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  1. #1

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    Garage mit Keller

    Hallo,

    wir spielen mit dem Gedanken, eine unterkellerte Garage bauen zu lassen. (Da es sich hierbei um Grenzbebauung handelt, müssen wir uns dafür mit unserem Nachbarn einigen, dass wir sein Grundstück für die Bauzeit bearbeiten dürfen/ beide bauen neu)
    Die Unterkellerung wird wohl weiße Wanne werden und die eigentliche Garage gemauert.
    Mir ist nicht ganz klar, was den in diesen Kellerraum rein darf. Heizkörper? Dürfen solche dinge wie Fernwärmestation dort rein? Wachmaschine? Beispiele beziehen sich auf das Thema wann wird es Wohnraum und wann eben noch nicht, soll eben kein Wohnraum werden.
    Des Weiteren stellt sich mir die Frage ob ich eine Außendämmung vornehmen sollte, wobei zum Nachbarn das nicht gehen würde, da die Mauer bündig an der Grundstücksgrenze stehen wird und die Dämmung somit schon auf seinem Grundstück wäre.
    Sollten zwischen Garage und Haus (nicht unterkellert) 4-5 cm Luft bleiben oder kann bündig gebaut werden?

    Danke für Tipps & Infos
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  2. Garage mit Keller

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  3. #2

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    a. du bleibst mit deiner dämmung schön auf deinem grundstück.
    b. keller unter garagen sind baurechtlich in einigen bundesländern ne heikle sache (keine tür vom hauskeller in garagenkeller zulässig, da die garage sonst ihre abstandspriviligierung verliert)
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  4. #3

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    Im Grenzabstandsbereich sind in Niedersachsen nur Nebenräume ohne Heizung und Aufenthaltsräume zulässig
    http://www.lexsoft.de/cgi-bin/lexsof...&xid=173016,15
    Auch Nutzungen, die dem Hauptzweck Wohnen dienen (z.B. Übergabestation Fernwärme), sind unzulässig.
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  5. #4
    Themenstarter

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    a. richtig, deswegen werden wir, falls wir das machen, auch keine Dämmung vorsehen
    b. es gibt keinen Keller unter dem Haus

    Das habe ich vermutet <--> Fernwärme usw..., danke für den Link!

    Wäre eine Teilunterkellerung des Hauses eine Alternative? Habe dabei bezüglich der Rissbildung ein schlechtes Bauchgefühl, wenn die eine Haushälfte auf Keller und die andere auf Bodenplatte ohne Keller steht. Oder ist das heute kein Problem mehr? (Die Vollunterkellerung ist mit veranschlagten 45k+ für uns nicht machbar)
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  6. #5

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    Technisch war (richtig ausgeführt) eine Teilunterkellerung nie ein Problem.
    Es gibt natürlich ein paar Pferdefüsse, aber die kann man alle lösen.

    Vollunterkellerung = 45T Mehrkosten wage ich zu bezweifeln. Mag sein, der Keller kostet 45T. Aber bei Entfall des Kellers müssen ja zumindest Teilflächen (hier z.B. Fernwärmeübergabe) trotzdem geschaffen werden. Und die gibts oberirdisch nicht für 0,00 €, sondern nur gegen Bares.
    Und bitte bei der Aufrechnung dann so Dinge wie "Gartenhäuschen" für Rasenmäher, Spaten, Harke nicht vergessen. Dinge, die mit Keller in selbigem lagern würden.

    Gibts denn schon ein Baugrundgutachten? Nicht dass Ihr über kein Keller/Teilkeller spekuliert und später feststellt, dass in Kellertiefe der Boden ausgewechselt werden muss!
    Dann spart ein Keller nämlich meist Geld, weil das Haus kleiner werden kann (s.o.).
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  7. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  8. #6
    Themenstarter

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    Richtig, die Flächen würden in Form eines Anbaus oder HWR im eigentlichen Grundriss geschaffen werden. Dies ist dann ggf. ein Verlust an Wohnqualität in punkto Raumgröße. Ja, solche Aspekte wie Gartenhaus oder sonstige Anbauten an der Garage habe ich nicht außer Acht gelassen. Nur andersherum ist es so dass der Keller auch wenn er am Ende mehr bringt als die Hilfslösungen teurer ist und irgendwann auch bei uns ein Limit erreicht ist welches dann Wünsche unmöglich macht
    Das Bodengutachten bekommmen wir ende kommender Woche. Wenn die Gründung für Bodenplatte durch viel Bodenaustausch teuer werden würde, müssen wir das Thema nochmals neu überdenken. Aber genau darauf warten wir zur Zeit um weiter planen zu können.
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  9. #7
    Themenstarter

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