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Bodenaufbau im Bad nach Wasserschaden

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  1. #1

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    Bodenaufbau im Bad nach Wasserschaden

    Nach einem Wasserschaden muss ein Bad in einem Altbau saniert werden. Jetzt gibt es ein paar kleine Unstimmigkeiten bezüglich des Bodenaufbaus.

    Bisheriger Aufbau von unten: Verputzte Decke, Bretterschalung, Fehlboden mit Sand-Lehm-Füllung, Bretterdielung war Bestand, darauf dann Schüttung, Trockenestrich, Fliesen.

    Die Schüttung musste ein Gefälle von 1-2 cm ausgleichen, auf etwa 3 m Länge.

    Neuer geplanter Aufbau: OSB 18mm, Mineralwolle ca.12 cm zwischen Deckenbalken, OSB 22mm auf Deckenbalken, Folie, "Betonestrich" mit Gefälleausgleich, Fliesen im Dickschicht-Mörtel.

    Ich hätte spontan folgende Bedenken:
    - Miwo statt Schüttung / Sand gibt weniger Schallschutz zum unteren Geschoss, weil die Masse fehlt? Soll gemacht werden, weil der Sanierer keine Lust hat die Menge an Schüttung hochzutragen, die er an Sand runtertragen musste. ;-)
    - Betonestrich wird "lauter" als Trockenestrich mit Schüttung drunter. Eine Folie als Schallentkopplung drunter + Dämmstreifen an der Wand reicht da doch nicht, oder?
    - Betonestrich und gleich drauf fließen? Soll angeblich gehen, wenn man die Fließen "nass" in Dickschicht verlegt. Behauptet der Fliesenleger.

    Saniert wird das von einer Firma, bezahlt von der Versicherung. Also DIY und billich ist eigentlich nicht.

    Die Infos hab ich nur erstmal per Telefon bekommen, also wenn es noch Fragen gibt...

    Was meint ihr zu dem Konzept?
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  2. Bodenaufbau im Bad nach Wasserschaden

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    Avatar von Vossi
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    OSB-> Schüttung/Miwo->OSB->mehr OSB->geeignete Ausgleichsmasse -> Zur Sicherheit Entkopplung einbauen-> Fliesen im Dünnbettverfahren-> fertig
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  4. #3

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    Du hast ME in beiden Punkten Recht!
    Ich würde verlangen, daß das wieder genauso gemacht wird, wie es war!
    Falls der Versicherungs-Auftrags-Fuzzi das nicht kann oder will, machts eben ein anderer.

    Ich hasse diese Billichwillman-Lösungen im Versicherungsauftrag.
    Nie wieder werde ich von denen beauftrage Handwerker ranlassen. Auch wenn es von der Abwicklung her etwas aufwendiger ist - immer bekannte Betriebe selbst beauftragen!
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  5. #4
    Themenstarter

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    Ich hätt halt auch Bedenken, dass der Estrich in den ersten Wochen noch schüsselt, und dann die Fliesen abfliegen. Oder ist das bei Dickbett kein Problem?

    Ausserdem finde ich den Wassereintrag durch den Estrich unnötig, wenn man das mit einem Trockenestrich auch hinbekommt. Ist ein ausgebauter Dachboden in einem 100+x Jahre altem Haus. Aber super Bausubstanz, die haben damals nicht gespart...

    Was meinen die Fliesenleger dazu? Tut das mit dem Estrich und gleich drauf fliesen?
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  6. #5
    Avatar von susannede
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    Was für ein Estrich ?

    Für mich hört sich das so an, als würde Dein Fussbodenaufbau plötzlich ein gutes Stück höher, als im Altaufbau. Geht ja wohl nicht.
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  7. #6
    Themenstarter

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    Der Estrich, der Schüttung und Trockenestrich (20mm Fermacell) ersetzen soll. Sind so etwa 5-7cm gewesen, wegen Ausgleich des leicht abschüssigen originalen Bretterbodens. Das würde also von der Höhe her hinkommen.

    Ist nicht mein Boden, deswege kann ich nur wiedergeben, was ich selbst weiss. Ich hab halt versprochen, ich frag mal die Experten, was die dazu meinen. ;-) Weil eine Billig-Sanierung, nur weil die Firma gewinnmaximieren will, soll es nicht werden.
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