Ergebnis 1 bis 5 von 5
  1. #1

    Registriert seit
    07.2010
    Ort
    Paderborn
    Beruf
    Dipl-Inf.
    Beiträge
    2

    Frage Kellerdecke dämmen - Schimmelgefahr?

    Wir haben ein Haus Bj. 1995 gekauft, das nach dem damaligen Energiestandard gebaut ist: Poroton-Außenwände mit Wäremedämmputz. Das Erdgeschoss ist ungefähr auf Höhe des Bodens außen, der Keller ragt also nicht heraus. Da die Kellerdecke nicht gedämmt ist, der Keller aber ruhig kalt sein kann, wollten wir die Kellerdecke dämmen. Jetzt hat uns ein Malermeister abgeraten: er hätte das schon das eine oder andere Mal gemacht und es hätte dann regelmäßig Probleme mit Schimmel an den Fußbodenleisten gegeben. Können wir mit dem selben Effekt rechnen? Was ist Eure Empfehlung? Vielen Dank!
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  2. Kellerdecke dämmen - Schimmelgefahr?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  3. #2

    Registriert seit
    08.2005
    Ort
    BW
    Beruf
    Dipl.Ing. NT
    Beiträge
    48,841
    Warum sollte sich Schimmel an den Fußleisten im Geschoß darüber zeigen wenn ich die Kellerdecke dämme? Den Hintergrund für dieses Argument verstehe ich nicht.
    (Der freundliche Malermeister vielleicht auch nicht).

    Sind die Ecken kalt, und Luftfeuchtigkeit kann dort kondensieren, dann ändert die gedämmte Kellerdecke daran auch nichts. Bei Innenwänden sollte die Schimmelgefahr sogar niedriger werden, weil die Wand und Geschoßdecke nicht so stark auskühlen kann.

    Manche Logik verstehe ich nicht.

    Gruß
    Ralf
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  4. #3

    Registriert seit
    08.2010
    Ort
    Zuhause
    Beruf
    Fachberater WDVS & Bausanierung
    Beiträge
    21
    Stimmt da gebe R.B recht, gibt keine Probleme laß dir nur mal eine Taupunktberechnung machen, die bekommst du in der Regel im guten Baufachhandel oder geh zu einem Energiefachberater der macht das auch. Kellerdeckendämmungen gehören heute zum Standard bei der energetischen Sanierung, und mit der richtigen Dämmstoffstärke hast du dann auch keine Probleme (Tauwasserausfall)
    PS: wahrscheinlich hat dein Maler bei seinen letzten malen wo er sowas gedämmt hat eine zu dünne Dämmplatte genommen und dann kanns schon mal Probleme geben mit Tauwasser und so also geh sicher und laß es berechnen!

    LG da Fachberater
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  5. #4
    Themenstarter

    Registriert seit
    07.2010
    Ort
    Paderborn
    Beruf
    Dipl-Inf.
    Beiträge
    2

    Frage

    Zitat Zitat von Fachberater Beitrag anzeigen
    Stimmt da gebe R.B recht, gibt keine Probleme laß dir nur mal eine Taupunktberechnung machen, die bekommst du in der Regel im guten Baufachhandel oder geh zu einem Energiefachberater der macht das auch. Kellerdeckendämmungen gehören heute zum Standard bei der energetischen Sanierung, und mit der richtigen Dämmstoffstärke hast du dann auch keine Probleme (Tauwasserausfall)
    Danke für den guten Tipp mit der Berechnung! Ich konnte mir das auch nicht erklären, deshalb ja die Frage. Möglicherweise hat der Maler ja auch gleichzeitig die Zimmer gestrichen und z.B. Fußbodenleisten zu früh (vor dem Austrocknen) angebracht. Irgendwie muss er die Feuchtigkeit ja an die Leisten bekommen haben. :-)

    Zitat Zitat von Fachberater Beitrag anzeigen
    PS: wahrscheinlich hat dein Maler bei seinen letzten malen wo er sowas gedämmt hat eine zu dünne Dämmplatte genommen und dann kanns schon mal Probleme geben mit Tauwasser und so also geh sicher und laß es berechnen!
    Das verstehe ich nicht ganz: egal, wie dick die Dämmung ist, die ich auf die Kellerdecke aufbringe, der Taupunkt verschiebt sich doch auf jeden Fall nach unten - also vom Zimmer im Erdgeschoss weg. Wie kann er denn an den Leisten in Richtung Zimmer wandern? Denn das müsste er ja, damit es dort zu Kondensation und später Schimmel kommt, der vorher nicht da war. Oder?
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  6. #5

    Registriert seit
    09.2010
    Ort
    Burgthann/Nürnberg
    Beruf
    Handwerker
    Beiträge
    2,551
    Zitat Zitat von rklm Beitrag anzeigen
    Das verstehe ich nicht ganz: egal, wie dick die Dämmung ist, die ich auf die Kellerdecke aufbringe, der Taupunkt verschiebt sich doch auf jeden Fall nach unten - also vom Zimmer im Erdgeschoss weg. Wie kann er denn an den Leisten in Richtung Zimmer wandern? Denn das müsste er ja, damit es dort zu Kondensation und später Schimmel kommt, der vorher nicht da war. Oder?
    STIMMT !

    Eine Taupunktberechnung kannst Dir übrigens tatsächlich sparen. Erkundige Dich mal, ob in Deiner Gegend jemand auf "mineralische Innendämmung" spezialisiert ist. MIneralschaumplatten als Kellerdeckendämmung haben kein Problem mit Tauwasseranfall. Einzig, für diese Art der Dämmung sollte es eine "glatte" Decke sein - und mineralisch.

    Gruß Werner
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen