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Neues Bad im 1FH 1940 im OG auf Holzbalkendecke

Diskutiere Neues Bad im 1FH 1940 im OG auf Holzbalkendecke im Forum Sanierung konkret auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Neues Bad im 1FH 1940 im OG auf Holzbalkendecke

    Hi,

    wir sind grade dabei in unserem neugekauften Haus eine Kernsanierung durchzuführen. Dabei soll das Bad im EG - ca. 6qm in ein Gäste-WC umgewandelt werden, und ein neues Bad im OG auf 18qm in enem Eckzimmer mit Dachschräge entstehen.

    In dem Zusammenhang entstehen einige Probleme die zu lösen sind, dabei bräuchte ich einige Hintergrundinfos und hoffe auf eure Hilfe.

    Zum Objekt - Baujahr ca. 1940 - Wände 60 cm - Zweischallig - unten Betondecke zw. Keller/EG - Holzbalkendecke zw. EG/OG - darüber ein nicht ausgeb. Dachgeschoß - ungedämmt.

    Der Bodenaufbau im OG - Holzbalken 10x15 cm - abst. ca 65 cm darauf Holzdielen ca. 2,5 cm mit Fuge (Rauspund) - aber dazwischen ca. 3-4 cm Sand und darunter Hohlsteine zwischen den Balken - scheinbar aufliegend auf Holzlatten die unten am Balken entlang befestigt sind - so das ein T Profil entsteht. Diese sind ca. 25x50 cm und ca. 5 cm dick - hab aber noch keinen entfernt...

    Also: unsere Sanitär/Heizung Firma hat uns eigentlich gesagt das Estrich rein muß wg. der Rohrinstallation und weil wir (ich weniger) eine Bodenerwärmung haben wollten...

    Da haben wir den Boden noch nicht aufgemacht, da noch Laminat auf den Dielen lag. Am Wochenende hab ich den Boden aufgemacht, und zweifle nun an der Machbarkeit von Fließestrich/Betonestrich (zu schwer?)

    Am Freitag kommt nochmal die Firma um sich den Boden anzuschauen, dazu wollte ich aber vorher einige Infos.

    Ich denke die Bodenerwärmung lassen wir sein, holen die Dielen raus - wg. der Aufbauhöhe - und verlegen Trockenestrichplatten?


    Fragen:

    1. Sand raus und auf die Hohlsteine eine Schüttung (ohne Folie) oder Sand nur auffüllen? ( ist nich bündig - fehlt ca. 1 cm) - Darunter wird ein Arbeitszimmer, also etwas Schallschutz wäre schon ok..
    Dämwolle oder Stiropor machen wohl keinen sinn da nur Wärmedemmung oder?

    2. Oder müssen die Hohlsteine Raus? Hab diesbezüglich nichts gefunden, scheinbar etwas exotischer Bodenaufbau?

    3. Hab oft gelesen das statt Trockenestrich mit OSB gearbeitet wird, hat mein Nachbar auch, sehe den Sinn nicht - wg. Gewicht oder weils günstiger ist?

    4. Welchen Trockenestrich - norm. Fermacell oder Knauf Brio - gibts ja welche extra für Feuchträume - werden wohl deutlich teurer sein, aber auch besser?

    5. eigentlich sollte eine Trockenbauwand eingezogen werden - in L-Form - innen die Dusche - außen 2 Waschbecken. Diese würde aber parallel zu den Balken stehen - würden die Trockenestrichplatten das aushalten oder macht mann drunter nochmal querbalken oder sowas?

    6. spricht was dagegen die Trockenbauwand mit Holzkonstruktion zu bauen?
    Doppelbeplankung ist klar, auch die Abdichtung

    Bad soll natürlich verfliest werden.

    Wasserleitung können dann natürlich nicht im Boden verlegt werden, sondern würden direkt über die Wand nach unten geführt werden.

    Also: wäre schön wenn ich ein paar Antworten bekommen würde, damit ich nicht wieder ganz blauäugig darstehe beim Termin mit der Firma...
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  2. Neues Bad im 1FH 1940 im OG auf Holzbalkendecke

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    Avatar von Vossi
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    Auch wenn Du das nicht gerne hörst. Lass Dir das in vernünftig und vor allem vor Ort planen. Bei Deinem Vorhaben gibt es soviel Unbekannte, das jeder Antwort hier die falsche oder zumindest unpassende sein könnte. Alles kann , nichts muss, oder umgekehrt. Geht so nicht.....
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  4. #3
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    Ich will es ja plannen lassen, morgen kommt noch jemand von einer Firma für Estrich/Bodenbeläge, da ich nicht sicher bin ob die Sanitärfirma damit nicht überfordert ist. Würde mich aber wohler fühlen wenn ich etwas Info hätte worauf zu achten ist bei den besonderheiten des Hauses.

    Hab schon unangenehme Erfahrungen bei der Planung der Elektrik gemacht, von Minimallösungen nach dem Motto ein teil der Leitungen von 1970 könnte man so lassen, bis zur der Überistallation die jeden Rahmen sprengt.

    Oder meinst du ich sollte einen Architekten beauftragen oder Bauingineur?

    Hatten eine Architektin da, weil die Bank einen Sanierungsplan eines Architekten wollte, war aber nicht so dolle, die war überwiegend damit beschäftigt uns einzureden wir sollten doch den alten Dielenboden im EG unbedingt abschleifen der wäre doch so schön....
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  5. #4

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    Zitat Zitat von AngelDust Beitrag anzeigen
    Ich will es ja plannen lassen, morgen kommt noch jemand von einer Firma für Estrich/Bodenbeläge, da ich nicht sicher bin ob die Sanitärfirma damit nicht überfordert ist. Würde mich aber wohler fühlen wenn ich etwas Info hätte worauf zu achten ist bei den besonderheiten des Hauses.
    Wenn es um statisch relevante Teile geht, dann wäre wohl ein Statiker der richtige Ansprechpartner.

    Heizungsbauer, Estrichleger, haben damit nichts am Hut. Du musst zuerst mal an die Grundlagen gehen bevor man über die Ausführung nachdenkt.

    Fliesen im DG bei so einer Unterkonstruktion sind auch ein Thema für sich. Machbar ist das schon, aber sollte der Boden federn oder die Holzkonstruktion aufgrund Temperatur und Feuchtigkeit sich verändern (schwinden, verwinden o.ä.), dann kannst Du die Fliesen wieder einsammeln.

    Gruß
    Ralf
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  6. #5
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    Hi,

    also die Frima war da, die meinen ich soll die Holzdielen drin lassen und einfach Knauf Brio o.ä drauf, da der Boden steif genug wäre.

    Ausräumen des Sandes wäre unnötig da ich neu egalisiern müsste und die Schüttung dann höher sein müsste.

    Mann müsse im Altbau akzeptieren das mann aus einer Holzbalkendecke keine Betondecke machen kann... - es wäre aber genug Masse da.
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  7. #6

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    Planer beauftragen!!!
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  8. #7
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    Zitat Zitat von Julius Beitrag anzeigen
    Planer beauftragen!!!
    Was heißt bitte Planer???

    Habe Frage mehrmals gestellt - Architekt? Bauingeneur?

    Oder meinst du Badplaner?

    Haben uns auch ein Bad in einem Badstudio planen lassen anhand der Baupläne - schön in 3D - dort sagte man uns Bodenaufbau und Leitungslegung ist alles kein Problem, wird schon so gemacht das es passt...

    Also machen lassen ohne zu hinterfragen.... hab ja Garantie, natürlich nicht mehr wenn die OSB Platten die sie beim Nachbar verlegt haben erst nach 10 jahren sich auflösen?
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  9. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  10. #8

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    Zitat Zitat von AngelDust Beitrag anzeigen
    Was heißt bitte Planer???

    Habe Frage mehrmals gestellt - Architekt? Bauingeneur?
    Und ich hatte oben schon geschrieben.

    Zitat Zitat von R.B.
    Wenn es um statisch relevante Teile geht, dann wäre wohl ein Statiker der richtige Ansprechpartner.
    Eine Firma die sagt "der Boden ist steif genug", oder ein Badplaner der behauptet "das machen wir schon", sind definitiv nicht die richtigen Ansprechpartner. Die übernehmen keine Verantwortung wenn sich später Dein Boden durchbiegt und die Fliesen von der Wand fallen, oder wenn im schlimmsten Fall noch größere Schäden auftreten.

    Man kann so einer Balkendecke sehr viel abverlangen, aber irgendwann ist Schluß. Dabei geht es nicht nur um die Balken bzw. deren Stärke, sondern auch um deren Befestigung (Auflage) und Vieles mehr.

    Gruß
    Ralf
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  11. #9

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    Zitat Zitat von AngelDust Beitrag anzeigen
    Oder meinst du Badplaner?

    Haben uns auch ein Bad in einem Badstudio planen lassen anhand der Baupläne - schön in 3D - ...
    jetzt sei doch bitte nicht so naiv, dir das bad von einem
    badplaner (was ist das überhaupt für ein beruf, muß man dafür
    eine lehre machen?? ), der null ahnung von den statischen gegebenheiten
    hat, "planen" zu lassen.

    hol dir einen bauingenieur mit ins boot.
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