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  1. #1
    gimli
    Gast

    Außenputz für 15 Jahre alte und unverputze Ziegelwand

    Hallo zusammen,

    ich habe kürzlich eine vor 15 Jahren erbaute Maschinenhalle erworben. Diese wurde aus roten Hohlziegel gemauert und ist bisher noch unverputzt. Aus Kostengründen möchte ich diese nun in Eigenregie glatt verputzen. Im Innenbereich hab ich schon viel selbst verputzt und denke das ich das rein handwerklich schon hinbekomme. Nur am baulichen Hintergrundwissen fehlts mir halt ein bisschen.

    Mein Plan bisher wäre:
    1. Mit Hochdruckreiniger von Moos und Algen reinigen
    2. das Ganze mit Tiefengrund anzustreichen(zwecks Alter), dann Spritzputz auftragen und Eckleisten bzw Putzschienen ( für konst. Putzdicke) setzen.

    3. sich ein Silo mit Maschinenputz (mineralisch) sowie ne Putzmaschine zu leihen ( Helfer hab ich, aber keine Erfahrung mit Maschine)

    4. das Gebäude mit nur einer einzigen Putzschicht also Grundputz etappenweise zu verputzen. (Grund: Kosten und Zeit)

    Meine Fragen dazu sind also:
    1. Brauch ich wirklich Tiefengrund und Spritzbewurf
    2. Klappt das mit nur dem Grundputz, oder braucht man unbedingt nen Oberputz (zb im Sockelbereich) ?
    3. Sollte ein notw. Oberputz mit Maschine oder besser per Hand aufgebracht werden?
    4. Wie dick sollten die notw. Putzschichten dann min. sein und welche Putzarten sind besser?
    5. Könnte man anstatt eines Oberputzes auch ein Kunststoffgewebe in den Unterputz miteinarbeiten(zwecks Risse)?

    6. Gibt es sonst noch was auf das unbedingt zu achten ist ?

    Vielen Dank für Eure Hilfe

    Grüße
    Andy
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  2. Außenputz für 15 Jahre alte und unverputze Ziegelwand

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  3. #2

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    Hallo gimli !

    Wie ist die Maschinenhalle gebaut ?
    Stahlskelett mit Ausfachung ?
    Dann benötigst Du Putzträger.

    Tiefengrund muß bei rohen Mauerwerk nicht aufgebracht werden.

    Hast Du schon mal mit einer Verputzermaschine gearbeitet ?

    Gruß Helge 2
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  4. #3

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    Nachtrag ich sehe in Deinem Post gerade "nein"
    Dann vergiß bitte diese Variante-wäre rausgeschmißenes Geld für Technik und vergeudung von Material.
    Wenn Du Erfahrung hast beim Aufbringen von Putz auf innenflächen-dann Handbewurf der zu verputzenden Fläche.

    Gruß Helge 2
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  5. #4
    gimli
    Gast
    Hallo Helge,

    erst mal danke für die Antwort. Die Halle ist komplett gemauert und die betonierten Säulen mit Heraklit verkleidet. Das Betonfundament selbst (Höhe teiw. 1m , siehe Bild ) ist aber nicht verkleidet
    also die Sache ist die, das das Ding ca 350m² hat und ich mit Handbewurf einfach viel zu lange brauche (mal abgesehen von dem Nervenzusammenbruch den ich erleiden werde ) .

    Zur Maschine selbst hab ich leider keine direkte Erfahrung, aber dafür Zeit und ich habs auch schon mal gesehen (Hausbau Schwester).
    Ich würde eh alles erst mal im Innenbereich üben, aber als so kompliziert hätte ich das jetzt nicht eingeschätzt. Die Konsistenz vom Putz kann ich ja dennoch beurteilen und merke ja auch wie er sich verarbeiten läßt. (Hierfür würde ich dann natürlich Sackware nehmen, und wenns gar nicht klappt, dann muß es wohl per Hand gehen).

    Aber wie siehts mit dem Putzaufbau aus?
    brauch ich wirklich einen Oberputz oder reicht auch nur der Unterputz und wie dick sollte der Unterputz dann aufgetragen werden.

    Viele Grüße
    Andy
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  6. #5

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    Für den sinnvollen Einsatz einer Putzmaschine sind viel Übung und mehrere Helfer nötig!
    Dann aber ist es ne feine Sache.

    Aber NIE unterbrechen, ohne alles gleich durchzuspülen! Sonst hast Du den Salat (Maschinenschaden)...
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  7. #6

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    Muss oder sollte über diese Heraklitplatten Streckmetall oder sowas drübergespannt werden? Oder wie kann man sonst Risse in diesen Übergangsbereichen vermeiden?
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  8. #7
    gimli
    Gast
    Hallo,
    erst mal vielen Dank für die rege Beteiligung. Es ist sehr interessant und hilfreich Eure Meinungen dazu zu hören.

    Die Heraklitplatten würde ich mit Kunststoffgewebe bespannen. Also Unterputz auftragen mit Zahnkelle kämmen und Gewebe mit Reibebrett einarbeiten ( So ähnlich hätte ich mir das bisher gedacht, bin aber für andere Vorschläge dankbar ) Wenn das nicht klappen sollte dann würde ich wie Du schon sagst eben Streckmetall einarbeiten. Das kommt dann aber direkt an das Mauerwerk mit dem Spritzbewurf, oder?

    Als putzmaschine hätte ich dabei an die im Bild gedacht. Die kostet mich in der Woche mit Kaufteilen ca. 400 - 500 €. Ich hoffe bloß das diese dafür geignet ist. Zu den Standzeiten hätte ich auch noch ne Frage. Mehrere Minuten Stillstand sind doch ok, solange es nicht gerade ne halbe Stunde ist, oder.

    Welchen Putz würdet Ihr denn als Grundputz verwenden? ( Ich denke dabei bisher an ganz normalen Kalk Zement Putz, ca 1,5 cm) Könnte ich den für den Sockel genauso nutzen, für den Fall, das ich später doch nen Scheibenputz oberhalb drauf setze.


    Gruß Andy
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  9. #8
    Avatar von Lukas
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    Zitat Zitat von gimli Beitrag anzeigen
    Ich denke dabei bisher an ganz normalen Kalk Zement Putz,
    Und schwupps - der nächste Fehler, weil ich nicht glaube, daß der gewöhnliche KZP auch maschinengängig ist.

    Aber mach mal und erzähl bitte wie es war.

    Gruß Lukas
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  10. #9
    Gast
    Gast
    dann würde ich mal sagen, ohne zu unken, das es doch ein bischen mehr Erfahrung bedarf die Flächen vernünftig zu verputzen.
    Da braucht man:
    einer an der Maschine,
    einer mit dem Spritzgerät,
    einer der die Flächen gerade abziehen kann,
    ein oder zwei die nacharbeiten und abreiben.
    die letzteren 2-3 Mann sollten schon Erfahrung haben in der Materie.
    Ein KZP gibt es als Maschinenputzgängig.
    Bei dem doch relativ schnell ziehenden Mauerwerk ist schon Tempo angesagt.
    Nicht zu vergessen die Vorbereitungen der Öffnungen (Eckleisten anbringen oder Putzlatten einspannen) die vor den Flächen verputzen soweit fertig sein sollten.
    Aber wer sich das zutraut ist schon mutig
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  11. #10

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    Zitat Zitat von Lukas Beitrag anzeigen
    Aber mach mal und erzähl bitte wie es war.
    Da bin ich auch mal gespannt, von meinen drei Maurern (und die machen das relativ oft,) kann nur einer richtig mit der G4 umgehen.
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  12. #11
    gimli
    Gast
    Hallo Lukas,

    ich denke das es sehr wohl Maschinenputze auf Kalk Zement Basis gibt. Um ehrlich zu sein bin ich mir da sogar sicher. Der Grund für mich auf KZP zu greifen ist letzlich die Bauphysik, zumindest wird dies in einschlägiger Literatur so propagiert. Ob es stimmt weis ich natürlich als Baulaie nicht. Aber ich kann die Konsistenz besser abschätzen, da ich das Material schon häufig verarbeitet habe.

    Solltest Du weitere Fehler erkennen so sag es bitte.Ich bin natürlich über jede Form der konstruktiven Kritik froh.

    Grüße Andy
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  13. #12
    Avatar von Lukas
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    Ich hatte mich nicht eindeutig genug ausgedrückt. Natürlich gibt es maschinengängige KZP - aber nicht jeder ist es.

    Gruß Lukas,

    der schon super Erfahrungen beim Sackaufdieputzmaschinehauen hat und froh ist, daß er nix anderes machen sollte.
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  14. #13

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    Zitat Zitat von gimli Beitrag anzeigen
    Die Heraklitplatten würde ich mit Kunststoffgewebe bespannen. Also Unterputz auftragen mit Zahnkelle kämmen und Gewebe mit Reibebrett einarbeiten ( So ähnlich hätte ich mir das bisher gedacht, bin aber für andere Vorschläge dankbar )


    ...du brauchst keine Vorschläge sondern einen Grundkurs im Verputzen...dir fehlen alle Basics

    Daher nur ein Vorschlag: Such dir jemand vor Ort der dich einweist....
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    gimli
    Gast
    Zitat Zitat von bernix Beitrag anzeigen


    ...du brauchst keine Vorschläge sondern einen Grundkurs im Verputzen...dir fehlen alle Basics

    Daher nur ein Vorschlag: Such dir jemand vor Ort der dich einweist....
    Also sorry,
    was soll das denn, das mit dem kunststoffgewebe an den Heraklit verkleideten Säulen hab ich von nem Mauerer.(Grund unterschiedlicher Ausdehnungskoeffiezient im Übergangsbereich. Hat übrigens im Innenbereich auch funktioniert und da gibts bisher keine Risse). 2. Möglichkeit wäre Streckmetall,oder. Soweit ich weiß entkoppelt das aber auch nicht vollständig die Relativbewegungen? das heißt auch hier enstehen kleine Risse die vom flexibleren Oberputz kompensiert bzw. verdeckt werden.

    Was würdest denn Du, der ja offensichtlich die basics hat, vorschlagen.
    Bei der ganzen Diskusion sollte man nicht vergessen das es sich um landw. Gebäude handelt und nicht um ein Wohngebäude.

    Gruß Andy
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  17. #15

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    Zitat Zitat von gimli Beitrag anzeigen

    Was würdest denn Du, der ja offensichtlich die basics hat, vorschlagen.
    Nichts...denn dieses Forum unterstützt keine Do-it-Yourself Aktionen und die Forenregeln möchte ich nicht unterlaufen.
    gruss
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