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  1. #1

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    Frage Kupferrohre und Steckfittings

    Hallo Forumsmitglieder,

    grüße Euch alle!

    Tolles Forum und mein erster Beitrag bzw. Frage.


    Habe im Baumarkt Fittingsysteme gesehen, die müssen auf Kupferrohre nur aufgesteckt werden ... und dicht.

    Diese können mit einer speziellen aber banalen Zange einfach wieder getrennt werden...und wieder zusammengesteckt und dicht.

    Fast ohne Kraftanstrengung

    Da muss nichts hartgelötet oder mit Spezialwerkzeug verpresst werden.

    Hersteller ist, glaube ich, Conmetall.

    Hersteller sagt, bis 10 bar und 110°C dicht.

    So, das ist die Theorie.

    Damit kann praktisch jeder Laie ohne einen Funken Ahnung Kupferohre verlegen.

    Im Prinzip wäre das so einfach wie Kinder eine Carrera-Rennbahn auf- und abbauen!?

    Meine Frage: Ist das realistisch und, was der Hersteller nicht schreibt,
    wie lange bleibt das dicht?

    Hat jemand damit Erfahrung?
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  2. Kupferrohre und Steckfittings

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    Avatar von Lukas
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    Ich, und ich habe von sowas keine Ahnung, halte die Versprechen für sehr optimistisch.

    Was bringt es aber, wenn der Amateur irgendwelche Leitungen irgendwie verlegt?
    Viel mehr, als dem Hersteller und dem Baumarkt die Kohle, wohl nicht.

    Mach doch!

    Gruß Lukas

    PS: Ich frag mich immer wieder, warum die Industrie vermeintlich trottelsichere Systeme versucht an den Markt zu bringen, wo sie doch wissen sollte, daß der Kunde sie eigentlich meist nicht einsetzen sollte.
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  4. #3
    Bauexpertenforum
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    Damit kann praktisch jeder Laie ohne einen Funken Ahnung Kupferohre verlegen.
    Tja und genau da fängts dann an ... Wasser ist das Lebensmittel Nr. 1.
    Die Anforderungen sind zu Recht sehr hoch.
    Es ist nicht wirklich wichtig ob jede Nase ein Stück Rohrleitung zusammenstöpseln kann und das dann 14 Tage nicht tropft.

    Wichtig ist die Einhaltung der geforderten Standards zur Aufrechterhaltung der Trinkwasserqualität .... und ohne einen Funken Ahnung wird das schwierig.

    Das geht genau so lange gut bis was passiert. Gibts nen saftigen Wasserschaden - 6-stellig - oder gesundheitliche Beeinträchtigungen - bis zur Bahre - DANN kommt das allseits bekannte Gejammer .....

    Zur Verbindungstechnik selbst - es ist nicht alles Gold was glänzt.
    Auch über die Variante ging noch kein Großvater - es bleibt abzuwarten ob und wie sie sich bewährt.

    Gruß
    Achim Kaiser
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  5. #4

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    Zitat Zitat von Zettelchen Beitrag anzeigen
    Damit kann praktisch jeder Laie ohne einen Funken Ahnung Kupferohre verlegen.
    Falsch, denn dazu gehört mehr als nur ein paar Rohre zusammenzustöpseln.
    Ich sage ja auch nicht, ich weiß wie man an meinem Auto Motorenöl nachfüllt, also kann ich ein Auto bauen.

    Ich habe schon einige Verbindungsmethoden getestet, die Steckdinger bisher noch nicht. Mein Bauch sagt mir aber, das könnte spannend werden. Langzeiterfahrungen liegen anscheinend auch noch nicht vor.

    Zitat Zitat von Zettelchen Beitrag anzeigen
    Hersteller sagt, bis 10 bar und 110°C dicht.
    Was, wo, wie geprüft? Meine Erfahrung, die max. Druckangabe ist oftmals nicht das Papier wert auf das sie gedruckt wird. In der Praxis spielt weniger der max. Druck eine Rolle, als vielmehr die schnell wechselnden Druckverhältnisse. Beispielsweise bei einer TW Installation wenn an den Zapfstellen gezapft wird und dann der "Wasserhahn" wieder schließt. Diese Veränderungen belasten das Rohrsystem und die Verbindungen weit mehr als ein Dauerdruck mit sagen wir mal 10bar.

    Tja, und wenn man sich die Preise anschaut, ist das Thema sowieso gegessen.

    Bei CU Rohren in TW- oder Heizungsinstallationen gilt:

    Zeit spielt keine Rolle -> Löten. Billiger geht´s nicht
    Zeit ist Geld -> Pressen.
    User hat 2 linke Hände -> Finger weg.

    Gruß
    Ralf
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  6. #5

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    Selbst wenn die Versprechungen der Hersteller stimmen oder man ihnen vertraut, hat dieses System einen gewaltigen Haken - den Preis.

    Wenn ich mir vorstelle, ich sollte mit Verbindern, die ab 2,?? € aufwärts das Stück kosten, ein ganzes Haus installieren, dann
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  7. #6

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    die steckverbinder sind recht teuer.
    ich habe sie an ner gekappten heizleitung eingebaut.
    allerdings sichtbar, unterputz würde ich sie ungern verbauen und als komplettsystem schon garnicht, da würde ich lieber an anderer stelle den fachmann sparen.
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  8. #7

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    Zitat Zitat von Ralf Dühlmeyer Beitrag anzeigen
    Wenn ich mir vorstelle, ich sollte mit Verbindern, die ab 2,?? € aufwärts
    Aber nur für ganz ganz ganz kleine Rohrdurchmesser.

    Schau mal was da ein einfacher Bogen oder ein T-Stück kostet. Da wird dir schwindelig.

    Zitat Zitat von sepp
    allerdings sichtbar, unterputz würde ich sie ungern verbauen
    Unterputz meines Wissens auch nicht zulässig.

    Gruß
    Ralf
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  9. #8
    Avatar von OldBo
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    Und wenn es sich um Trinkwasserinstallationen handelt, sind alle Worte überflüssig, denn da hat der Privatmann nicht darn rumzuschrauben

    Gruß

    Bruno Bosy
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  10. #9

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    Hi

    also ich hab diese Fittings auch mal benutzt. Ich hab den Kerl auch unglaubig angeguckt wie das gehen soll ohne schrauben. aber was soll ich sagen es war dicht.

    Aber es kam nur deswegen zum Einsatz weil wir bei dem Wasserschaden schnell das LEck dichten mußten und es war natürlich am Samstag :-).

    Die Woche danach kam der Sanimann und hatte dann alles neu gelötet.
    Also funzen tut es aber ich würde es nur provisorisch einsetzen.
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  11. #10

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    Zitat Zitat von xxcrashxx2 Beitrag anzeigen
    Hi

    also ich hab diese Fittings auch mal benutzt. Ich hab den Kerl auch unglaubig angeguckt wie das gehen soll ohne schrauben. aber was soll ich sagen es war dicht.
    ....bei deiner angegebenen Berufsbezeichnung muss ich da auch etwas ungläubig schauen....
    Darf man mal fragen welche Serviceleistungen du erbringst?

    Ich habe keine Bedenken gegen das System, korrekte Anwendung vorausgesetzt. Dazu gehört dass das Rohr sauber geschnitten (und ggf entgratet wird, sofern der Rohrschneider dies nicht miterledigt...)wird und das Rohr keine Dellen hat.
    Die Technik funktioniert auch bei Kunststoffrohr. Hier sind die Bedingungen (vermutlich) eher schlechter....
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  12. #11

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    Hallo und ein freundliches, erfolgreiches Jahr 2011,

    ich hab nun das selbe Problem. Eine kleine undichte Lötstelle im Heizungsrücklauf. Nix großartiges, keine Sofortmaßnahme...
    Natürlich an einer Stelle, die sich hervorragend durch Baufreiheit zum Nacharbeiten auszeichnet:-(
    Bevor jetzt jemand rummeckert, von wegen selber gemacht und so...
    Ich weiß es nicht... Hab die Hütte erst seit Anfang letzten Jahres und diese Rohre waren bereits...
    Egal, hab mich mit der Thematik Steckfitting mal beschäftigt, da diese Teile offensichtlich eine ganz gute Lösung für diese Problem sind.
    Dazu hab ich auch zwei interessante Links gefunden.

    http://www.uttscheid.de/shop/pdfs/Di...stallation.pdf

    http://www.ikz-energy.de/tagsearch/s...ik-in-s-1.html

    Da sich das Leck im Keller befindet, nicht unter Putz gelegt werden muß, werd ich das Teil einsetzen...
    Wir werden sehen, wie lange das Ding dicht ist.

    Sonst geb ich allen recht. Der Preis ist happig, eine komplette Installation damit ist wohl für gut Betuchte...

    Gruß Pcu
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  13. #12

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    Steckfittinge sind dann eine gute Lösung wenn das Rohr (egal welches) ordentlich geschnitten und ggf gefast werden kann.
    Mit dem normalen Rohrschneider kommt man bei vielen verlegten Rohren nicht weiter, nachträgliches sauberes Entgraten ist auch nicht möglich.

    Provisorisch würd ich ein Stück eines PVC schlauches drüberlegen und mit einer Schlauchschelle anziehen... und bei nächst bester Gelegenheit richtig reparieren.

    @pcu: Einzelpreis Baumarkt zu kompletter Bestellung für ein Haus: Hier kannst du noch einiges abziehen (Schraubfittinge/MVrohr zB rd 50%)
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  14. #13

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    Danke für den Tip...
    Werds mal mit nem Schlauch versuchen.
    Nur am Übergang zwischen Muffe und Rohr, da sollte der Schlauch schon ordentlich pressen.
    Nur zulange warten möchte ich auch nicht. Meine Sorge ist ja, wenn die Lötstelle schon mal leicht tröpfelt, dass sie irgendwann mal ganz aufreißt und ich dann ein mittleres Fußbad im Keller hab.

    Mit den teilweise 50% bei Großbestellungen ok... Aber ich denke, die gelten auch auch bei anderen Fittingen, so dass sich der Preis nicht wirklich relativiert...

    Gruß Pcu
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Zitat Zitat von pcu25 Beitrag anzeigen
    ... Eine kleine undichte Lötstelle im Heizungsrücklauf....
    Warum nicht jemand, der weiß was er tut, bitten, die undichte Lötstelle nachzulöten?
    Ein Profi kommt nahezu überall ran und fackelt auch nicht das Haus ab, wenn die Wände nicht aus Schießbaumwolle bestehen.

    Auch die Pfuscherfittings wirst Du kaum ohne fachkundige Unterstützung eingebaut bekommen.
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  17. #15

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    Nachlöten wäre auch für mich kein Problem...
    Nur hat man bein Löten mit nachlaufendem Wasser zu kämpfen.
    Wenn dann die Lötstelle immer wieder gut gekühlt wird, verringert es zwar die Brandgefahr, mir wird dabei auch nicht zu warm, aber eine saubere Lötstelle wird das auch nicht.
    Ob ich den Kreislauf so leer bekomme, dass nix mehr nachläuft (in angemessener Zeit), bezweifle ich.
    Wie gesagt, es handelt sich lediglich um einen 22mm Bogen im Keller, nicht unter Putz und sonst auch nur den Kräften des Wassers im Heizungskreislauf ausgesetzt.
    Wenn hier schon nicht viel von den Steckmuffen gehalten wird, dann wäre noch eine Muffe mit Schneidring die Alternative.
    Zumindes könnte ich an der Stelle noch Platz für einen Rollgabelschlüssel schaffen...
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