?

    Was spricht gegen diese Lösung? Die war mir eigentlich am sympathischsten, wegen der kleineren Löcher ;(
    Negative Erfahrungen damit?

    Danke und Gruß
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  5. #4
    Avatar von susannede
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    http://www.doyma.de/xml/doyxsl.xsql?...bauanleitungen

    Viele bunte Filmchen...anschauen !
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  6. #5

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    Baldbauherr: Das Produkt welches Du unter #3 mit dem Link anpreist kenne ich gar nicht... Laut Herstellerseite ist es aber wohl auch druckwasserdicht. Ansonsten sind mir auch immer die Einbauteile, die susannede verlinkt hat, sympathisch. Gibt es nicht nur von dieser Firma.
    Und ja, wenn man es richtig machen möchte muss das Kernloch behandelt werden. Es liegt ja geschnittenes Bewehrungseisen frei an der Oberfläche (also bei einem Betonkeller).
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  7. #6
    Themenstarter

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    @susannede

    Danke, die Filmchen hatte ich dort noch garnicht entdeckt

    Zitat Zitat von RMartin Beitrag anzeigen
    Und ja, wenn man es richtig machen möchte muss das Kernloch behandelt werden. Es liegt ja geschnittenes Bewehrungseisen frei an der Oberfläche (also bei einem Betonkeller).
    Richtig machen will ich es natürlich. Nur frage ich mich ob sich hier das Selbermachen lohnt (Kernlochbohrer mieten, Bohrkrone...)

    Wer macht sowas am besten? Also Kernlochbohrungen plus Wanddurchführungen mit Abdichtung? Gibt es da spezielle Firmen oder macht das "jeder" Rohbauer, GWI oder Elektriker?

    Oder nur die Löcher bohren lassen und den Rest selbst?

    danke und Gruß
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  8. #7
    Avatar von Der Bauberater
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    Zitat Zitat von Baldbauherr Beitrag anzeigen
    Wer macht sowas am besten?
    z.B.

    Gelbe Seiten kennen sich da aus
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  9. #8

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    @ Baldbauherr

    Der Zwischenraum zwischen den Dichtungen bleibt hohl. Die innere Dichtung ist quasi eine zweite Sicherheit. Der Beton muss nicht behandelt werden, da zwischen den Dichtungen keine Korrosion zustande kommen kann. Am besten lässt Du diese Maßnahme von einer Fachfirma durchführen. Wenn Du es selbermachst, übernimmt niemand eine Garantie.
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  10. #9

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    Der Polier: Ähem....wenn Eisen frei an der Oberfläche liegt (in dem Fall die Schnittkanten) kommt es zu Korrosion. Ist ja kein luftleerer Raum oder ein Vakuum?!
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  11. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  12. #10

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    @ RMartin

    Wenn man die Schraubdichtungen genau auf die innere und äussere Bewehrung setzt, kann keine Korrosion stattfinden. So bauen wir die Dichtungen ein und haben bis jetzt noch keine Mängelrügen erhalten.
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  13. #11
    Themenstarter

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    Guten Abend.

    Da die Doy... etwas den finanziellen Rahmen für meine Gartenbewässerungskonzept sprengen (ich bräuchte ja 8 Stück), habe ich weiter recherchiert und bin nun auf folgendes gestoßen.

    Das untere Video

    Beim Suchen habe ich auch Beiträge gefunden, die dieses Verfahren gegenüber der Pressringdichtung sogar vorziehen (angebliche Auskunft eines Wasserversorgers), da das Gummi in der Pressringdichtung mit der Zeit nachgibt oder porös und dann undicht werden könnte....

    Kann mir jemand Nachteile beim M 3000 nennen? Wollte nämlich eigentich pro Loch mit Abdichtung nicht unbedingt 250.- € ausgeben.

    Gruß
    Ex-Baldbauherr
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