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  1. #1

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    Kellersanierung beim Altbau – Wie optimal weiter vorgehen?

    Hier mal eine Beschreibung der jetzigen Problematik, hoffentlich ohne zu viel zu sülzen:
    Wir haben vor 6 Wochen ein wunderschönes Grundstück mit Haupthaus von 1960 und Anbau von 1980 erworben.

    Das Entkernen ist nach 3 Wochen jetzt fast abgeschlossen.
    Jetzt gehen wir mit den 3. Architekten das Projekt an, wobei ich mittlerweile sowenig Architekt wie möglich möchte. ( 1. hat nach 2 Wochen mitgeteilt das er erst in 2 Monaten Zeit hat, 2 . wollte einen Umbauzuschlag von 60% und hat des vorgegebene Budget von 250K deutlich überschritten und wollte für sich 95.000 –abgesetzt)
    Am Dienstag kommt dann der 3. !

    Der Keller des Anbaus hat massive Feuchtigkeitsprobleme von derzeit unbekannter Ursache.
    Bisherige Fakten:
    Der Keller des Haupthauses ( 1960) hat an 3 Aussenwänden ( von ca. 10 ) etwas Feuchte. Ca. 8 Räume und 110 qm.

    Der Anbaukeller ( ca 50 qm ) besteht aus 5 Räumen, 1 Heizöllagerraum , 1 Kellerraum mit einem Pumpensumpf( ca. 50 x 50 cm) Jung Pumpe pumpt ca. alle 15 Minuten, sowie 3 weitere Räume ist massiv durchfeuchtet.
    Boden und unterer Bereich des Mauerwerks nass.

    Den alten Estrich, 2 cm Styropur und so ne Art Teerpappe habe ich jetzt kpl. entfernt- das Wasser stand 1-2 cm, durch 2 Bautrockner innerh. von 3 Tagen war es oberflächentrocken,auch die Mauern machen einen trockeneren Eindruck. Nach 3 Tagen ist über Nacht leider die Pumpe ausgefallen und es standen morgens 2 cm Wasser im gesamten Keller. Na ja 6 Std per Hand ausgeschöpft.
    Jetzt habe ich eine neue Pumpe einbauen lassen und eine 2. Baumarktpumpe zur Sicherheit etwas höher eingesetzt. Nach 2 Tagen mit 2 Bautrockner ist es wieder oberflächentrocken , bis auf kl. Randstreifen am Mauerwerk (fast rundum) .
    Meine Beobachtung 1 Kellerraum wirkt so, als wenn die Feuchtigkeit von unten durch die Bodenplatte o. durch das mauerwerk dringt.
    Die ehemalige 86 jährige Besitzerin sprach von einer Quelle auf dem Grundstück ca. 3 Meter vom diesem Keller entfernt . In 1-2 Metern Tiefe wäre Wasser ,welche sie auch jahrelang genutzt haben, aber sich dann irgendwann haben anschliessen lassen an örtlichen Versorger. War das erste Haus in der Strasse . Jetzt sind es mehr als Hundert.
    Ich gehe mal von einer schwierigen Grundwassersituation aus , Gespräche mit Nachbarn bestätigen dies.

    Jetzt habe ich ein Angebot von einer Isolierungsfirma nur für den Anbau für ca. 30 lfm. Aussenisolierung einer Kellerwand stuawasserdicht erneuern:

    Das Objekt kann von allen Seiten gut angefahren werden , ausreichend Platz zum Lagern von Aushub.

    Die Aussenanlagen machen wir eh kpl. neu von daher alles egal. Versorgeranschlüsse liegen alle im Anbaukeller.

    ca. . 52 cbM Erdreich ausheben u. lagern je cbm 69 = 3588
    ca. 12 cbm Erdreich v. hand je cbm 128 = 1536
    5 Stck. Kellerschächte demontieren und spätern wieder anschrauben = 460
    Ca. 30 lfm vorh. Drainage ausbauen , entsoregn neue Dr. mit Filterflies im Kiesbett umwickelt im kKesbett verlegt je lfm 55 = 1650
    2 Stck. Spülrohre f. Drainage neu setzen je 50 = 100
    1 Stck. Sammelbecke n f. Drainage-Wasser ausserhalb des Hauses neu bauen u. an die Abwasserleitung anschl. mit 1 Tauchpumpe anschl.
    Pauschal = 2500
    ca. 64 cbm Erdreich o. Kies in die baugrube füllen u. lageweisen verdichten je cbm 37 = 2368
    ca. 30 lfm Abschlussleiste setzen kpl. je lfm 24 = 720

    Abdichtung:
    Ca. 60 qm Kellerwand reinigen u. grundieren , Stauwasserdichte Aussenisolierung aus 2 K vergütetem Kunststoffbitumen als Dickbeschichtung aufspachteln u. 1 Gewebe ü. ges. Fl. Einarbeiten Auftragsmenge ca. 6 kg je qm je qm 83 Euro = 4980
    Ca. 60 qm Perimeterdämung mit ein er Wärmedammzahl von 0,35 aufbringen je qm 37 = 2220
    Gesamt = 20122 + Mwst = 23945 Euro ! Schluck
    Der Nachbartiefbauer baggert mir das gesamte Haus ca. 90 lfm für 2000 Euro aus! Morgen kommt ein anderer Baggerunternehmer und macht ei n Angebot.
    Wir möchten den Keller nicht wohnraumlich nutzen, jedoch als Lagerraum und Feuchtigkeit stört mich generell, also ich möchte es sanieren.

    Jetzt zu meinen Fragen an die Gemeinschaft: ( thx. für den Rat )

    Wie gehe ich optimal vor zum Finden der Ursache ?

    Wie saniere ich kostenoptimiert die Aussenwände ?

    Soll gleich das ganze Haus ausbaggern und neu abdichten incl. neuer Drainage u. Pumpensumpf aussen o. nur den Anbau ?

    Akt. würde ich fürs Abdichten Isolieren die Fachfirma nehmen ( 83 je qm + 37 je qm fürsIisolieren ) und den Rest selber mit Ortsunternehmen machen.

    Wie kontrolliere ich als Laie die Qualität der Arbeiten ?

    Thx vorab...
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  2. Kellersanierung beim Altbau – Wie optimal weiter vorgehen?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Zitat Zitat von sputninski Beitrag anzeigen

    Jetzt zu meinen Fragen an die Gemeinschaft: ( thx. für den Rat )

    Wie gehe ich optimal vor zum Finden der Ursache ?
    ..auch wenn du schon zwei Architekten verschlissen hast: Am Fachmann vor Ort, der keine Interessen hat,dir etwas zu verkaufen, führt kein Weg vorbei.

    Die Maßnahmen klingen teuer und unnütz (aus der Distanz), denn wenn das Meiste oder Alles von unten kommt, warum dann die Wände bearbeiten.
    Vor allem dann die Frage: Ist das Abführen des Drainagewassers überhaupt erlaubt und was, wenn die Pumpe ausfällt?
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