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  1. #1

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    Frage zum kauf eines Fertighauses

    Hallo

    Wir wollen uns ein Haus kaufen bei der Suche haben wir uns auch ein Fertighaus angeschaut das wir wenn es was ist kaufen wollen. Es ist von einer Firma die mit O anfängt. Es soll auch 30 Jahre Garantie haben (jetzt nur noch 19).

    Das Haus wurde ausgeschrieben als Energiesparhaus erbaut 1999 in Holzständerbauweise als Bungalow mit Gasheizung (Tank im Garten). Es ist auf einem 703qm Grundstück erbaut in einen Neubaugebiet im ländlichen Nachbarort. Eine lange Fertiggarage und ein Carport stehen auch auf dem Grundstück. Gartenanlage ist angelegt (Pflaster. Terrasse usw.)

    Das Haus hat keinen Keller und das Obergeschoss ist noch nicht fertig ausgebaut (zum Ausbau vorbereitet) aber die unteren ca. 100qm (3 Zimmer, Küche, Bad, Hauswirtschaftsraum) sind nach neu Tapezieren oder streichen sofort beziehbar, sehr gut erhaltene moderne Plana Küche ist im Preis mit dabei.

    Das Anwesen soll 149.000€ kosten + Makler, Notar, Steuer. (etwas habe ich schon Preis gedrückt).

    Die Frage ist jetzt da ich mit Fertighäusern noch nix am Hut hatte wie bekommt man raus ob das Haus von einen guten Hersteller erbaut wurde, und auf was muss man da alles achten bei der Besichtigung? Einmal waren wir ja schon dort, alles Trocken kein Schimmel gute Luft (wir waren vor dem Makler da also konnte er nicht Lüften).
    Ich denke auch dass ich mal mit einem Gutachter hingehen werde um zu schauen was der sagt. Kostet aber auch wieder ein Freund sagte so um die 500€.
    Ich lese hier schon ein paar Tage im Forum zwecks Holzständer Fertighäuser aber vielleicht kann jemand etwas dazu sagen.

    MfG imk2010
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  2. Frage zum kauf eines Fertighauses

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Zitat Zitat von imk2010 Beitrag anzeigen
    Es soll auch 30 Jahre Garantie haben (jetzt nur noch 19).
    Garantie nicht mit Gewährleistung verwechseln. Garantie ist eine "freiwillige" Leistung und kann im Umfang eingeschränkt werden. Die Frage wäre also, was ist durch die "Garantie" abgedeckt?
    Meine Meinung, Garantie wäre für mich kein Entscheidungsgrund für oder gegen ein Gebäude. Es wäre höchstens eine Argument das man im Hinterkopf behalten sollte.

    Zitat Zitat von imk2010 Beitrag anzeigen
    Das Haus wurde ausgeschrieben als Energiesparhaus erbaut 1999 in Holzständerbauweise als Bungalow mit Gasheizung (Tank im Garten).
    Energiesparhaus sagt nicht viel aus. Der Begriff wurde leider sehr strapaziert, und so ziemlich jedes Haus wurde als Energiesparhaus bezeichnet. Schau mal ob Du vom Vorbesitzer Infos zum Gasverbrauch bekommst. Energieausweis wäre auch ein Thema.
    Dann würde ich prüfen ob der Tank gemietet oder gekauft wurde. Im ersten Fall besteht normalerweise eine Bindung zum Lieferanten der dann auch das Gas liefert. Bei den Preisen sind diese Jungs ziemlich schmerzfrei und der Kunde hat kaum eine Möglichkeit nach Alternativen zu schauen.
    Eventuell ist es sinnvoll wenn man aus diesem Vertrag aussteigt, aber dafür sollte man Alternativen in der Hinterhand haben.

    Ob man einfach den Wärmeerzeuger wechseln kann, und welche Art von Heizung möglich ist, hängt auch von den verwendeten Heizflächen ab (FBH oder Wandheizung oder Heizkörper....).

    Zitat Zitat von imk2010 Beitrag anzeigen
    Das Haus hat keinen Keller und das Obergeschoss ist noch nicht fertig ausgebaut (zum Ausbau vorbereitet) aber die unteren ca. 100qm (3 Zimmer, Küche, Bad, Hauswirtschaftsraum) sind nach neu Tapezieren oder streichen sofort beziehbar, sehr gut erhaltene moderne Plana Küche ist im Preis mit dabei.
    Das ist kein Beinbruch und wenn der Preis stimmt.......

    Zitat Zitat von imk2010 Beitrag anzeigen
    Das Anwesen soll 149.000€ kosten + Makler, Notar, Steuer. (etwas habe ich schon Preis gedrückt).
    Ob Du den Preis schon gedrückt hast, spielt keine Rolle. Ja ich weiß, man ist stolz wenn man den Preis drücken kann, aber das was Du "gedrückt" hast war von vornherein schon auf den Wunschpreis draufgeschlagen (oder der Makler bzw. Verkäufer hatten keine Ahnung).

    Ob das Haus den Preis "wert" ist kann nur ein Fachmann einschätzen. Bodenrichtwert, Baupreis, Alterswertminderung usw. usw. Das ist ein komplexes Thema. Das Anwesen kann genau so gut nur 100T€ "wert" sein oder aber 200T€. Im ersten Fall hättest Du zuviel bezahlt (trotz Preis drücken), im zweiten Fall wäre das ein echtes Schnäppchen.

    Man könnte es auch so sehen, für 149T€ bekommst Du ein halbfertiges Fertighaus das schon 11 Jahre auf dem Buckel hat, vielleicht auch noch in einer Gegend wo sowieso kein Mensch hinziehen möchte. Ist dann der Preis gerechtfertigt?

    Zitat Zitat von imk2010 Beitrag anzeigen
    Ich denke auch dass ich mal mit einem Gutachter hingehen werde um zu schauen was der sagt. Kostet aber auch wieder ein Freund sagte so um die 500€.
    Das wären im Vergleich zum Hauspreis gut investierte 500,- €.

    Als Laie dürfte es Dir schwerfallen, trotz gut gemeinter Ratschläge aus dem Forum, die vielen Details zu bewerten. Der Fachmann hat einfach einen anderen Blick für die Details und er ist vor allen Dingen nicht voreingenommen. Als potenzieller Käufer verliebt man sich schnell in eine Immobilie. Die Frau sieht die gut erhaltene Küche, der Mann die großzügige Garage in der er basteln kann, und schon wird man blind für die vielen anderen Details, die aber den Kaufpreis entscheiden können.

    Gruß
    Ralf
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  4. #3

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    Viele Anbieter beschränken z.B. die Garantie auf den Erstkäufer!
    Dies bitte vorab klären, wenn Du jenen Punkt überhaupt einfließen lassen willst (siehe Ralf).

    Hinweis:
    Änderungen (Raumaufteilung wie auch z.B. Umfang der Elektroinstallation) sind in solchen Häusern meist nur schwer/aufwendig durchführbar.
    Daher sollte diesbezüglich alles schon für Euren Bedarf passen, wenn man da zuschlägt.
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  5. #4
    Themenstarter

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    daham
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    Hallo

    Erstmal Danke für die Antworten.

    Garantie nicht mit Gewährleistung verwechseln. Garantie ist eine "freiwillige" Leistung und kann im Umfang eingeschränkt werden. Die Frage wäre also, was ist durch die "Garantie" abgedeckt?
    Meine Meinung, Garantie wäre für mich kein Entscheidungsgrund für oder gegen ein Gebäude. Es wäre höchstens eine Argument das man im Hinterkopf behalten sollte.
    Da werd ich mal nachfragen was da drin ist und ob es dann auch für uns gilt und nicht nur für den Erstbesitzer gültig ist.
    Wichtig ist mir die Garantie nicht unbedingt war eigentlich nur ein Hinweis.

    Schau mal ob Du vom Vorbesitzer Infos zum Gasverbrauch bekommst. Energieausweis wäre auch ein Thema.
    Der Makler sagte das er im Jahr so ca. mit 850€ Gas auskommt. Wieviel KWh Gas er verbraucht hat wollte er mir das nächste mal alles zeigen. Energieausweis muss ich nachhacken ist ja jetzt Pflicht oder nur bei noch älteren Häusern?

    Dann würde ich prüfen ob der Tank gemietet oder gekauft wurde.
    Danke für den Hinweis wusste gar nicht das man die auch Mieten kann

    Das Haus hat in jeden Zimmer Heizkörper.

    Das Grundstück ist in den Ort ca. 29.500€ Wert. Man kann Nebenan noch zwei kaufen da kostet der qm 42€ erschlossen plus Nebenkosten.

    Das Haus steht jetzt nicht ganz ein Jahr leer der Vorbesitzer hat sich Beruflich verändert und ist weggezogen. In den Ort gibt es jetzt nicht unbedingt jedes Monat jemand der gerade ein Haus sucht deshalb ist mir auch klar das er Froh ist wenn er es weg bekommt (1800 Einwohner 25 KM zur Goßstadt.

    Das Haus war am Anfang für 159.000€ ausgeschrieben. Jetzt ist es für 149.000€ drin im Netz und in Moment liegt das Angebot bei uns bei 142.500€ Der Makler (Makler von der S Kasse) ist auch schon 1% runter auf 2,57% was mich schon ein wenig verwundert hat weil das normal keiner macht sagte so auch der Bankberater. Ich denke das man es Schlußendlich für 130.000€-135.000€ + plus nebenkosten haben kann.

    Ich denke aber doch das man bei uns wenn man so ein Haus Neu baut mit Grundstück, Fertighaus, Garage, Carport, nebenkosten usw. nix unter 200.000€ hinstellt auch wenn viel selber machen kann. Ausbau oben wäre nicht so Eilig unten ist ein Kinderzimmer mit drin und noch sind wir zu zweit, könnte auch viel selber machen.


    Als Laie dürfte es Dir schwerfallen, trotz gut gemeinter Ratschläge aus dem Forum, die vielen Details zu bewerten. Der Fachmann hat einfach einen anderen Blick für die Details und er ist vor allen Dingen nicht voreingenommen. Als potenzieller Käufer verliebt man sich schnell in eine Immobilie. Die Frau sieht die gut erhaltene Küche, der Mann die großzügige Garage in der er basteln kann, und schon wird man blind für die vielen anderen Details, die aber den Kaufpreis entscheiden können.
    Das zeigt das mir die Antworten schon was gebracht haben und ich jetzt nach Dingen fragen muss die ich so nicht bedacht habe. Auch die Sichtweise eines Profis ist mir wichtig deshalb dachte ich mir das ich mal einen Fred aufmache um zu sehen was andere meinen.

    Wie ist das mit einen Gutachter bekommt der Makler oder Verkäufer das mit was er als Ergebnis rausbekommt? Haben die ein Anrecht das sie auch ein Gutachten von Ihn bekommen. Eigentlich ja nur der der es bezahlt oder? Es kann ja sein das der Gutachter feststellt das das Objekt mehr Wert ist. Wenn es weniger Wert ist liegt der Fall klar Preis drücken oder abstand nehmen vom kauf.

    Danke für die Anregungen

    MfG imk2010
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  6. #5

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    850,- € Heizkosten sagt nicht viel aus. Was wurde wann nachgetankt?

    Auf der anderen Seite wurden ja nur 100m2, wenn überhaupt, beheizt.

    Meine Schwiegermutter erzählt mir immer wie wenig Heizöl sie pro Jahr verbraucht. Kein Wunder wenn sie gerade mal eine Fläche so groß wie mein Wohn-/Esszimmer beheizt.

    Wie gesagt, Heizkosten sind immer schwierig zu beurteilen.

    Wie ist das mit einen Gutachter bekommt der Makler oder Verkäufer das mit was er als Ergebnis rausbekommt?
    Auf keinen Fall. Du beauftragst und bezahlst, und das Ergebnis gehört DIR. Was Du damit machst ist Dein Problem. Du kannst es dem Makler unter die Nase halten wenn das Gutachten Mängel und/oder eine geringeren Wert ausweist, oder das Ergebnis einfach für Dich behalten.

    Wenn der Makler wissen sollte dass begutachtet wurde, dann kann er sich evtl. denken dass sein Preis gerechtfertigt ist wenn Du ihm das Gutachten vorenthälst.

    Andererseits kannst Du ja jemanden mitbringen der das Haus auf Mängel hin untersucht. Das bedeutet ja noch nicht, dass offiziell ein Wertgutachten erstellt wird. Und selbst wenn, der ermittelte Wert stellt noch lange nicht den Kaufpreis dar. Ich kenne einige Häuser die deutlich unter "Wert" (Gutachten) verkauft wurden. Bei einer Zwangsversteigerung werden manchmal nicht einmal 50% erzielt.

    Gruß
    Ralf
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  7. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  8. #6

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    Hallo zusammen,

    ich stehe vor einer ähnlichen Entscheidung wie der Ersteller dieses Threads, darum hänge ich mich hier einfach mal hinten dran.
    Ich habe ein Angebot für ein 2002 gebautes Fertighaus der Firma ***** welches auf einem 700m² (ca. 40t€) Grundstück steht. Sowohl das Erdgeschoß als auch das Dachgeschoß sind fertig ausgebaut, allerdings mit eher günstigen Materialien (Laminat, Holzdecke mit Kunststofffunier, einfachste Fliesen, Küche) welche ich sicher rausschmeisen werde. Das ganze soll 195t€ kosten. Dies erscheint mir recht hoch, habe aber leider keine richtige Orientierung. Was meint Ihr dazu?
    Des weiteren wird für das Haus im Energiebedarfsausweis ein Jahres-Primärenergiebedarf von knapp über 100 kWh/m²a ausgewiesen. Wie ist dieser Einzuschätzen? Das Haus wird Momentan mit Gas beheizt (Heizkörper in jedem Zimmer), ich möchte als Hausbesitzer aber möglichst von Öl/Gas wegkommen und denke darum über eine Erdwärmeheizung nach. Ist die mit diesem Energiebedarf überhaupt möglich oder bedarf es dazu einen niedrigeren und nur mit moderner Bautechnik erreichbaren Energiebedarf?
    Schon mal vielen Dank für Antworten...stelle Momentan fest was man als Häuslekäufer bzw. erbauer alles beachten muss/sollte!
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  9. #7

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    Zitat Zitat von Matse20 Beitrag anzeigen
    Des weiteren wird für das Haus im Energiebedarfsausweis ein Jahres-Primärenergiebedarf von knapp über 100 kWh/m²a ausgewiesen. Wie ist dieser Einzuschätzen?
    Ist eben Standard von damals.

    Zitat Zitat von Matse20 Beitrag anzeigen
    und denke darum über eine Erdwärmeheizung nach. Ist die mit diesem Energiebedarf überhaupt möglich oder bedarf es dazu einen niedrigeren und nur mit moderner Bautechnik erreichbaren Energiebedarf?
    Die zu erwartende Heizlast ist sicherlich ein Thema, aber die Frage stellt sich nicht, weil mit Heizkörpern wird das sowieso nicht. Wenn schon die ganze Ausstattung "einfach" ist, dann sind diese sicherlich auch eher sparsam dimensioniert.
    d.h. Temperaturniveau jenseits von Gut und Böse und somit kaum WP tauglich.

    Gruß
    Ralf
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