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Zwischenfinanzierung

Diskutiere Zwischenfinanzierung im Forum Baufinanzierung auf Bauexpertenforum.de


  1. #1
    Avatar von sw84244
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    Zwischenfinanzierung

    Jetzt habe ich mal eine plötzlich aufkommende wichtige Frage an die Finanzierungs-Experten hier:

    Da wir es sicherlich in diesem Jahr nicht mehr zum bauen kommen, stellt sich uns jetzt die Frage, ob wir das Grundstück schon mal Zwischenfinanzieren und somit für uns sichern.
    Jetzt denke ich mal, bringt das ganze aber erhebliche Nachteile mit sich. Ich denke dabei vorallem an folgende Faktoren:
    1) Die Eintragung einer Grundschuld erfolgt im Gegensatz zur Gesamtfinanzierung 2 mal und bringt daher sicherlich höhere Notar und Gerichtskosten mit sich.
    2) Macht man sich evtl. ein wenig abhängig von der Bank, die das Grundstück finanziert.
    3) Durch den ersten Eintrag in der Grundschuld, spielen vielleicht alternative Banken bei der reinen Hausfinanzierung nicht mehr mit (Stichwort: Sicherheit)

    Was könnt ihr sonst noch so dazu sagen?

    Ich frage mich auch wie wir hier vorgehen. Stecken wir unser EK schon mal voll in das Grundstück und finanzieren den rest? Oder finanzieren wir das Grundstück zu 100% und nutzen unser EK später für das Haus?

    Ich mach mir grad ein wenig sorgen
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  2. Zwischenfinanzierung

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  3. #2
    Themenstarter
    Avatar von sw84244
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    Hmm, keiner ne Antwort dazu
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  4. #3

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    Wann ist denn in etwa mit dem Baubeginn zu rechnen??

    Es gibt Finanziers, die bieten sehr langlaufende Zinsbindungen mit sehr angenehmem Beipack wie z.B. bis zu 15 Monaten ohne Bereitstellungszinsen......
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  5. #4

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    Wenn Du hier ein wenig im Forum stöberst, wirst Du vermutlich auf folgende Empfehlung stossen:

    Grundstück, wenn irgend machbar ohne eine Bank finanzieren, d.h. normalerweise aus EK, oder Privatdarlehen, oder sonst den Rest mit einem variablen Darlehen der Bank.
    Dieses wird nachher gleich gerechnet, egal wo das EK liegt oder reingesteckt wurde - wenn man mal annimmt, daß es bis Baubeginn nicht noch 10 Jahre dauern wird. Dennoch ist ein bezahltes Grundstück für die Bank zu jeder Zeit eine vollwertige Sicherheit, im Gegensatz zum Haus, dessen Wert erst nach und nach entsteht oder dem evtl. "flüchtigen" EK.

    Du hast ja praktisch alle Aspekte und Nachteile bei den anderen Varianten schon genannt. Generell solltest Du vor dem Kauf schon sicher sein, daß Du
    a) genau dieses Grundstück haben willst und wissen, wie es bebaubar ist und das für Dich paßt,
    b) Du das Gesamtprojekt später sicher finanzieren kannst.
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  6. #5

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    Ist es nicht möglich, das Grundstück sowie die Grunderwerbssteuer mit EK zu kaufen?

    Seev war schneller
    Geändert von face76 (29.09.2010 um 21:05 Uhr) Grund: Ergänzung
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  7. #6

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    Zitat Zitat von VollesHaus Beitrag anzeigen
    Stecken wir unser EK schon mal voll in das Grundstück und finanzieren den rest?
    Das ist die richtige Vorgehensweise.
    Vorher muss natürlich mit einem Planer/Archi geklärt werden, ob der B-Plan Euer Traumhaus auch zulässt bzw. welche Einschränkungen allgemeiner Art mit dem B-Plan verbunden sind und ob ihr mit diesen Einschränkungen leben könnt.
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  8. #7
    Themenstarter
    Avatar von sw84244
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    Sorry, vielleicht habe ich mich nicht deutlich genug ausgedrückt.

    EK wollen wir zwar voll reinstecken, würde aber nicht für den vollen Grundstückspreis reichen.
    Also müßen wir irgendwie Zwischenfinanzieren "daher auch der Thread Titel"

    Und ja sicher, wir haben bereits alles abgeklärt und das Haus passt bzw. die Umsetzung ist zweifelsohne möglich.

    Und wir würden max 12 Monate noch ins Land ziehen lassen wollen.

    Wir würden auch bereits das Gesamtpaket finaziert bekommen, aber wir sind uns unsicher ob Archi, GÜ oder mit wem überhaupt. Noch zu viel Unklarheiten was das angeht .. will nicht unter Druck entscheiden müßen.
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  9. #8

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    Zitat Zitat von VollesHaus Beitrag anzeigen
    EK wollen wir zwar voll reinstecken, würde aber nicht für den vollen Grundstückspreis reichen.
    Aber immer an die Liquidität denken und etwas "Bargeld" in der Rückhand halten. Unverhofft kommt oft und dann muss man flexibel sein. Wenn EK gleichzusetzen ist mit Barvermögen, dann würde ich hier nicht in die Vollen gehen.

    Gruß
    Ralf
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  10. #9
    Themenstarter
    Avatar von sw84244
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    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    Aber immer an die Liquidität denken und etwas "Bargeld" in der Rückhand halten. Unverhofft kommt oft und dann muss man flexibel sein. Wenn EK gleichzusetzen ist mit Barvermögen, dann würde ich hier nicht in die Vollen gehen.

    Gruß
    Ralf
    Wie ist das jetzt genau gemeint?
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  11. #10

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    Zitat Zitat von VollesHaus Beitrag anzeigen
    Wie ist das jetzt genau gemeint?
    Du sollst nicht den letzten Groschen EK in das Grundstück stecken, damit Du Dir noch ne Waschmaschine leisten kannst, wenn die alte unverhofft ihren Geist aufgibt.
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  12. #11

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    Zitat Zitat von Bautz Beitrag anzeigen
    Du sollst nicht den letzten Groschen EK in das Grundstück stecken, damit Du Dir noch ne Waschmaschine leisten kannst, wenn die alte unverhofft ihren Geist aufgibt.
    So isses.

    Auch wenn es an den Hausbau geht sollte man immer flüssig sein, damit man nicht wegen jedem Euro zur Bank rennen muss.

    Gruß
    Ralf
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  13. #12
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    Avatar von sw84244
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    Naja, um mal Zahlen zu nennen, würden wir von unseren 40k ca 30k mit einbrigen. Wären also 10k als Liquidität.

    Wie läuft denn das überhaupt? Wird die Bank die 30k dann direkt einsacken, oder stehen die einfach nur mit auf einem Darlehenskonto?
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  14. #13
    Baufuchs
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    Wieso sollten die auf einem Darlehnskonto stehen?

    GS Preis = 40 k, EK= 30 k, Bank finanziert 10k.

    Teilt der Notar die Fälligkeit des Kaufpreises mit, werden die 30 k + 10k überwiesen. Von welchen Konten das Geld kommt ist dem Käufer wurscht.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
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    Bin mir nicht sicher ob wir vom glein reden?

    Angenommen:

    Gesamt EK sind 40k.
    Das Grundstück kostet 90k.
    Jetzt wollen wir das Grundstück vorab kaufen (bzw. Zwischenfinanzieren).
    Dazu würde wir 30k einbringen (von den 40k Gesamt) und der rest von 60k müßte finanziert werden.
    Würden wir quasi hier unsere 30k überweisen und die Bank den Rest von 60k?? Oder stehen nachher 90k auf einem Darlehenskonto (also incl. unseren 30k) wo dann direkt die ganze Summe von 90k überwiesen wird??

    Ein Jahr später (mal angenommen, geschätzt) wollen wir dann schlussendlich bauen und haben hoffentlich den richtigen gefunden.
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  17. #15

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    Zitat Zitat von VollesHaus Beitrag anzeigen
    Würden wir quasi hier unsere 30k überweisen und die Bank den Rest von 60k??

    Ja klar

    Oder stehen nachher 90k auf einem Darlehenskonto (also incl. unseren 30k) wo dann direkt die ganze Summe von 90k überwiesen wird??

    Wie soll denn das gehen? Denkst Du, du musst auf Dein EK Zinsen zahlen oder was?
    Gruß, Stefan
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