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Hinterlüftungsschicht wird unterschlagen!

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  1. #1

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    Cool Hinterlüftungsschicht wird unterschlagen!

    Habe mal ne Frage an die Expertern.

    Einige Eckdaten:
    Außen 17,5 cm Porenbeton dann 16 cm Glaswolle (WLG 035= dann 1,5 cm Hinterlüftungschicht und dann 10,5 cm Klinker

    soweit die Vertragsdaten.

    Jetzt muss ich bei Klinkern veststellen, dass die Glasswolle direkt an dem Klinker endet (anstößt). Somit gibt es keine Hinterlüftung.

    Nach einigen Berechnung mit u-wert.net kam es zu einen Feutigkeitsproblem.

    p.s Schlitze für dir Lüftung wurden im Klinker eingesets.


    Soll ich jetzt einen Baustopp erhängen oder ist die Arbeitsweise so okay ???



    viel viel Dank
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  2. Hinterlüftungsschicht wird unterschlagen!

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  3. #2
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  4. #3
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  5. #4
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  6. #5
    Avatar von Vossi
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    SChon mal mit dem Ausführenden oder der Bauüberwachung darüber gesprochen?
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  7. #6

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    Ganz einfach: Wird nicht nach Ausführungsplan gebaut, dann schickt man eine Mängelrüge raus, in der auf den Umstand hingewiesen wird. Dann ist der Ausführende in der Pflicht entweder nachzubessern oder zu verifizieren, dass dennoch alles okay ist.

    Sollte IHR Bauleiter aber wissen und entspr. handeln....
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  8. #7
    Bauexpertenforum Avatar von Yilmaz
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    Bitte keine unnötige panik auslösen. Woher wisst ihr Klausus und Rmartin das diese Ausführung falsch ist? Wenn ja dann bitte mit fakten.
    a)bei schalen abstand von mehr als 15 cm ( bei Ihnen sind es 17,5 ) bedarf es gemäß DIN 1053 sondermaßnahmen zum abfangen der verblendschale! ISt dieser maßnahme getroffen worden?
    b) Die o.g. Aufbau ist ohne luftschicht d.h. auch mit 1,5 cm abstand wäre diese keine luftschicht sondern nur eine fingerspalt, damit die maurer beim verblenden mit dem finger die dämmung nicht beschädigen. Die eingebaute dämmung muß kerndämmung sein, d.h sie muß wasserabweisend sein. Ist es? Dann ist es auch kein problem. Ist es nicht ist es ehe alles gemurkst.
    Ich sehe, es ist nicht richtig geplant worden.
    Mfg.

    PS: wenn ich das bild betrachte sieht es nach eine kaschierte dämmung aus. Also sehr wahrscheinlich kerndämmung
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  9. #8
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    Zitat Zitat von Yilmaz Beitrag anzeigen
    Bitte keine unnötige panik auslösen. Woher wisst ihr Klausus und Rmartin das diese Ausführung falsch ist? Wenn ja dann bitte mit fakten.
    a)bei schalen abstand von mehr als 15 cm ( bei Ihnen sind es 17,5 ) bedarf es gemäß DIN 1053 sondermaßnahmen zum abfangen der verblendschale! ISt dieser maßnahme getroffen worden?
    b) Die o.g. Aufbau ist ohne luftschicht d.h. auch mit 1,5 cm abstand wäre diese keine luftschicht sondern nur eine fingerspalt, damit die maurer beim verblenden mit dem finger die dämmung nicht beschädigen. Die eingebaute dämmung muß kerndämmung sein, d.h sie muß wasserabweisend sein. Ist es? Dann ist es auch kein problem. Ist es nicht ist es ehe alles gemurkst.
    Ich sehe, es ist nicht richtig geplant worden.
    Mfg.

    PS: wenn ich das bild betrachte sieht es nach eine kaschierte dämmung aus. Also sehr wahrscheinlich kerndämmung
    Hallo Yilmaz,
    vielen Dank für Deine Antwort!
    a) es sind normale Anker eingemauert worden (24cm). Was sind besondere Maßnahmen nach DIN?
    b) Ja die Dämmung ist kaschiert, die ganaue bezeichnung werde ich mir gleich holen. Was passiert an den Naht stellen müssen siese dann verklebt werden oder ist die gesamte Glaswolle wasserdicht ?

    Die Verblenderarbeiten haben gerade erst begonnen. Ich könnte noch auf 2 cm Dämmung verzichten. Wenn die Luftschicht unbedingt sein muss.
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  10. #9
    Bauexpertenforum Avatar von Yilmaz
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    Eine luftschicht bei zweischaliges mauerwerk fängt erst ab 6 cm (hier min. 4 cm) d.h. alles dadrunter ist wie bereits erwähnt kein luftschicht mehr. Was Verblendabfangung angeht ist es wichtiger.
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  11. #10
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    Zitat Zitat von Yilmaz Beitrag anzeigen
    Eine luftschicht bei zweischaliges mauerwerk fängt erst ab 6 cm (hier min. 4 cm) d.h. alles dadrunter ist wie bereits erwähnt kein luftschicht mehr. Was Verblendabfangung angeht ist es wichtiger.
    Moin

    auch Frühaufsteher :-)

    So, war jetzt beim Bau. Die eingesetzte Isolierung ist durchgängig Wasserabweisend es handelt sich um Kerndämmplatten aus Glaswolle (035)
    Eine Z-Folie mit entsprechenden auslässen ist auch vorhanden.

    p.s. unser Unternehmer ist Maurermeister und steht immer selber auf dem Bau.
    Er scheint immer sehr auf Feuchtigkeitsschutz zu achten und ansonsten ist er in der Ausführung auch sehr genau. Ansonsten sind wir bis jetzt sehr zufrieden. Er hatte mir gesagt das das mit der Isolierung okay wäre. Aber weil ich mich nicht wirklich gut auskenne muss ich hier auch mal was fragen..(Man will ja sichergehen)

    sry das ich Euch Eure Zeit raube

    p.s er war nicht der billigste. Aber er Mauert selber auf der Baustelle und übernimmt später die Gewährleistung. Somit achtet er sehr auf die Ausführung.


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  12. #11
    Bauexpertenforum Avatar von Yilmaz
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    So sicher klangen sie aber am anfang nicht
    Zitat Zitat von klausus Beitrag anzeigen

    Soll ich jetzt einen Baustopp erhängen
    Gewährleistung übernimmt jeder für sein arbeiten. Fragen sie doch dann mal ihre supermeister wie weit die schalenabstand (Vormauer bis hintemauer) nach DIN sein darf. Falls er das weißt fragen sie ihm ob er auch nach Deutsche DINs gearbeitet hat. Ich nehme an nein.

    Viele Grüße.
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  13. #12

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    Zitat Zitat von Yilmaz Beitrag anzeigen
    ...Die eingebaute dämmung muß kerndämmung sein, d.h sie muß wasserabweisend sein...
    Hallo, kann ich denn als Laie sehen ob die Mineralwolle wasserabweisend ist, wenn sie nicht kaschiert ist?
    Ich habe mir vor kurzem, aus Interesse, die Kerndämmung eines Hauses im Rohbau angesehen. Für mich waren "nur" 2 Lagen gelbe Glas-/Mineralwolle sichtbar. (Ohne einen auffälligen Rand oder Kaschierung)

    Die Pakete lagen auch noch rum, allerdings bin ich keine Kennzeichnung gefunden.

    Viele Grüße
    Travis
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  15. #13

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    Frage: Ist es richtig, bei Kerndämmung Lüftungsschlitze vorzusehen (Also im Fußpunkt und Dachbereich)?
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  16. #14
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    Nochmal:

    Man unterscheidet:

    a.) doppelschaliges Mauerwerk mit Luftschicht ohne Kerndämmung (veraltet und nicht mehr aRdT )

    b.) doppelschaliges Mauerwerk mit Dämmung und ( ich meine, ohne jetzt in der DIN 1045 nachzusehen ) mindestens 4 cm Luftschicht.

    Bei a.) und b.) bedarf es Lüftungsöffnungen im Sockelbereich und im oberen Bereich der Vorsatzschale, unterhalb der Dachtraufe ). Die untere Lüftungsöffnung mit Z-Abdichtung hat zugleich Entwässerungsfunktion.

    c.) dopelschaliges Mauerwerk mit Kerndämmung, ohne Luftschicht, aber 1,5 cm Fingerspalt zwischen Vorsatzschale und Kerndämmung. Der Fingerspalt hat keine Hinterlüftngsfunktion. Er dient vielmehr der Verhinderung von Beschädigungen der Kerndämmung beim Vermauern der Vorsatzschale und meiner Ansicht nach ( Mark ?? ) der Verhinderung des Feuchtestaus von durch die Mörtelfugen diffundierende Feuchte. Entlüftungsöffnungen sind im Fall c.) nicht erforderlich. Erforderlich sind aber Öffnungen im Sockelbereich zur Entwässerung. Grund: Die Mörtelfugen sind nicht wasserdicht. Es kann Feuchtigkeit hinter die Vorsatzschale diffundieren, die sich am Fußpunkt ansammeln und dort zu Durchfeuchtungen führen kann. Deswegen ist dort auch eine Z-Abdichtung erforderlich, die mit Gefälle Hintermauerwerk zur Vorsatzschale verlegt werden muß, damit etwaiges Wasser an den Entwässerungsöffnungen austreten kann.

    Hier haben wir den Fall c.) --> Fingerspalt fehlt --> nicht DIN-gerecht und daher allein deswegen mangelhaft, ob es zum Schaden kommt/ zum Problem wird ist unerheblich.

    In allen Fallen sind Luftschichtanker mit abZ zu verwenden. Hier Schalenabstand von 17,5 cm, also sind dafür zugelassene Luftschichtanker erforderlich. Die Verwendung zugelassener Luftschichtanker hat der Unternehmer auf Verlangen durch Vorlage des abZ nachzuweisen.

    Die Verwendung einer zugelassen, hydrophobierten Kerndämmung dito.
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