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  1. #1

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    Aussenisolierung richtig ausgeführt?

    Hallo, im Soutterrain
    wir bewohnten seit 5 Jahren eine 4 ZiKB Wohnung.
    Das schlafzimmer, Bad, Büro und ein Kellerraum befinden sich im Soutterain.
    Es handelt sich um ein Niedrigenergiehaus mit Aussendämmung und 3-fach Verglasung.
    Nun haben wir im Schlafzimmer, welches ca. 1.2m uner Erdniveau liegt immer unten an der Aussenwand bis ca. 10cm über dem Estrich ständig Kondensfeuchte, was auch schon zu leiter Schimmelbildung führte.
    Obohl der Bauträger immer meinte, wir lüften nicht richtig, habe ich heute mal die Aussenwand freigelegt (Puuh ) und die folgenden Bilder gefertigt.
    Mein Verdacht war, dass evtl. die Aussenisolierung aus Styropor nicht bis ganz unten zur Bodenplatte ausgeführt wurde und daher dieser Bereich kälter ist als die restliche Wand bzw. sich daher Kondenswasser dort niederschlägt.
    Dies hatte auch eine kürzlich vorgenommene Thermographie bestätigt. Der Temeraturunterschied beläuft sich auf ca. 4°C im unteren Wandbereich im Vergleich zur weiter oben liegenden Innenwand.
    Meine Frage:
    Kann man auf den Bildern einen Mangel erkennen?
    Auf dem ein oder andreren Bild sieht man, dass die Isolilerung nicht bis ganz unten geht (das Schwarze ist der Bitumenanstrich).

    Vielen vielen Dank!

    LG
    Rüdiger
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  2. Aussenisolierung richtig ausgeführt?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
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    Hier noch ein paar Fotos:
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  4. #3

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    auf den Fotos ist es für mich ncih gut erkennbar, aber die Dämmung muss natürlich definitiv bis zur Bodenplatte runter gehen. Je nach Anforderung / Dämmstandard evt. auch mehr. Also ggf. müss z. B. über die Fundamente (sofern vorhanden) mit gedämmt werden.

    Wo genau hört die Dämmung den auf? Kannst Du da mal eine Skizze dazu machen? Ist innen der Fußboden gedämmt? Ist unter der BoPla gedämmt?
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  5. #4
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    Anbei noch ein paar Fotos der heut freigelegten Hohlkehle.
    Die Dämmung weist "fast" kein Lücken auf
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  6. #5

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    omg
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  7. #6
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    Das Problem ist nun, dass der Bauträger bzw. die bauausführende Firma zwar endlich den Mangel anerkennt aber nur die Dämmung/Isolierung in dem von mir freigelegten Bereich erneuern will! Wörtlich: Vielleicht haben wir ja Glück und es ist damit behoben

    Gewährleistung besteht noch!

    Links direkt daneben befindet sich der Kellerraum, in welchem wir das gleiche Problem haben bzw. die Thermographie ebenfalls ein Temperaturgefälle an der Innenwand zeigte. Mit Sicherheit ist die Dämmung dort doch genauso miserabel durchgeführt Schimmelbildung ist hier an der Aussenwand ebenfalls vorhanden!

    Der Keller beginnt nur ca. 1m links neben der nun vorhandenen Öffnung im Erdreich. Allerdings wird es dort deutlich aufwändiger das Mauerwerk freizulegen da hier zum einen Pflanzsteine verlegt sind und das Erdniveau ca. 1,5m weiter ansteigt bis auf das Niveau der Terrasse!

    Meine Frage an die Experten hier:
    Kann ich darauf bestehen, dass auch der Keller freigelegt wird oder kann der Bauträger wiederum sagen: Ne, ne! Einen evtl. weiteren Mangel an der Kellerausenwand müssen sie uns erst beweisen (freilegen)

    Vielen Dank!
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  8. #7

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    hast du mal überlegt , dass das evtl. kein Kondenswasser ist, sondern von einer undichten Isolierung im Sockelbereich herkommen kann.
    So wie die Sache gedämmt ist und 1,2m unter der Erde !
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  9. #8

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    Zitat Zitat von rolfz1 Beitrag anzeigen
    einer undichten Isolierung
    Wenn eine Laie die Fachbegriffe durcheinander würfelt, ist das EINE Sache. Aber ein BauIng sollte diese schon RICHTIG anwenden.

    Isolierungen haben Eltkabel/-leitungen und die wird nicht undicht. (Oder tropfen bei Dir Elektronen aus dem Kabel, wenn Du die Isolierung beschädigst?)

    Wovon also willst Du sprechen?

    *****************************

    @ Fragesteller

    Die Dämmung ist sicher nicht schön, aber als alleinige Ursache für das Temperaturproblem nicht ausreichend.
    Ich würde - auch angesichts des Erdreichs - hier eher auf eine "Wasserkühlung" tippen.
    Der Bau steht im kalten Wasser, das dringt hinter die Dämmung und macht diese im Prinzip wirkungslos.

    Ist ein bekanntes Phänomen.
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  10. #9

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    Im Bauwesen ist es durchaus geläufig von Isolierung zu sprechen, wenn man Abdichtung gegen Näße/Feuchte meint. Lies mal im Wikipedia.
    Wenn du die Theorie vertrittst, das "kalte Wasser" dort unten in 1,2m Tiefe im Erdreich würde die Wärme in dem Bereich wohl besser ableiten, stellt sich mir die Frage woher man weiß, dass nur in 1,2m Tiefe dieses Wasserproblem auftritt und vielleicht in 0,8m Tiefe nicht, weil man vermutet, dass dort die Dämmung dichter verarbeitet würde und somit dort evtl vorhandenes "kaltes wasser" nicht an die Wand kann?
    Wenn du schon oberlehrerhafte Kommentare gibst, dann mach mal deine Theorien wasserdichter.



    Zitat Zitat von Ralf Dühlmeyer Beitrag anzeigen
    Wenn eine Laie die Fachbegriffe durcheinander würfelt, ist das EINE Sache. Aber ein BauIng sollte diese schon RICHTIG anwenden.

    Isolierungen haben Eltkabel/-leitungen und die wird nicht undicht. (Oder tropfen bei Dir Elektronen aus dem Kabel, wenn Du die Isolierung beschädigst?)

    Wovon also willst Du sprechen?

    *****************************

    @ Fragesteller

    Die Dämmung ist sicher nicht schön, aber als alleinige Ursache für das Temperaturproblem nicht ausreichend.
    Ich würde - auch angesichts des Erdreichs - hier eher auf eine "Wasserkühlung" tippen.
    Der Bau steht im kalten Wasser, das dringt hinter die Dämmung und macht diese im Prinzip wirkungslos.?
    Ist ein bekanntes Phänomen.
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  11. #10

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    Zitat Zitat von rolfz1 Beitrag anzeigen
    Im Bauwesen ist es durchaus geläufig von Isolierung zu sprechen, wenn man Abdichtung gegen Näße/Feuchte meint. Lies mal im Wikipedia.
    Bestimmt neuerdings Wikipedia, was richtig und was falsch ist? Ich denke nicht!
    Und was geläufig ist, ist noch lange nicht richtig. Wer hier als Fachmensch mitspielen will, sollte sich schon der richtigen Fachbegriffe befleissigen!

    Zitat Zitat von rolfz1 Beitrag anzeigen
    Wenn du die Theorie vertrittst, das "kalte Wasser" dort unten in 1,2m Tiefe im Erdreich würde die Wärme in dem Bereich wohl besser ableiten, stellt sich mir die Frage woher man weiß, dass nur in 1,2m Tiefe dieses Wasserproblem auftritt und vielleicht in 0,8m Tiefe nicht, weil man vermutet, dass dort die Dämmung dichter verarbeitet würde und somit dort evtl vorhandenes "kaltes wasser" nicht an die Wand kann?
    Wenn du schon oberlehrerhafte Kommentare gibst, dann mach mal deine Theorien wasserdichter.


    Ich habe geschrieben -
    hier eher auf eine "Wasserkühlung" tippen
    Das ist wie das Wort sagt ein Tipp - keine in Stein gemeißelte Theorie!
    Statt hier die beleidgte Leberwurst zu geben, mach doch mal bessere Vorschläge.
    Die "paar" Lücken einer Perimeterdämmung 1,20 m unter Grasnarbe reichen jedenfalls nicht für eine durchgehend (so verstehe ich die Hinweise des TE) Kaltzone.
    Und trocken sieht das Erdreich ja nun irgendwie nicht grad aus - oder.

    Ausserdem - auf 80 cm u OK Grasnarbe kann das Wasser nicht stehen - es wäre sonst Unterwasseraufnahmen zu sehen
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  12. #11

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    .............isolierung oder dämmung...........das diese fachbegriffe heute leider immernoch durcheinandergewürfelt werden ist auch so ein phänomen. wenn ich diese dämmung richtig erkenne, ist diese ohne stufenfalz.........und sehr schlampig verarbeitet.daher würde ich mich der annahme von r.d. auch anschliessen, das wasser kühlt hier die wände
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  13. #12
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    Hallo an alle und erstmal vielen Dank dass Ihr versucht zu helfen

    Von "Erdreich" kann man hier kaum sprechen.
    Das ist schwerer, völlig durchnässter Lehmboden

    Dieser ist von oben bis unten gleich stark durchnässt (kein Wunder, ist ja auch nicht sickerfähig).

    Darf man im Anschluss an die Fassade überhaupt sochen "Boden" einbringen?
    Müsste man da nicht eher einen sickerfähigen Boden einbringen (Sand oder Kies) ?
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  14. #13

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    Sand oder Kies wären hier eher kontraproduktiv, wenn es keine Dränage gibt, weil man sich durch die größere Versickerungsfähigkeit das Wasser erst recht an die Wände zieht. Ich tippe auch auf eine hinterläufige Dämmung als eine mögliche Ursache. Weitere Ursachen könnten eine fehlerhafte (druckwasserdichte) Abdichtung und/oder eine nicht wasserdichte WU-Platte sein. Um nicht ewig zu rätseln, wäre es ratsam, wenn sich ein Sachkundiger die Planung zu Gemüte führen würde. Vielleicht wird schon da die "Macke" offensichtlich. Falls die Innenwände am Sockel auch sehr kühl sein sollten, könnte an einer geeigneten Stelle auch mal der Estrich entfernt werden, um zu sehen, ob evtl. Wasser auf der Fundamentplatte steht.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Ich wundere mich etwas, das hier keine Drainage liegt.
    Ich sehe eher das Problem darin, das man hier abdichten kann, wie man will. Eine kleine Schadstelle im Bitumenanstrich und dort zieht das Wasser rein. Es könnte ja auch durchaus sein, das die Feuchtigkeit von unten durch den Sockel bzw. die Bodenplatte aufsteigt ?

    Wie sieht denn die Innenwand des Schlafzimmers aus? Sieht es so aus, als würde die Feuchtigkeit von oben nach unten sickern, oder aber von unten nach oben aufsteigen ?

    Ich hatte mal ein änliches Problem, ebenfalls Kellerbereich, da war der ganze Estrich unterspült.
    Die Örtlichkeiten sehen bei mir genauso aus wie auf dem Foto, nur war unter dem Lehmboden eine Drainage, die vollkommen dicht war (Vorbesitzer hatte wohl alles mit dem Lehmboden zugeschüttet).
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  17. #15

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    Ich würde mir für einen solchen Fall einen kompetenten (!!!) Gutachter und einen auf Baurecht spezialisierten Anwalt nehmen. Schau mal hier im Forum, es ist schon of gesagt worden, worauf es ankommt. Auch wenn Ralf vlt. ein bisserl garstig rüberkommt: Er hat im Prinzip Recht.

    Gruß, Dirk
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