Werbepartner

Seite 1 von 2 12 LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 15 von 19
  1. #1

    Registriert seit
    09.2010
    Ort
    Zülpich
    Beruf
    Hausfrau
    Beiträge
    10

    Dämmung von Fundamenten & Bodenplatte

    1. Mein Bauunternehmer hat die Fundamente von außen nicht mit Styrodur o.ä. gedämmt. Nur einfach den armierten Beton in das ausgeschachtete Erdreich gegossen.

    Ist das richtig???

    2. Nach Gießen der Fundamente wurde nur eine Art Flies auf den Mutterboden gelegt, darauf Styrodur und dann Folie. Jetzt soll morgen die Bodenplatte gegossen werden.

    Ist das auch richtig???
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  2. Dämmung von Fundamenten & Bodenplatte

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  3. #2

    Registriert seit
    06.2005
    Ort
    Hannover
    Beruf
    Architekt
    Beiträge
    34,325
    Zitat Zitat von bibi Beitrag anzeigen
    1. Mein Bauunternehmer hat die Fundamente von außen nicht mit Styrodur o.ä. gedämmt. Nur einfach den armierten Beton in das ausgeschachtete Erdreich gegossen.

    Ist das richtig??? Kann so keiner sagen. Vielleicht ja, vielleicht nein

    2. Nach Gießen der Fundamente wurde nur eine Art Flies auf den Mutterboden gelegt, darauf Styrodur und dann Folie. Jetzt soll morgen die Bodenplatte gegossen werden.

    Ist das auch richtig???
    Wirklich auf den Mutterboden????

    Das wäre ne Katastrophe und .
    Wenn es das Erdreich unter dem Mutterboden ist, könnte es passen!
    Was sagt denn das Baugrundgutachen?
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  4. #3
    Bauexpertenforum Avatar von Yilmaz
    Registriert seit
    03.2006
    Ort
    Delbrück/Westfalen
    Beruf
    Maurer & Betonbaumeister
    Benutzertitelzusatz
    Maurer-und Betonbauermeister
    Beiträge
    5,453
    Zitat Zitat von bibi Beitrag anzeigen
    1. Mein Bauunternehmer hat die Fundamente von außen nicht mit Styrodur o.ä. gedämmt. Nur einfach den armierten Beton in das ausgeschachtete Erdreich gegossen.

    Ist das richtig???

    2. Nach Gießen der Fundamente wurde nur eine Art Flies auf den Mutterboden gelegt, darauf Styrodur und dann Folie. Jetzt soll morgen die Bodenplatte gegossen werden.

    Ist das auch richtig???
    1) kann richtig sein
    2) Entweder beschreiben sie anders als es ist oder da geht was voll in die hose.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  5. #4
    Bauexpertenforum Avatar von Yilmaz
    Registriert seit
    03.2006
    Ort
    Delbrück/Westfalen
    Beruf
    Maurer & Betonbaumeister
    Benutzertitelzusatz
    Maurer-und Betonbauermeister
    Beiträge
    5,453
    @Ralf, machst du eingenlich gar keine kaffepause??
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  6. #5
    Themenstarter

    Registriert seit
    09.2010
    Ort
    Zülpich
    Beruf
    Hausfrau
    Beiträge
    10
    also grundsätzlich wird es ein haus ohne keller.

    das "erdreich" wurde für die fundamente ausgeschachtet und jetzt halt das flies direkt auf dem erdreich

    besser beschrieben???
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  7. #6

    Registriert seit
    06.2005
    Ort
    Hannover
    Beruf
    Architekt
    Beiträge
    34,325
    Auf welches Erdreich? Mutterboden oder das, was unter dem Mutterboden ist.
    Was steht im Baugrundgutachten?

    PS - Mutterboden ist das dunkle Zeuchs, in das Sie ihre Blumen pflanzen. Dadrunter gibts noch andere Bodenschichten!
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  8. #7
    Themenstarter

    Registriert seit
    09.2010
    Ort
    Zülpich
    Beruf
    Hausfrau
    Beiträge
    10
    ein baugrundgutachten gibt es nicht.

    es ist fester, gewachsener Boden
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  9. #8

    Registriert seit
    01.2010
    Ort
    Saarland
    Beruf
    Betriebswirt
    Beiträge
    1,894
    Zitat Zitat von bibi Beitrag anzeigen
    ein baugrundgutachten gibt es nicht.

    es ist fester, gewachsener Boden
    Na dann wollen wir mal hoffen, dass einer der Ausführenden mal Maulwurf oder Wühlmaus im Baugrund war. Ansonsten kann es irgendwann später mal unangenehme Erscheinungen am Gebäude geben, die sich dann halt nicht mehr so leicht auf eine Ursache zurückführen lassen.........
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  10. #9

    Registriert seit
    09.2010
    Ort
    Bayern
    Beruf
    EDV
    Beiträge
    88
    Zitat Zitat von ecobauer Beitrag anzeigen
    Na dann wollen wir mal hoffen, dass einer der Ausführenden mal Maulwurf oder Wühlmaus im Baugrund war. Ansonsten kann es irgendwann später mal unangenehme Erscheinungen am Gebäude geben, die sich dann halt nicht mehr so leicht auf eine Ursache zurückführen lassen.........
    Stimmt, KANN, in gefühlten 99,9 % der Fälle wird's aber gerade nochmal gut gehen.

    Was meint Ihr, in wieviel Prozent der EFH-Bauten ein Gutachten gemacht wird?

    Und wenn ich mir unser Gutachten nochmal angucke, war ich vorher so schlau wie jetzt.
    Dann müsste man schon mindestens 8 - 10 Bohrungen machen, um garantieren zu können, dass der Boden garantiert tragfähig ist.

    Die macht aber kein Mensch, und trotzdem geht's fast immer gut.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  11. #10

    Registriert seit
    01.2010
    Ort
    Saarland
    Beruf
    Betriebswirt
    Beiträge
    1,894
    Zitat Zitat von PsychoBob Beitrag anzeigen
    Stimmt, KANN, in gefühlten 99,9 % der Fälle wird's aber gerade nochmal gut gehen.

    Was meint Ihr, in wieviel Prozent der EFH-Bauten ein Gutachten gemacht wird?

    Und wenn ich mir unser Gutachten nochmal angucke, war ich vorher so schlau wie jetzt.
    Dann müsste man schon mindestens 8 - 10 Bohrungen machen, um garantieren zu können, dass der Boden garantiert tragfähig ist.

    Die macht aber kein Mensch, und trotzdem geht's fast immer gut.
    Eben halt nur fast. Und wenn ich mir in Erinnerung rufe, was der Geologe erzählt hat, der bei mir zugange war, dann können die 99,9% absolut nicht stimmen.
    Das große Problem ist ja leider, dass solche Schäden nicht gleich auftreten müssen sondern viele Jahre nach Fertigstellung sich zeigen. Wer kommt da noch auf die Idee, dass es am Baugrund liegen könnte........
    Und wenn Ihre Einschätzung durch das Gutachten bestätigt wurde, dann können Sie doch ruhig schlafen.
    Wieviele Bohrungen erforderlich sind, legt ja auch der Gutachter nach festgelegten Kriterien fest. Der geht nämlich auf jeden Fall auf Nummer sicher.
    Ich denke, Lotterie spielen ist preiswerter...........
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  12. #11

    Registriert seit
    09.2010
    Ort
    Bayern
    Beruf
    EDV
    Beiträge
    88
    Zitat Zitat von ecobauer Beitrag anzeigen
    Eben halt nur fast. Und wenn ich mir in Erinnerung rufe, was der Geologe erzählt hat, der bei mir zugange war, dann können die 99,9% absolut nicht stimmen.
    Vielleicht mag das daran liegen, dass im Saarland in manchen Teilen ein spannender Baugrund vorzufinden ist
    Ich persönlich kenne aber niemanden, wo das Haus heftig abgesackt ist.

    Gut, bei manchen gibt's Risse zwischen Haus + Keller und Garage, aber das ist bei älteren Häusern ja auch nicht so tragisch.
    Zudem hat früher kaum einer mit Füllsand den Arbeitsraum verfüllt und ordentlich verdichtet.
    Da wurde einfach der Aushub nochmal in die Arbeitsräume gefüllt, und gut war's.

    Baugrundgutachten gab's früher bestimmt sowieso nicht.

    Ich finde das hier generell ziemlich überbewertet.
    Zitat Zitat von ecobauer Beitrag anzeigen
    Wieviele Bohrungen erforderlich sind, legt ja auch der Gutachter nach festgelegten Kriterien fest. Der geht nämlich auf jeden Fall auf Nummer sicher.
    Hm, meiner hat 2 Bohrungen für ausreichend empfunden.
    Klar gehen die Gutachter auf Nummer sicher, und fordern evtl. biegesteife Bodenplatten, obwohl es eine mit Streifenfundamenten auch getan hätte...
    Und der Bauherr kann's zahlen.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  13. #12

    Registriert seit
    11.2004
    Ort
    Saarland
    Beruf
    architekt
    Beiträge
    4,217
    Ich persönlich kenne aber niemanden, wo das Haus heftig abgesackt ist.

    Gut, bei manchen gibt's Risse zwischen Haus + Keller und Garage, aber das ist bei älteren Häusern ja auch nicht so tragisch.
    sag mal, was redest du da für einen blödsinn?
    Zudem hat früher kaum einer mit Füllsand den Arbeitsraum verfüllt und ordentlich verdichtet.
    Da wurde einfach der Aushub nochmal in die Arbeitsräume gefüllt, und gut war's.
    und früher waren feuchte keller standard, da gabs auch seltens "echte" bodenplatten und selten dichte fenster.

    wenn ich noch mehr des blödsinns lese, werde ich maßnahmen treffen.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  14. #13

    Registriert seit
    09.2010
    Ort
    Bayern
    Beruf
    EDV
    Beiträge
    88
    Zitat Zitat von sepp Beitrag anzeigen
    sag mal, was redest du da für einen blödsinn?

    und früher waren feuchte keller standard, da gabs auch seltens "echte" bodenplatten und selten dichte fenster.
    Also ich kenne genug Häuser aus den 70ern/80ern, wo der Keller absolut trocken ist, und das ohne Baugrundgutachten.

    Trotzdem wurde häufig mit allem verfüllt, was so auf dem Grundstück rumlag. Und da sind Setzungsrisse zwischen Haus mit Keller und angebauter Garage doch wohl normal.

    Man sollte immer die Kirche im Dorf lassen.

    Habe heute noch mit einem Bodengutachter gesprochen. Der meinte, es sei eine absolute Seltenheit, dass ein EFH wirklich mal richtig absackt.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  16. #14

    Registriert seit
    01.2010
    Ort
    Saarland
    Beruf
    Betriebswirt
    Beiträge
    1,894
    Früher - und da meine ich so vor ca. 40 Jahren - da kam der Statiker zur Baustelle, wenn der Aushub erledigt war und hat die Bodenverhältnisse einschließlich der Pressung festgestellt und danach vorgegeben, wie zu gründen ist.
    Heute wird in jede Ecke gebaut, auch in solche, die unsere Altvorderen aus guten Gründen nie bebaut hätten. Mal von den Besonderheiten abgesehen, wo auf eine ehemalige Müllhalde oder Industriebrache gebaut wurde.
    Ich wäre früher auch nie auf die Idee gekommen, auf ein sandiges Grundstück zu bauen. Wie heißt es doch so schön schon im Volksmund, wenn was schief geht: "Der hat auf Sand gebaut".
    Heute geht das - jedoch nur und ausschließlich nach einem Bodengutachten.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  17. #15

    Registriert seit
    05.2002
    Ort
    NRW
    Beiträge
    1,443
    Zitat Zitat von ecobauer Beitrag anzeigen
    Heute geht das - jedoch nur und ausschließlich nach einem Bodengutachten.
    Blödsinn.
    Das fordern Architekten und Statiker nur wegen der Haftung und Regressansprüche der Gerichtsurteile der jüngeren Vergangenheit.
    Ansonsten wird nen Standartwert genommen.

    und selbst dann sind noch 30% drin.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen