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Ich glaub ich sehe vor lauter Bäumen keinen Wald mehr

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  1. #1

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    Ich glaub ich sehe vor lauter Bäumen keinen Wald mehr

    Hallo zusammen, ich schreibe zum ersten mal hier und beschäftige mich seit geraumer Zeit mit dem Problem einer absagenden Ecke an unserem Haus.
    Die Planungsphase ist soweit fortgeschritten und ich hoffe hier eine Art Kontrollboard zu finden, denn nächste Woche geht es los und ich bin halt noch bei manchem nicht ganz sicher. Ich bedanke mich schon jetzt für die gedanklichen Beistand. Es geht los.
    Einfamilienhaus, 10x10 Meter mit Keller, nach einem Neubau vor 3 Jahren, 50 Meter südlich, wird es an einem Eck im Keller feucht und es beginnt sich ein Riss durchs Haus zu bilden. Baugutachter konnten sich nicht festlegen ob es durch den Neubau ausgelöst wurde. Als Grund wird eine verschobene Wasserader genannt. Das Eck soll jetzt freigelegt werden. Dabei plane ich jetzt gleich eine Art Holzkeller an die Seite zu bauen. Die Bodenplatte um 3 Meter verlängern, Hochmauern, ein Dach mit Wellblech Dach und das ganze mit Terrassenbrettern zu einer Terrasse machen.
    Die Baugrube rundherum einen Meter größer als die Bodenplatte ausgehoben.
    Eine Schit von 10 cm Schotter als Unterbau für die Bodenplatte eingebracht.
    Den Abfluß gesetzt. Den Anschluß der Bodenplatte hätte ich mit eingeklebten Armierungseisen in der alten Bodenplatte vorbereitet. In die Baugrube die restlichen Armierungseisen gelegt. Die Schalbretter in Höhe der alten Bodenplatte eingesetzt um später beim Abziehen eine Arbeitserleichterung zu haben. Betongiessen und mit Flaschenrüttler die Luft rausholen. Abziehen und Fertig ist der Teil 1. Hab ich was übersehen? danke
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  2. Ich glaub ich sehe vor lauter Bäumen keinen Wald mehr

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  3. #2
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
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    Bitte etwas Geduld ... in ca. 3 Mon. gibt´s den ersten kostenpflichtigen Teil
    der Sammelreihe: "Mein Haus ... selbst erbaut" und dieser 1.te. Teil
    zeigt bildlich bzw. per Text die erstellung der Bodenplatte ... falls sie dann die
    Sammelserie abonnieren gibt es kostenlos eine Betonpatsche dazu (!)
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  4. #3
    Avatar von THEO
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    Zitat Zitat von dj2010 Beitrag anzeigen
    Hab ich was übersehen?
    Yep,

    wenn´s mal hakelt: "Strg+Alt+Entf"
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  5. #4

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    Ich fasse mal zusammen:

    Absackende Ecke eines Bestandsgebäudes soll einen Anbau bekommen, um das Absacken zu beschleunigen.

    Grund des Absackens vermutlich verschobene Wasserader, daher wird ein Holzkeller gebaut, damit er schneller weggammeln kann

    Die Bewehrung wird mit UHU-Alleskleber an die alte Bodenplatte geklebt, um sicherzustellen, dass die zusätzliche Last den absackenden Teil möglichst gut nach unten zieht

    Falls die Wasserader ins Gebäude eindringt, wird ein Abfluss gesetzt

    Der Keller kriegt ein Wellbechdach mit einer Verbretterung darüber















































    Wo ist die versteckte Kamera? Woooooooooooooooooo?
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  6. #5

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    ...eine "absagende" Wand?

    also eine Wand, die die weitere Mitarbeit absagt/verweigert?!

    Muss ich jetzt heut Abend meinen Wänden ein paar Streicheleinheiten zukommen lassen, damit sie weiter dabei bleiben?
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  7. #6
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    na super.
    immerhin hat man Humor und verteil Hohn und Spott. Was ja Ok es, heute gelesen klingt es ja wirklich wie Kraut und Rüben. Ich konnte es eben nicht anders beschreiben. Es stellt halt die Mischung von Antworten und Lösungen alles ca. 10 Befragten Fachleuten aus den umliegenden Gebieten dar.
    Die Idee mit dem UHU gefällt mir am besten, wobei ich nicht weiß ob das schon eine Verstoß gegen die Werbebestimmungen ist. Ich will mal nicht zu zynisch sein.
    "Absackende Ecke eines Bestandsgebäudes soll einen Anbau bekommen"
    Danke, der erste der mein Problem fachlich Korrekt definiert, "again what learned", sagt der Lothar. . Aber mal im Ernst, das war alles? Das Ding sackt nicht im cm Bereich ab und es läuft auch kein Forellenlauf durch den Keller. Mag sein das ich alles Laienhaft darstelle, wie auch anders, hab ich das gelernt. Fakt ist die Ecke muss aufgebuddelt werden und dann erst ist zu sehen was da ist. So die Aussage der Bausachverständigen. Der Erbauer des ganzen Dings ist bereits Geschichte. Was spricht dagegen die ganze Hausseite auszugraben?
    Umfallen kann es ja nicht, da es ja freistehend erbaut wurde.
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  8. #7
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    Ah ja, wer nachts Schreibfehler macht ist selbst schuld.
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  9. #8

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    Zitat Zitat von dj2010 Beitrag anzeigen
    Was spricht dagegen die ganze Hausseite auszugraben?
    Je nachdem wie es gemacht wird vieles - steht aber in DIN 4123. Muss Dein Planer aber wissen.
    Wenn jedoch nur "10 Fachleute" über den Gartenzaun gefragt wurden wohl eher nicht.
    Hier auf keinen Fall 'einfach irgendwie' eine Hausseite freigraben.
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  10. #9
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    Vielen Dank, ich ziehe sie mir rein.
    Das Haus wurde von 1996 bis 1999 gebaut. Ich habe bis jetzt nur mit der Schaufel durch die Erdschicht gegraben. Dann kam Lehm. Dies war natürlich neben dem Haus. Die Zeit vor der Bebauung war das ein Acker.

    Der Mann der das Haus baute hat vermutlich fast alles selbst gemacht, sprich er war der verantwortliche Bauleiter. Wie das mit den alten Wehrmachtskriegern so ist, sind da nicht mehr viel über von seinen Kumpels. Bis jetzt hat sich keiner gefunden, der mir diesen Bauleiterjob abnehmen würde.

    Natürlich habe ich mir keinen Bagger gemietet und fange da das buddeln an, bin ich . Die Befragten waren auch nicht die Nachbaren, unter anderem waren, von der IHK bestellte, Bausachverständige (was die Geld kosten) vor Ort. Natürlich ist keiner dabei der seine Hand ins Feuer legen würde, klar. Haftung und was weiß ich noch alles, mit dem sich die Branche immer mehr die Zehen abhackt.). Alle derzeitig Befragen Erdbau-Unternehmen sahen kein Problem darin, gegen Rechnung die Grube aus zu heben. Ich dachte bis dato, dass dieser teil der Bauindustrie das ein zu schätzen weiß. Lieg ich da falsch?
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  11. #10

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    Das Haus wurde von 1996 bis 1999 gebaut.
    3 Jahre Bauzeit.....

    Der Mann der das Haus baute hat vermutlich fast alles selbst gemacht
    Oh...tja....was will man da sagen? Herzlichen Glückwunsch?

    Über welche Qualifikation verfügte denn dieser Heimwerker? Ein paar Fliesen verlegen (wenn krumm und schief kommen sie halt wieder raus...ist doch egal) oder ein paar Tapeten an die Wände klatschen...ja warum auch nicht....

    Aber gerade im Bereich der Gründung und der Abdichtung soltte es dann schon ein Fachmann (oder gar mehrere fachmänner) sein....

    Thomas
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  13. #11
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    Danke, die A...karte habe ich da schon gezogen, Abreissen und Neu machen wäre schön. Spendenkonto bladieblub. nönö, die Jammerzeit ist vorbei und ich muß halt sehen was dabei raus kommt. Angeblich hat der komplette Bau 120000 Mark gekostet. Inklusive des wahrscheinlich notorisch betrunken Fliesenlegers . So was ist gar nicht mein Problem mehr.

    Naja, die letzten die ich Befragte meinten, er hat den Keller machen lassen und dann bei den Handwerkern zu sparen begonnen. Soweit ich ermitteln konnte waren keine Unregelmässigkeiten. Ausser vielleicht das er seinen Aushub überall verteilte. Dieses Eck gilt aber schon mal als "repariert". Es wurde eine Kellertür eingebaut, stimmt auch laut Plan. Die dazugehörige Kellertreppe, (der Keller als Ganzes schaut ca. 80 cm aus dem Erdreich), wurde einfach blöd mit Formelementen an die hausmauer geklatscht und dann noch umbaut. So entstand ein Kellerzugang wie man Ihn aus Häusern der 60er kennt. Kleiner Gulli und halt lauter Reste verarbeitet. Der komplette Druck des umliegenden Erdreiches drückt in der Fläche der Treppenseiten-fläche diagonal gegen die Aussenwand. Die kann genauso das Problem sein.
    Ich kann da gern mal ein Bild von machen, wenn das Sinn macht.
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  14. #12
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    Der Bereich der Feucht ist beschränkt sich auf das Eck. Er beginnt dort wo der Kellerabgang auf die Hauswand trifft und endet um der Ecke nach ca 1,70 Meter.
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