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Thema: Kosten Wegeeinfassung mit üblichem Pflasterstein

  1. #1

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    Kosten Wegeeinfassung mit üblichem Pflasterstein

    Hallo Bauexperten,

    ich habe meine Aussenanlagen machen lassen, von Grundstücksbegradigung bis Pflastern des Weges und Parkfläche. Ich habe mir 3 verschiedene Angebote geben lassen, wo ich mich dann für den Vertrauenvollsten entschieden habe. Die Arbeiten wurden auch zur vollsten Zufriedenheit ausgeführt. Allerdings habe ich vor Auftragserteiliung einen Posten nicht viel Aufmerksamkeit gegeben, der mir nun bei der Schlussrechnung Kopfzerbrechen verusacht.

    Punkt: "Wegeeinfassung auf Magerbeton mit Granitkleinstein 9/11"

    2 Angebote sahen so aus:

    A1:
    5 qm Wegeeinfassung mit Granitpflaster 9/11 80,00 €/m2 -> 400,00 €

    A2:
    4 m2 Granitkleinkopf 9/11 auf Magerbeton 98,00 €/m2 -> 392,00 €

    In meiner Rechnung steht folgendes:

    39,6 lfm Wegeeinfassung auf Magerbeton mit Granitkleinstein 9/11 32,00 €/lfm -> 1265,92 €


    Ich habe beim Angebot übersehen, dass es laufende Meter sind und nicht m2!

    Es handelt sich bei allen 3 Punkten exakt um die gleiche Arbeit und Material.

    39,6 lfm entspricht meiner Rechnung nach ca. 4 m2 bei den verwendeten Steinen. Ich habe mal geschaut, im Schnitt kostet der m2 von 9/11 Garnitpflaster 30 €, rechnen wir mal mit 40 €/m2, dann wären das 160 € für Material. Magerbeton und Arbeit fürs Verlegen -> 276 €/m2 !?!?!?!?!

    Das ist doch Wucher? Oder habe ich einen Denkfehler?

    Danke im Voraus. Die restlichen Posten der Rechnung sind prinzipiell nachvollziehbar, aber immer teurer um 10% als die alternativen Anbieter. Bei den Pflastersteinen bin ich komplett verurnsichert. Ich habe bisher nur einen Teil bezahlt. Ich würde mich über Feedback von Landschaftsgärtnern freuen...
    Danke
    dam72
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  2. #2

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    Zwischen Euch scheint ein rechtsverbindliches Geschäft entstanden zu sein. Abrechnung nach tatsächlich ausgeführten Leistungen und vertraglich vereinbarten EPs.
    Musste wohl zahlen...
    Auf die EPs wo er günstig war, zahlste doch jetzt auch nicht mehr?!
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  3. #3

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    Ach so...noch ein kurzer Nachtrag um Dir ein besseres Verständnis zu geben:

    Es ist durchaus üblich/ eigtl. sogar normal eine Einfassung in lfdm zu vereinbaren und nicht in m2.
    Du musst halt prüfen was im Vertrag steht gegenüber dem was auf der Rechnung verzeichnet ist. Damit meine ich die Einheiten der einzelnen Positionen und der zugehörigen Einheitspreise (EPs).
    Dann halt die Mengen prüfen wie von der Firma abgerechnet...sind diese tatsächlich ausgeführt?! Wenn das alles paßt, musst du die berechnete Summe zahlen; Geld zurück halten ist dann nicht mehr (vorausgesetzt es sind keine Mängel vorhanden sowie Einbehalt für Gewährleistung vereinbart).
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  4. #4
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    @Rmartin: Danke für deine Antwort. BTW, Er war auf keiner Einzelposition günstiger, im Gegenteil.
    Allerdings, er hat mehr Wegeeinfassung gemacht, als auf der Rechnung steht, diese wollten wir "so" begleichen, wenn du weisst was ich meine. Das war allerdings nicht vorher ausgemacht. Diese will er nun nachträglich bezahlt haben. Ich bin ja bereit zu zahlen, aber ehrlich gesagt nicht 275 €/m2, das halte ich nicht für angebracht. Die offzielle Rechnung werde ich begleichen, war wohl meine Schuld, bei der Nachforderung, es geht um 65 lfm oder 6,5 m2, sehe nicht ein diese besagten 275 €/m2 zu zahlen. Was wäre denn ein realer Preis pro lfm?
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  5. #5

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    Real ist das vertraglich vereinbarte....
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  6. #6
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    Das ist ne Antwort, die mir für meinen Versuch nachzuverhandeln nichts bringt. Ok, dann anders gefragt, was nimmst du für den lfm Meter?

    Aber allgemein, wie kann es sein, dass so eine Diskrepanz für die gleiche Arbeit bezog. auf die Angebote existieren kann. Ich wiederhole nochmal, ich fühle mich über den Tisch gezogen, da die ersten Angebote alle auf m2 Basis waren, habe ich das mit den lfd einfach übersehen, das ist menschlich. Daher halte ich es durchaus für legitim nachzuverhandeln.
    Zudem hat er 39 lfd angeboten und 90 lfd verlegt. Und kommt nun nachträglich mit den 60 lfd. Ich könnte mich genau so hinstellen und sagen, war nicht nicht abgesprochen. Aber es geht nicht um Konfrontation, sondern um eine Lösung, die Fair ist. 276 €/m2 sind definitv nicht fair.
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  7. #7

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    Ich sehe im Angebot keine Position "Verlegung x Meter für y Euro / lfd Meter".
    Was war wirklich vereinbart?
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  8. #8
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    Doch im Angebot gibts die Spalte EP in €, wobei alle anderen Positionen in m2 oder m3 angegeben sind, nur eben die Wegeeinfassung in lfm, den ich fäschlicherweise als m2 angenommen habe. Es steht unter EP in € stehen da 32,00.

    Vereinbart war ein Gesamtpreis Summe x per Rechnung pauschal und eine Summe x "so". Die zusätzlichen 60 lfm waren nicht ausgemacht.
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  9. #9
    Bauexpertenforum Avatar von Olaf (†)
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    Upps...

    wo kommen denn jetzt auf einmal 60 m zusätzlich her?
    Ansonsten würde ich jetzt ganz schnell an Deiner Stelle den Rückzug antreten - Beihilfe zur Steeurhinterziehung oder so?
    *Tu was Du kannst, zeig was du drauf hast - aber nimm dich selbst nicht so ernst*
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  10. #10

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    Du wirst hier im Forum keine brauchbare Antwort bekommen (aus Erfahrung).
    Hier wurde mir schon mehrfach der Eindruck vermittelt, Handwerker sind Verbrecher und die anderen Handwerker hier im Forum finden das OK.
    Du wirst wahrscheinlich hier die Antwort: "Verbuch es als Lehrgeld" oder so etwas in der Art bekommen.
    Ich habe meine Fehler als Lehrgeld verbucht. Was habe ich gelernt: Mach was du kannst selber und bei dem was nicht geht: -> Ganz genau Verträge und Angebote prüfen und schön die Beiträge zur Rechtsschutz zahlen!!

    Was will er machen, wenn du das "so" nicht zahlst? Gerichtl. einklagen??
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  11. #11
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    @mazepan: Traurig wenn das so ist. Leider werde ich das Gefühl nicht los, dass du recht hast. Ich werde mit dem BL trotzdem versuchen vernünftig zu reden. Ich bin ein vernünftiger Mensch, und habe erfolgreich ein komplettes Haus renoviert, man mag es nicht glauben. Aber sowas ist mir wie gesagt noch nicht passiert. Hatte über 250 Gewerke vergeben. ich hatte gehofft, dass sich hier jemand erbarmt und mich in meiner Meinung bestätigt, bzw. die preisliche Diskrepanz für die gleich Arbeit erklärt, bzw. die sich selbst durch Bestätigung meiner Annahme auflöst. Mein Motto ist Leben, und leben lassen und bisher bin ich und meine Gegenüber so gut gefahren. Gute Arbeit soll auch adäquat bezahlt werden. Nur Wucher mache ich nicht mit, leider kommt mir das in meinem Fall so vor, nur weil ich es unglücklicherweise nicht gleich Gepeilt habe.
    P.S: Schwarzarbeit fördere ich absolut nicht, i.G. bin strikt dagegen. Worum es bei dem Vorab vereinarten "so" geht, ist auch irrelevant und spekulativ. Die nachträglichen 60 lfm hat der BL als "so" in Spiel gebracht nicht ich, dies möchte ich mal kurz festhalten. Ich werde/muss das ja nicht mitmachen!!!
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  12. #12
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    Sorry 25 Gewerke, nicht 250... Doof das man nicht mehr nachträglich korrigieren kann...
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  13. #13

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    Zitat Zitat von mazepan Beitrag anzeigen
    Du wirst hier im Forum keine brauchbare Antwort bekommen (aus Erfahrung).
    Hier wurde mir schon mehrfach der Eindruck vermittelt, Handwerker sind Verbrecher und die anderen Handwerker hier im Forum finden das OK.
    Sorry, aber das ist absoluter Unsinn was Du da schreibst!

    dam72: Unterschiedliche Preise sind nicht immer mit dem tatsächlichen Aufwand zu begründen. Jede Firma hat ihr eigenes Preisgefüge. Und natürlich macht man bei einem Angebot auf Einheitspreisen bei Positionen, wo man ahnt, dass sich die Mengen erhöhen einen kräftigeren Preis. Das ist aber kein Verbrechertum, sondern absolut legitim.
    Okay, die Firma hat nun wesentlich mehr aufgeführt. Nach VOB hast Du bei einer Mengenüberschreitung von mehr als 10% ein Recht auf Preisanpassung für die Menge > 110%.
    Von wem kommen eigtl. die Mengen? Hast Du sie ausgeschrieben? Oder jede Firma selber ermittelt?
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  14. #14

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    Zitat Zitat von dam72 Beitrag anzeigen

    Ich habe mir 3 verschiedene Angebote geben lassen, wo ich mich dann für

    Punkt: "Wegeeinfassung auf Magerbeton mit Granitkleinstein 9/11"

    2 Angebote sahen so aus:

    A1:
    5 qm Wegeeinfassung mit Granitpflaster 9/11 80,00 €/m2 -> 400,00 €

    A2:
    4 m2 Granitkleinkopf 9/11 auf Magerbeton 98,00 €/m2 -> 392,00 €

    In meiner Rechnung steht folgendes:

    39,6 lfm Wegeeinfassung auf Magerbeton mit Granitkleinstein 9/11 32,00 €/lfm -> 1265,92 €


    Ich habe beim Angebot übersehen, dass es laufende Meter sind und nicht m2!
    Ich kann nicht folgen...
    Du schreibst von 3 Angeboten, vom Entscheidenden lieferst du aber nur die Rechnungsdaten. Wie sah denn dort das Angebot aus?
    Dort standen dann doch schon 39 lfm und der entsprechende Preis, oder? Tipp mal ab!


    Wieso verlangt er, wenn er auch in lfm und die anderen in m² rechnet, das 3-fache? (lfm klingt bei dieser Pos. aber prinzipiell schon logisch.)
    Und jetzt möchte er die zusätzlichen 60 lfm auch noch mit 32 € p lfm.
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  15. #15

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    was dam72 uns wahrscheinlich auch noch verheimlicht , ist , dass die schachtarbeiten im lm preis drin sind und im m² preis nicht . ( quadratmeterpreise für kantenzeile sind mehr als unüblich )
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