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Pelletsheizung unzuverlässig...

Diskutiere Pelletsheizung unzuverlässig... im Forum Heizung 1 auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Pelletsheizung unzuverlässig...

    Folgende Pelletsheizung wurde bei einem Freund eingebaut:



    Die Heizung samt Pelletspeicher steht in einem feuchten Altbaukeller.

    Es besteht das Problem, daß die Heizung nach 3-4 Tagen ausfällt, weil sie völlig zugeascht ist.

    Der Heizungsbauer war völlig überfordert. Der Pelletslieferant wurde nach Beratung mit dem Hersteller (Experte des Herstellers war vor Ort) getauscht, trotzdem besteht das Problem weiterhin.

    Der Heizungsbauer will nun (auf Kosten des Bauherren!!!) eine Hackschnitzelheizung installieren.

    Wo kann das Problem liegen? Heizungsbauer, Hersteller und (empfohlener) Pelletlieferant waschen ihre Hände in Unschuld...

    Was kann der Bauherr tun?
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  2. Pelletsheizung unzuverlässig...

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Das soll wohl ein Witz sein (von dem Heizi)...

    Wer hat die Anlage geplant?
    Wann wurde sie eingebaut?
    Direkter Vertrag mit dem Einbauer?

    Zusatzfrage:
    Ist der Freund auch "Consultant" (und gibt es ihn überhaupt...)?
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  4. #3

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    Auf Kosten des Bauherren ist ein grober Witz.
    Wozu hat man einen Fachmann? Da würde ich direkt mal fragen, was in Auftrag gegeben wurde. Wenn das eine Pelletheizung war, kann er mit seiner Hackschnitzelheizung sonst wo hin gehen.
    Schließlich zahlt man ja für das was in Auftrag gegeben wurde, nur weil der Heizi das nicht hinbekommt darf man ja wohl dem Auftraggeber nicht extra Kosten für eine >komplett< andere Heizung in Rechnung stellen. So sehe ich das jedenfalls.
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  5. #4
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    Na aber hallo ...

    Feuchte und Pellets ? ... gaaanz schlechte Kombination.
    Sollte man meiden wie der Teufel das Weihwasser.

    Der Pelletslieferant wurde nach Beratung mit dem Hersteller (Experte des Herstellers war vor Ort) getauscht
    Lieferant rausgeschmissen (warum) ? .... und was ist mit den gelieferten Pellets passiert ?

    trotzdem besteht das Problem weiterhin.
    Problem = zu hoher Ascheanteil ?

    Welche Qualitätsanforderungen wurden denn an die neuen Pellets gestellt ?

    Hoher Ascheanteil deutet oft auf eine ähmmm.... unvorteilhafte Pelletsqualität hin - sofern der Rest stimmt.

    Stark schwankender Kaminzug kann ähnliche Probs bereiten ....

    Gruß
    Achim Kaiser
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  6. #5
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    Zitat Zitat von Isolierglas Beitrag anzeigen
    ..
    Die Heizung samt Pelletspeicher steht in einem feuchten Altbaukeller...
    Was kann der Bauherr tun?
    für geeignete aufstell-, umgebungs-, betriebsbedingungen sorgen?
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  7. #6
    Themenstarter

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    @Julius: Zur Zusatzfrage. Intelligenz ist, wenn... ;-)

    1. Heizungsbauer wurde durch Verwandtschaft empfohlen. Vertrag mit Bauherren.
    2. Planung durch Heizungsbauer.
    3. Heizungsbauer hält Feuchtigkeit wegen speziellen 8-lagigen Foliensilo für unproblematisch. (Bauherr hat auf das Problem hingewiesen!!!)
    4. Die erste Pelletslieferung war angeblich minderwertig. Diese wurde komplett entsorgt. (Schlecht gebunden, zuviel Staub...) Die neuen Pellets sind von einem Qualitätsanbieter, den die Herstellerfirma empfohlen hat.
    5. Es wurde ein neuer Kaminzug (Rohr) entsprechend den Erfordernissen der Pelletsheizung in den Altkamin eingezogen.
    6. Einbau der Heizung vor ca. 6 Monaten (Muß ich klären...)

    Was kann der Bauherr tun?
    Welche Prüfungen wären erforderlich?
    Wie kann das Problem dann gelöst werden?

    Danke & Gruß, Dirk
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  8. #7
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    @mls: Wegen dem speziellen Foliensilo ist die Feuchtigkeit kein Problem. Der Keller ist ein nicht abgedichteter Gewölbekeller von 1871...

    Gibt es für solche Foliensilos eine max. zulässige Luftfeuchtigkeit???
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  9. #8

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    Dann liegt entweder ein Planungs- oder ein Ausführungsfehler vor.
    Welcher, ist erstmal egal, da hier in beiden Fällen der Heizi in der Pflicht ist.

    Somit den AN schriftlich und nachweisbar zur (selbstverständlich kostenfreien) Herstellung einer funktionstüchtigen Anlage auffordern, ggf. mit anwaltlicher Hilfe!
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  10. #9
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    Weitere Schritte...

    Reicht die schriftliche Aufforderung des Auftraggebers mit Fristsetzung?

    Benötigt man einen Sachverständigen/Anwalt?

    Wenn ja, dann bitte Tipps an mich (Per PN!!)

    Danke & Gruß, Dirk
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  11. #10
    Avatar von Der Bauberater
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    Zitat Zitat von Isolierglas Beitrag anzeigen
    Reicht die schriftliche Aufforderung des Auftraggebers mit Fristsetzung?
    Wenn Du im Werkvertragsrecht einigermaßen fit bist, dann kannst Du die § 631 ff BGB lesen und die Mängel selbst anmelden.

    Wenn nicht dann gehe zu einem RA und kauf den Sachverstand dazu.
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  12. #11
    Avatar von OldBo
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    Eigentlich sollte es bei diesen Silos keine Probleme geben. Wenn der HB keine Bedenken angemeldet hat, dann muss er wohl auch dafür geradestehen. Nun haben aber auch schon andere da mitgemacht. Der Grund kann natürlich an der Pelletqualität oder/und am Pelletentnahmesystem liegen.

    Gruß

    Bruno Bosy
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  13. #12
    Themenstarter

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    Hallo Bruno,

    das Problem ist, daß ca. alle 3 Tage (im Sommer, also jetzt!!!) der Kessel sich ausschaltet und Asche entfernt werden muß.

    Der Keller ist relativ feucht, die Pellets sind neu geliefert (Kesselhersteller hat Lieferfirma ausgesucht!!!)

    Ist das Problem eine zu hohe Luftfeuchtigkeit im Keller / ein Fehler der Abgasanlage, ist der Kessel Schrott???

    Gibt es eine max. zulässige Luftfeuchtigkeit???

    Der Heizungsbauer ist ratlos, der Bauherr schlecht gelaunt...

    Gruß, Dirk
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  14. #13

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    ...Beobachtung bei unserem Raumpelletofen:

    Betrieben mit Pellets aus dem Baumarkt (Sackware, optisch festes Aussehen, wenig Staubanteil, ganz ohne geht vermutlich nicht, trocken gelagert).

    Betrieb im ganz unteren Bereich mag der Ofen nicht so, hier wird anscheinend so wenig Hitze entwickelt, das die Pellets unvollständig verbrennen und die Bröckchen per Reinigungsprogramm ausgeblasen werden. Aufgrund des geringen Durchsatzes dauert es eine Weile bis der Behälter voll ist.
    Zu hohe Leistung (8kw in unserem Fall) mag der Ofen auch nicht, hier werden durch die starke Gebläseeinstellung schon ein Teil der Pellets aus dem Topf geblasen, bevor sie vollständig verbrannt sind. Der Abfalltopf füllt sich entsprechend schnell
    Mittlere Leistung (zw 3 und 6kw) funktioniert einwandfrei...

    Feuchtigkeit der Pellets könnte man mit einer guten Waage evtl vorab ausschliessen.
    Sackware als Referenz kaufen...abwiegen
    Lagerware ..gleiche Menge abwiegen
    ggf die Menge noch mal im Backofen trocknen und wiegen...
    gruss
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    Zitat Zitat von Isolierglas Beitrag anzeigen
    @mls: Wegen dem speziellen Foliensilo ist die Feuchtigkeit kein Problem..
    kann feuchtigkeit auf anderen wegen (p.entnahme, verbrennungsluft) in die
    brennkammer gelangen?

    falls der ofen sonden hat - wurden die überprüft? messwerte und regelmechanismen
    verglichen?
    hat der heizi schon mehrere derartige öfen eingebaut/gewartet?
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  17. #15
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    @bernix: Wird schwierig, weil Siloware
    @mls: Heizi angeblich sehr erfahren. Ob Sonden??? Muß Raul fragen...
    Der Kessel saugt die Kellerluft an. Fenster zum Keller sind offen. Kellerluft im Augenblick nicht sehr feucht... (gefühlt, noch nicht gemessen...)

    Ich werde mal Raul darum bitten, sich selbst zu registrieren. Nächste Woche besuche ich ihn mal, da ist dann hoffentlich das geebayte Hygrometer da... ;-)

    Danke.
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