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  1. #1

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    Schiefe Zwischendecke

    Bei unserem Neubau wurde durch Besucher die Vermutung geäußert, dass die Zwischendecke über dem Wohnzimmer wohl durchhängt.
    Ein Nachmessen ergab, dass die Filigrandecke von Stoß zu Stoß teilweise bis zu 14 mm Unterschied aufweist.
    Der Geschäftsführer der Baufirma hat sich das angeschaut und gemeint, dass das ja gar nicht so schlimm ist. Das könnte man gerade spachteln. Dafür soll wohl ein Maler ran. Alternativ bietet man uns 400,- € an.

    Jetzt meine Frage: Ist das realistisch dass das wirklich gut wird? Es sind knapp 35 m². Ich bezweifel das ja ernsthaft. Vor allem die Aussage, dass das an einem Arbeitstag getan wäre.
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  2. Schiefe Zwischendecke

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  3. #2

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    Ist das denn schon bezogen oder noch im Rohbau?
    Welche Oberflächengüte ist vereinbart?
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  4. #3
    Themenstarter

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    Es ist noch im Bau. Eine Oberflächengüte für die Decke ist nicht separat vereinbart. Ist halt Beton und momentan glatt wie der berühmte Baby-Popo.
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  5. #4
    Avatar von Vossi
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    Lasst Euch das spachteln und seht ob Ihr damit leben könnt/wollt. Die 400€ stehen nicht im Verhältniss. Wenns der Maler hinbekommt dafür ist doch alles gut, oder? Ein paar Versuche hat er ja...
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  6. #5

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    Wie ist genau das 'Schadensbild' ? Das habe ich noch nicht verstanden...

    Du schreibst einmal von "Durchhängen" und einmal von einem Versatz von 14mm von Platte zu Platte?! Das sind zwei unterschiedliche Dinge.

    Weil unter "Durchhängen" verstehe ich eine Durchbiegung in Feldmitte der gesamten Deckenfläche... Da ist eine Durchbiegung von 14mm bei 'normalen' Spannweiten im EFH-Bau wohl kein 8.Weltwunder...
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  7. #6
    Themenstarter

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    Dann war durchhängen wohl nicht richtig gewählt. Im Wohnzimmer besteht die Decke aus 3 Deckenplatten. Von der ersten Platte zur 2. gibts eine Höhendifferenz von 14 mm. Die 3. Platte hat dann wieder eine Differenz von ca. 12 mm zur 2, so dass man mit bloßem Auge erkennt, dass die mittlere Platte tiefer liegt. Sieht halt blöd aus.
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  8. #7

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    Also ich hätte ein bischen Bauchschmerzen auf einer Filigrandecke 14mm aufzuspachteln.
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  9. #8

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    Nicht ganz uninteressant wäre erstmal zu wissen wo dieser Höhenunterschied der einzelnen Platten herkommt?!
    Waren die Joche unterschiedlich hoch beim Einbau oder haben sich die Platten nach der Last des Aufbetons unterschiedlich verformt (was nicht sein darf), oder....?

    Diese Aufgabe würde ich dem Bauunternehmer mal mit auf den Weg geben.
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  10. #9
    Themenstarter

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    Der Geschäftsführer der Baufirma konnte sich das natürlich nicht erklären. Schwiegervater vermutet, dass diese Ständer (sorry für den Laienbegriff), die unter die Decke nach der Montage gestellt wurden, nicht nachjustitiert wurden.

    Also ich entnehme mal den Antworten, dass Spachteln wohl nicht sinnvoll ist?
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  11. #10
    Avatar von Vossi
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    Einreissen wohl auch nicht, oder? Ihr könnt Euch die Decke natürlich auch, unter Verlust der Raumhöhe, verkleiden lassen...
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  12. #11

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    Vermute ich auch, dass die Joche...also die Stützen unter den Jochen nicht richtig von der Höhe waren. Sieht man natürlich vor dem Betonieren (die Bewehrer hättens auch sehen müssen)....da haben sie aber alle bei der Baufirma gepennt....naja...ist passiert.

    Was heißt das jetzt im Klartext?! Eigtl., dass die zweite Deckenplatte 1,4 cm zu hoch ist?! Das bedeutet (vorausgesetzt, dass OK Decke korrekt ist), dass die Decke an dieser Stelle 1,4cm dünner ist als geplant (über die gesamte Spannweite dieser Platte)?!

    Hast Du hier mal den Tragwerksplaner eingeschaltet?! Oder lass es von der Baufirma schriftlich verifizieren, dass dies okay ist. Sollte der guten Ordnung halber getan werden.
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  13. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  14. #12
    Baufuchs
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    Nein.

    Von 3 Platten liegt die mittlere zu tief.
    Da die Deckenhöhe über die Randschalung abgezogen wird, ist in diesem Bereich die Decke nicht dünner, sondern stärker als gefordert.

    Guckst du hier
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  15. #13

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    Oh ja....wer lesen kann ist klar im Vorteil; hihi.
    ("....tiefer liegt.")
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