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welcher Brenner ist der richtige für mich?

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  1. #1

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    welcher Brenner ist der richtige für mich?

    Hallo! Das Einfamilienhaus (ca. 180qm Wohnfläche) heize ich überwiegend über den Holzofen im Wohnzimmer. Warmwasser gibt´s über eine (alte) Gastherme im Bad. Lediglich in den beiden Kinderzimmern (je 18qm) wird über Heizkörper geheizt. Jetzt ist mein 20Jahre alter Gasbrenner ist defekt.

    Der noch zu beschaffende neue Brenner soll zukünftig auch die Warmwasserversorgung übernehmen. Heute war der erste Heizungsmonteur da und meinte, ich soll unbedingt eine Brennwertheizung mit Schichtspeicher nehmen: "Alles andere macht man heute nicht mehr". Gleichzeitig muss dazu ein Rohr in den Kamin eingezogen werden und natürlich bräuchte ich eine außentemperaturabhängige Steuerung.

    Ich habe mir angelesen, dass Brennwerttechnik gegenüber Heizwerttechnik "bis zu 10% Energie spart".

    zZ. zahle ich 1000€ Gas jährlich -incl Verbrauch für Gasherd.
    Das Maximale Einsparpotential bei Brennwert gegenüber Heizwert würde also bei 80,-€ im Jahr liegen.) Alleine die Schornsteinsanierung kostet das 10fache.
    Da ich nur zwei Zimmer heize (damit ist die gerade erzeugte Abluft längst kalt, wenn die Heizung das nächste Mal anspringt) dürfte die Ersparnis eher wesentlich geringer sein.
    Abgesehen davon sollen die Pumpen der Brennwertheizung wesentlich mehr Strom schlucken und die Technik wesentlich komplizierter und damit anfälliger sein.
    Die neue Heizung soll 8500,-€ kosten.

    Vorgestellt hatte ich mir max 4000€: Einen ca. 16kw Heizwertbrenner und dabei einen 100-150ltr Wasserspeicher für Brauchwasser. Temperatursteuerung soll manuell auf Wäremempfinden der Ehefrau abgestimmt werden. Der Schornstein ist in Ordnung. Was meint Ihr dazu?
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  2. welcher Brenner ist der richtige für mich?

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  3. #2

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    Jein.
    Deiner Überlegung zur Unwirtschaftlichkeit des Aufpreises eines Brennwertgeräts stimme ich zu. Insbesondere auch, da deren Vorteil in Deiner Konstellation kaum genutzt werden könnte.

    Aber außentemperaturabhängige Vorlaufregelung ist gut und wichtig!

    Ein Gutteil der Dir genannten Kosten dürfte aber nicht auf den Aufpreis des Brennwertgeräts entfallen, sondern auf den Umbau der Anlage von getrennten Geräten (Durchlauferhitzer für WW) auf vom Kessel befeuerten Speicher.
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  4. #3

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    16 kW?

    Hallo,

    ohne den manchmal belehrenden Ton dieses Forums selbst vorzubringen...
    Eine 16 kW-Therme für ZWEI Kinderzimmer und Warmwasser???
    Bei mir ist die Situation ähnlich - 176 m2 Neubau - Hauptheizlast wird über Grundofen geleistet und als Ergänzung läuft ein Brennwertgerät für die Zimmer wo die warme Luft nicht so gut hinkommt. Es is eines der Garäte, die auf knapp 2 kW vor sich hin tuckern können. Wegen des Ofens taktet sie aber halt doch oft. So niedrig kann ich die Temperatur gar nicht einstellen, daß sie durchlaufen würden.
    Brennwert ist halt seit Herrn Vetter (toller Typ) das Maß der Dinge. Im Neubau, wie bei mir, sicher erste Wahl, im Altbau muß man überlegen. Die Außentemperatursteuerung ist geldmäßig Peanuts, das Abgassystem im Altbau, gerade bei bspw. Schornsteinen mit Verzug, ist halt aufwändig, wird aber auch für das nächste Gerät noch nutzbar sein.
    Und ob es nur 10% Ersparnis sind, hängt halt von den Geräten, der Einstellung etc. ab.. http://www.heizungshelfer.de/Heizung...werttechnik/53
    Was an einer Pumpe eines Brennwertgerätes mehr Strom ziehen soll und was da anfälliger sein soll - keine Ahnung. Mutters Brennwertgerät läuft seit 1995 ohne große Probleme (und der Hersteller ist seit 1996 pleite!!!). Die Pumpe ist die erste und laut Auskunft des Heizungsbauers und Internetmeinungen nicht stromfressend und muß nicht durch eine Hocheffizienzpumpe ersetzt werden.
    Stell Deine Frage mal bei Haustechnikdialog oder ähnlichen Foren. Ich denke halt, daß ein 16 kW-Gerät deutlichst überdimensioniert ist. Es gibt nicht viele Firmen, die wirklich niedrig modulierende Geräte bauen - aber so eines brauchst Du...
    Das alte Gerät ist nicht reparabel?

    Gruß

    Andreas


    Zitat Zitat von Bohrbaer Beitrag anzeigen
    Hallo! Das Einfamilienhaus (ca. 180qm Wohnfläche) heize ich überwiegend über den Holzofen im Wohnzimmer. Warmwasser gibt´s über eine (alte) Gastherme im Bad. Lediglich in den beiden Kinderzimmern (je 18qm) wird über Heizkörper geheizt. Jetzt ist mein 20Jahre alter Gasbrenner ist defekt.

    Der noch zu beschaffende neue Brenner soll zukünftig auch die Warmwasserversorgung übernehmen. Heute war der erste Heizungsmonteur da und meinte, ich soll unbedingt eine Brennwertheizung mit Schichtspeicher nehmen: "Alles andere macht man heute nicht mehr". Gleichzeitig muss dazu ein Rohr in den Kamin eingezogen werden und natürlich bräuchte ich eine außentemperaturabhängige Steuerung.

    Ich habe mir angelesen, dass Brennwerttechnik gegenüber Heizwerttechnik "bis zu 10% Energie spart".

    zZ. zahle ich 1000€ Gas jährlich -incl Verbrauch für Gasherd.
    Das Maximale Einsparpotential bei Brennwert gegenüber Heizwert würde also bei 80,-€ im Jahr liegen.) Alleine die Schornsteinsanierung kostet das 10fache.
    Da ich nur zwei Zimmer heize (damit ist die gerade erzeugte Abluft längst kalt, wenn die Heizung das nächste Mal anspringt) dürfte die Ersparnis eher wesentlich geringer sein.
    Abgesehen davon sollen die Pumpen der Brennwertheizung wesentlich mehr Strom schlucken und die Technik wesentlich komplizierter und damit anfälliger sein.
    Die neue Heizung soll 8500,-€ kosten.

    Vorgestellt hatte ich mir max 4000€: Einen ca. 16kw Heizwertbrenner und dabei einen 100-150ltr Wasserspeicher für Brauchwasser. Temperatursteuerung soll manuell auf Wäremempfinden der Ehefrau abgestimmt werden. Der Schornstein ist in Ordnung. Was meint Ihr dazu?
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  5. #4
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    schlau gemacht

    OK! Ich zähle ja nicht zu den Unbelehrbaren und habe mich jetzt bisschen intensiver mit dem Thema befasst.
    VIELEN DANK für Euren guten Ansätze!

    Die 16Kw sind natürlich Unsinn - ich war drauf gekommen, weil die alte Heizung (Bj 88 -da lohnt sich wohl kein Instandsetzen mehr) 24Kw hatte. Zudem wird´s wohl ausnahmsweise auch Tage geben, wo man denn einfach keine Lust auf Holzheizen hat.
    Auch hatte ich irrtümlich angenommen, dass Brennwertgeräte wesentlich teurer wäre und daher der stolze Preis meines Monteurs stammt.

    Mittlerweile tendiere ich dazu dem Monteur zuzustimmen.

    Unverständlich bleibt die Preisgestaltung: Laut Webseite (junkers.com) kostet das angebotene Cerapurmodul für den Endkunden 4.314,-(incl. MwSt). Dazu noch der witterungsgeführte Regler (468,-). Auf anderen Webseiten kann man beide Teile für 3.000,- beziehen. Mir ist klar, dass der Unternehmer Geld verdienen will/muss.
    Aber die Heizung für 8.500,- anzubieten, ist völlig überzogen (auch, wenn da die Kaminsanierung (ca. 500,-) drin ist. Der Schornstein hat einen leichten Knick - also wahrscheinlich Flex-Kunststoff reinziehen -denke, das kann ich auch selbst machen.

    Das Gerät hat übrigens 14Kw -über Modulation habe ich zu dieser Anlage leider nichts gefunden.
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  6. #5
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  7. #6

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    Modula

    Hallo,

    meine Paradigma Modula II moduliert von etwa 3-10 kW. Selbst mit den 3 kW taktet sie halt oft. Was bleibt ist nur Elco Thision 9, Geminox und bauverwandt. Oder man lebt halt mit den Verlusten aus dem Takten. Ob nun eine Elco wirklich 0,9 bringt oder nicht vielmehr alle etwa gleichwertig sind - wer weiß.
    Der EWFE 5-25-Micromat-Brennwerter bei meiner Mutter ist ja nicht stufenlos modulierend sondern war noch zweistufig. DIe zweite Stufe haben wir abschalten lassen, die kleine Stufe reicht mit Vorlauftemperaturen von unter 40 Grad meist aus. Dieses Gerät ist übrigens im Grundsatz genauso gebaut wie das was heute verkauft wird. Nur heute kann man halt stufelos modulieren. Wobei bei Dir und bei mir die Anforderungen sogering sind, daß die Minimalleistung ausreicht.
    Beim nächsten Mal würde ich meinen Grundofen in den Heizungskreislauf einbinden und die Gasheizung hätte fast nix mehr zu tun. Man lernt nie aus...

    Gruß

    Andreas

    Zitat Zitat von Bohrbaer Beitrag anzeigen
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  8. #7

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    Aber die Heizung für 8.500,- anzubieten, ist völlig überzogen (auch, wenn da die Kaminsanierung (ca. 500,-) drin ist.
    Und was ist noch mit "drin"?
    Du kannst doch nicht den Materialpreis für eine Therme die in einem online-shop angeboten wird, mit einem Angebot inkl. kompletter Montage und allem drum und dran vergleichen.

    Ich bezahle hier beim Bauer um die Ecke für einen Zentner Kartoffeln gerade mal 10,- €. Dummerweise kostet mich der Teller Pommes, da sind nur 200gr. drauf, locker 2,50 €.

    Mit den 8.500,- € kann man nichts anfangen so lange nicht der komplette Leistungsumfang bekannt ist. Das kann teuer, akzeptabel, oder auch verdammt günstig sein.

    Gruß
    Ralf
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  9. #8
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    nix mit drin

    Bin auch für kritische Äusserungen dankbar!
    Bei der Schornsteinsanierung ist ein Versatz im Speicher zu berücksichteigen. Ansonsten liegt die gesamte Installation am Altgerät an.

    D.h. Altgerät abmontieren und Entsorgen, Flexrohr mit entsprechenden Schächten in Schornstein ziehen, Neugerät installieren und einstellen.

    Ausser der Preisgestaltung ärgerte mich, dass der Monteur nicht auf die Gegebenheiten eingegangen ist. Der hatte bereits eine fertige Anlage im Kopf.
    zB möchte ich die bestehende WW-Versorgung über Gasdurchlauferhitzer ersteinmal weiter nutzen -bis eine Badrenovierung ansteht, oder das Gerät den Geist aufgibt. Ich bin mir unschlüssig, ob jetzt ein Gerät mit integriertem Schichtspeicher sein muss, oder man nicht besser später einen Speicher nachrüstet.


    Der "Onlineshop" ist die Webseite des Herstellers mit den UVPs für Endkunden.

    Ich habe für heute mittag Termin mit einer 2. Firma und bin gespannt, was rauskommt.
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  11. #9

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    Zitat Zitat von Bohrbaer Beitrag anzeigen
    Ich bin mir unschlüssig, ob jetzt ein Gerät mit integriertem Schichtspeicher sein muss, oder man nicht besser später einen Speicher nachrüstet.
    Meine Meinung, ich mag diese Kombidinger nicht, wäre ein ext. Speicher. Macht etwas mehr Arbeitsaufwand, aber man bleibt flexibler.

    Die Kombithermen haben meist wegen der WW-Erzeugung eine relativ hohe Leistung. Wer diesen Komfort aber nicht benötigt, kann mit einem externen Speicher und einer sehr kleinen Therme besser fahren.

    Gruß
    Ralf
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  12. #10
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    um das Ganze abzuschliessen: Das Angebot liegt jetzt schriftlich vor. Die angebotenen Geräte und der Arbeitsumfang scheinen den Preis zu rechtfertigen, sind aber nicht das, was ich haben wollte -viel Unsinniges dabei (zB komplette Rohrsolierungen entfernen und erneuern) und teueres Material (z.B Keramik, statt Kunstoff im Schornstein).
    Aktuelles Angobt einer 2. Firma 5000,- mit externem WW-Speicher. Gekauft!
    Danke für Eure Antworten!
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