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  1. #1

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    Innendämmung Giebel

    Hallo

    Ich habe nun schon über die Suche verschiedene Ausführungen zu Innendämmungen gehört. Nur nicht ganz so direkt zu meinem Problem, deshalb wollte ich mal fragen.

    Problem: Der Dachboden soll ausgebaut werden und als Kinderzimmer genutzt werden. Das Dach wurde neu gemacht mit 180iger 035 Zwischensparrendämmung und 40iger 035 Aufsparrendämmung. Nun habe ich allerdings das Problem der Giebel. Sie sind im unteren Bereich 24cm dick und im oberen nur noch 12cm und bestehen aus alten Vollziegeln.

    Nun wollte ich diese Seiten auch gern etwas verbessern was den Wärmeschutz angeht, allerdings ohne das mir dann das Mauerwerk nass wird oder Schimmel entsteht.
    Eine Aussendämmung ist in den nächsten 20ig Jahren nicht in Sicht, muss ja erstmal das Dach wieder abbezahlen.

    Welche Möglichkeiten sind bei der Giebeldämmung denn von Innen realisierbar?

    Vielen Dank schonmal für Eure Hilfe.

    (Falls ich dass im falschen Unterforum geposted habe, bitte verschieben)
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  2. Innendämmung Giebel

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  3. #2
    Avatar von Vossi
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    Peeder, Gipser? Wo seit Ihr???

    Unsere Trockenbauexperten, werden Dich in Kürze mit Fachwissen bombardieren....
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  4. #3

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    Peeder, Gipser? Wo seit Ihr???
    wir sind hier...
    aber das
    mit Fachwissen bombardieren
    mit Sicherheit nicht.
    Zum einen wurde Innendämmung hier schon so oft diskutiert und zum anderen ist diese Thema so komplex und die Ausführung Schadensträchtig, dass es m. E. in einem Forum, mit ein paar Kommentaren, nicht erklärt werden kann.

    Ich würde, ohne genaue Kenntnisse der örtlichen Situation, evtl. Calsiumsilikat Platten in Erwägung ziehen.

    Gipser
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  5. #4

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    Zitat Zitat von Amiconi Beitrag anzeigen
    unteren Bereich 24cm dick und im oberen nur noch 12cm und bestehen aus alten Vollziegeln.
    Heißt das, dass ein Absatz in der Fläche ist oder das die Giebelmauer einfach dünner ist als das restliche Haus?


    Reine Calciumsilikatplatten werden übrigens eher in Feuchtbereichen eingesetzt und sind zur Wärmedämmung eher weniger geeignet, weil sie zwar eine gute WLG haben, aber in größeren Stärken nahezu unbezahlbar wären. Dann sollten es aber zumindest sog. "Klimaplatten" sein. (Zellstoffvergütet) Die gibt es zumeist in 25 - 50 mm. In der Stärke welche für Wärmedämmung interessant wird (nämlich 50 mm) wirds auch schon wieder unbezahlbar (50 - 70 Euronen).
    Wenn man hier im mineralischen System dämmen wollte, was sehr empfehlenswert wäre, sollte man das mit Mineralschaumplatten machen. Die fangen mit 50 mm bei rund 19 Euronen an.

    Voraussetzung für solche Systeme ist aber ein planebener Untergrund. Deswegen meine Nachfrage.

    Gruß Werner
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  6. #5
    Themenstarter

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    Hallo

    Danke erstmal schon für die Antworten.

    Der Giebel ist auf den ersten 2m 24cm dick und dann nur noch 12cm. Die wollten damals wahrscheinlich sparen.
    Richtig eben ist er leider auch nicht, dass lässt sich auch schlecht realisieren, da davor noch einige Balken stehen welche direkt an der Wand anliegen und 18cm dick sind.

    Ich hatte nun auch noch einmal etwas gegoogelt und von irgendeinem Institut was gefunden die hatten ne Wand im Versuch mit Isofloc getestet und da wären nach Jahren keine Feuchteschäden entstanden.
    Wäre dass evtl noch ne Lösung?
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  7. #6

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    Das mit dem Absatz sollte nicht das große Problem sein. Der müßte eben mit übernommen werden.

    Die zu überarbeitende Oberfläche müsste aber schon weitgehend glatt sein, da bei der Verklebung der Mineralschaumplatten keine Hohlräume entstehen dürfen, wo evtl. duch eine Hinterlüftung ein Feuchtigkeitseintrag möglich wäre. Also im schlimmsten Fall müsste ein Putz drauf.

    Ob es dann im Verhältnis zu anderen Systemen wie Isofloc noch wirtschaftlich ist, kann ich nicht sagen. Ein rein mineralisches System wäre halt grundsätzlich leichter zu handhaben, als ein System mit Dampfsperre.

    Gruß Werner
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  8. #7
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    Hallo

    Habe mal ein Bild von dem Giebel gemacht. Die Balken lassen die Sache halt etwas kniffeliger werden. Sie sollten eigentlich komplett verschwinden.

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  9. #8

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    Sollte im mineralischen System eigentlich schon machbar sein. Ist aber nix für DIY. Vielleicht mal bei Fachfirmen anfragen. (z. B. über ge..fix.de)

    Gruß Werner
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  10. #9

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    für die nutzungsungsänderung dachboden zu wohnraum
    gibts doch wohl einen bauantrag? was sagt denn der planer,
    welcher dafür unterschrieben hat, zu einer innenraumdämmung?

    neues fensterelement ist montiert, während sich man über den innenausbau
    noch keinerlei gedanken gemacht... alles etwas chaotisch, oder?

    das gerüst steht auch noch, dann dämme ich halt nur die giebelseite,
    aber von außen. weshalb sollte eine innendämmung wirtschaftlicher sein?

    aber das sind fragen, welche man vor beginn der baumaßnahme löst....!
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  11. #10
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    Hi,

    Also zu den vielen aufgekommenen Fragen.

    Ne Nutzungsänderung ist es nicht, da war schon immer ein Wohnraum, blos da haben die halt nichtso Wert auf die Wärmedämmung gelegt.
    Das neue Fenster ist da schon 5 Jahre drin, das kamm gleich mit dem Machen der Fassade vor 5 Jahren. Leider hatte damals noch keiner einen Gedanken ans Außendämmen verschwendet.
    Das Gerüst steht nur noch vom Dach machen. das ist auch schon wieder weg.

    Der Innenausbau ist im Kopf auch schon klar. Ich wollte nun halt eigentlich nur mal ein paar Infos zu den Möglichkeiten der Innendämmung dieses Giebels.
    Falls das alles nicht möglich ist mauer ich den 12er Teil halt erstmal nur auf 24 auf und lasse die Wand so wie sie ist.

    Ich hoffe aber doch das mir noch etwas geholfen wird.

    Danke.
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  12. #11
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    Hallo

    Hab mir den Vorschlag mir den Mineralplatten jetzt mal genauer angeschaut und bei u-wert.net durchrechnen lassen. Aber irgendwie sagt das mir da extram viel Feuchtigkeit im alten Vollziegelmauerwerk. Liegt der Rechner da falsch?
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  13. #12

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    Zitat Zitat von Amiconi Beitrag anzeigen
    Aber irgendwie sagt das mir da extram viel Feuchtigkeit im alten Vollziegelmauerwerk. Liegt der Rechner da falsch?
    Versteh ich jetzt nicht ganz. Wo soll Feuchtigkeit herkommen?

    Von der Innendämmung?

    Wenns von außen heftig durchs Mauerwerk kommt, muss sowieso was gemacht werden (verputzen, imprägnieren - irgendwas)

    Mit "normaler" Feuchtigkeit Tauwasseranfall, sonstiges Kondensat oderv was auch immer kann ein mineralisches System sehr gut umgehen.

    Weiß nicht wie der Rechner irgendwas von Feuchtigkeit rausbringt.
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  14. #13

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    interessant

    Die Thematik sieht ziemlich aehnlich aus wie wir sie bei unserer "Umbaus/Sanierung" unseres Hauses hatten letzten Jahres.

    Hintergrund: Haus ist Teil eines Denkmalschutzensembles. Im Zuge des Umbaus wurde das Dach komplett abgenommen und durch ein neues Pfettendach ersetzt. Die Giebelwaende sind bei uns ebenfalls 24 cm bis auf ca. 2 m Hoehe und danach nur noch 12 cm; jeweils Vollziegel.

    => Um das neue Pfettendach abzufangen wurde eine Holzkonstruktion auf den Absatz 24cm zu 12 cm aufgebaut. Diese wurde mit Mineralwolle gedaemmt. Somit hat man nun eine durchgehende Gesamtdicke von 24 cm, jedoch von unterschiedlicher Beschaffenheit.

    Davor wiederum haben die Trockenbauer eine Daemmung eingebracht mit Dampfsperre (ich glaube so nannten Sie das). Das Einzige was mir aktuell noch in Erinnerung ist war eine Diskussion ob die Dampfsperre innenseitig (an der Trockenwand) oder aussenseitig (d.h. Mauer bzw. Isolation) erfolgen sollte (Einbringen von mehr Feuchtigkeit durch die Aussenmauer als von Innen)

    Berechnungen habe ich vom Architekten keine gesehen und ich glaube auch nicht das es diese gibt (Entscheidung en passant?). Wir haben aber auch keine Langzeiterfahrung bis jetzt.
    Sicherlich ist es so dass bei Kälte die Temperaturen an der Giebelwand niedriger ist als am Dach selber (das ja ein Neubaustandard hat).

    Mehr Infos gerne auf Anfrage, ich waere aber auch an der letztendlich in diesem Fall verfolgen Loesung interessiert .

    Faulenzer
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
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    Also der U-Wert Rechner hatte dann den Tauwasserausfall im alten Vollziegel Mauerwerk berechnet. Das meinte ich mit Feuchtigkeit.

    Habe mich jetzt aber mal mit jemanden vom Bau hingesetzt und die Sache angeschaut und er meinte dass ich da eine Vorbauwand mit Mineralwolldämmung machen kann aber das ich als Luftdichtigkeitsschicht eine Klimamembran mit unterschiedlichen Sd Werten nehmen muss. Dann würde es gehen.

    Bin jetzt also noch offen für andere Vorschläge, da ich das Projekt sicher erst Ende des Jahres angehen werde. Muss nun erstmal die Dachdämmung machen. Mich juckt es jetzt schon überall.
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  17. #15

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    Zitat Zitat von sarkas Beitrag anzeigen

    Wo soll Feuchtigkeit herkommen? Von der Innendämmung?
    Die Feuchtigkeit wird wohl mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit durch Wasserdampfdiffusion aus den Innenräumen stammen und dann im Mauerwerk auskondensieren, da die My-Werte der inneren "Dämmebene" sehr niedrig sind.

    Zu diesen Materialien hier noch ein Link ...
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