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  1. #1

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    Bausparvertrag als Tilgungsersatz

    Hallo Ihr,

    eben erreichte mich ein Anruf der BHW, der mich doch sehr stutzig machte.

    Hintergrund. Für einen Teil meiner Baufinanzierung (80000 EUR) habe ich damals im Jahr 2005, zum 01. Januar .2006 ein aus heutiger Sicht blödes Konstrtukt gewählt:
    BHW-Baudarlehen über genannte Summe zum damaligen Zinssatz von 4 Prozent, Zinsbindung 10 Jahre.

    Gleichzeitiger Abschluss eines Bausparvertrags DMaxx 3,75; monatliche Sparrate 80 EUR. Der Vertrag dient als Tilgungsersatz. Nach Ablauf der Zinsbindung soll der Vertrag "ganz oder teilweise" zugeteilt und das Darlehen durch das Bauspardarlehen (Zinsatz 3,75) abgelöst werden.

    Ich weiß dass das doof war, ich war eben naiv und habe mich bequatschen lassen! Zumal eine vollständige Zuteilung nach der Zinsbindung bei 80 Eur monatlich gar nicht zu schaffen ist. So zahle ich jetzt schön jeden Monat Zinsen für 80000 Euro, obwohl ich eigentlich schon tilge

    Nun ja jedenfalls wollte ich aus der Not eine Tugend machen und zahle (nach schriftlicher Zustimmung der Bsuaparkasse) monatlich ca. 300 EUR zusätzlich ein, so dass nach der Zinsbindung dieser Vertrag komplett zugeteilt wird. Weil ich davon ausgehe dass die Zinsen wieder steigen, erhoffe ich mir so, Zinssicherheit zu "erkaufen". Den Zinsverlust (wenn ich das Geld anlegen würde anstatt in den Bausparer einzuzahlen) nehme ich in Kauf.


    Jetzt hat das Guthaben 8000 Euro überschritten und ich bekam einen Anruf, dass sich mein lokaler Berater mit mir in Verbindung setzen möchte (der Anruf selbst kam von einem seiner Lakaien). Grund: Der Bausparer ist zuteilungsreif! Ich wollte mehr wissen, aber der Lakai konnte mir nichts weiter sagen. Der Berater selbst wird mich demnächst anrufen. Kann mir jemand sagen was das für ein Schachzug sein könnte? Ich muss dazu sagen dass ich was die BHW angeht, sehr sehr vorsichtig geworden bin. Und ich bin bauspartechnisch inzwischen ein bisschen bewandert, dachte ich zumindest. Die Mindestbewertungszahl für die Zuteilung liegt bei 33, während mein Bausparer eine Bewertungszahl von derzeit knapp 1,5 hat, da fehlt also noch einiges...

    Ich möchte gern vorbereitet sein wenn der anruft. Habe auch schon sämtliche Unterlagen studiert, komme aber nicht drauf unter welchen Umständen eine Zuteilung jetzt schon möglich sein soll. Es gibt da eine sogenannte Wahlzuteilung, aber die Voraussetzung dafür ist m.E. noch nicht gegeben.

    Vielleicht kann mir jemand sagen was sich dahinter verbergen kann?
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  2. Bausparvertrag als Tilgungsersatz

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  3. #2

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    Zitat Zitat von nichtfaul Beitrag anzeigen
    Jetzt hat das Guthaben 8000 Euro überschritten
    Verstehe ich das richtig, Du hast einen BSV über 80T€ laufen? oder wurde dieser über einen geringen Betrag abgeschlossen, denn üblicherweise beträgt die Rate nicht 80,- € sonder x Promille, und das wären bei 80T€ mehr als 80,- €.

    Oder wurde der BSV später mit der 300,- €/Monat Vereinbarung reduziert (Bausparsumme geringer gewählt).

    Irgendwas passt da nicht.

    Gruß
    Ralf
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  4. #3

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    Ich könnte mir vorstellen, dass da eine Bausparkette - also mehrere Bausparverträge, die nacheinander bespart und dann zur Tilgung des Vorausdarlehens eingesetzt werden sollen - vereinbarte wurde und jetzt der erste Vertrag durch die höhere Sparrate von 300 Euronen im Monat angespart - nicht aber zugeteilt ist!
    Und der Berater wird wohl was "Neues" machen wollen, bei einem solch "potenten" Kunden.
    Stellen Sie mal mehr Daten zur Verfügung, dann wissen wir auch mehr und können unsere Schlüsse daraus ziehen!
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  5. #4

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    Wenn ich das richtig deute, dann ist Deine eigentliche Frage, wie Du aus dem ganzen BS-Schlammassel am schnellsten und günstigsten rauskommst. Den Anruf des Beraters solltest Du dafür auch nutzen.
    Ich könnte mir vorstellen, daß das mit einer vorzeitigen / sofortigen Reduzierung der BS-Summe gehen könnte. Aber suche dazu z.B. mal das Forenmitglied BaufiBemu und frag ihn mal.

    Gruß Seev
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  6. #5
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    Erst einmal recht herzlichen Dank für Ihre Antworten !

    Verstehe ich das richtig, Du hast einen BSV über 80T€ laufen? oder wurde dieser über einen geringen Betrag abgeschlossen, denn üblicherweise beträgt die Rate nicht 80,- € sonder x Promille, und das wären bei 80T€ mehr als 80,- €.

    Oder wurde der BSV später mit der 300,- €/Monat Vereinbarung reduziert (Bausparsumme geringer gewählt).

    Irgendwas passt da nicht.
    Da hast Du vollkommen Recht. Also nochmal, ich weiß selbst dass das doof war. Ich erkläre gleich noch mal was ich genau weiß. Erst noch folgender Kommentar:
    Wenn ich das richtig deute, dann ist Deine eigentliche Frage, wie Du aus dem ganzen BS-Schlammassel am schnellsten und günstigsten rauskommst.
    Korrekt! Mit einer Einschränkung: Gegen ein Bauspardarlehen mit 3,75% bis zum bitteren Ende hätte ich nichts einzuwenden. Aber ich hol noch mal aus.

    Stellen Sie mal mehr Daten zur Verfügung, dann wissen wir auch mehr und können unsere Schlüsse daraus ziehen!
    Also: Ich brauchte damals 80000 Euro fürs Haus, zum 1. Januar 2006. Im Sommer 2005 wurde alles vereinbart was ich nachfolgend schildere, und trat wie gesagt am 1. Januar 2006 in Kraft. Ich hatte damals überhaupt keine Ahnung und mein "Berater" (heute weiß ich dass da nur Verkäufer sitzen" hat das schnell gemerkt und das gnadenlos ausgenutzt. Folgendes hat er mir untergejubelt (ich wiederhole mich jetzt teilweise).

    1) 80.000 EUR Baudarlehen zum Zinssatz 4,15 %, Zinsbindung 10 Jahre (Ende 2015).
    Dafür zahl ich jetzt schön 277 EUR Zinsen im Monat, und wenn sich nix tut dann werd ich das noch 5 Jahre lang tun.

    2) Bausparvertrag DispoMaxx 4,25 (Tarif "DN4" falls das jemandem was sagt). Bausparsumme 80000 EUR. Demnach betrug die Abschlussgebühr damals 800 EUR. Der Berater hat es bisher noch nicht geschafft mir für meine Dummheit zu danken. Laut Vertragswert dient der Vertrag als "Tilgungsersatz für das gewährte Darlehen". Monatlicher Sparbeitrag: 80 EUR. Verzinsung 1,5% p.a.
    denn üblicherweise beträgt die Rate nicht 80,- € sonder x Promille, und das wären bei 80T€ mehr als 80,- €.
    . Vollkommen richtig. Das ist mir auch irgendwann aufgefallen. Im Vertragswerk steht dazu, sinngemäß: "Nach Ablauf der Zinsbindung (also Ende 2015) wird der Bausparvertrag, soweit möglich, ggf. durch Bildung einer Teilbausparsumme, zugeteilt und das Darlehen damit abgelöst.". Tja, komplett wird das wohl nicht gehen, jedenfalls nicht bei 80 EUR monatlich. Also wird es wohl auf das "teilweise" hinauslaufen. Allerdings steht auch, dass ich nach Ende der Zinsbindung das Darlehen komplett ablösen kann, also mir z.B. andere Angebote einholen kann. Somit ist die Frage "wie ich aus dem Schlamassel rauskomme" zumindest beantwortet: Spätestens Ende 2015.

    Ich hatte noch einen zweiten, kleinen Kredit, von dem ich aber Zwecks Einfachheit nichts erwähnt habe. Den habe ich Ende 2009 abbezahlt. Ich dachte mir nun, was ich mit dem jetzt mehr verfügbaren monatlichen Geld anstellen soll. Ich schickte ein Schreiben an die BHW und fragte, ob es möglich sei den o.g. Bausparer auch höher zu besparen als mit den 80 EUR, mit dem Ziel die komplette Zuteilung bis 2015 zu erreichen. Die BHW schrieb zurück Ja, das geht. Und ich müsste ca. 400 EUR statt 80 zahlen um das zu erreichen. Ich könnte das auch flexibel handhaben. 80 EUR sind Pflicht, der Rest ist jeden Monat aufs neue mir überlassen.

    Ich habe lange überlegt, was besser wäre, habe mich dann entschieden die 400 EUR zu zahlen. Sicher tut es erst mal weh, und man hätte das auch irgendwo anlegen können, aber ich denke langfristig und erhoffe mir dass es sich bei eventuell höheren Zinsen zu 2016 lohnen wird, dann nur noch ein Bauspardarlehen mit 3,75% abzahlen zu müssen (die 3,75 wurden mir im selben Antwortschreiben zugesichert, das geht mittels eines Tarifwechsels ohne weitere Kosten, aber mit einer etwas höheren Tilgungsrate einher. Normalerweise ist der Bausparer auf 4,25% ausgelegt).

    Ich habe in den vergangenen Monaten, je nach Kassenlage auch mehr als die 400 EUR eingezahlt. Mit dem Ziel, wenn die Kassenlage mal weniger gut ist, auch weniger zahlen zu müssen. Außerdem ist es bei einem Bausparer bekanntlich ja auch nicht egal, wann man etwas einzahlt. Heute 1000 EUR wirken sich ganz anders aus als in 3 Jahren (Zeit mal Geld-System/Saldensumme).

    Jedenfalls kommt gestern besagter Anruf. Der Bausparer ist angeblich zuteilungsreif. Wie gesagt, das BHW online Banking sagt etwas anderes. Zuteilung "im 2. Quartal 2022". Da geht man von den 80 EUR aus. Durch meine Mehrzahlungen sollte da irgendwann "1.Quartal 2016" stehen. Letztes Jahr stand da noch was von 2025.

    Aber eben nicht jetzt. Weiß jetzt vielleicht jemand, was die von mir wollen könnten?
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  7. #6

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    Vielleicht gar keine echte Zuteilungsreife, sondern der Vorschlag den BSV vorzeitig auszuzahlen. Solche Angebote machen die gerne mal. Gleichzeitig wird natürlich gleich der "vorteilhafte" Neuabschluß eines BSV empfohlen...

    Ich würd da überhaupt nichts machen.
    Wenn die wieder anrufen, sag ihnen, man möge Dir evtl. Vorschläge schriftlich unterbreiten.
    Schon lediglich hinzugehen halte ich für Zeitverschwendung.

    Zwei meiner Banken rufen auch immer wieder mal an, um mich zum Beratungsgespräch einzubestellen (ja, die gewählten Formulierungen haben mit Einladen wenig gemein). Das ist überflüssig wie ein Kropf und dient nur dazu, einem Geldanlagen etc. anzudienen, welche für den Bankberater gut Provision abwerfen!
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  8. #7
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    das fürchte ich auch.

    @julius

    ja Du hast wohl (leider) Recht. Wenn ich eins gelernt habe ist dass ein BHW-Berater nie von selbst aktiv wird wenn er nichts dabei verdienen kann. Aus reiner Menschenfreundlichkeit (und das wäre es ja wohl) wird sich keiner bei mir melden. Selbst wenn es z.B. im Rahmen der Wahlzuteilung Mittel und Wege geben sollte, was hätten die davon mir von sich aus Bescheid zu geben. Ist doch viel komfortabler mich noch 5 Jahre weiter Zinsen zahlen zu lassen. Insofern erwarte ich da nichts.

    Der Anruf des Lakaien diente auch nur dazu eine Gespräch zu vereinbaren, er hatte sogar schon Terminvorschläge. Ich habe aber gesagt der Mann soll erst mal telefonisch sagen was genau los ist und dann können wir uns eventuell zusammensetzen.

    Ich werd aber hier mitteilen wenn ich weiß was es damit auf sich hat.

    Grüße nichtfaul
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  9. #8

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    Ich würde die Chance aber mal nutzen um mir Gewissheit zu verschaffen.
    Sprich, was ist mit Deinem Vertrag, wie steht er wirklich usw.

    Ich vermute auch, dass er nur ein "Beratungsgespräch" führen will, natürlich in der Hoffnung Dir etwas Neues zu verkaufen. Darauf musst Du ja nicht eingehen.

    Gruß
    Ralf
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  10. #9

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    erkundige dich mal du den Bausparvertrag ruhen lassen kannst. Im Gegenzug tilgst du direkt deinen Kredit mit den zusätzlich freigewordenen 80€(falls die dem zustimmen oder du vielleicht eine Sondertilgung von 5% p.a. im Vertrag stehen hast) das dürfte über die Laufzeit einiges an Zinsen sparen.

    Falls es sich um die gleiche Gesellschaft handelt, dann erledige erst den 1ten Punkt und wenn das durch ist, nimmst du dir den 2ten Punkt vor.

    Ansonsten könntest du auch wenn der eine Vertrag zuteilungsreif ist das Guthaben zum tilgen nehmen also ohne den Bausparvertrag zu beleihen und danach solltest du den eigentlichen Baukredit auch tilgen können.
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  11. #10

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    Ich würde das Kerlchen antanzen lassen und bei dem Termin schön alle Hände in den Hosentaschen lassen, damit du nur ja nicht in die Verlegenheit kommst, irgendetwas zu unterschreiben.
    Es könnte bei dem Konstrukt ja durchaus auch sein, dass die jetzt schon aufgrund des Bausparguthabens eine Teilung mit vorzeitiger Zuteilung empfehlen um damit einen Teil des Vorausdarlehens zu tilgen.
    Bei dem Vorausdarlehen würde ich mir eh mal die Bedingungen anschauen, ob da nicht Tilgungen möglich sind.
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  12. #11
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    Habe mal selber angerufen.

    Besonders den letzten beiden Beiträgen (bzw. deren Autoren). Danke schön, das sind gute Ideen.

    Ich habe gestern noch einfach selber mal angerufen. Der "Berater" war nicht im Hause, stattdessen ein Kollege. Ich habe ihm von dem Anruf erzählt und dass mein Bausparer angeblich "zuteilungsreif" sei. Nach einem Datenabgleich sagte er mir da muss wohl ein Fehler vorliegen. Der Vertrag ist frühestens... na eben in mittelferner Zukunft zuteilungsreif. Die Zinsbindung für das Vorausdarlehen endet in 5 Jahren, vorher passiere da auch nichts.

    Das sind alles Informationen die auch meinem Kenntnisstand entsprechen (leider). Ich frage mich nur was dann dieser Anruf sollte. Letzte Möglichkeit wäre noch dass der "Berater" der gestern nicht wieder da war irgendeine Strategie erdacht hat von der sein Kollege nichts wusste.

    Sorry dass ich hier lauter Pferde scheu mache nur weil bei BHW anscheidend alles drunter und drüber geht.

    Nichtfaul
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  13. #12

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    Zitat Zitat von nichtfaul Beitrag anzeigen
    ...........
    Ich habe in den vergangenen Monaten, je nach Kassenlage auch mehr als die 400 EUR eingezahlt. Mit dem Ziel, wenn die Kassenlage mal weniger gut ist, auch weniger zahlen zu müssen. Außerdem ist es bei einem Bausparer bekanntlich ja auch nicht egal, wann man etwas einzahlt. Heute 1000 EUR wirken sich ganz anders aus als in 3 Jahren (Zeit mal Geld-System/Saldensumme)..........
    Beim Bausparer nicht egal wann man einzahlt? Kannst du mir das noch ein wenig erläutern?
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  14. #13

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    Zitat Zitat von nichtfaul Beitrag anzeigen
    Das sind alles Informationen die auch meinem Kenntnisstand entsprechen (leider). Ich frage mich nur was dann dieser Anruf sollte. Letzte Möglichkeit wäre noch dass der "Berater" der gestern nicht wieder da war irgendeine Strategie erdacht hat von der sein Kollege nichts wusste.
    Keine Angst, der meldet sich wieder.....ganz von alleine.

    Vermutlich ist es so wie oben schon geschrieben, der wollte irgendwas neu abschließen oder umwandeln oder was auch immer. Anscheinend hat er sein Provisionssoll noch nicht erfüllt.

    Gruß
    Ralf
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Also ich denke mal das hier der Berater der einzige ist der damit glücklich ist.
    Grundsätzlich ist das Modell der BHW aber nicht das schlechteste. Wir haben uns auch für eine BHW-Finanzierung entschieden. Wir haben uns im letzten Jahr einen Zinssatz von 2,75% nach Ablauf der Zinsbindung gesichert. Allerdings Zahlen wir auch mehr als 80,- € für eine deutlich geringere Summe.
    Wir haben den Zahlplan der BHW mal mit den Zahlplänen eines angebotenen Anuitätendahrlehns verglichen und das BHW Modell ist deutlich günstiger. Bei den meisten Darlehen wird der Zinsatz nach der Zinsbindung geschätzt bei unserem Modell ist er festgeschrieben. Das bringt mir persönlich mehr transparenz und Sicherheit.... Aber das ist meine persönliche Meinung...

    Ich habe festgestellt: Die Finanzierung steht und fällt immer mit dem Berater!
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  17. #15
    Themenstarter

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    Grundsätzlich ist das Modell der BHW aber nicht das schlechteste. Wir haben uns auch für eine BHW-Finanzierung entschieden. Wir haben uns im letzten Jahr einen Zinssatz von 2,75% nach Ablauf der Zinsbindung gesichert.
    Nun ja, wie ich schon sagte, damals war ich blöd, aber jetzt wo das Kind in den Brunnen gefallen ist mach ich das beste draus und zahle statt der 80 eben 400 Euro bzw. deutlich mehr seit Anfang 2010. Aber 400 Minimum eben, versuche ich jeden Monat zu leisten. Damit sind mir nach 2015 für das Restdarlehen von knapp 50.000 auch 3,75% sicher (hab ich schriftlich von BHW) weil dann zugeteilt und komplett abgelöst wird. Ich denke mal das ist dann dasselbe wie bei Euch. Gegenwärtig erscheinen 3,75% zwar nicht gerade attraktiv aber wer weiß wie 2015 die Zinsen sind? Es steht mir ja frei das dann JEDERZEIT abzulösen (auch ein Vorteil bei Bauspardarlehen nach der Sparphase: keine Vorfälligkeitsstrafen) durch ein zinsgünstigeres Hypot.-Darlehen. Wenn ich das durchhalten würde was ich seit Anfang diesen Jahres einzahle dann würde ich sogar einen Tarifwechsel auf 1,9% machen können, aber das kann nur ein Idealziel sein. Und insgesamt ist mein ganzes Vorgehen jetzt auch nur als Schadensbegrenzung zu bezeichnen.

    Beim Bausparer nicht egal wann man einzahlt? Kannst du mir das noch ein wenig erläutern?
    Nun ja die Ansparleistung definiert sich ja nicht ausschließlich aus der Summe die Du über einen Zeitraum einzahlst. Sondern man kann es so ausdrücken: Wieviel Geld wurde wann eingezahlt und wieviel Guthaben hatte der Bausparer wie lange?"

    Beispiel:
    Wenn ich ein Jahr lang 100 Eur zu jedem Monatsersten einzahle, dann entwickelt sich das Guthaben übers Jahr wie folgt (Zinsen etc. mal außen vor):
    100 EUR vom 1. bis 31. Januar
    200 EUR vom 1. bis 28. Februar
    ...
    1200 EUR vom 1. bis 31. Dezember


    Wenn ich stattdessen Gleich zum 1.1. die 1200 EUR auf einmal zahle und dann gar nichts mehr, verhält es sich wie folgt:
    1200 EUR vom 1. Januar bis 31. Dezember

    Die "Ansparleistung" ist im zweiten Fall also höher, obwohl genauso viel eingezahlt wurde. Man hat eben auf Zinsen verzichtet (Bausparer sind schlechter verzinst als Tagesgeld). Aber genau auf diesen Unterschied kommt es an. Deshalb wird auch immer vom "Zeit mal Geld"-System gesprochen anstatt nur "Geld"-System. Je mehr man also früher statt später einzahlt, desto weniger Geld ist also insgesamt notwendig um eine Zuteilung zu erreichen.

    Wie gesagt in der Materie bin ich inzwischen ein bisschen bewandert. Daher habe ich bei dem Anruf vor 2 Tagen auch gleich wiedersprochen und das auch begründet. Vielleicht ruft auch deshalb keiner mehr an. Weil sie gemerkt haben dass sie mich (wenigstens in diesem Fall) nicht verarschen können.
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