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Elektroinstallation Außen

Diskutiere Elektroinstallation Außen im Forum Elektro 1 auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Elektroinstallation Außen

    Hallo zusammen,

    ich bin auf eine neue Art der El. Installation gestossen, leider bei meinem
    eigenen Neubau.

    Bei mir sind die El.-Leitungen für die Inneninstallation außen verlegt worden, d.h. einfach auf das Mauerwerk drauf genagelt.
    Da aber später noch 14cm Dämmung angebracht werden muss, hat mein Sachverständiger Bedenken,
    diese Außeninstallation OK ist, weil der maximale Abstand der Dämmung zum Mauerwerk max. 1cm sein darf. Zusätzlich wäre die Austauschbarkeit der Leitungen nicht mehr gegeben, falls was kaputtgehen sollte.

    Dies wurde als Mangel an den Ellektroinstallateur weitergegeben.
    Der El.-Installateur behauptet, dass diese Art der Installation den allgemeinen Regeln der Technik entspricht, erbringt aber keinen Nachweis.

    Hat irgend jemand Erfahrungen mit der Außeninstallation?



    Gruß
    Peter
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  2. Elektroinstallation Außen

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  3. #2

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    Na sowas habe ich noch nei gesehen, da war wohl jemand zu faul zum schlitzen. Du hast einen super Stein und nun noch zusätliche Lüftung nach aussen. wie werden den die Löcher verschlossen. Ich würde es so nicht zulassen. Wie wird die Dämmung aufgebracht, geklebt oder angeschraubt?
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  4. #3
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    Hallo Knopy,

    die wird geklebt.

    Gruß
    Peter
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  5. #4
    Themenstarter

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    Wieso "Super Stein"? Was ist mit dem?

    Poroton 24cm von Wienerberger.
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  6. #5

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    Kreativ.
    Aber widerspricht zumindest nicht den elektrotechnischen Regeln!

    Ob die Vielfachlochung des Mauerwerks tolerabel ist, sollen andere beurteilen.
    Auswechselbarkeit von direkt eingeputzten Leitungen ist nie gegeben, dafür ist es egal, ab außen oder innen. Wenn die gewünscht ist, wäre (deutlich aufpreispflichtige) Vollverrohrung erforderlich gewesen.

    Was für ein Vertragsverhältnis besteht und mit wem?
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  7. #6

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    Ist der Brandschutz gewährleistet?
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  8. #7

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    wie sieht's mit geschuldeter(?) Winddichtigkeit aus?
    Die dürfte kaum gegeben sein
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  9. #8
    Avatar von Terra
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    Zitat Zitat von Peter3 Beitrag anzeigen
    Zusätzlich wäre die Austauschbarkeit der Leitungen nicht mehr gegeben, falls was kaputtgehen sollte.
    Das hätte ich als Laie auch so gesehen. Aber warum macht man sowas???
    Warum außen und nicht innen!
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  10. #9
    Baufuchs
    Gast
    @Julius

    Ob das den elektrotechnischen Regeln nicht widerspricht würde mich nicht interessieren.

    Ist nichts besonderes vereinbart, kann der Bauherr "die übliche Beschaffenheit" erwarten.

    Und die ist hier sicher nicht gegeben.

    Guckst Du § 633 BGB:

    (2) Das Werk ist frei von Sachmängeln, wenn es die vereinbarte Beschaffenheit hat. Soweit die Beschaffenheit nicht vereinbart ist, ist das Werk frei von Sachmängeln, 1.wenn es sich für die nach dem Vertrag vorausgesetzte, sonst
    2.für die gewöhnliche Verwendung eignet und eine Beschaffenheit aufweist, die bei Werken der gleichen Art üblich ist und die der Besteller nach der Art des Werks erwarten kann
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  11. #10
    Bauexpertenforum Avatar von Jonny
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    'kopfschüttel'

    Verlegezonen?

    Grüsse
    Jonny
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  12. #11
    Avatar von applegg
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  13. #12
    Themenstarter

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    Hallo,

    Danke für die Vielen Antworten!

    @Julius
    Es besteht ein Werksvertrag nach BGB.
    Durchgeführt wurden die Arbeiten von einem Sub-Unternehmen.
    Ich könnte fast sagen, von einem Pfusch Unternehmen, weil die so gut wie gar nichts richtig gemacht haben. Hier sind noch ein paar Mängeln:
    -Kabeln nicht inklusive Ummantelung in die UP eingeführt
    - Leerrohre mit 6-7 x 90 Grad Biegungen verlegt.
    -im Poroton gestemmt. Zum Teil auch Steine durchbrochen, 7cm tiefe schlitze gemacht und und und.
    Mit dem El. hatte ich wirklich „Glück“

    lulu66
    Danke für den Tipp mit dem Brandschutz. Ich werde meinen SV fragen.

    @Uwe!
    Die Windichtigkeit soll mit dem Innenputz hergestellt werden.

    @Terra
    Die Frage stelle ich mir auch.

    @Baufuchs
    Danke für den Hinweis!

    @Jonny
    Ich bestehe im Moment auf einer Ausführung nach 18015, da diese nach meinem Kenntnisstand den anerkannten Regeln der Technik entsprechen soll.
    Das Problem ist halt, dass mich diese Debatte im Moment eine riese Bauverzögerung kostet, jetzt schon 1 Monat und der El. will einfach seine Fehler nicht zugeben.
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  14. #13
    Baufuchs
    Gast
    Das Problem ist halt, dass mich diese Debatte im Moment eine riese Bauverzögerung kostet, jetzt schon 1 Monat und der El. will einfach seine Fehler nicht zugeben.
    Dann hat Dein Sachverständiger geschlafen.

    Der übliche Weg: Mängelrüge mit Fristsetzung. Nachfrist mit Androhung auf Kosten des Eli durch anderen Eli ausführen zu lassen.

    Bezahlt hast du den ja wohl noch nicht, oder?
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  16. #14
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    diese art der "kreativen" elektroinstallation habe ich in diversen neubaugebieten auch schon gesehen. man kann nur noch mit dem kopf schütteln, was einem heutzutage alles geboten wird - gerade bei den haustechnikgewerken...

    baufuchs hat´s schon geschrieben:
    mangelanzeige mit fristsetzung.
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  17. #15
    Themenstarter

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    Hallo Baufuchs,

    bezahlt habe ich noch nicht. Das Protokoll des SVs habe ich an den El. weitergeleitet. Allerdings dachte ich, dass ich erst dann eine Frist setzen kann,
    wenn das Gewerk abgeschlossen und bezahlt ist. Kann ich auch mittendrin eine Frist zur Mangelbeseitigung setzen?

    Ich weiß, dass der El. In der Nachweispflicht ist, wüsstest du ob diese Installationsart mit der DIN 18015 alleine als Mangel dargestellt werden kann.

    Gruß
    Peter
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