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  1. #1

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    Frage Kreuzschalter und Küchenelektrik im Altbau

    Moin,

    mal wieder eine Frage: Ich möchte bei der Neugestaltung der Küchenelektrik an beiden Ausgängen sowie jeweils in unmittelbarer Nähe der 3 Lichtquellen diese schalten können.

    Damit benötige ich nach herkömmlicher Verkabelungsweise drei getrennte Leitungen mit jeweils 2 Wechselschaltern und einem Kreuzschalter. Die Positionen der Schalter und die grundsätzliche Leitungsführung auf der Wand habe ich bereits ausgeknobelt.

    Derzeit müßte ich an jeder Schalterstelle 3 5fach-Kabel (1,5mm²)nach unten führern und das wird bei der "Rohrlage" etwas eng. Ein neues Rohr stemmen möchte ich nicht unbedingt, 5er Stegleitung ist IMHO für diesen Zweck "verpönt" (Ums Tapete herrunterreißen komme ich sowieso nicht herum).

    Nun die erste Frage: Gibt's da etwas "eleganteres" im Rahmen der gängigen VDE-Normen?

    Und nun die zweite Frage: Ich müßte theoretisch oberhalb der Schalter für jede Leitung eine einzelne Dose setzen. Darf ich auch mehrere kleine "Dosen" zu einer großen Dose zusammenfassen?

    Und nun die dritte Frage: Darf ich zum verlegen der Kabel (zb. in EN16 oder EN20 Rohren) bei einer 30-45cm Ziegelmauer (Innen-/Außenwand) (Baujahr 1908) die Mauersteine einschlitzen? Und wenn ja, wie tief? Aufputz-Montage sieht in enier Küche einfach nicht elegant aus.

    Gruß,
    Jörg
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  2. Kreuzschalter und Küchenelektrik im Altbau

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  3. #2
    Tulip913
    Gast
    Verstehe ich Dich richtig?
    Du hast 3 Lichtquelle in der Küche, die Du separat schalten willst ?
    Oder alle zusammen?
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  4. #3
    Themenstarter

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    Hallo,

    genau:
    Es sind 3 unterschiedliche Lichtquellen, die ich separat schalten möchte.

    1. Lampe + ein paar kleine Halospots in der Raummitte (Grundhelligkeit + Akzente auf einige Fotos, etc.)
    2. Lichtschiene über der Arbeitsfläche
    3. Hängelampe über dem Eßtisch

    Alle drei Lichtquellen sollen natürlich an beiden Türen komplett abschaltbar sein (damit man nicht noch einmal quer durch den Raum muß, wenn man den Raum endgültig verläßt), sowie in unmittelbarer Nähe zu den jeweiligen Lichtquellen (d.h. z.B. ein Schalter für die Arbeitsflächenbeleuchtung gehört an die Arbeitsfläche, die anderen beiden Schalter gehören in die Nähe des Tisches).

    Meine bisherige Idee war dann für jede Lampe eine Leitung mit zwei Wechsel und einem Kreuzschalter und dem dazugehörigen Schaltergrab neben den Türen (3er Kombi).

    En Taster mit Stromstoßschalter für jede Lichtquelle würde die Situation auch nicht unbedingt verbessern, da ich ja weiterhin eine entsprechende Anzahl von Leitungen benötigen würde...

    <NON-VDE-Modus>
    Obwohl man natürlich bei drei zu schaltenden Lichtquellen mit einem 5er-Kabel dafür hinkäme...L1, L2, L3
    </NON-VDE-Modus>

    Außerdem wüßte ich nicht, wo ich die Dinger unterbringen soll (in die Wand mit 'nem "hüschen Kasten" unter 'ner Gipsschicht und der Tapete?).

    Da ich gerade die Wände "offen" habe - ich habe gestern die Tapeten aus einem anderen Grund herunterholen dürfen - kann ich soviele Leitungen verlegen, wie sinnvoll ist. Ich würde halt nur gerne nicht unbedingt bis ins Mauerwerk mich vorkämpfen müssen.

    Gruß,
    Jörg
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  5. #4

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    Hallo Jörg!

    Schlitztiefe ist für jeden Stein anders und steht auch in seiner Zulassung. Und für alle anderen gilt eben allgemeines ;-)

    Versuchs mal damit:
    www.klb-klimaleichtblock.de/ bilder/Tab_Aussparung_schlitze.pdf

    (Ich habe zwar was ausführlicheres auf meiner Platte, aber wo....)

    Je nach Putzstärke muss man evtl. nicht mal tief in den Stein..

    Wenn du ne große rechteckige Dose nimmst, kannst du darin sicherlich mehr verklemmen. Und das ist natürlich zulässig. Oft steht es sogar in den Dosen, was maximal drin verklemmt werden darf.

    Alternative: Tiefe Dosen für die Schalter setzen und manches darin verklemmen, auch gibt es Verklemmdosen, die sind "hinten" rechteckig, haben Platz und vorne rund, damit Schalter halten ;-)

    An jeder Schalterstelle 3* 5fach Kabel? Schon mal überlegt, es mit Taster und Fernschaltern zu lösen?

    An Leitungen brauchst du bei deiner Variante aber nur 10 Leitungen. Ein Wechselschalter 3, ein Kreuzschalter 4. Ungünstige wäre es, wenn du 3 Kreuzschalter an einer Position verbaust: 12 Leitungen, sonst 9..
    Ach und einmal Phase könnten wir bei den Wechselschaltern auch noch abziehen, da man die ja durchschleifen kann.
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  6. #5

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    Hallo Jens,

    da Dein Beitrag schneller war als meiner: gleich noch ein Nachtrag:
    Bei Fernschalter/Stromstoßschalter brauchst du zu den Tastern 1 Zuleitung und je 1 mal weg. (also 4 Leitungen)
    Das Problem, wenn du nicht ausreichend Leitungen zum Sicherungskasten hast verstehe ich allerdings..
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  7. #6
    Themenstarter

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    Hallo Reniar,

    danke für die Hinweise.

    @Schlitztiefe: Wie groß ist denn die bei einer 40 cm starken Mauer aus Zeigelsteinen?

    @Putztiefe: EIne Wand ist vermutlich mal von einem Vorbewohner neu verputzt worden. Das sieht eher aus, wie eine Mittelgebirgslandschaft. Insbesondere der mittlere Part (von oben nach unten) ist mindestens 1cm stärker verputzt, als der Rand zur Decke oder zum Boden. Die Putzdicke schwankt insgesamt zwischen 25 und 10mm (alter Lehmputz irgendwann zwischen 1908 und 1970 aufgebracht und immer wieder mal in Teilflächen geflickt).

    @Kreuzschalter: Die bislang "beste" Lösung, die mir eingefallen ist, war alle Kreuzschalter an einer Stelle zu versammeln. Dadurch habe ich kürzere Anschlusswege in der Decke.

    @Taster: Habe ich auch schon einmal überlegt, verstehe aber davon noch nicht ganz soviel. Soweit ich das verstehe benötige ich dort doch auch für jeden Lichtquelle jeweils einen eigenen Stromkreis und das heißt doch auch wieder 3 Kabel, oder reicht da ggf. ein 5er-Kabel (mit den Schaltwegen L1, L2, L3)? Oder benötige ich 4 Leitungen pro Schalter?

    Da ich mich inzwischen damiz abgefunden habe, doch die Wände "bearbeiten" zu müssen, könnte ich die Schaltrelais auch in einen Kasten packen und diese in der Wand "versenken".

    Gruß und Danke,
    Jörg
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  8. #7

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    IRONIE AN

    Wie wäre es mit einem Elektriker?

    Der weiß, wie er es FACHMÄNNISCH machen muss.

    IRONIE AUS


    Zu meiner Erklärung: Was sind denn "Schaltwege L1,L2,L3" ????
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  9. #8

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    Original geschrieben von Florian

    Wie wäre es mit einem Elektriker?

    Der weiß, wie er es FACHMÄNNISCH machen muss.
    Nix Ironie, nackte Wahrheit!!
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  11. #9

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    Danke Manni.... ganz so krass wollt ich das nicht ausdrücken, deswegen die Ironie :-)))))
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  12. #10

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    Hallo Jörg,

    wenn der Putz unterschiedlich dick ist, kann das ja auch an einer schief gemauerten Wand liegen. (Und der Putz gleichts aus)

    Wg. Schlitztiefe. Bei den alten Ziegelsteinen dürfte es unproblematisch sein (könnte ein Elektriker vor Ort sicher besser sagen) orientiere dich halt an 36,5) Steht aber doch im PDF drin! Größer gleich 36,5...

    Wenn Du nicht weiß, wie es mit Tastern funktioniert, hm... Eigentlich wesentlich einfacher als deine Idee. Findet sich bestimmt ein Schaltbild im Internet. (L1, L2, L3 ? Kraftstrom Sternschaltung? 400V für ne Glühbirne? )

    Der Tipp von Florian und Manni ist nicht mal so verkehrt.
    Frage doch einen Elektriker deines Vertrauens und biete an, dass Du alle Schlitze stemmst, die nötig sind, evtl. noch die Dosen setzt, wobei man dann natürlich die Kabeldurchführung nicht zugibsen darf(!) und die Verkabelung macht dann er. Und du putzt dann wieder zu. Da sparst auch viel Geld und kannst sicher sein, dass es funktioniert. und nichts qualmt. (Und wenn dann doch das Haus abbrennt zahlt auch die Versicherung, bei Dir u.U. nicht) Machst noch bisserl Handlanger dann ist er schneller und auch wieder Geld gespart.
    Der Elektriker kann dann auch sagen, welche Lösung wohl einfacher zu realisieren ist.
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