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  1. #1

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    Baufinanzierung wie und mit wem?

    Hallo Zusammen,

    meine Frau und ich möchten unser eigenes Bauvorhaben finanzieren:

    Mann:

    Beruf: Beamter
    Einkommen: 3750.- EUR
    Vollzeit

    Frau:

    Beruf: Uhrmacherin
    Einkommen: 1000.- EUR
    Vollzeit

    wenn Kind da

    Einkommen: 400.- EUR Job

    Wohnort: München
    Grundstück: LKr Fürstenfeldbruck
    Baubeginn geplant für April 2011

    Grundstückkosten: 140.000.- EUR (inkl. Grunderw.st. und Notar, Prov. entfällt.)
    Baukosten: 260.000.- EUR (inkl. Einrichtung)

    Gesamtkosten: 400.000.- EUR

    Eigenkapital: 50.000.- EUR

    Finanzierungsbedarf: 350.000.- EUR
    ----------------------------------

    1) Bei welcher Bank finanzieren?

    a) Zur Hausbank (Sparkasse) gehen oder
    b) anderen Bank (Deutsche Bank, etc..)?
    c) mit KFW Förderungen oder ohne?
    d) Über Vermittler

    Wie sollen wir vorgehen? Möglichst viele Angebote von unterschiedlichen Banken einholen oder über Interhyp den besten Weg ausrechnen lassen?
    Hat jemand Erfahrung gemacht mit Interhyp?

    2) Welche Darlehenslaufzeiten?

    Momentan sind die Zinsen ja sehr gering. Welche Laufzeit schlagt ihr vor?

    Bei Ratenzahlung von ca. 1600.- EUR / Monat

    Quelle: Internetrechner

    a)
    Rate: 1662.- EUR / Monat
    Laufzeit 30 J. ,
    2% Tilgung / J.,
    Eff.zins 3,76%,
    3 Mon. zinsfrei bei Bereitstellungszinsen 0,25% / Monat
    Restschuld: 0.- EUR nach 28 J. 5 Mon.

    b)
    Rate: 1563.- EUR / Monat
    Laufzeit 15 J. ,
    2% Tilgung / J.,
    Eff.zins 3,41%,
    3 Mon. zinsfrei bei Bereitstellungszinsen 0,25% / Monat,
    gez. Zinsen: 145.000.-
    Restschuld: 213.000.- EUR nach 15 J.

    c)
    Rate: 1601.- EUR / Monat
    Laufzeit 10 J.,
    2,5% Tilgung /J. ,
    Eff.zins 3,03%,
    12 Mon. zinsfrei bei Bereitstellungszinsen 0,25% / Monat,
    gez. Zinsen: 90.550.-
    Restschuld: 248.000.- EUR nach 15 J.


    3) Stückelung von Darlehen?

    Hat es Vorteile wenn ich die Darlehenssumme stückele und auf mehrere Darlehen mit unterschiedlichen Laufzeiten aufteile?
    Oder zum Beispiel ein KFW Programm mit einsetze?

    4) Förderprogramme

    Gibt es noch weitere Förderprogramme wie KFW die man günstig abrufen kann?

    5) Beamte

    a) Hat man als Beamter Vorteile bei den Verhandlungen und erhält man günstigere Konditionen?
    b) Gibt es evtl. Anbieter die sich darauf spezialisiert haben?
    c) Haben Beamtendarlehen Vorteile?

    6) Bereitstellungszinsen?
    Was bedeuten eigentlich die Bereitstellungszinsen und wie lange muss ich die Zahlen?


    Vielen Dank für die Hilfe.

    lg
    Tibor
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  2. Baufinanzierung wie und mit wem?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Baufinanzierung genau rechnen!

    zu 1.) Grundsätzlich würde ich einen der Anbieter wählen, welcher mit die günstigsten Konditionen anbietet. Hierbei sind jedoch auch Faktoren wie Sondertilgungsmöglichkeit, mit abzuschließende Risiko-LV o.ä. mit zu berücksichtigen. Weiterhin gibt es Anbieter, welche eine Anschlußfinanzierung über einen Bausparer oder die Ablösung durch eine kapitalbindende LV voraussetzen. ...wer's mag... Also immer das Gesamtpaket durchkalkulieren und möglichst keine "Äpfel mit Birnen vergleichen".

    zu 2.) Die Darlehenslaufzeit ist geschmacksache. Hier sollte jeder sein Verhältnis von Sicherheit zu günstigen Konditionen selbst wählen. Sollten die Eckdaten der Variante a) jedoch tatsächlich stimmen, wäre dieser Volltilger sicherlich ein Kandidat für die engere Wahl; zumal dein Eigenkapital gerade mal 12,5% ausmacht! Ich kann's mir beim besten Willen nicht vorstellen...

    zu 3.) Ein KfW-Darlehen kommt für Dich mit einer Gesamtannuität von ~1.600€ nicht in Frage. Denn solltest Du von der KfW-Bank ein Darlehen von 100k€ aufnehmen und auf 15-03-15 abschließen, so würde dies allein 851€/Monat ausmachen. Und für 750€/Monat wirst Du 250k€ nicht finanzieren können...

    zu 4.) Sicherlich gibt es einige Landesförderprogramme oder auch Regionale Förderprogramme, wie "Wohnbauförderung auf dem Land"... Aber nichts Nennenswertes, wenn es um die Höhe des Förderbetrags geht.

    zu 5.) Als Beamter wirst Du bei den Finanzinstituten als jmd. eingestuft, der über sichere Einkommensverhältnisse verfügt (i.d.R. vorausgesetzt Du bist schon länger als ein Jahr verbeamtet) und bekommst somit verständlicher Weise bessere Konditionen als andere mit unsicheren Einkommensverhältnissen.

    zu 6.) Hier wird die Zeit zwischen Vertragsabschluß und Abruf des Kredits beschrieben. Vereinfacht könnte man sagen, dass das Finanzinstitut für die Bereitstellung des Kredits nach einer bestimmten Zeit Geld verlangt. Die Bereitstellungszinsen sind von Beginn, Dauer und Höhe sehr unterschiedlich. Für die Variante a) bspw. musst Du diese nach dem 3. Monat bezahlen und zwar bezogen auf den Monat! Das wären dann 12*,25%=3% (ohne Zinseszinseffekte); durch den Zinseszins erhöht sich der eff. Jahreszins noch. Die max. Dauer ist ebenfalls aus den Vertragsbedingungen zu entnehmen.

    MfG
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  4. #3

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    Zitat Zitat von evolution Beitrag anzeigen
    zu 4.) Sicherlich gibt es einige Landesförderprogramme oder auch Regionale Förderprogramme, wie "Wohnbauförderung auf dem Land"... Aber nichts Nennenswertes, wenn es um die Höhe des Förderbetrags geht.
    Hm, das bayerische Zinsverbilligungsprogramm (www.wohnen.bayern.de) könnte hier schon nennenswert sein: 30% der Gesamtsumme, maximal 100.000 (was hier ja der Fall wäre), zu einem Zinssatz von derzeit 1,75% (www.bayernlabo.de). Da kann man auch die nur 10 Jahre Zinsbindung verschmerzen...
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  5. #4

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    Zitat Zitat von Clou Beitrag anzeigen
    Hm, das bayerische Zinsverbilligungsprogramm (www.wohnen.bayern.de) könnte hier schon nennenswert sein: 30% der Gesamtsumme, maximal 100.000 (was hier ja der Fall wäre), zu einem Zinssatz von derzeit 1,75% (www.bayernlabo.de). Da kann man auch die nur 10 Jahre Zinsbindung verschmerzen...
    Mit dem angegebenen Gehalt werden sie nicht in das Programm fallen...
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  6. #5
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von evolution Beitrag anzeigen
    zu 1.) Grundsätzlich würde ich einen der Anbieter wählen, welcher mit die günstigsten Konditionen anbietet. Hierbei sind jedoch auch Faktoren wie Sondertilgungsmöglichkeit, mit abzuschließende Risiko-LV o.ä. mit zu berücksichtigen. Weiterhin gibt es Anbieter, welche eine Anschlußfinanzierung über einen Bausparer oder die Ablösung durch eine kapitalbindende LV voraussetzen. ...wer's mag... Also immer das Gesamtpaket durchkalkulieren und möglichst keine "Äpfel mit Birnen vergleichen".
    Wäre es sinnvoll mit Interhyp zusammenzuarbeiten? Die vermitteln einen doch an die besten Banken oder?
    Oder gibt es Banken die man für eine Beratung besonders empfehlen kann?

    Sollte man eher eine konstante höhere Tilgungsrate wählen oder Sondertilgungsmöglichkeiten? Wie hoch sollten diese in unserem Fall sein?
    Ich hätte daran gedacht die Grundtilgung nur mit meinem Gehalt zu zahlen, welches sicher ist. Dann die Tilgung weiter vorantreiben mit dem "dazuverdienten" Geld meiner Frau. Wäre das ein sinnvolles Modell?
    Sollten wir dann darauf achten ein Angebot mit Sondertiglungsmöglichkeit anzunehmen? Wie hoch sollten diese mind. sein?

    Ist das Modell mit abzuschließender Risiko-LV sinnvoll? Also sollte man das machen? Oder verlangen die Banken das generell?

    Zitat Zitat von evolution Beitrag anzeigen
    zu 2.) Die Darlehenslaufzeit ist geschmacksache. Hier sollte jeder sein Verhältnis von Sicherheit zu günstigen Konditionen selbst wählen. Sollten die Eckdaten der Variante a) jedoch tatsächlich stimmen, wäre dieser Volltilger sicherlich ein Kandidat für die engere Wahl; zumal dein Eigenkapital gerade mal 12,5% ausmacht! Ich kann's mir beim besten Willen nicht vorstellen...
    Naja, die Berechnung basiert auf Interhyp und ohne Sondertilgungsoptionen etc..keine Ahnung wie aussagekräftig der Wert ist.
    D.h. je höher das EK und je höher die Tilgungrate desto besser der angebotene Kredit?

    Zitat Zitat von evolution Beitrag anzeigen
    zu 3.) Ein KfW-Darlehen kommt für Dich mit einer Gesamtannuität von ~1.600€ nicht in Frage. Denn solltest Du von der KfW-Bank ein Darlehen von 100k€ aufnehmen und auf 15-03-15 abschließen, so würde dies allein 851€/Monat ausmachen. Und für 750€/Monat wirst Du 250k€ nicht finanzieren können...
    Was heißt 15-03-15? 2mal 15 Jahre?

    Zitat Zitat von evolution Beitrag anzeigen
    zu 4.) Sicherlich gibt es einige Landesförderprogramme oder auch Regionale Förderprogramme, wie "Wohnbauförderung auf dem Land"... Aber nichts Nennenswertes, wenn es um die Höhe des Förderbetrags geht.
    Ok, werde mich mal informieren.

    Zitat Zitat von evolution Beitrag anzeigen
    zu 5.) Als Beamter wirst Du bei den Finanzinstituten als jmd. eingestuft, der über sichere Einkommensverhältnisse verfügt (i.d.R. vorausgesetzt Du bist schon länger als ein Jahr verbeamtet) und bekommst somit verständlicher Weise bessere Konditionen als andere mit unsicheren Einkommensverhältnissen.
    Ich bin seit 3 J. Beamter auf LZ. Und verbeamtet bin ich seit 11 J.

    Zitat Zitat von evolution Beitrag anzeigen
    zu 6.) Hier wird die Zeit zwischen Vertragsabschluß und Abruf des Kredits beschrieben. Vereinfacht könnte man sagen, dass das Finanzinstitut für die Bereitstellung des Kredits nach einer bestimmten Zeit Geld verlangt. Die Bereitstellungszinsen sind von Beginn, Dauer und Höhe sehr unterschiedlich. Für die Variante a) bspw. musst Du diese nach dem 3. Monat bezahlen und zwar bezogen auf den Monat! Das wären dann 12*,25%=3% (ohne Zinseszinseffekte); durch den Zinseszins erhöht sich der eff. Jahreszins noch. Die max. Dauer ist ebenfalls aus den Vertragsbedingungen zu entnehmen.
    D.h. dadurch erhöht sich der eff. Jahreszins des laufenden Jahres um 3%? Oo
    Werden Bereitstellungszinsen nur fällig bis zur ersten Auszahlung?
    D.h. Sobald ich Geld abrufe oder immer in den Phasen wo kein Geld verlangt wird? Versteh das nicht so wirklich.

    Danke für die ganze Hilfe.

    Grüße
    Tibor
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  7. #6

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    Du zahlst in dem Fall ab dem 3. Monat für jeden noch nicht abgerufenen Euro Deines vereinbahrten Darlehens 0,25% Zinsen pro Monat (= 3% pro Jahr) für eben diesen (Rest)Betrag und für jeden bereits abgerufenen Euro Deines vereinbahrten Darlehens den vereinbarten Zinssatz.

    Hast Du einen Kredit von 100.000 Euro Gesamtvolumen und noch keinen Cent davon benötigt, zahlst Du also auf diesen gesamten Betrag die 3% im Jahr dafür, dass die Bank sie Dir bereitstellt/-hält.

    Hast Du von einem Kredit bereits 20.000 Euro abgerufen, zahlst Du auf diese 20.000 Euro den vereinbarten Zinssatz und auf die restlichen 80.000 Euro die Bereitstellungszinsen von 3% im Jahr.
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  8. #7
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    Zusatz zum Post drüber:

    Ich wurde darauf aufmerksam gemacht, dass ich mich vertippt habe.
    Oben im ersten Post soll es natürlich heißen:

    Beruf: Beamter
    Einkommen: 2750.- EUR
    Vollzeit

    Frau:

    Beruf: Uhrmacherin
    Einkommen: 1000.- EUR
    Vollzeit

    wenn Kind da

    Beruf: Beamter
    Einkommen: 3000.- EUR
    wegen zusätzlicher Gehaltssteigerung Familienzuschlag.
    Vollzeit

    Frau:

    Beruf: Uhrmacherin
    selbstständigkeit Zuhause
    und
    Einkommen durch 400.- EUR Job


    lg
    Tibor
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  9. #8

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    Zitat Zitat von Tiborb Beitrag anzeigen
    Wäre es sinnvoll mit Interhyp zusammenzuarbeiten? Die vermitteln einen doch an die besten Banken oder?
    Oder gibt es Banken die man für eine Beratung besonders empfehlen kann?
    Also ich persönlich bin kein Fan von Banken aus dem Internet. Mir ist es immer lieber, einen Ansprechpartner zu haben. Dies insb., falls mal Probleme auftreten. Und da tendiere ich immer zu einem Kreditinstitut aus dem VR-Bereich oder der Spk. Gerade in München ist (soweit mein Kenntnisstand von vor einigen Monaten) die SSK nicht schlecht. Aber die eigene Hausbank sollte immer der erste Ansprechpartner sein. Verhandeln (auch Vergleich mit Internetangeboten) kannst Du dann immer noch.
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  10. #9
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von Theo Retiker Beitrag anzeigen
    Du zahlst in dem Fall ab dem 3. Monat für jeden noch nicht abgerufenen Euro Deines vereinbahrten Darlehens 0,25% Zinsen pro Monat (= 3% pro Jahr) für eben diesen (Rest)Betrag und für jeden bereits abgerufenen Euro Deines vereinbahrten Darlehens den vereinbarten Zinssatz.
    D.h.

    Kreditabschluss: z.b. 01.10.2010
    Darlehenssumme: 350.000.- EUR
    - 3 Monat Bereitstellung frei -

    Grundstückskauf: 01.11.2010
    Grundstückspreis: 150.000.-

    ab 01.11.2010
    150.000.- EUR Zahlung vereinbarter Zins

    ab 01.01.2011
    Zahlung 3 Monate Bereitstellungszinsen für 200.000 Rest

    Baubeginn 01.04.2011

    Dann wird Häppchenweise abbezahlt, je nach Baufortschritt.

    ---

    D.h. man hat einen geringen Vorteil daraus, dass man den Kredit stückchenweise abruft, da man für den Bereitstellungsbetrag erstmal "nur" 3% Zinsen zahlt und für den Rest z.B. 3,66%.

    Sollte man demnach darauf achten, dass der Anbieter möglichst eine hohe Anzahl von Monaten den Kredit frei zur Verfügung stellt. Das spart defacto ja Zinsen.

    lg
    Tibor
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  11. #10

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    Zitat Zitat von Tiborb Beitrag anzeigen
    Sollte man demnach darauf achten, dass der Anbieter möglichst eine hohe Anzahl von Monaten den Kredit frei zur Verfügung stellt. Das spart defacto ja Zinsen.
    Im Grunde ja. Ist aber auch von den Faktoren abhängig. Wir haben für unser Hausbauprojekt mehr als 50% Eigenkapital zur Verfügung, dementsprechend werden wir an den Kredit erst so spät wie möglich gehen, wahrscheinlich auch teilweise erst in der "Nach-Bau-Phase" (Außenanlagen, etc.).

    Deswegen war uns eine hohe bereitstellungszinsfreie Zeit wichtig. Wir haben nun ohne Verhandeln bei unserer Bank 15 Monate von Anfang an mit drin gehabt, so dass wir uns hier keine weiteren Gedanken drum machen mussten.

    Wenn man sich eine längere bereitstellungszinsfreie Zeit allerdings mit einem höheren Zinssatz für das Darlehen "erkaufen" muss, sollte man ganz genau rechnen und planen.
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  12. #11

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    Zitat Zitat von Tiborb Beitrag anzeigen
    Was heißt 15-03-15? 2mal 15 Jahre?
    Ist die Kurzfassung von 15 Jahren Laufzeit, die ersten 3 Monate sind tilgungsfrei, 15 Jahre Zinsbindung.

    MfG
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  13. #12

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    Zitat Zitat von Tiborb Beitrag anzeigen
    Naja, die Berechnung basiert auf x und ohne Sondertilgungsoptionen etc..keine Ahnung wie aussagekräftig der Wert ist. D.h. je höher das EK und je höher die Tilgungrate desto besser der angebotene Kredit?
    Habe deine Werte mal bei x eingegeben und komme auf folgendes Ergebnis :
    Darlehenssumme: 350k€ bei 50k€ EK
    Zinbindung für 30 Jahre und Volltilger. Auszahlung März 2011.
    Hypothekenzins eff.: 4,46%
    Annuität: 1.758,75€ (1.66% Tilgung)

    Im Allgemeinen hängen die Zinskonditionen nicht von der Tilgungshöhe sondern vom prozentualen Anteil der Fremdfinanzierung bezogen auf den Objektwert ab. Haken hierbei ist die Bewertung des Objekts. Manchmal wird von den tatsächlichen Baukosten (ggf. mit Nebenkosten)ausgegangen. Oftmals setzen die Finanzinstitute jedoch ihre eigenen Bewertungen heran, sei es durch eigene Schätzungen, "sachverständliche" Bewertungen oder Sicherheitsabschläge etc.. Es ist meist davon auszugehen, dass der tatsächliche prozentuale Anteil FK (wie bei Dir 350k/400k= 87,5%) schlechter bewertet wird (z.B. wurde das Bauvorhaben mit 340k€ bewertet -> 350k/340k=103%). Somit ist die Basis der Hypothek (und somit der Hypothekenzins) eine andere...

    MfG
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  14. #13

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    Zitat Zitat von evolution Beitrag anzeigen
    Im Allgemeinen hängen die Zinskonditionen nicht von der Tilgungshöhe sondern vom prozentualen Anteil der Fremdfinanzierung bezogen auf den Objektwert ab.
    Hm, ich habe kürzlich erst gelesen, dass eine hohe Tilgung schon Einfluss auf den Zins hat (zum Beispiel Volltigung innerhalb 20 Jahre). Allerdings gebe ich Dir recht, dass die Eigenkapitalquote trotzdem ausschlaggebender ist, zumal der TE tilgungsmäßig sowieso keine großen Sprünge machen kann.

    Wäre es in seinem Fall nicht vielleicht sinnvoll, die Tilgung auf 1% (Mindesttilgung) festzulegen und dafür eine Sondertilgungsoption von 5-10% zu vereinbaren? Dann wäre er auf der sicheren Seite.

    Grüße
    Behauserin
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Zitat Zitat von Behauserin Beitrag anzeigen
    Hm, ich habe kürzlich erst gelesen, dass eine hohe Tilgung schon Einfluss auf den Zins hat (zum Beispiel Volltigung innerhalb 20 Jahre). Allerdings gebe ich Dir recht, dass die Eigenkapitalquote trotzdem ausschlaggebender ist, zumal der TE tilgungsmäßig sowieso keine großen Sprünge machen kann.

    ...

    Grüße
    Behauserin
    Bei der Vielfalt unterschiedlicher Konditionen, welche auf dem Markt angeboten werden, kann dies durchaus sein. Wie Du richtig anmerkst, ist dieser Einfluß jedoch sehr gering und schließlich fraglich, ob sich dies bei der skizzierten, geringen Leistungsfähigkeit (Annuität ~1.650€/korrigiert auf ~1.350€) überhaupt auswirkt (oder möglich ist). Ich kann es mir nicht vorstellen.

    MfG
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  17. #15

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    sollte man beachten.....

    Nicht so viel dummes Zeug hier schreiben.....

    So, grade wenn man baut, sollte man sich vorher richtig schlau machen, am besten mit einem Experten in diesem Bereich sprechen.

    Beim bauen kann man sagen:
    1. Man sollte auf die Auszahlungen achten die angegeben/angeboten wurden von der Bank. Voreingestellt ist immer nur 1 Auszahlung! Sollte bei Neubauten aber mind. immer 5 Auszahlungen vereinbart worden sein.

    2. Die BZ (bereitsstellungsfreie Zeit) sollte bei Neubauten immer mindestens 9 Monate betragen wenn nicht sogar 12 Monate! Denn wer möchte schon Zinsen zahlen für Geld was er noch garnicht bekommen hat?! Ganz wichtiger Punkt!

    3. Bei der Hausbank anfragen kann man und sich ein Angebot dort erstellen lassen. Und auch bei anderen Banken auch.... Am besten bei 10 verschiedenen Banken.... Wer so etwas erzählt hat den letzten Schuss nicht gehört.... Der Hausbänker denkt sich, ach mensch, das ist ja eh unser Kunde und macht direkt eine Schufa anfrage, an für sich kein Thema, da gibt es die "weichen" und "harten" Anfragen. Wenn es eine weiche ist, Hut ab vor dem Bänker! Der wird aber den Teufel tun... Denn er möchte ja die Finanzierung bei sich im Hause unter bringen... Das heißt, jede Schufa Anfrage knallt den Scorwert des Kunden nach oben. Spätestens bei der 3ten verschiedenen Bank sagt diese schon, ne danke, sie möchten wir nicht als Kunden (und das aufgrund der Schufa). Denn die Bank sieht nur, mensch, 2 Anfragen bei Banken und es ist immer noch keine Finanzierung zu stande gekommen?! Da wird wohl was mit dem Kunden nicht stimmen. Denn die Bank sagt sich, ob es nun stimmt oder nicht. Meine anderen beiden Bänker-Kollegen haben den Kunden/die Finanzierung abgelehnt!

    Deshalb würde ich eher mit jemanden sprechen, der die Möglichkeit hat, bei verschiedenen Banken gleichzeitig zu schauen! xxxxxxxxxxxxxxxxxxx

    Risiko-LV, naja da teilen sich die Meinungen. Als reine Sicherheit für den Ehegatten der das Haupteinkommen nach Hause bringt ist es schon angebracht. Aber wenn eine mit monatlich fallender Leistung, da ja auch Tilgung bei der Finanzierung bezhalt wird.

    Und auch bitte nicht in Onlinerechner irgendwelche Daten eingeben.... Die Zinssätze stimmen meistens eh nicht wirklich. Da hängen mehr Faktoren dran als die paar Zahlen und Daten die man dort eingeben kann....

    Ich würde zur Zeit empfehlen. Ein nette Bank die ein paar Highlights hat. Dort kann man 30!!! Jahre fest machen, liegt bei einem Zinssatz zwischen 4-4,9% und hat Volltilgung! Da hat man die komplette und echte Planungssicherheit! Man sichert sich die günstigen Zinsen und weiß was man 100% monatlich die 30 Jahre zahlen muss.
    ABER, man ist dort auch noch flexibel! Denn nach 10 Jahren besteht ja auch noch das Sonderkündigungsrecht, falls, was ich nicht glaube, die Zinsen wirklich nach 10 Jahren noch ein wenig fallen sollten. Kann man sich wieder auf dem Markt umschauen ob es was besseres gibt.
    Sondertilgung bis 5% pro Jahr kann man natürlich hier auch noch leisten. Und das beste ist, wenn man zb. 20.000 Euro für die Sondertilgung genutzt hat, und es kommt Finanziell etwas unvorhergesehendes (zb.neues Auto muss her) kann man sich die 20.000 Euro wieder auszahlen lassen ohne Bearbeitungsgebühr oder irgendwelche ausgedachten Steuern dafür zu zahlen....

    Sollte ich was vergessen haben, oder nur dummes Zeug geschreiben habe
    dann kan man mir sehr gerne dazu was schreiben...

    bis dann
    Patrick
    Geändert von R.B. (05.10.2010 um 15:03 Uhr) Grund: Vermittlernamen entfernt
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