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  1. #1

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    Drainage in Kontrollschacht - Verständnisproblem

    Hallo,

    ich habe schon einige Beiträge zu dem Thema im Forum gelesen aber leider nicht das passende gefunden?

    Ich muss mir eine neue Drainage um mein Haus legen und habe inzwischen schon die Kelleraussenwand mit Dickschicht bearbeitet, danach kommt noch eine 30mm Styrodurplatte sowie Sickersteine und Flies dran. Soweit (hoffentlich) i.O.

    Jetzt sollen an jede Ecke des Hauses Kontrollschächte eingesetzt werden. Diese habe ich mir von Opti-Drain gekauft. Diese Kontrollschächte habe ich im noch nicht eingebauten Zustand getestet und Wasser eingefüllt. Das Wasser läuft unten aus und der Schacht ist nicht Wasserdicht.

    Leide ich jetzt das Wasser von dem Drainagenrohr in den Kontrollschacht und möchte dann über das Eck in das nächste Drainagenrohr weitergehen, sickert das Wasser direkt in den Kontrollschacht und läuft dementsprechend nicht in das nächste Drinagenrohr. Was ergibt das für einen Sinn das ich das Wasser erst in einem Rohr sammel und dann an einer Ecke auslaufen lasse? Das Wasser sollte doch über alle Rohre in das Kanalsystem eingeleitet werden.

    Die einzige Möglichkeit die ich sehe ist, das ich die Drainagenrohre im Kontrollschacht mit einem Drainageneck verbinde und bei dem Eck die obere Hälfte als Öffnung wegschneide. So das das Wasser durchgängig in den Draingenrohren bleibt, ich aber die Rohre dementsprechend spülen kann!?!

    Was haltet Ihr davon oder könnt Ihr mir den Sinn der Kontrollschächte besser erklären?

    Danke, Alex
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  2. Drainage in Kontrollschacht - Verständnisproblem

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  3. #2
    gast3
    Gast
    warum willst du eine Drainage, wenn der Boden so gut wasserdurchlässig ist, dsss es sofort versickert ?

    wenn der Boden es aber nicht ist, wird das Wasser schon durch die Drainage laufen.

    An den Kanal anschließen, darfst du aber ??
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  4. #3
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von Helge von Seggern Beitrag anzeigen
    warum willst du eine Drainage, wenn der Boden so gut wasserdurchlässig ist, dsss es sofort versickert ?

    wenn der Boden es aber nicht ist, wird das Wasser schon durch die Drainage laufen.

    An den Kanal anschließen, darfst du aber ??
    Der Boden ist nicht allzu wasserdurchlässig nachdem das Haus so gut wie auf einer Steinader sitzt. Allerdings sitzt der Boden des Kontrollschachtes ca. 30 cm tiefer als die Drainagenleitungen. Müssen erst die 30cm volllaufen um das Wasser über die nächste Leitung an das Kanalsystem weiterzuleiten? Dementsprechend wird ist es im Kontrollschacht immer nass sein!
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  5. #4

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    Du meinst also, wenn Du die Drainleitung an einem Stutzen des Eckschachts anschliesst und die in Fließrichtung nächste an den entsprechend 90° versetzten, muss das Wasser durch einen nicht ganz dichten Schacht durchlaufen und könnte teilweise wieder austreten?

    Ja, könnte es.
    Aber nur, wenn die Drainage kein Wasser führt, also auch kein Wasser in den Schacht kommt, also auch nicht austreten kann.
    Führt die Drainage Wasser, steht auch der Schacht im Wasser und es wird eher Wasser zusätzlich einfliessen, als das Wasser aus dem Schacht zu dem Wasser draussen um den Schacht hin rausläuft.
    Das widerspräche nämlich den Gesetzen der Hydraulik
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  6. #5
    Themenstarter

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    Ja, genau so meine ich es. Wenn jetzt allerdings wenig Wasser durch die Drainageleitung läuft, sammelt es sich erstmal im Schacht. Wäre es da nicht doch sinnvoller so wie oben beschrieben einen 90 Grad Winkel oben aufzusägen und von dort aus irgendwelche Reinigungsarbeiten durchzuführen? Wasser, das sich im Kontrollschacht sammelt kann ja dementsprechend auch über den Knick weitergeleitet werden.
    Geändert von Ralf Dühlmeyer (06.09.2010 um 14:13 Uhr) Grund: Fq weg
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  7. #6
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    Hier gibt es ein grundsätzliches Verständnisproblem zur Drainage.

    Eine Drainage ist kein Abwassersystem.
    Drainage ist in erster Linie ein Umverteilungssystem - weg vom Gebäude, ab in den Untergrund.
    Kontrollschacht ist gleichzeitig Sickerschacht.
    Man mag kein Drainagewasser im Abwassersystem - Genehmigung erforderlich.
    Direkter Anschluß führt eh irgendwann zum Funktionsausfall.
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  8. #7
    Themenstarter

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    Ja, mag sein das es gleichzeitig ein Sickerschacht sein soll. Allerdings ist das Haus in Hanglage und an der Oberkante (Ecke v. Haus) sollte das Wasser nicht wegsickern sondern am unteren Ende des Hangs. Der erste Kontrollschacht ist jedoch oben am Hauseck und wenn es da wieder in den Boden sickert könnte es sich eventuell unter dem Haus verteilen. Nachdem das Haus BJ 53 ist, kann ich nicht genau bestimmen wie gut die Horizontale Abspeerung (soweit vorhanden) überhaupt noch funktionsfähig ist. Demensprechend soll das Wasser seitlich endlang weg vom (und weg unter) dem Haus. Zumindest mit meinen Möglichkeiten.
    Geändert von Ralf Dühlmeyer (06.09.2010 um 14:13 Uhr) Grund: Fq weg
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  9. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  10. #8

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    Wenn Du uns nicht glauben willst, warum fragst Du dann hier?

    Jedes Jahr werden Tausende Drainungen so gebaut und ausgerechnet bei Dir soll das nichts werden?
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  11. #9
    wasweissich
    Gast
    ausserdem haben die 30 cm den vorteil , dass sich schlamm im von oben erreichbaren kontrollschacht sammelt , und nicht im drainrohr
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