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Fußbodenaufbau im Altbau ohne Keller direkt auf Erdreich

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  1. #1

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    Fußbodenaufbau im Altbau ohne Keller direkt auf Erdreich

    Hallo Zusammen,

    ich habe leider nach langem Suchen bisher noch keine wirklich ausführliche Antwort auf meine Frage gefunden.
    Folgende Situation:

    Altes Haus (1900) Fundmente 1 Meter tief und aus Bruchstein und der Bruchstein geht auch noch bis zu einer Höhe von 50 cm über dem Erdreich.Wände -50 cm dicke Dreckwände (sagt man das so? Sieht aus wie Erde mit Stroh). Boden - Sand gewachsen und eben(hab ich grad selbst abgezogen). Alles ist trocken. Wir wollen jetzt neuen Boden reinlegen lassen - Fußbodenheizung - Estrich. Ich habe 18 cm "Platz".

    Meine Fragen:

    Kann ich auf eine Folie 10 cm Hartschaumplatten (z.B. 2 x 5 cm Jackodur) legen, dann wieder ne Folie und kann dann dort auch noch der Heizungsbauer seine Fußbodenheizungsrohre tackern, oder braucht der wirklich seine teure Dämmung von der Rolle? Wenn ja, was muss ich unbedingt beachten, oder geht es so garnicht wie ich es mir "einbilde"?

    Ich danke für alle Antworten schon jetzt und entschuldige mich für den Fall, dass es das Thema schon gibt und ich es vielleicht nicht gefunden habe.

    Danke
    Tom
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  2. Fußbodenaufbau im Altbau ohne Keller direkt auf Erdreich

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  3. #2

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    Das Thema giobt es hundertfach!

    Es lautet:
    Das muß für den Einzelfall vor Ort geplant werden.
    Dabei geht es dann um ganz andere (echte) Probleme als die Frage, wieviel irgendeine Dämmung von der Rolle kostet...
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  4. #3
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    Wenn ja, was muss ich unbedingt beachten,
    Wo ist die Bodenplatte?
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  5. #4

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    Aber Eric, die braucht er nicht.
    Es ist doch schon über hundert Jahre ohne gegangen...
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  6. #5
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    Zitat Zitat von Julius Beitrag anzeigen
    Aber Eric, die braucht er nicht.
    Es ist doch schon über hundert Jahre ohne gegangen...
    Hurra...hab ich es mir doch gleich gedacht...nur sachliche Antworten auf ne blöde Frage...vielen Dank auch dafür.

    Das war ja genau meine Frage...ist der Aufbau so wie ich ihn mir vorstelle ok oder muß ich es ganz anders mache...brauche ich ich zunächst einen Unterbeton ?

    Diesmal bitte den Inhalt der Frage erfassen und dann bitte Antworten.

    Vielen Dank
    Tom
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  7. #6

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    vielleicht erfasst du erstmal den inhalt der antworten!
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  8. #7
    Avatar von greentux
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    ich übersetze mal: Du kannst wenig gewinnen, aber viel verlieren, wenn Du Dir da was zusammenreimst. Gehe zum Fachmann, so ein Haus ist definitiv eine individuelle Angelegenheit. Eine falsche Folie hier und da und das System funktioniert nicht mehr.
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  9. #8
    Themenstarter

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    Danke greentux. Das ist eine Antwort. Genauso war es gemeint. Nur leidfer beisst sich die Katze in den Schwanz, denn die Experten vor Ort habe ich befragt und zwar einen Architekten und einen Estrichleger und zwei Installateure. Ich bekam 4 Antworten:

    1. Architekt: "Lege Schweißbahnen(!!!) aus, dann 8cm Dämmung (Styropor) dann kommt der Installateur mit FBH und dann Estrich"

    2. Der Estrichleger: "Zuerst noch 10cm ausschachten, dann Unterbeton, dann Folie, dann Dämmung, FBH, Estrich."

    3. Der 1. Instalateur: "Boden verdichten, abziehen, Folie drauf, 8 cm Dämmung, 2 cm Wärme-Trittschall-Dämmrolle, FBH, Estrich."

    4. 2. Istallateur: "Boden verdichten, abziehen, Folie drauf, 10 cm Dämmung, Folie, FBH, Estrich."

    Naturlich habe ich gegoogelt und das Forum durchsucht und auch anderer Foren um zu sehen, welche meiner "Expertenvorschläge" zumindest am nächsten kommt...aber mit allem was ich fand, wurde das wirrwarr größer..und deshalb der Eintrag im Forum.

    Vielen Dank
    Thomas
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  10. #9

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    @Tom,
    ich versuche es auch nochmal:

    Grundsätzlich ist Dein Herangehen verständlich - ich habe auch so begonnen und Glück gehabt, daß der befreundete Architekt Ahnung, Zeit und Lust hatte.

    Wenn Du Dich hier ein bisschen einliest, dann verstehst Du die Antworten auf Deinen Post besser, dann begreifst Du, daß man von seinen wirtschaftlichen Gegnern (Handwerker, die Deinen Auftrag wollen) nicht immer die richtigen Ratschläge bekommt und dann siehst Du auch ein, daß man auf die von Dir gestellte Frage in diesem Forum keine seriöse Antwort bekommen kann. Weder kannst Du Dein Problem wirklich exakt mit allen notwendigen Details beschreiben, da Dir das Fachwissen fehlt, noch wirst Du mit den fachlich korrekten Antworten etwas anfangen können.

    Wie ich bereits früher dazu schrieb - wir sollten ein Lied draus machen, dann wird es nicht so langweilig, immer das gleiche zu schreiben: such Dir einen von Dir bezahlten unabhängigen Planer (wie man den findet, ist hier ebenfalls oft und ausgiebig diskutiert worden), der nicht in die Ausführung der Arbeiten involviert ist.

    Gruß,
    Erdferkel
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  12. #10

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    Zitat Zitat von SilkeTom Beitrag anzeigen
    Danke greentux. Das ist eine Antwort. Genauso war es gemeint.
    Hallo Thomas,

    es mag Dich enttäuschen, aber die zentrale Antwort hast Du schon in der ersten Antwort von Julius erhalten. Nachdem die die Übersetzung von Greentux geholfen hat, möchte ich versuchen, Dir etwas ausführlicher erklären, weshalb dem so ist.

    Es gibt viel grundsätzlicher Probleme als die Frage welche Dämmschicht nötig ist. Deshalb individuelle Planung. Und das fängt mit den richtigen Fragestellungen an:

    Wieso ist Dein Sandboden an der Oberfläche trocken?

    Welche Auswirkungen hat eine Dampfsperre auf dem Boden auf die angrenzenden Bauteile, unter denen keine Dampfsperre liegt?

    Wie tragfähig ist der Boden? Eric hat ja schon angemerkt, dass er eine Bodenplatte vermisst. Ob das mit 10cm Beton (bewehrt, wenn ja wie?) getan ist kann Dir von hier aber auch niemand sagen.

    Es gibt noch viel mehr solcher Fragen, die nur bei Dir vor Ort geklärt werden können.

    Zitat Zitat von SilkeTom Beitrag anzeigen
    Nur leidfer beisst sich die Katze in den Schwanz, denn die Experten vor Ort habe ich befragt und zwar einen Architekten und einen Estrichleger und zwei Installateure. Ich bekam 4 Antworten:

    1. Architekt: "Lege Schweißbahnen(!!!) aus, dann 8cm Dämmung (Styropor) dann kommt der Installateur mit FBH und dann Estrich"

    2. Der Estrichleger: "Zuerst noch 10cm ausschachten, dann Unterbeton, dann Folie, dann Dämmung, FBH, Estrich."

    3. Der 1. Instalateur: "Boden verdichten, abziehen, Folie drauf, 8 cm Dämmung, 2 cm Wärme-Trittschall-Dämmrolle, FBH, Estrich."

    4. 2. Istallateur: "Boden verdichten, abziehen, Folie drauf, 10 cm Dämmung, Folie, FBH, Estrich."
    Keiner Deiner 4 Experten hat scheint eine umfassende Planung gemacht zu haben. Bei den drei Handwerkern wundert mich das nicht, die sind Experten für die Ausführung ihres Gewerks bzw. sollten das sein.

    Mir scheint, dass die Aussage des Architekten auch nicht auf einer Planung resultiert, sondern eher aus dem Ärmel geschüttelt wurde. Hat der Architekt Erfahrung in der Sanierung alter Häuser oder macht er sonst etwas ganz anderes?

    Auch wenn ich Dir nicht die ersehnte Antwort geben konnte, hoffe ich, Dir weitergeholfen zu haben.

    Gruß Mathie
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  13. #11

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    Definitiv benötigst du unter dem Estrich einen gebundenen Untergrund. Das heißt - wie dein Estrichleger schon richtig bemerkt hat - Sauberkeitsschicht einbauen. Dicke mindestens 5 cm. Dann kommt darauf eine Abdichtung gegen aufsteigende Feuchtigkeit, dann die Wärmedämmung, dann die Systemplatte des Heizungsbauers. Ob das eine Rollbahn oder Noppenplatte oder auch nur eine Folie zum aufkleben auf die vorhandene Dämmung ist interessiert eigentlich nicht weiter. Die Heizung direkt auf die Wärmedämmung verlegen funktioniert nicht, weil die Tacker dort nicht genügend halt finden. Am Schluss kommt oben drauf den Estrich mit mindestens 40 mm Heizrohrüberdeckung und der gewünschte Belag.

    So schwer und individuell ist deine Frage nicht, das man Sie nicht auch so beantworten kann. Details was die Abdichtung angeht sind natürlich nicht berücksichtigt, der Aufbau wie oben beschrieben ist regelkonform und funktioniert.
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