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abdichtung giebel-dach aussen

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  1. #1
    martin65
    Gast

    abdichtung giebel-dach aussen

    Hallo,

    ich habe auch noch eine Frage zu der Abdichtung zwischen Giebelmauer und Dachlatten -- und zwar von aussen gesehen.

    Anbei ist ein Bild, wie es bei mir aussieht.

    Ca. 50cm Überstand, ein Sparren ist einige Dezimeter von der Giebelmauer entfernt, zwischen Giebelmauer und Dachlatten pfeift (derzeit!) der Wind rein.

    Fragen:

    1. Habe desöfteren gesehen, dass sich der Sparren genau vor dem Übergang Giebel zu Dachlatten befindet d.h. der Wind kann da nicht direkt rein, sondern müsste "um die Ecke". Ist das eine bessere Ausführung, wenn es so genau passt, dass der Sparren direkt von der Mauer ist, oder ist das "egal"? Steht dazu etwas in der DIN?

    2. Hier und da habe ich auch gesehen, dass es so konstruiert ist, wie auf dem Bild unten, aber direkt vor dem Spalt Giebel zu Dachlatten befindet sich eine Art "Abschlussleiste". Hat das Vorteile? Sollte man das Geld investieren?

    Vielen Dank für Auskünfte, denn über das Thema finde ich bisher nichts.
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  2. abdichtung giebel-dach aussen

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  3. #2
    Avatar von jetter
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    Dachlatten = Ortgangschalung !?

    verstehe ich das richtig?

    1. Habe desöfteren gesehen, dass sich der Sparren genau vor dem Übergang Giebel zu Dachlatten befindet d.h. der Wind kann da nicht direkt rein, sondern müsste "um die Ecke". Ist das eine bessere Ausführung, wenn es so genau passt, dass der Sparren direkt von der Mauer ist, oder ist das "egal"? Steht dazu etwas in der DIN?
    Dem Wind ist es egal, ob er nochmal um die Ecke muss. Dadurch ergibt sich keine gravierdende Veränderung.

    2. Hier und da habe ich auch gesehen, dass es so konstruiert ist, wie auf dem Bild unten, aber direkt vor dem Spalt Giebel zu Dachlatten befindet sich eine Art "Abschlussleiste". Hat das Vorteile? Sollte man das Geld investieren?
    Nur die Leiste ist sicher auch nicht die Lösung. Da fehlt schon irgendwo noch ein Dichtband.

    Im Gesamtaufbau nach EInbau der Wärmedämmung ist dann entscheidend, dass die innere Luftdichtigkeitsebene diesen Namen auch verdient. Damit hat man dann auch den letzten Rest "Winddichtigkeit" erreicht.
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  4. #3
    Avatar von jetter
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    das ist doch derselbe

    Konstruktionspunkt wie ne Frage vorher.

    Die notwendigen Arbeiten sind in beiden Fällen die gleichen und die Antworten zur anderen Frage sind doch auch schon mit entsprechenden Detailskizzen gewesen.
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  5. #4
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    für das, was "hätte" gemacht werden sollen (im sinn einer technisch-wirtschaftlichen optimallösung) ist es eh zu spät.
    wie man sieht ist aufgestellt und eingeschalt.
    also was?
    jetzt ist das problem, die vermurkste fuge wandkopf-dach wind- und luftdicht zu bekommen?
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  6. #5
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
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    "tssssssssssss"

    ... zum Glück gibt´s Bau- und Montageschaum
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  7. #6
    martin65
    Gast
    Hi Folks,

    Vielen Dank, aber...

    so ganz verstehe ich Euere Antworten nicht.

    @Jetter
    Ja, es hat mit der Frage zuvor "etwas zu tun"(!). Aber die Antwort auf diese Frage war ja auch nicht allumfassend. Dort wurde empfohlen (in dem Konstruktionsdetail), dass auf die Mauerkrone der Giebelwand Mauersperrbahn o.ä. gehört und evtl. noch eine Dämmung, wenn ich das richtig in Erinnerung habe.
    Habe von meinem BL erfahren, dass sich zwischen Mauerkrone und Dach eine Dämmung (Isover) befindet. Eine Sperrbahn braucht man nicht, da sich ja über der Schalung eine (wasserdichte) Schalungsbahn.
    Damit wäre die Sache ja OK, außer ich verstehe hier etwas grundsätzlich falsch.

    @mls,josef
    Die Konstruktion ist ja noch nicht fertig, da kommen ja im Zuge des Trockenbaus noch Folien und Zwischensparren-Dämmungen 'rein.
    Evtl. kommt noch irgendeine Dichtebene aussen drauf.

    Und deshalb hier meine Frage: Was fehlt denn derzeit aussen nocht? Oder fehlt tatsächlich etwas, was unbedingt nötig ist, und jetzt nicht mehr montiert werden kann.

    Über sachdienliche Hinweise freue ich mich sehr.

    ...die Rohbau-Abnahme naht.

    Danke
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  8. #7
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    sperrbahn auf mw dient der verhinderung von zugerscheinungen IM mw! "steckdosenorkan"
    glaswolle o.ä. zw. mauerkrone und schalung reicht nicht.
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  9. #8
    martin65
    Gast
    ...muss noch dazu sagen, dass ich von "Dach" wirklich kaum Ahnung habe.

    Oben schrieb ich "Dachlattung" etc., ich meinte damit, glaube ich, "Dachschalung".

    Noch eine weitere Verständnisfrage:

    Es gibt die Konstruktionsweise, dass die gesamte Giebelwand(!)-Krone mit U-Steinen belegt und betoniert wird. Keine Ahnung -- heisst das Ringanker?

    ...die Experten werden schon wissen, was ich meine...

    jedenfalls ist das bei mir nicht so. Nun mal die Frage: Ist das dann eine "schlechtere" Konstruktion, oder sind das gleichwertige Konstruktionen (bei mir: Pfettendach. Balken liegt auf Mauerkronen der Seitenwände und ist dort punktweise über einbetonierte Stahlstreifen befestigt). Kann mal jemand etwas Erklärendes dazu schreiben?
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  11. #9
    martin65
    Gast
    @mls

    Das klingt beunruhigend für mich.

    Nun habe ich das Problem: Was sagt die DIN? Was sagt der durchschnittliche Zimmerer?

    Dein Argument klingt zunächst schlüssig.

    Aber, nehmen wir an, man würde mit "normalem" Mörtel arbeiten, so dass die Steine luftechnisch voneinander entkoppelt sind. Dann ist ja schon kein "Sturm" im Mauerwerk möglich. (?)

    Nun stellt sich die Frage, ob in der Praxis, bei Verwendung von Dünnbettmörtel, die Steine EBENFALLS lufttechnisch voneinander entkoppelt sind oder nicht...
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  12. #10
    martin65
    Gast
    ...müsste etwas darüber wissen, dann könnte ich auf logischer Basis mit meinem BL diskutieren.

    Natürlich: Was kann ich nachträglich "geraderücken"? Wie kann ich die Situation verbessern?
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