Ergebnis 1 bis 3 von 3
  1. #1

    Registriert seit
    09.2010
    Ort
    Berlin
    Beruf
    Ing
    Beiträge
    12

    Frage Erhöhte Wärmebrückenbildung aufgrund von feuchtem Mauerwerk reversibel?

    Hallo,

    ich habe bei mir im Erdgeschoss an 2 Hausecken (Baujahr 1976, Südwestecke und Nordostecke) Wärmebrückenbildung und durch zeitweise Temperaturen unter 12,5 Grad in der Ecken der Innenwand Tauwasserbildung und Schimmel in einem normal beheizten Wohnraum. Die Südwestecke hatte über mehrere Jahre zusätzlich eine Durchfeuchtung unbekannter Ursache. Erneuert wurden bisher (d.h. vor der Feststellung der Wärmebrückenbildung) die Abdichtung des Kellers im Erdbereich (vor 2 Jahren) sowie die Mauerwerksfugen (vor einem Jahr). Das Mauerwerk ist im Eckbereich aber immer noch feucht und ich werde jetzt ein Imprägnierung der Fasade im Eckenbereich durchführen. An der Nordostecke habe ich keine nachweisbare Durchfeuchtung und
    trotzdem zu geringe Temperaturen, Wärmebrückenbildung und Schimmel.

    Ist es möglich, durch die Imprägnierung der Fassade an beiden Ecken dafür zu sorgen, dass sich die Wärmebrückenbildung nach Austrocknung soweit verringert, dass keine Temperaturen unter 12,5 Grad im Eckenbereich mehr auftreten, oder ist eine Wärmebrückenbildung, die durch die Eckengeometrie gegeben ist und durch die Durchfeuchtung "verstärkt" wurde bei Abtrocknung nicht rückgängig zu machen?

    Wenn nicht wäre wohl nur eine zusätzliche und teure Wärmedämmung der Fassade die Lösung???

    Für Tipps wäre ich dankbar!
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  2. Erhöhte Wärmebrückenbildung aufgrund von feuchtem Mauerwerk reversibel?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  3. #2

    Registriert seit
    03.2008
    Ort
    39218 Schönebeck
    Beruf
    Selbstständig
    Benutzertitelzusatz
    Oliver Struve
    Beiträge
    368
    Mit Hydrophobierungen erreicht man das die Oberfläche wasserabweisend wird, das geht allerdings auf Kosten der Diffusionsfähigkeit des Mauerwerk.
    Jede Hydrophobierung hat auch eine Dampfbremsende Wirkung.
    Das wiederum kann z.B. bei Kondensatausfall die Durchfeuchtung verschlimmern.

    Wahrscheinlicher ist, das in den außenliegenden Ecken bereits konstruktive Wärmebrücken vorhanden sind.

    Wie sieht der Wandaufbau aus?
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  4. #3
    Themenstarter

    Registriert seit
    09.2010
    Ort
    Berlin
    Beruf
    Ing
    Beiträge
    12

    Nachtrag Wandaufbau

    Es handelt sich bei beiden Hausecken um massive Außenwände (ca. 39 cm) mit roter Ziegelverblendung (VHlz 1,4/150) und Hintermauerwerk in Kalksandstein (KSV 1,8/150) sowie Innenputz. Ich hoffe das reicht, mehr weiss ich nicht.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen