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Abnahme Fenstereinbau vom BT

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  1. #1

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    Abnahme Fenstereinbau vom BT

    Hallo zusammen,

    ich habe eine Frage dazu wie ich mich vor der Zahlung der Rate für die Fenster und deren Einbau am besten verhalten soll.

    Rechnung vom BT liegt schon vor.

    Hab ich ein Recht darauf die Fenster vorab zu begutachten und bei eventuellen Schäden auf Nachbesserung zu bestehen?

    Hab ich ein Problem wenn ich die Rate bereits bezahle und eventuelle Mängel danach anzeige?

    Vielen Dank für euren Rat.
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  2. Abnahme Fenstereinbau vom BT

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  3. #2
    Avatar von Olaf (†)
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    Wo...

    ist das Problem?
    Natürlich solltest Du oder Dein Beauftragter sich das ganze anschaun, bevor die Rate für den Abschnitt gezahlt wird sich das ganze anschaun und bei Mängeln, die die Funktionsfähigkeit nicht beeinträchtigen einen angemessenen ( 2-fache Mängelbeseitigungskosten) Einbehalt bis zur Mängelbeseitigung machen. Schnullimängel (sorry), also Glaskratzer, noch ne fehlende Olive, Nachjustieren.... die noch abzustellen sind (s.o).... berechtigen Dich nicht, überhaupt nix zu bezahlen!
    Machst Du nichts biste ganz schnell in der Überzahlung und die Mängelbeseitigung dauert und dauert und dauert....
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  4. #3
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    @Olaf

    Hast du vielleicht einen Typ auf was ich vielleicht besonders achten sollte?

    Hab hier mal was von schief eingebauten Fenstern gelesen. Mit Wasserwaage prüfen?
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  5. #4

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    Zitat Zitat von AdiLen Beitrag anzeigen
    @Olaf

    Hast du vielleicht einen Typ auf was ich vielleicht besonders achten sollte?
    Willst Du die Abnahme alleine machen?

    Gruß
    Ralf
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  6. #5
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    Ich meinte natürlich Tipp.
    Wahrscheinlich nehme ich da noch jemanden mit.
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  7. #6

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  8. #7
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    Vielen Dank.

    Vielleicht auch etwas was man als Laie begutachten kann?
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  9. #8

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    Zitat Zitat von AdiLen Beitrag anzeigen
    Vielen Dank.

    Vielleicht auch etwas was man als Laie begutachten kann?
    Ja, ob das Fenster auch eingebaut wurde oder fehlt.

    Im Ernst, nimmt jemanden mit der sich damit auskennt. Oftmals steckt der Teufel im Detail, und das sieht man nicht so einfach. Klar kannst Du mit der Wasserwaage mal messen, aber das alleine genügt nicht. Lies mal hier im Forum, Olaf hat sich zu Details schon mehrfach geäußert.

    Gruß
    Ralf
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  10. #9
    Avatar von Olaf (†)
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    Ja,...

    äußerer Zustand, Funktion und obs im Wasser ist.
    Das ist aber nur der Nebenkriegsschauplatz!
    Befestigung, Lastabtragung und Ausführung der Bauwerksfuge sind DIE möglichen Schadensbilder - um Dir das aber vollständig nahe zu bringen, müssteste bei mir mal ein Tagesseminar buchen. Deshalb war die Frage, ob Du das alleine machen willst, gar nicht so doof. Nicht umsonst wird gebetsmühlenartig immer wieder auf den externe Sachverstand, den man sich leisten sollte, hingewiesen.

    Ein bisschen was findest Du dazu auch hier im Unterforum (oben) und in diversen Beiträgen.
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  11. #10
    Avatar von VETROX
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    Die Nummer #1 in Glassanierungen
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    Mit diesem Artikel wollen will ich allem auf das Problem der verkratzten thermisch vorgespannten Gläsern (ESG) eingehen.


    Dass die Oberflächen der vorgespannten Gläser empfindlicher und bei Reinigungs- und anderen Arbeiten schneller verkratzt sind ist allgemein bekannt und Thema vieler Diskussionen, Tagungen und Artikeln.

    Dass es eine Möglichkeit gibt, beschädigte Oberflächen von Gläsern zu sanieren, ist nicht nur eine Kostenfrage, es ist in der heutigen Zeit, mit dem sich abzeichnenden Mangel an Rohstoffen und Energie, unverantwortlich, wegen einem Kratzer oder einer Verletzung ein Bauelement auszuwechseln (wegzuwerfen) dass zu 99% noch
    alle Ansprüche erfüllt und immer noch voll funktionstüchtig ist. Hier müssen alle umdenken.

    Der Baustoff Glas

    Die Zusammensetzung und der Herstellungsprozess ist in groben Zügen jedem bekannt der sich Glas und der Bearbeitung von Glas befasst, und braucht hier nicht wiederholt zu werden.
    Glas hat durch seine Zusammensetzung eine ähnliche Dichte hat wie Beton (2.5 kg/dm3) sogar eine höhere Druckfestigkeit. Die für die Bemessung und auch für das Verhalten des Glases wichtige Zugfestigkeit ist theoretisch sehr gross (5000- 8000 Mpa) reduziert sich aber durch verschiedene Faktoren auf einen sehr geringen Wert (30-80 Mpa).


    Diese Faktoren sind :

    • Oberflächenbeschaffenheit; durch das spröde Verhalten ist Glas äusserst kerbempfindlich.
    • Je grösser der Glaskörper, desto grösser und desto wahrscheinlicher ist eine Vorschädigung der Oberfläche, mit wachsender Oberfläche fällt die Biegezugfestigkeit.
    • Je grösser die Belastungsgeschwindigkeit desto grösser die ermittelte Zugfestigkeit.
    • Reduktion der Biegezugfestigkeit durch Verletzungen durch Kerben und Vorschädigungen.


    Nicht die Materialfestigkeit und somit die verwendete Glasart ist für das Bruchverhalten eines auf Zug beanspruchten Glases primär massgebend, sondern wegen der Sprödheit des Werkstoffes vor allem die mikroskopische und makroskopische Oberflächenbeschaffenheit der Scheibe.

    Kleinste Kratzer und Risse auf der Oberfläche erzeugen Kerben, an denen bei Belastung hohe Spannungsspitzen entstehen, und die beim Überschreiten der Zugfestigkeit zum Aufreissen des Materials führen und somit die Festigkeit bestimmen.

    Eine Verbesserung der Eigenschaften im Hinblick auf die zulässigen Zugspannungen kann durch eine Oberflächenbehandlung (ätzen) und dem Entfernen von, durch Kerben geschädigten Glas erreicht werden.

    Kratzer und Risse treten auch bei Beton, Stahl oder Holz auf, diese Materialien sind aber Dank ihrer Zähigkeit in der Lage die Kerbgründe durch lokales Materialplastfizieren auszurunden und so Spannungsspitzen abzuflachen. Glas ist dazu nicht in der Lage.

    Das Fachbuch „Konstruktionswerkstoffe im Bauwesen“ sagt; aus den genannten Gründen bereitet die Normung von Glasprodukten hinsichtlich der ausnutzbaren Festigkeiten derartige Schwierigkeiten, dass die Normung der technischen Entwicklung im konstruktiven Glasbau weit hinterherhinkt.

    Auch das Ausgangsmaterial für das ESG, im Normalfall Floatglas, kann sehr unterschiedliche Härte, Eigenschaften und Oberflächenbeschaffenheit haben denn das Gemenge zur Herstellung der einzelnen Glassorten (die auch als Ausgangsprodukte für die Weiterbearbeitung (ESG) dienen) sind unterschiedlich, das wird auch im Fachbuch „Konstruktionswerkstoffe im Bauwesen“ festgehalten. Damit sind aber auch die Eigenschaften und das Verhalten des Glases sehr unterschiedlich.




    Das thermisch vorgespannt Glas

    Der eigentliche Vorspannprozess ist, wie die Herstellung des Glases, sicher auch allgemein bekannt und muss nicht wiederholt werden.

    Einige der Faktoren sind doch so interessant, dass sie wiederholt werden müssen.
    Beim schockarteigen Abkühlen des Glases wird die Oberfläche nicht gleichmässig gekühlt, sondern punktuell angeblasen, die dadurch unterschiedlichen Spannungszustände (Anisotropien)(EN 12150-1,9.2) sind auch mit den Polarisationsfiltern sichtbar, bei Belastung wandern diese Spannungsfelder. Dieses Wandern zeigt, dass das Glas auch im eingebauten Zustand durch Umlagerung ein inneres Gleichgewicht wiederherstellt.

    Die Druckspannung der Aussenseiten nimmt gegen das Scheibeninnere hin ab und ändert sich in einer Tiefe von 20% der Scheibendicke in eine Zugspannung um.

    Die festigkeitsvermindernden Einflüsse von Oberflächendefekten werden zwar durch die Vorspannung vermindert, die Spannungsspitzen bei Einkerbungen sind aber in einer Grössenordnung vom bis zu 100fachen der normalen Spannung und damit um ein vielfaches höher ist als die Spannung die in einer, um die Kratzertiefe reduzierte, aber nicht mehr durch Einkerbungen geschwächte Glasmasse möglich sind.


    Kratzer im ESG

    Zum einen wird in der Fachliteratur (siehe oben) erklärt, dass durch die Vorspannung der Oberfläche Einflüsse von Defekten vermindert (geschlossen) werden, anderseits wird aber auch angenommen ,dass Verletzungen im ESG sich öffnen, durch die Vorspannung nach aussen aufgewulstet werden und damit verzögert sichtbar werden (Glaswelt 1/2004) .


    Kratzertiefe

    Messungen von Kratzern haben ergeben dass sich die Verletzungstiefe von Kratzern in einer Grössenordnung von 10 bis 50 Tausendstels-Millimetern () bewegt.

    Nehmen wir als Beispiel ein ESG Glas von 6mm Stärke.

    Gemäss Norm (EN 12150-1) darf ein ESG von 6mm Stärke eine Toleranz von +/- 0.3 mm (300 Tausendstels-Millimetern) haben. Gemäss der Gauss’schen Normalverteilungskurve sind 99.87% aller 6mm- Scheiben so dick, dass auch nach dem Entfernen der durch Kratzer beschädigten Schicht von bis zu 50 , die zulässige Nenndicke noch eingehalten wird.

    Wird eine durch Kratzer beschädigte Schicht von 50 auf einer ESG- Scheibe von 6 mm entfernt, ist der unter Druckspannung stehende Bereich, 20% der Glasdicke, von 1.2 mm noch zu mindesten 96 % vorhanden und nicht mehr durch Kerben (siehe oben) geschwächt.

    Die Toleranzen der durch das Abschrecken beim Vorspannprozess gegebenen Druckspannungen sind mit Sicherheit höher, was sich schon an den unterschiedlichen Krümelgrössen von gebrochenen ESG- Gläsern ablesen lässt.






    Sanieren von Verkratzungen auf ESG – Gläsern

    In der Norm EN 12150-1 wird nichts erwähnt, was eine nachträgliche Bearbeitung ausschliessen würde.

    In mehreren Glasfachbüchern wird gesagt dass Glasschnitte, Bohrungen, Kantenbearbeitungen und ähnliches nach dem Vorspannen nicht mehr möglich seien, Oberflächenbehandlungen wie ätzen oder mattieren dagegen schon. In der Veröffentlichung des Arbeitskreises Schäden an Glas (Dipl.-Ing. Chmieleck, Dipl.-Ing. Jochheim und Dipl.-Ing. Zimmermann, alle öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige) „Erfahrung mit ESG an Objektfassaden“ wird erklärt, dass eine nachträgliche Oberflächenbehandlung von ESG zur Beseitigung von Kratzern bis zu einem Grenzwert von 0.1 mm möglich ist, wobei das im Bericht angesprochene Problem des Linseneffektes durch den Abtrag des Materials, mit der definierten Arbeitsweise des VETROMATEN gelöst ist.


    Schlussformulierung

    Wenn Verletzungen wie Kratzer, Verätzungen und ähnliches auf ESG Scheiben die optischen und ästhetischen Eigenschaften stören, kann mit einer Sanierung nach dem System VETROX ® , also mit einem zwangsgeführtem Gerät, das mit eigens für das Glas entwickelten Schleifmitteln eine minimale, aber durch Verkratzungen verletzte Schicht abträgt, dem Glas die volle und nachhaltige Funktionsfähigkeit zurückgegeben werden. Eine Sanierung die nicht nur kostengünstiger, weniger störend, sondern auch rücksichtsvoll im sorgfältigen Umgang mit unseren Ressourcen ist.


    Quellennachweis
    Ekkehard Wagner: Glasschäden
    Glashandbuch 2005 Flachglas Markenkreis
    Glashandbuch Trösch
    Memento Glashandbuch
    Gealan Praxishandbuch Glas
    Glas Werkstoffkunde DVG
    Konstruktionswerkstoffe im Bauwesen
    Veröffentlichung des Arbeitskreis Schäden an Glas

    Dipl. Baumeister Beat Abegg, Dipl. Ing. Bernhard Hz. Dür

    www.isdochegal.eu

    Das Original und die Nummer 1 in Sachen Glasoberflächen Instandstellungen
    Geändert von Achim Kaiser (30.04.2014 um 19:03 Uhr) Grund: Die Nutzungsbedingungen des Forums gelten auch für die Nr. 1. Lesen, verstehen und dran halten - Danke
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  12. #11

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    Ja, ob das Fenster auch eingebaut wurde oder fehlt.
    Naja, auch da wird es schon schwer bei den pappnasen ;-) "das ist Spezialglas, das ist so gut, das sieht man nicht mehr" kommt das als Antwort
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  13. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  14. #12

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  15. #13

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