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Probleme mit Lautstärke von Wärmepumpe

Diskutiere Probleme mit Lautstärke von Wärmepumpe im Forum Regenerative Energien auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Probleme mit Lautstärke von Wärmepumpe

    Hallo,

    wir betreiben eine Vitocal 350 von Viessmann als Aussenaufstellung. Das Gerät steht auf einem Betonfundament zur Strasse hin auf den orig. Füssen, welche ja bereits entkoppelt sein sollen.

    Wir haben seit der Inbetriebnahme zwei grosse und störende Probleme:

    1. In diversen Räumen wahrnembare, tieffrequente Brummgeräusche des Kompressors. Bewege ich mich z.B. um 50 cm hin oder her ist das Geräusch völlig verschwunden. Es wurde letztes Jahr in die Zuleitungen, welche ins Haus führen Schwingungskompensatoren eingebaut, leider komplett ohne Erfolg. Seit neuestem ist dieses Geräusch auch noch auf und abschwellend, dann wieder konstant, diese war in der letzten Heizperiode nur konstant (nervtötend...). Ich habe mir ein Schallpegelmessgerät besorgt welches das Brummen mit ca. 10 dB erkennt, d.h. in der Schlafzimmermitte normal 40 dB (kein Brummen), am Kopfende vom Bett ca. 50-53 dB (als ob ein Pkw mit laufendem Motor vor dem Haus steht).

    2. Durch das Ausblasen der Pumpe reflektiert sich der Schall am Nachbarhaus und ist somit bei uns im ersten Stock in zwei Räumen sehr laut hörbar (der Nachbar kann noch nichts dazu sagen, da dieser erst in zwei Monaten einzieht). Ich habe unter dem Gebläse ausgeschachtet und ca. 50 cm tief und 1 m breit mit Rindenmulch aufgefüllt, von welchem ich mir eine absorbierende Wirkung erhofft habe; leider auch ohne Erfolg. Vor die ausblasende Seite habe ich bereits einen riesigen Kirschlorbeerbusch gepflanzt, was auch nichts gebracht hat. Auch hier am geöffneten Fenster im Erdgeschoss, vor welchem die Pumpe steht ca. 65-70 dB, ist diese aus ca. 55 dB !

    Vielleicht kann mir jemand helfen, wir wissen leider nicht mehr weiter.

    VG
    Butch
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  2. Probleme mit Lautstärke von Wärmepumpe

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Zitat Zitat von Butch Beitrag anzeigen
    Ich habe mir ein Schallpegelmessgerät besorgt welches das Brummen mit ca. 10 dB erkennt, d.h. in der Schlafzimmermitte normal 40 dB (kein Brummen), am Kopfende vom Bett ca. 50-53 dB (als ob ein Pkw mit laufendem Motor vor dem Haus steht).
    Deine Werte sagen absolut nichts aus, leider. Es genügt nicht mit einem Schallpegelmesser durch die Gegend zu rennen und ein paar Werte abzulesen. Ohne die Randbedingungen zu berücksichtigen, sind alle Werte nichts wert.
    Abgesehen davon, schätze ich mal, dass ein Bewertungsfilter eingeschaltet war, die Werte müssten also mit der Einheit dB(A) versehen sein.

    Ein Ruhewert von 40dB(A?) im Schlafzimmer deutet darauf hin, dass das Messgerät nicht gerade berauschend ist. Oder ist es bei Euch tatsächlich so laut?

    Welche Leistung hat die WP? (genaue Typenbezeichnung)

    Laut Datenblatt nach ISO 13261-1 gemessen beträgt der Schallleistungspegel zwischen 66dB(A) und 73dB(A). Man müsste jetzt in der 13261 schauen um festzustellen, wie dort genau gemessen wurde. Üblich wären bei so einem kleinen Prüfling ein Messabstand von 1m und 4 Messpunkte.

    Sicher ist, die Kiste ist ganz schön laut.

    Zuerst wäre zu klären, ob die WP zu laut ist, sprich, ob die technischen Daten eingehalten werden. Wenn ja, dann wird´s schwierig. Wenn nein, dann kann man zuerst mal die Fehler an der WP suchen.
    Wenn ja, dann müsste man prüfen wie der Schall überhaupt in´s Gebäude kommt. Eine Übertragung über´s Rohrsystem ist zwar denkbar, aber mehr als 50dB(A) (sofern Dein Wert überhaupt stimmt) sind natürlich nur über das Rohrsystem schwer erklärbar.

    Wie weit ist das Schlafzimmer von der WP entfernt?
    Wandaufbau, Art der Fenster usw. usw.

    Ich hoffe Deine Nachbarn wohnen weit genug weg, denn sollte die Kiste tatsächlich so laut sein, dann wäre es gut möglich, dass die Nachbarn irgendwann einmal Stress machen. Es gibt Grenzwerte die einzuhalten sind.

    Gruß
    Ralf
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  4. #3
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    Deine Werte sagen absolut nichts aus, leider. Es genügt nicht mit einem Schallpegelmesser durch die Gegend zu rennen und ein paar Werte abzulesen.

    Dazu ist ein Selbsthilfeforum ja da, das man als Laie fragen stellt. Das heist auch das ich als Laie keine Ahnung von diesen Werten etc. haben, deshalb habe ich auch diverse Versuche gestartet (Messgerät, Mulch etc.).

    Ohne die Randbedingungen zu berücksichtigen, sind alle Werte nichts wert.
    Abgesehen davon, schätze ich mal, dass ein Bewertungsfilter eingeschaltet war, die Werte müssten also mit der Einheit dB(A) versehen sein.

    Welche Randbedingungen werden den benötigt ? Richtig ist das die Werte als dB(C) abgelesen wurden, also ohne Filter. Mit Filter, sind diese wesentlich niedriger.

    Ein Ruhewert von 40dB(A?) im Schlafzimmer deutet darauf hin, dass das Messgerät nicht gerade berauschend ist. Oder ist es bei Euch tatsächlich so laut?

    Evtl. Richtig. Das ist ein Teil von Voltcraft, welches günstig ist und mit +/- 4 dB angegeben ist, d.h. natürlich kein amtliches Teil.

    Welche Leistung hat die WP? (genaue Typenbezeichnung)

    Vitocal 350 / 10,6 kwH, ist nicht das aktuelle Modell auf der Viessmannseite, sondern die 2008 Variante siehe hier: (http://cgi.ebay.de/Viessmann-Vitocal...-/350403360314)

    Laut Datenblatt nach ISO 13261-1 gemessen beträgt der Schallleistungspegel zwischen 66dB(A) und 73dB(A). Man müsste jetzt in der 13261 schauen um festzustellen, wie dort genau gemessen wurde. Üblich wären bei so einem kleinen Prüfling ein Messabstand von 1m und 4 Messpunkte.

    Sicher ist, die Kiste ist ganz schön laut.

    Das ist mal sicher !

    Zuerst wäre zu klären, ob die WP zu laut ist, sprich, ob die technischen Daten eingehalten werden.

    Aber das wird mit Sicherheit nicht der Heizungsfachmann übernehmen und Viessmann wohl auch nicht, da die nicht daran interessiert sind das Ding evtl. zu tauschen etc. Wer macht soetwas den dann ? Wenn ich einen Gutachter (wo immer man so einen Fachmann findet) beauftrage bin ich schön mit geschätzten 1000,- Euro dabei, welche mir im Leben niemand mehr erstattet. Welches Vorgehen ist noch emfehlen ?

    Wenn ja, dann wird´s schwierig. Wenn nein, dann kann man zuerst mal die Fehler an der WP suchen.

    Wenn ja, dann müsste man prüfen wie der Schall überhaupt in´s Gebäude kommt. Eine Übertragung über´s Rohrsystem ist zwar denkbar, aber mehr als 50dB(A) (sofern Dein Wert überhaupt stimmt) sind natürlich nur über das Rohrsystem schwer erklärbar.

    Wie oben schon erwähnt, wer prüft das wie und vorallem wer sagt mir ehrlich und zuverlässig woran es liegt ?

    Wie weit ist das Schlafzimmer von der WP entfernt?
    Wandaufbau, Art der Fenster usw. usw.

    17,5 Kalksandstein mit 16 cm WDVS, dreifach Verglasung/Kunststoff. Schlafzimmer ist im ersten Stock, WP steht nicht vor dem Fenster, sondern an der Rückwand des Schlafzimmers im EG. Hier kommt aber erst noch ein Anbau (vorzustellen als ein "L"). Das usw. usw. kann ich jetzt nicht erraten welche Daten noch nötig wären.

    Ich hoffe Deine Nachbarn wohnen weit genug weg, denn sollte die Kiste tatsächlich so laut sein, dann wäre es gut möglich, dass die Nachbarn irgendwann einmal Stress machen. Es gibt Grenzwerte die einzuhalten sind.

    Auf der anderen Seite der Strasse ( 7-8 m) hören die Nachbarn nichts. Wenn ich selbst dort höre, vernehme ich schon ein permanentes, unterschwelliges Dauerbrummen. Würde sagen man hört es schon. Der Schall breitet sich auch weit aus, d.h. ich höre das Ding noch um die Ecke beim Nachbarn (ca. 20 m). Wie gesagt, jetzt bleibt abzuwarten wie es nach dem Einzug der Nachbarn links und rechts aussieht. Deshalb baue ich ja auch schon mal vor !

    Gruß
    Ralf
    Habs mal oben zitiert.

    Vg
    Butch
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  5. #4
    Themenstarter

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    Noch kurz zum Messgerät und den beiden Messvarianten:

    Als Beispiel habe ich momentan im sehr sehr leise empfundenen Büro:

    1. dB(A) = 34
    2. dB(C) = 47

    VG
    Butch
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  6. #5

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    Hallo Butch,

    1. C-Filter ist auch eine Bewertungskurve. Ungefiltert heißt das (merkwürdigerweise) dann Z-Bewertung.
    2. Wenn Du aus Deinen Pegelmessungen Informationen ziehen wilst, solltest du nochmal nachlesen wie Pegelrechnung geht. Deine Überlegung (ohne Brummen 40 dB, mit Brummen 50 dB, ergo ist das Brummen 10 dB laut) ist falsch.
    3. Fachleute gibt es für so etwas genug, die heißen dann Schalltechniker oder Akustiker oder Sachverständige für Schallschutz. Kleiner Tip: Ein Gutachten von einem vereidigten Gutachter kostet viel und ist völlig unnötig wenn Du nur das Problem ergründen willst (wenn es gerichtsrelevant wird sieht das anders aus). Besser ist es, ein ganz normales Planungsbüro zu beauftragen sich das mal anzuschaun. Das sollte bei einem Ortstermin mit Übersichtsmessung machbar sein und dann auch unter den € 1000 bleiben.

    Mal grundsätzlich: Es ist zu unterscheiden, ob der Lärm im Schlafzimmer durch Luftschall übertragen wird oder durch Körperschall. Letzteres ist (siehe R.B.) unwahrscheinlich, aber dennoch möglich). Hecken und Gewächse bringen keine nennenswerte schalldämmende Wirkung.

    Schönen Gruß.
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  7. #6

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    OK. Langsam lichtet sich der Nebel.

    Bei den Messungen das Bewertungsfilter einschalten, sprich Bewertung "A" verwenden. Die C Kurve ist eine relativ konstante "Kurve", die erst unterhalb 50Hz und oberhalb 5kHz leicht abfällt.
    In den Normen wird üblicherweise mit einem A-Filter bewertet. Sonst sind die Ergebnisse nicht vergleichbar.

    Aber das wird mit Sicherheit nicht der Heizungsfachmann übernehmen und Viessmann wohl auch nicht, da die nicht daran interessiert sind das Ding evtl. zu tauschen etc. Wer macht soetwas den dann ? Wenn ich einen Gutachter (wo immer man so einen Fachmann findet) beauftrage bin ich schön mit geschätzten 1000,- Euro dabei, welche mir im Leben niemand mehr erstattet. Welches Vorgehen ist noch emfehlen ?
    Jetzt wird´s kompliziert. Ein Schallgutachten kann man in Auftrag geben, Kosten hängen vom Aufwand ab. Ich würde an Deiner Stelle zuerst mal im Abstand von 1m von der WP mit dem Schallpegelmesser und A-Bewertung ein paar Werte aufzeichnen. Sollte sich dabei herausstellen, dass die Angaben in den technischen Unterlagen deutlich überschritten werden, dann würde ich damit den Heizungsbauer (der ist Dein Vertragspartner) konfrontieren.
    Hintergrund, als Kunde muss man davon ausgehen können, dass die zugesicherten Produkteigenschaften vom gekauften Produkt auch erfüllt werden. Der Heizungsbauer muss dann entscheiden, wie er diesen Mangel beseitigt. Vermutlich wird er dafür die Hilfe des Herstellers in Anspruch nehmen.

    Sollte er nicht reagieren, dann würde ich ein richtiges Gutachten erstellen lassen und dann einen Anwalt einschalten. Wer die Kosten später zu tragen hat, hängt von der Entscheidung des Gerichts ab. Dazu solltest Du aber einen Juristen befragen.

    Schwierig wird´s, wenn die Produkteigenschaften durch Deine Messungen bestätigt werden. Dann könnte man höchstens in Richtung Planungsfehler argumentieren, aber da kommt dann automatisch die Frage auf den Tisch, "was war beauftragt" (wer war für die Planung verantwortlich, welche Vorgaben hatte der).

    Ich würde an Deiner Stelle bei den Nachbarn noch nicht zuviel Wind machen, sonst könnte es sein, dass Sie erst dadurch auf das Geräusch aufmerksam werden, und für die Einhaltung der Grenzwerte beim Nachbarn bist erst einmal DU verantwortlich. Diesen Nebenkriegsschauplatz kannst Du im Moment nicht gebrauchen,

    Gruß
    Ralf
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  8. #7
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    Ich würde an Deiner Stelle bei den Nachbarn noch nicht zuviel Wind machen, sonst könnte es sein, dass Sie erst dadurch auf das Geräusch aufmerksam werden
    Das ist richtig, hier halte ich natürlich die Füße still !

    Vielen Dank Ihr Beiden für Eure Hinweise und Tips. Ich werde heute Abend mal testen und berichte anschliessend. Das Beste und so wird es wohl auch laufen ist, dass ich gemeinsam mit dem Heizungsbauer + Hersteller "weiterforsche". Ich habe nur etwas Panik das es auf ein oftmals typisches, "naja, da können wir auch nichts machen, ist alles wie es in den Vorschriften/Angaben steht" hinausläuft. Aber das warte ich erstmal ab.

    VG
    Butch
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  9. #8

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    Zitat Zitat von Butch Beitrag anzeigen
    D Ich habe nur etwas Panik das es auf ein oftmals typisches, "naja, da können wir auch nichts machen, ist alles wie es in den Vorschriften/Angaben steht" hinausläuft. Aber das warte ich erstmal ab.
    Deswegen mein Vorschlag erst einmal zu messen und mit den Datenblättern abgleichen. Dafür braucht es noch keine hochoffiziellen Messungen, sondern es geht um den Trend (wir nennen das "informative Messungen"). Dann weiß man zumindest grob was Sache ist.

    Gruß
    Ralf
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  10. #9
    Avatar von OldBo
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    Es gibt auch spezielle Schalldämpfer oder Schwingungsdämpfer für WP.

    Gruß

    Bruno Bosy
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  11. #10
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    Hallo,

    habe gestern Abend noch eine Messung nach dB(A) durchgeführt:

    Direkt an der Maschine (Auslass) sind es 60 dB, in einem Meter entfernung 53 dB, an der Grundstücksgrenze (ca. 10 Meter) 43 dB und vor Nachbars Schlafzimmerfenster 40 dB. Läuft nur der Kompressor oder Verdichter (hier kenne ich mich nicht aus was genau läuft), z.B. beim Abtauen sind es am Gerät 50 dB, ein Meter entfernt 40 dB "Brummton".

    Bei uns im Schlafzimmer sind es im "Brummbereich" 43 dB und im "ruhigen Bereich" 32 dB, d.h. wenn ich wie schon weiter oben beschrieben einfach 50 cm nach links oder rechts gehe.

    Es ist also wie ich vermutet haben, die angegebenen Werte werden wohl eingehalten, zumindest mit meiner "Laienmessung". Aber selbst wenn es amtlich werden sollte geht es wohl sprichwörtlich um +/- 1 dB.

    Wir müssen also sehen das wir gemeinsam mit Heizungsbauer und Viessmann eine Lösung finden.

    Mein nächster und letzter Versuch zur Eindämmung des Luftschalls ist die Aufstellung eines Sichtschutzzaunes aus dem Baumarkt über die Breite der Ausblasöffnung. Zuerst ohne weitere Dämmung um zu sehen ob sich der Schall nun durch die harte Holzwand an der gegenüberliegenden Seite negativ bemerkbar macht, oder ob er sich verteilt. Im Negativfall die Holzwand hiermit verkleiden: http://www.aixfoam.de/Kategorie/cat_...art_id_11.html (ist nicht ganz billig).

    Zum Schluss noch zusätzliche Holzelemente um die Maschine setzen um den Luftschall zu minimieren. Aupassen muss ich wohl nur das ich die Begrenzung nicht zu nahe an die Ausblasöffnung setze, nicht das die kalte Luft abprallt, wieder eingezogen wird und dadurch mein Wirkungsgrad abfällt (d.h. die Heiz-Stromkosten steigen an).

    Bez. Körperschall / tiefes Brummen:
    Bringt es was die Maschine auf Bautenschutzmatten, Schwingunsdämpfer etc. setzen zu lassen (hier muss dann der Hersteller ran) ?

    VG
    Butch
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  12. #11
    planfix
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    liest du mal hier!
    der verdampfer ist eine nummer für sich,
    die WP und der kompressor eine andere.

    bei der WP kommt es auch auf die montage der rohre an. gegebenenfalls auch auf entkopplung decke und böden.
    je nach gerät gibt es schwingungen, die im dümmsten fall einen resonanzraum finden.
    wenn man den resonanzraum verändert, kann alles weg sein oder schlimmer werden. hier kann man aber einfach testen.
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  13. #12

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    Zitat Zitat von Butch Beitrag anzeigen

    Bei uns im Schlafzimmer sind es im "Brummbereich" 43 dB und im "ruhigen Bereich" 32 dB, d.h. wenn ich wie schon weiter oben beschrieben einfach 50 cm nach links oder rechts gehe.
    Das könnte auf Resonanzeffekte hindeuten.

    Was für einen Bodenbelag hast Du in Deinem Schlafzimmer? Wie groß (hoch) ist der Raum?

    Zum Schluss noch zusätzliche Holzelemente um die Maschine setzen um den Luftschall zu minimieren. Aufpassen muss ich wohl nur das ich die Begrenzung nicht zu nahe an die Ausblasöffnung setze, nicht das die kalte Luft abprallt, wieder eingezogen wird und dadurch mein Wirkungsgrad abfällt (d.h. die Heiz-Stromkosten steigen an).
    Abstand > 1m einhalten, oder beim Hersteller anfragen. Wird sie rundherum zugestellt, dann würde ich den Abstand noch deutlich vergrößern. Immerhin bewegt der Lüfter 3.500m3/h.

    Du könntest auch einmal darauf achten, ob die Bleche der WP anfangen zu schwingen und ob diese korrekt verschraubt sind. Gerade der Deckel macht mir keinen besonders vertrauenerweckenden Eindruck, und wenn 1,5m mal anfangen zu schwingen, kann das ziemlich "brummen".

    Gruß
    Ralf
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  14. #13
    Themenstarter

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    Hallo,

    Schlafzimmer ist 15 qm, Raumhöhe 2,50 m, Laminatboden schwimmend verlegt.

    Morgen stelle ich mal den Zaun provisorisch auf, dann kann ich die nächsten Tage berichten.

    VG
    Butch
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    Themenstarter

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    Noch was bezüglich Holzzaun:
    Ich habe den Hinweis bekommen das ich lieber Pflanzsteine verwenden soll (mehr Gewicht, Volumen), da diese besser dämpfen. Frage ist nur wie ich eine freistehende Mauer aus Pflanzsteinen vor die Pumpe stellen will ?

    Vor allem wie hoch und breit sollte so ein Ding sein ?

    Vg
    Butch
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  17. #15

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    Eine Mauer aus Pflanzsteinen kannst Du nicht so einfach aufstellen, wenn die umfällt hast Du den Salat. Dafür braucht´s ein stabiles "Fundament" und man kann die Dinger auch nicht x-beliebig hoch stapeln.
    Am besten wäre ein Material das die Schallwellen absorbiert. Bei den Steinen würde der Schall reflektiert.

    Gruß
    Ralf
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