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Feuchte Wände Kellerwohnung - Der Verzweiflung nahe!!

Diskutiere Feuchte Wände Kellerwohnung - Der Verzweiflung nahe!! im Forum Abdichtungen im Kellerbereich auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Ausrufezeichen Feuchte Wände Kellerwohnung - Der Verzweiflung nahe!!

    Hallo, ich bin neu hier.
    Wir sind langsam am verzweifeln, denn wir haben die Wände in unserer Kellerwohnung im unteren Bereich alle feucht. Ich weiß solche Themen gibt es hier schon sehr viele, aber ich habe hier eine Sondersituation, deswegen bitte erst durchlesen, dann eventuell meckern. Danke.

    Zu unserer Situation:
    Das Haus wurde 1994 gebaut. Kalksandstein. Als Isolierung dient eine 10cm Dickschichtisolierung, Horizontalsprerren sind vorhanden. Die Kellerwohnung ist ca. 45qm groß, ca. 4-5m x 10m Grundriss. Schlafzimmer, Wohnzimmer, Bad und Flur. Der Flur ist mit einer Wendeltreppe offen ins EG. Die Wohnung hat zur Westseite hin eine Terrasse inkl. zwei Bodentiefe Fenster/Türen. Zudem hat das Wohnzimmer ein Doppelfenster (kein Lichtschacht - richtiges Fenster) und Bad sowie Schlafzimmer ein Fenster (ebenfalls kein Lichtschächte).

    Historie:
    - Bis Anfang 2007 Tapete mit Acryllack und Teppichboden, bis dato keinerlei Probleme.
    - Dann (Anfang 2007) Teppich gegen Laminatboden ausgetauscht.
    - Mitte 2007 wurde die Terrasse neu gestaltet mit Holzboden, keine Hausnahenarbeiten außer Efeuentfernung an Hauswand.
    -Ende 2008 erstmaliger Schimmelauftritt an Innenwand im Wohnzimmer. Entfernung mit Baumarktartikeln.
    - In 2009 immer stärker werdener Schimmel- und Feuchtigkeitsauftrit (Innen und Außenwänden). Haben dann das Bad neu verfugt und Mitte 2009 komplett die Tapeten ausgetauscht und nur noch mit Dispersionsfarbe gestrichen (nach augenscheinlicher Austrocknung). Wir dachten daran das die Wand nicht atmen kann und haben deswegen auf Lack o.ä. als Farbe verzichtet.
    - Ende 2009 Beginn der professionellen Suche nach einem Wasserschaden. Bauingienuer konnte feststellen das die Wände nass sind (das hätte ich auch ohne Technik sagen können) und das es keine Druckwasserleitung ist. (Kostenpunkt 600€ - toll). Klempnerfirma begann dann mit Fehlersuche, fand dann auch eine defekte Abwassermuffe vom Bad in Bodenplatte.
    - Meldung des Schaden an die Versicherung, es folgt dann bis Mai 2010 die Trocknung (Estrichtrocknung) sowie Renovierung der Wohnung (durch Firma, von der Versicherung empfohlen).
    -Juli/August 2010 die Wände sind wieder feucht (nach und nach alle in der Kellerwohnung), da es heiß und schwül draußen war dachten wir zunächst daran das wir falsch gelüftet hätten. Luftentfeuchter und Lüften bringen aber nichts. Es wird nicht wirklich besser, auch jetzt wo es deutlich kühler ist. Der Luftentfeuchter hohlt ca. 6-8L/Tag aus der Luft.

    Nur die Kellerwohnung ist betroffen, der restliche Keller (nochmal ca. 50qm inkl. Waschkeller) und der Hauptflur (10qm) augenscheinlich nicht. (Ausnahme eine winzige Stelle an einer gemeinsamen Wand zu der Kellerwohnung)

    Ich weiß ehrlich gesagt jetzt nicht wirklich was ich tun soll. Denke werde nächste Woche mich an die Sanierungsfirma wenden, aber die haben es ja nicht hinbekommen. Wie wird sich die Versicherung verhalten, die den Schaden reguliert hat? Ehrlich, ich will nur den Schaden beseitigen und habe keine Lust das irgendwelche Experten rumdoktern und am Ende wieder das Problem nicht gelöst ist. Bereist die letzte Aktion hat die ganze Familie eine Menge Nerven gekostet.
    Auch was man so hört und liest macht einen nicht wirklich schlauer. Das die Abdichtung des Kellers defekt ist kann ich irgendwie nicht glauben. Warum sind dann alle Wände der Wohnung nass und nicht eine oder zwei richtig doll. Bzw. warum ist der restliche Keller der überhaupt nicht gelüftet wird augenscheinlich trocken. Ich verstehe es nicht.
    Wie gesagt, ich will auch nicht wieder zig "Experten" kommen lassen die eventuell Unmengen an Geld verlangen und mir am Ende auch nicht genau sagen können woran es liegt, da kann ich mein Geld dann auch verbrennen.

    Vielleicht kann uns jemand da einen Tipp geben! Wir sind für jede Hilfe dankbar.
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  2. Feuchte Wände Kellerwohnung - Der Verzweiflung nahe!!

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    Themenstarter

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    Noch eine kleine Ergänzung:
    Wir hatten bis dato noch keine Überschwemmung etc. Auch auf der Terasse der Kellerwohnung steht kein Wasser oder dringt aus den Fugen der seitlichen L-Steine auf die Terasse.
    Hatten bis in die Jahre 1998/1999 Probleme bei starkem Regen, damals schaffte es die alte Kanalisation es nicht die Wassermassen abzutransportieren. Da griff dann unsere elektrische Rückschlagklappe ein und wir hatten auf der Kellerterasse manchmal 10cm hoch das Wasser stehen. Aber wie gesagt, es kam niemals (offensichtlich) Wasser in das Haus. Auch dieser Rückstau bei starkem Regen ist, seit dem die neue Kanalisation existiert, nicht mehr vorgekommen.

    Ich bitte nochmals um Entschuldigung, das ich mich hier frisch angemeldet habe und direkt Expertenrat suche, aber irgendwie habe ich das Bedürfnis nach Informationen. Besonders seit dem Besuch des Bauingenieurs der mir für 600€ nur Dinge erzählt hat die ich schon selbst herausgefunden habe bzw. mein Installateur mir auch schon sagen konnte, suche ich auch online nach Antworten.
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  4. #3

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    Zitat Zitat von PaScha Beitrag anzeigen
    - Ende 2009 Beginn der professionellen Suche nach einem Wasserschaden. Bauingienuer konnte feststellen das die Wände nass sind (das hätte ich auch ohne Technik sagen können) und das es keine Druckwasserleitung ist. (Kostenpunkt 600€ - toll).
    zunächst einmal wäre wichtig zu wissen, was der Bauing genau festgestellt hat.
    Hier muss doch ein Bericht o.ä. vorliegen. Was waren die Meßergebnisse, wie wurden sie ermittelt (Technik)?
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  5. #4
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von Pirellitx31 Beitrag anzeigen
    zunächst einmal wäre wichtig zu wissen, was der Bauing genau festgestellt hat.
    Hier muss doch ein Bericht o.ä. vorliegen. Was waren die Meßergebnisse, wie wurden sie ermittelt (Technik)?
    Ja es liegt ein Bericht vor. Dieser Besagt im Wortlaut folgendes:
    Die Wände sind nass, bis ca. 50cm über dem Fußboden. Dies gilt für die Innen- und Aussenwände der Kellerwohnung. Der restliche Keller wird im Bericht nicht erwähnt, bin aber mit ihm auch in der anderen Kellerräumen gewesen und da waren auch nur die zu Wohnung angrenzenden Wände nass, so seine Aussage.
    Das ganze hat er mit einem Feuchtigkeitsmessgerät gemacht und einer Wärmebildkamera. Die Wasserleitungen hat er mit so einem, sagen wird mal, Mikrofon abgehört (Sorry bin keine Experte).
    Als Fazit in seinem Bericht steht halt das in den Wänden sich Feuchtigkeit befindet, die nicht von einer Druckwasserleitung stammt. Das Problem liegt seiner Ansicht nach bei einer Abwasserleitung oder aber kommt von Außen ins Haus durch die Wände.

    Und dieser magere Bericht hat mich etwas sauer gemacht, denn der Installateur hatte eigentlich schon ausgeschlossen das es vom Frischwasser oder von der Heizung kommt. Das die Wände in etwa in der Größenortnung nass waren konnte man durch anfassen ebenfalls selbst sagen.

    Mir ist schon klar, dass mir hier keiner sagen kann: Ja das ist das oder das. Ich hoffe aber das ich den ein oder anderen Tipp bekommen kann um den richtigen Experten mir ins Haus zu holen. Bzw. das ganze Haus freischaufel um dann zu sehen das die Isolierung intakt ist. Und ich brauche auch niemanden der mir sagt das die Wände nass sind.

    Btw. Ich schreibe immer nass/feucht. Ich weiss da gibt es einen Unterschied. Bei uns ist es so das die Tapete "weich" wird und auch Fussleisten sowie Tapete anfangen zu faulen/schimmeln.

    Bitte verzeiht mir, aber ich bekomme mit diesem Projekt echt die Krise.
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  6. #5

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    als nicht Profi fallen mir 2 Sachen ein.

    1. wenn die Kellerwände kalt sind kondensiert die Luftfeuchtigkeit daran zu Wasser, je nach Wandbelag kann es dann schimmeln->Keller von außen Dämmen
    2. Feuchtigkeittransport von außen durch die Kellerwand (auch bei WU-Beton möglich)->Kellerwand von außen beschichten oder für ausreichende Lüftung sorgen.
    Geändert von kosmos (03.09.2010 um 16:13 Uhr) Grund: ergänzt
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  7. #6
    Bauexpertenforum Avatar von Jonny
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    in der, vom Fragesteller geschilderten, Menge?

    zu 1. lt Fragesteller ist der Keller gedämmt.

    Grüsse
    Jonny
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  8. #7
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    @kosmos: Die Außenwände sind mit einer Dickschichtisolierung gedämmt, Horizontalsperren sind vorhanden.

    Wie auch schon geschrieben habe ich/wir das auch zunächst vermutet. Da es ja sehr warm und schwül war und die Luft vom EG in die UG-Wohnung ungehindert strömen kann. Haben dann die Türen der einzelnen Räume versucht geschlossen zu halten und haben zusätzlich den Luftentfeuchter eingesetzt (s.o.). Jetzt ist es aber wieder deutlich kälter und wir lüften 3-4x täglich (jeweils ca. 10min). Darüber hinaus ist der Luftentfeuchter im Einsatz. Die Situation hat sich aber nicht verbessert.


    Nochmal genauer: Alle Wände, außer im Badezimmer (Fliesen) sind feucht und kalt auf einer Höhe von 5-35cm. Ausgenommen ist eine Innenwand und ein Stück Aussenwand. Die Wände in den Kellerräumen, also Waschküche, Heizungsraum, Bügel und Hobbyraum, zeigen keine Spuren von Feuchtigkeit. Diese Räume werden weder beheizt noch gelüftet. Ausnahme bildet die Waschküche, dort ist während der Trockner arbeitet das Kellerfenster (Lichtschacht) offen. Diese Räume wurden allerdings nicht verputzt, man sieht also den Kalksandstein. Wir haben die Wände lediglich mal vor 15 Jahren weiss gestrichen.
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  9. #8

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    Zitat Zitat von PaScha Beitrag anzeigen
    ... Besagt im Wortlaut folgendes:
    Die Wände sind nass, bis ca. 50cm über dem Fußboden. Dies gilt für die Innen- und Aussenwände der Kellerwohnung. ...
    Ihr werdet doch nicht für zwei Sätze 600 Euronen bezahlt haben?
    Kannst Du das Gut- oder Bösachten nicht mal scannen und anonymisiert als PDF einstellen?
    Ich bin überzeugt, hier gibts den einen oder anderen Fachmann, der da noch ein wenig mehr herausliest als Du.
    Im Übrigen gibts eine ziemlich simple Methode, um festzustellen, ob die Feuchtigkeit der Wand aus dem eigenen Raum (Kondensation) kommt oder auf eine Einwirkung von Außen zurückzuführen ist:

    Man messe die Feuchtigkeit auf der Wandoberfläche im Raum und bohre dann im gleichen Abstand zwei Löcher mit einem langsamlaufenden Bohrer bis auf ca. 5 cm Tiefe und messe dann in den Löchern nochmal:
    Nimmt die Feuchtigkeit in der Wand ab, ist mit Sicherheit Kondensation die Ursache.
    Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich Dir sagen, dass dies auf 99% aller Feuchteschäden zutrifft.
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  10. #9
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von ThomasMD Beitrag anzeigen
    Ihr werdet doch nicht für zwei Sätze 600 Euronen bezahlt haben?
    Kannst Du das Gut- oder Bösachten nicht mal scannen und anonymisiert als PDF einstellen?
    Ich bin überzeugt, hier gibts den einen oder anderen Fachmann, der da noch ein wenig mehr herausliest als Du.
    Im Übrigen gibts eine ziemlich simple Methode, um festzustellen, ob die Feuchtigkeit der Wand aus dem eigenen Raum (Kondensation) kommt oder auf eine Einwirkung von Außen zurückzuführen ist:

    Man messe die Feuchtigkeit auf der Wandoberfläche im Raum und bohre dann im gleichen Abstand zwei Löcher mit einem langsamlaufenden Bohrer bis auf ca. 5 cm Tiefe und messe dann in den Löchern nochmal:
    Nimmt die Feuchtigkeit in der Wand ab, ist mit Sicherheit Kondensation die Ursache.
    Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich Dir sagen, dass dies auf 99% aller Feuchteschäden zutrifft.
    Danke für deine Antwort. Ich werde morgen mal gucken ob ich die zwei oder drei Seiten, bin mir jetzt genau sicher und auch nicht in Griffweite, mal online stellen kann. Soweit ich mich erinnere steht da sogar nur, "die Badezimmerwände und die nahegelegenen Wände seinen durchfeuchtet..... eine Leckage der Frischwasser und/oder Heizungsanlage kann ausgeschlossen..... Es wird empfohlen eine TV-Untersuchung der Abwasserleitungen durchzuführen....." (aus dem Gedächtnis - werde mal schauen das ich das morgen online bekomme).

    Naja, wir haben es nicht bezahlt, aber die Versicherung.
    Was mich sehr geärgert hat, da ruft man einen Fachmann und der erzählt einem eigentlich nur das was man schon offensichtlich sieht und zieht dann wieder ohne wirkliches Ergebnis ab. "....da bin ich nicht drauf spezialisiert, ich mache nur die Sache mit dem Trinkwasser......." hört man wenn man die Wohnung nass/feucht hat besonders ungern. Und wenn dann die Rechnung über fast 600€ kommt wird man, auch wenn man die am Ende des Tages nicht zahlen muss, doch etwas stinkig.
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  11. #10

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  12. #11
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    Als Isolierung dient eine 10cm Dickschichtisolierung,
    Diese Aussage ist unbrauchbar.

    Beschreibe einfach mal in der Laiensprache, aus was für einem Material die Außenwände sind, wie sie außen abgedichtet wurden und was an Dämmung in welcher Stärke auf der Außenwandabdichtung angebracht ist.

    Wurde die Kellerwohnung tatsächlich von 1994 bis 2007 beanstandungsfrei als Wohnung genutzt und gab es erst nach dem Einbau der gepressten, dampfsperrenden Fototapete am Boden Probleme ?

    Wie ist der Bodenaufbau?

    Restfeuchte im Bodenaufbau nach dem Rohrschaden tatsächlich komplett entfernt? Estrichtrocknung nur im Bad mit defekter Muffe oder auch in den angrenzenden Räumen im Einblasverfahren durch das Laminat????

    Wurde die Bodenkonstruktion bereits an einer kleineren Stelle vor einem besonders feuchten Wandbereich bis zur Bodenplatte geöffnet? War/ist es dort feucht/nass?
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  13. #12

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    Zitat Zitat von PaScha Beitrag anzeigen


    - Mitte 2007 wurde die Terrasse neu gestaltet mit Holzboden, keine Hausnahenarbeiten außer Efeuentfernung an Hauswand.
    Könnte sein, dass die Efeuwurzeln durch die Dämmung gewachsen sind????
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  14. #13
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    @Eric: Die Isolierung bestand aus einem Styroporähnlichem Zeug (war höchstwahrscheinlich Styropor) und schwarzer Pampe (ich denke Bitumen etc.). In den Plänen steht 10cm, dies kann ich in etwa bestätigen.

    Die Kellerwohnung wird seit 1994 als Wohnraum genutzt. Vor dem Einzug gab es leichten Feuchtigkeitseinzug an der Tür zu Terrasse. Dieser Mangel wurde aber noch im Jahr 1994, ebenfalls vor dem Einzug, behoben. An genau dieser Stelle ist es seit dem trocken, auch jetzt.

    Wie schon geschrieben, von 1994 bis 2007 lag in der Wohnung Teppich. In dieser Zeit gab es keinerlei Beanstandungen, also alles trocken. In 2007 dann wurde der Teppich entfernt und es wurde Laminat verlegt. Erstmals Feuchtigkeit bzw. Schimmel entdeckten wir im Dezember 2008 an einer Innenwand.

    Das Laminat wurde zur Trocknung komplett entfernt (und entsorgt), es wurde Löcher in den Estrich gebohrt (für Anschlüsse an die Turbinen). Lediglich im Bad wurde der Estrich auf ca. 40x40cm weggestemmt um die Muffe zu tauschen.


    @ecobauer: Von Außen ist das Haus, an der Terasse bis ins UG, geklinkert. Der Efeu hatte sich zwar am Klinker festgesetzt aber die Entfernung erfolgte ohne sichtbare Beschädigungen. Habe da auch schon mal dran gedacht, aber ehrlich gesagt war kaum Kraftanwendung nötig diesen zu entfernen. Die Wurzeln waren zu 99% doch einiges von der Wand entfernt. Aber eventuell mal im Hinterkopf behalten.

    Danke euch beiden......und auch allen anderen.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
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    Kellerwand steht also auf einer Seite mit der vorgelagerten Terrasse ( Westen ) frei und bindet an den anderen Hausseiten der Wohnung nur teilweise ins Erdreich ein. Wand zur Terrasse ist außen verklinkert, also wohl (?) ungedämmt.

    Wo ist die Wandfeuchte? Auf der freistenden Wand zur Terrasse? Worauf liegt die neu angebrachte Holzterrasse? Wurde der Terrassenaufbau mit der Holzterrasse erhöht und damit die Spritzwasserbelastung an der Außenwand verändert? Sockelabdichtung hinter den Klinkersteinen vorhanden? Gibts Bilder ?

    Die Isolierung ( gemeint: Dämmung ) bestand aus einem Styroporähnlichem Zeug
    Was ist mit der Dämmung geschehen? Entfernt 2007?

    Die Bitumenabdichtung gehört auf die Wand und nicht auf die Dämmung.

    Mit dem Herausreißen des 1 % Wurzeln die vorhandene ( ? ) Abdichtung an der Wand beschädigt ???
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  17. #15
    Themenstarter

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    @ Eric: Genau. Die Terrasse liegt an der Westseite des Hauses, da geht der Klinker bis auf den Terrassenboden. An der Nordseite befinden sich Fenster mit vorgelagerter Böschung sowie Kiesbetten und Abflüsse.
    Die Holzterrasse liegt auf der alten gepflasterten Terrasse auf und ist somit eben mit dem Wohnungsboden, ursprünglich war eine Stufe runter auf die Terrasse. Den Abfluss habe ich immer gut im Auge und es hat sich bis dato noch nie dort Wassergestaut etc.

    Auf dem Stück freistehende Wand ist es nicht wirklich feucht, allerdings geht die Wand ja dann "unterirdisch" noch weiter. Dort, insbesondere in der Ecke ist es wie fast überall feucht.

    An der Isolierung wurde nichts gemacht, also auch nicht entfernt etc. Ob jetzt die Bitumenabdichtung auf der Wand oder der Dämmung ist, da bin ich mir nicht sicher müsste ich noch mal Bilder raussuchen. Dies wurde aber damals von einer Fachfirma unter der Aufsicht eines Architekten gemacht. Da hoffe / denke ich mal wurde dies schon ordentlich gemacht.
    Beim entfernen des Efeu bin ich mir eigentlich sehr sicher das ich da nix beschädigt habe, denn das Efeu befand sich in einem "Pflanzsack" lediglich die Triebe hatten sich an dem Klicker festgesagt. Aber naja ganz verwerfen werde ich diesen Gedanken am Ende des Tages natürlich nicht.


    Ich habe mal zwei Fragen:
    1) Es wurde bei der Sanierung des Wasserschaden eine Estricktrocknung durchgeführt. Der Bauingenieur hatte ja festgestellt das die Wand auch durchfeuchtet war. Trocknet denn bei der Estricktrocknung auch die Wand mit durch??? Oder kann es sein das bei der Trocknung Estrich und Putz zwar trocken waren aber die Wand im "Kern" noch feucht?

    2) Eigentlich müsste man doch anhand der Feuchtigkeit im Putz im Labor feststellen können ob die Feuchtigkeit aus der Luft, aus dem Abwassersystem oder aus dem Erdreich stammt. Bieten das Sachverständige oder spezialisierte Firmen an? Leider habe ich trotz meines "erlernten Berufs" keine Kontakte ins Labor.
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