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  1. #1

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    Schnittstellen diverser Professionisten

    Hallo Liebe Gemeinde !

    Im Zuge meiner Diplomarbeit "Ethik und Fairness auf der Baustelle" möchte ich u.a. auf diverse Schnittstellen von unterschiedlichen Professionen eingehen.
    Zum Beispiel Spengler - WDVS.
    Vielleicht könntet Ihr mir aus eurer Praxis ein paar gute Beispiele nennen, bei welchen eine gute Koordination gefragt ist. Möglicherweise habt ihr zugleich auch Lösungsvorschläge, die zu einer besseren Abwicklung führen.

    Mit freundlichen Grüßen aus Österreich
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  2. Schnittstellen diverser Professionisten

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    Avatar von Olaf (†)
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    Affen...

    geiles Thema!

    ICH DENKE, Du solltest Dich dem Thema anders nähern.
    Ne Baustelle ist eine einzige Schnittstelle, da bringt es erst mal nix, hier konkrete Schnittstellen zu untersuchen.
    Und wenn ich das Thema richtig interpretiere ist hier nicht der Einzelfall zu untersuchen sondern es sind die konkreten, allgemeinen Voraussetzungen zu untersuchen, die eine erfolgreiche Zusammenarbeit gewährleisten. (Die Frage ist Ethik und Fairness und nicht, wie die Zusammenarbeit im einzelnen auszusehen hat)

    Du solltest beschreiben, und da durchaus mit konkreten Beispielen, wie das funktionieren sollte und dann untersuchen, was diese beeinträchtigt.

    Meine Liste dazu dauert wegen Länge ne Weile
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  4. #3
    Themenstarter

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    Hey Olaf !

    Danke für dein Kompliment. Die Themensuche hat bei mir auch eine Weile gedauert, aber hat sich wie ich meine gelohnt
    Wie du daraus bereits lesen kannst, ist die Themenwahl bzw. endgültige Formulierung meine Entscheidung. Also bis zur endgültigen Bekanntgabe (habs noch nicht offiziell am Dezernat eingereicht) kann ich das Thema noch frei wählen.
    Wie du bereits richtig geschrieben hast, stellt die Untersuchung der allgemeinen Voraussetzungen einer erfolgreichen Zusammenarbeit ein großes Kapitel dar. Auch möchte ich aber wie bereits erwähnt klassische Beispiele anführen, die das ganze anschaulich und praxisnah machen.

    Verstehe dich nicht ganz wenn du meinst
    Zitat Zitat von Olaf Beitrag anzeigen

    ... sondern es sind die konkreten, allgemeinen Voraussetzungen zu untersuchen, die eine erfolgreiche Zusammenarbeit gewährleisten. (Die Frage ist Ethik und Fairness und nicht, wie die Zusammenarbeit im einzelnen auszusehen hat)

    Du solltest beschreiben, und da durchaus mit konkreten Beispielen, wie das funktionieren sollte und dann untersuchen, was diese beeinträchtigt.
    Welche konkreten Beispiele meinst du hier, wenn du vorher von allgemeinen Voraussetzungen schreibst?

    Grüße!
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  5. #4
    Avatar von Terra
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    Ich kapier es nicht

    Ich kann mit diesem Beispiel Spengler - WDVS nix anfangen
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  6. #5
    Avatar von Olaf (†)
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    Kannst...

    Du mal Deinen Studiengang etwas näher beschreiben, damit wir wissen, was Du weißt und wo wir ein bisschen tiefer gehen müssen?

    - ich meinte die "athmosphärischen" Gegebenheiten, was sind die Voraussetzungen, damit alle Lust haben, auch ethisch und fair miteinander umzugehen. Ohne das jetzt schon zu vertiefen nur mal zur Verdeutlichung und Beispiel: Wenn der GU seine Nachunternehmer bis zum bösen mit dem Preis drückt dürfte die Bereitschaft, sich für das Große und Ganze zu engagieren, mal einen Handschlag mehr zu machen, um Reibungspunkte auszuräumen gegen Null gehen.

    - zet Be: schaffe ich die Voraussetzungen und mache mir Gedanken, dass das Nachfolgegewerk ohne Probleme aufsetzen kann, achte ich auf die schon erbrachten Leistungen oder ist mir das schnurz, von Seiten der Bauleitung: nehme ich zügig eine Teilleistung ab, damit es hinterher keinen Stress gibt, wer einen Schaden verursacht hat und der NU seine Rechnung schreiben kann u.s.w.
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  7. #6
    Bauexpertenforum Avatar von stefan ibold
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    siehste terra,...

    Moin,

    ...deswegen biste Vermesser ;-)

    Denk doch mal an Wandanschlüsse, bei versetzten Gebäuden an die Dachrinnen, die gegen die Fassade laufen können, Hinterlüftung im Traubereich, etc..

    Hach, da gibt es herrlich viele Themen. Bin ja mal gespannt, wann sich die Archis damit befassen. Da könnense sich wunderbar dran auslassen.

    Julius wird mit einiger Sicherheit auch etwas f(r)u(r)chtbares dazu schreiben können. Wie sich zum Schluss eh wieder jeder wird berufen fühlen.

    @Fragesteller,
    ich fürchte, da kannste Dir nen Wolf schreiben, ändern wirste da nichts. Wie bei Olaf ist meine Liste seeeehr lang.
    Eines der größten Probleme in diesem Bereich, welches mir nicht nur einmal untergekommen ist, ist die teilweise sehr große Arroganz der baubegleitenden Designer, die auf Grund ihrer eigenen Ausbildung keine bis wenig Kenntnisse der einzelen Gewerke haben und schon deshalb kaum in der Lage sind, die Gewerke im Bereich der vielen Schnittstellen zu koordinieren, dieses aber regelmäßig für sich in Anspruch nehmen.
    Die Fairness artet denn auch dahingehend aus, dass wenn der Handwerker Bedenken anmeldet, sich der Designer auf den Schlips getreten fühlt und ihn dann fragt, ob der Bedenkenanmelder die Kompetenz des Designers in Frage stellen möchte. Die Bedenken werden platt gemacht und der Bedenkenanmelder bekommt von dem Designer keinen Auftrag mehr.

    Was verstehst Du in diesem Zusammenhang unter dem Begriff "Ethik"?

    Grüße

    stefan ibold
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  8. #7
    Avatar von Olaf (†)
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    z.B. ...

    Zitat Zitat von stefan ibold Beitrag anzeigen
    Was verstehst Du in diesem Zusammenhang unter dem Begriff "Ethik"?
    das man nicht sagt, Du A....loch, sondern Sie A.....
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  9. #8
    Themenstarter

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    Studiengang: Bauingenieurswesen
    Bin auch seit knappen 4 Jahren im Geschäft - bereits auf planender als auch ausführender Seite beschäftigt.
    Nur dachte ich mir, hier, auf diesem Wege, ein paar "alte Hasen" zu fragen, die schon wesentlich länger im Geschäft sind und mir ein paar, möglicherweise auch nicht klassische sondern ausgefuchste Fälle schildern können.

    Zitat Zitat von stefan ibold Beitrag anzeigen
    Die Fairness artet denn auch dahingehend aus, dass wenn der Handwerker Bedenken anmeldet, sich der Designer auf den Schlips getreten fühlt und ihn dann fragt, ob der Bedenkenanmelder die Kompetenz des Designers in Frage stellen möchte. Die Bedenken werden platt gemacht und der Bedenkenanmelder bekommt von dem Designer keinen Auftrag mehr.
    interessanter und richtiger Ansatz !!

    Unter Ethik verstehe ich die Fragestellung bzw. darauf entsprechende Antworten wie in bestimmten Situationen gehandelt werden soll – also: „Was soll ich tun?" Stichwort: menschliches Handeln
    Folgedessen: Was sind Kriterien für gutes und schlechtes Handeln, dem zu Grunde liegen Motive (Entgelt, schlechte Arbeitsbedingungen, mangelnde Leitung bzw. Führung,..) und es gibt folgedessen Folgerungen (Mängel, exakte bzw. ungenaue Ausführung, grob fahrlässiges Handeln,..).
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  10. #9
    Avatar von Terra
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    Also eher destruktiver Ethik!

    Und was hat das ganze jetzt mit dem Beispiel Spengler - WDVS zu tun?

    Stefan, ich glaub ich bleib auch besser Vermesser
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  11. #10
    Avatar von Lukas
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    Moin!

    Kennste das hier? Da ist aus meiner Sicht gut gelungen verschiedene Gewerke zu koordinieren und unter einen Hut zu bringen.

    Gruß Lukas
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  12. #11
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von Terra Beitrag anzeigen
    Also eher destruktiver Ethik!
    Nein, würde ich nicht sagen. Bei positiven Grundlagen kann es ja auch durchaus zur Hackerethik kommen. (Kennzeichnung durch Leidenschaft der Tätigkeit, Spaß und Freude, etc.) Möchte aber jetzt nicht in philosophische Thmen abschweifen

    Zitat Zitat von Lukas Beitrag anzeigen
    Moin!

    Kennste das hier? Da ist aus meiner Sicht gut gelungen verschiedene Gewerke zu koordinieren und unter einen Hut zu bringen.

    Gruß Lukas
    Nein, kenne ich nicht. So in etwa stelle ich meine Arbeit auch vor, ohne dass ich jetzt die 50 Seiten alle gelesen hab. Mal rein vom Titel her ...
    Bin aber nun total durch die Socken, dass man über Fußbodenkonstruktionen 50 Seiten schreiben kann. Glaub dann könnte man zwischen Spengler und WDVS das 3fache schreiben.
    Ich glaube für meine Arbeit wäre es tatsächlich angebracht, die allgemeinen Voraussetzungen zu untersuchen. Möglicherweise könnte ich Fallbeispiele aufführen, diese aber nicht weiter behandeln.

    @ Terra:
    was verstehst du drunter nicht? Stefan hats ja schon geschrieben
    Wie könnte man es managen, dass der Spengler und der Fassaden Subler vom Baumeister Zug um Zug Hand in Hand arbeiten, ohne dass es zu Bauverzögerungen, Fehlbestellungen, Miss-dispositionen auf der Baustelle, etc. kommt.
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  13. #12
    Avatar von Olaf (†)
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    Das...

    Zitat Zitat von georgyyy Beitrag anzeigen
    Wie könnte man es managen, dass der Spengler und der Fassaden Subler vom Baumeister Zug um Zug Hand in Hand arbeiten, ohne dass es zu Bauverzögerungen, Fehlbestellungen, Miss-dispositionen auf der Baustelle, etc. kommt.
    ist aber in dem Dir wohl vorschwebenden Umfang nicht durch das Thema Deiner Dipl.-Arbeit nicht gedeckt!

    Wenn Du das in den Mittelpunkt stellen willst, beschreibste einen technischen (und planerischen) Vorgang. Entweder Du änderst das Thema oder Dein Prof schreibt Dir eventuell drunter: "Thema verfehlt".
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  14. #13
    Themenstarter

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    ja das ist mir bewusst.
    "Thema verfehlt" - Zu sowas wird es nicht kommen, da der Professor eine Diplomarbeit in regelmäßigen Abständen betreut und begleitet.

    Wie bereits erwähnt werde ich im speziellen auf allgemeine Voraussetzungen eingehen und diese behandeln. Beleuchte ich alle übergreifenden Schnittstellen, käme ich wohl nie zu einem Diplom.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    Avatar von Lukas
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    Ich würde sagen, daß Dein Thema dann "Kommunikation am Bau" heißen kann.
    Wenn das Gerede schon in der Planungsphase beginnt, was meist schwer ist, weil die Ausführenen noch nicht unbedingt fest stehen, kann man viele Dinge vermeiden, die später schon ein Problem werden können.
    Frühes Hinzuziehen der Gewerke ist jedenfalls höchstens fürs Ego des Designers nicht immer schön - fürs Ergebnis schon eher.

    Gruß Lukas
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  17. #15
    Avatar von Terra
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    Zitat Zitat von georgyyy Beitrag anzeigen
    @ Terra:
    was verstehst du drunter nicht? Stefan hats ja schon geschrieben
    Wie könnte man es managen, dass der Spengler und der Fassaden Subler vom Baumeister Zug um Zug Hand in Hand arbeiten, ohne dass es zu Bauverzögerungen, Fehlbestellungen, Miss-dispositionen auf der Baustelle, etc. kommt.


    Ah, jetzt ja!

    Mööönsch sagt mir doch gleich, dass er aus Austria ist. Ach das ist ein Beruf, der Spengler. Jetzt hat es auch der dumme Vermesser kapiert.

    Also wie es so auf den 08/15 EFH Baustellen abgeht weiß ich nicht. Ich kenne es von Großbaustellen, da gibt es immer ein "Morning Meeting".

    Dort werden organisatorische Planungsabläufe aufeinander abgestimmt.
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