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  1. #1

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    Dämmung Fassade mit Mineralwolle

    Hallo,

    ich versuche gerade zu verstehen, welche Möglichkeiten ich für die Außendämmung meiner Fassade (Altbau 1950) habe.

    Eigentlich hatte ich vor 10cm Styropor, da günstig zu dämmen.

    Derzeit suche ich aber eher nach Mineralischem wegen der Diffusion. Die Frage ist nun, welche Dicke kommt hier vom Preis-Leistungs-Verhältnis in Frage. Ich will nicht dick dämmen, da mir dann zu viel Sicht durch die Fenster verloren geht.

    Was ich bisher gelesen habe: 60mm Mineralisch mit U 0,35 ist recht teuer im Vergleich zu 80 mm, oder?

    Wie ist der Mehrpreis zu 10mm Styropor?

    Danke für die Infos!
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  2. Dämmung Fassade mit Mineralwolle

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Bei Dämmmaßnahmen sind die Mindestanforderungen der EnEV 2009 für Sanierungen einzuhalten.
    6 oder 8 cm WLG 035 sind da sicher nicht ausreichend!
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  4. #3
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von Ralf Dühlmeyer Beitrag anzeigen
    Bei Dämmmaßnahmen sind die Mindestanforderungen der EnEV 2009 für Sanierungen einzuhalten.
    6 oder 8 cm WLG 035 sind da sicher nicht ausreichend!
    Es gibt doch Mineralwolle mit WLG 28 und 32. Reichen hierbei nicht 6-8cm?

    die Frage ist auch, was passt von den Kosten her
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  5. #4

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    Es gibt doch Mineralwolle mit WLG 28 und 32
    Aber nicht für ein WDVS, zumindest mir nicht bekannt. MF-Platte nur bis 0,36 (muss immer verdübelt werden, Faser parallel zur Wand) und Lamelle als 0,40 (Faser senkrecht, muss nicht immer gedübelt werden im Neubau).
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  6. #5
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    sortieren!
    wdvs?
    oder vhf?
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  7. #6
    Avatar von Hundertwasser
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    Lass dir eine bauphysikalische Berechnung machen. Da erfährst du den U-Wert und ob sich Kondenswasser im Dämmsystem bildet. Das Diffusionsvermögen einer Dämmung ist nur ein Parameter der in die Berechnung eingeht, ist also nicht alleine entscheidend. Ich versuche mal eine Analogie:

    Ich möchte mir einen Porsche kaufen weil ich gehört habe, der fährt sauschnell.

    Es ist zwar toll wenn ein Porsche schnell fahren kann, aber wirklich nötig wird es nur in den wenigsten Fällen sein (Autorennen, Selbstmord). Viel wichtiger sind im richtigen Leben ja ganz andere Dinge wie Anzahl Sitzplätze, Laderaum, Kosten, Verbrauch usw.

    Ähnlich ist es auch bei einem WDVS. Auch hier zählen der Preis, die Dämmwirkung (davon ist die Dämmstoffstärke abhängig), Schlagfestigkeit der Putzoberfläche, Einfärbbarkeit und noch ein paar Andere. Wer ein WDVS nur nach dem Kriterium Wasserdampfdiffusion zu entscheiden versucht springt auf jeden Fall zu kurz.
    Geändert von Hundertwasser (05.09.2010 um 19:09 Uhr) Grund: Tippfehler korregiert - uups - schon wieder
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