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  1. #1

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    Möglich oder nicht?

    Hallo liebe Experten/Architekten,

    bei uns geht es gerade darum ob eine Alternative allein schon aus Preis-Leistungsgründen nicht machbar ist. Ich weiß, dass solche Anfragen mangels Details nicht gerade beliebt hier sind und auch dass man genaue Zahlen nicht nennen kann. Aber vielleicht sind Aussagen möglich, wie "gar nicht machbar für das Geld" oder "machbar, wenn man an der Ausstattung spart". Das würde uns schon viel weiterhelfen, bevor wir mit Architekt und co. tiefer in eines der beiden Projekte einsteigen.

    Variante 1: Grundstückskosten 0,- (in der Familie), aber lange Zufahrt, daher sicher höhere Anschlusskosten. Kleines Grundstück, daher lt. Bebauungsplan/Bebaubarkeit nur mit EG (8x10,5m außen) und DG (45° Dachneigung, Kniestock 70cm) bebaubar, ohne Keller, Heizung (Gas geht nicht, daher Pellets oder LWP ca. 15.000 zzgl. Heizkörper, Rohre, Kamin usw.), Stellplätze (vorerst ohne Dach, wenn noch Geld übrig ist Carport), Zufahrt und Terasse aus Kies (Minimalversion),eine Gaube (untergeordnet) im Dach, ansonsten einfache Baukörperform ohne Schnörksel. Keine Holzständerbauweise...am liebsten massiv(-monolithisch?), Kunststoffenster mind. 2-fach verglast (klar wäre 3-fach besser). Eigenleistung Fliesen verlegen, Böden verlegen, Maler- u. Tapezierarbeiten, Küche aufstellen, WC, Waschbecken und co. anbringen.
    Wenn man davon ausgeht alle Möbel weiter zu verwenden und in der Minimalversion (nicht Traumhausversion)auf günstige Baumarktfliesen fürs Bad geht, PVC für den Flur, Laminat für den Rest, günstige Heizkörper, Baumarktbadausstattung etc. also wirklich anspruchslos, aber das Haus muss die Energiesparverordnung 2009 erfüllen udn Anschlusskosten (geschätzte 15.000) sollen inkl. sein, ist das möglich (ohne Pfusch) für €180.000,-?
    Architektenhonorar käme noch on Top und wir hätten dann noch zusätzlich30.000,- Budget für Notfälle im Leben/Mehrkosten des Baus. Wenn alles gut geht mit dem Bau könnten also noch 20.000,- verwendet werden für höherwertigere Innenausstattung+Garten...wenn es nicht gut geht...siehe Minimalversion oben.

    2. Variante: Grundstück zu kaufen, "normale" Anschlusskosten keine lange Zufahrt, Ausstattung siehe oben, aber Baukörper Winkelbungalow, flacherer Dachwinkel und günstige Decke (weniger statische Ansprüche, Holz oder Betondecke) da unterm Dach nur Stauraum/Spitzboden, Heizung wie oben,
    umbaute Quadratmeter EG (da ja nur das als Wohnraum) 120...davon gehen noch Innenwände ab und Flur, Vorrat, Heizungsraum ist da alles enthalten.
    Budget nach Grundstückskauf € 150.000,-, Architektenhonorar wieder zusätzlich und auch hier 30.000,- Puffer für alle Fälle und Eventualitäten des Lebens und des Baus und wenn alles gut geht teils in bessere Ausstattung zu stecken.
    Ist das möglich? Weil 150.000,- ist ja nicht viel...? Oder gar nicht machbar unter den gegebenen Prämissen?

    Wenn Variante 2 nicht machbar ist mit dem Budget, dann würden wir in die Planung von Variante 1 vertiefen.

    Vielleicht lässt sich anhand von Erfahrungswerten etwas sagen.

    Das die Minimalversion kein Traumschloss ist und es besseres gibt ist uns klar...und auch, dass man Fensterentscheidungen früher treffen muss als die über die Badewanne.

    Vielen Dank schon mal.
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  2. Möglich oder nicht?

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  3. #2

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    Das Haus nach Var. 2 würde ME deutlich mehr kosten als nach Var. 2.
    Und dann noch die Grundstückskosten dazu?

    Klarer Fall:
    Wenn überhaupt, dann Var. 1!

    Und gegen hohe Anschlußkosten gibt es manch wirksame Mittelchen (z.B,. Zähleranschlußsäulen).

    Gehört denn die Zufahrt mit zum Grundstück?
    Oder nur Wegerecht an fremdem Grund?
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  4. #3

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    Nichts ist unmöglich....aber richtig viel Geld ist das natürlich nicht.

    Variante 1 soll also evtl eine Holz-Pellet-Heizung erhalten? Das könnte -gerade bei Verzicht auf einen Keller- eng werden, da diese Art der Anlage (bzw. das Pellet-Silo)recht viel Platz erfordert...aber erstmal zweitrangig.

    Ich denke auf dem Land kriegt man das evtl hin. Man sollte es natürlich genauer spezifizieren (Kosten ermitteln) und die Eigenleistungen lieber nicht zu hoch ansetzen (auch Fliesen in EL gibt es nicht für umme...nd es dauert zumeist deutlich länger, als wenn der Flisör es macht).

    Um die Kosten auch nur ansatzweise abschätzen zu können, wäre es natürlich hilfreich zu wissen wieviel m2 und/ oder m3 es denn am Ende wohl werden.

    Variante 2: Kostet das Grundstück nur 30.000??? (Differenz zw. 180 Budget und nun nur noch 150.000 Budget). Für 150.000 ein ganzes Haus (ohne Keller) ist natürlich schon mehr als sportlich und das dürfte m.E. auch beim Sparen an allen Ecken und Enden knapp werden. Zu knapp.wahrscheinlich.

    Immerhin: Eure Ansprüche an Größe und eingesetzte Materialien scheinen nicht so groß zu sein. evetuell läßt es sich so einigermaßen in dem Rahmen realisieren...knapp wird es aber allemale. Ich würde mich geistig schon mal von dem "Puffer" verabschieden.

    Grüße

    Thomas
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  5. #4
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    Bzgl. Variante 2: Wenn wir das Grundstück von Variante 1 nicht nehmen (vorgezogenes Erbe sozusagen) bekämen wir ersatzweise eine Finanzspritze (in den Berechnungen berücksichtigt), daher die unterschiedlichen Budgets für die Häuser. Grundstück 1 hat einen geringeren Marktpreis als Grundstück 2.

    Die Zufahrt von Grundstück 1 gehört zum Grundstück...es besteht quasi aus einem Rechteck (nach hinten versetzt) und einer anschließenden länglichen Zufahrt (ca. gute 4m x etwa 20m) zur Straße hin.

    Dank Erfahrungen in der Familie (samt "Referenzobjekten) und passablem handwerklichem Geschick, sollten sich ein kleines Bad, ein Gäste-WC und eine Küche schon in Eigenleistung Fliesen lassen, denke ich. Nach Fliesen haben wir uns mal ganz grob umgesehen...da sollte sich im günstigeren Baumarktbereich was finden, dass uns zusagt.

    Die Entscheidung für die Heizungsvariante ist noch nicht gefallen...wird aber bei beiden Grundstücken dank der Umstände/Möglichkeiten wohl auf eine der genannten rauslaufen.
    Eine kleine Pelletsheizung samt kleinem Pelletslager sollte sich platzmäßig nach unseren ersten Entwürfen unterbringen lassen, LWP sowieso.

    Bzgl. Platzbedarf haben wir uns an unserer aktuellen Wohnsituation orientiert + einen Raum mehr + GästeWC+ Heizungsraum & Kellerersatz/Stauraum (aktuell Kellerabteil).
    Muss kein Schloß werden. Bzgl. Ausstattung auch... klar ist besser noch schöner...aber man kann es sich auch so hübsch machen. Ich würde eben eher an Fußböden, Bad usw. sparen als am Mauerwerk oder so (wobei wenn monolithisch halt nicht drin ist finanziell, dann wird es halt doch Kalksandstein mit Wärmedämmung sofern das bezahlbarer ist). Innenausstattung nachrüsten, wenn wieder mehr Einkommen da wäre ist dann eher möglich.
    Es geht weniger um Luxus als um die eigenen 4 Wände (haben können oder nicht).
    Ich habe gelesen 10% Puffer sollte man schon in der Hinterhand haben...wenn man dann sieht, dass Gewerk für Gewerk ohne Zusatzkosten und Pfusch realisiert wird, bringt man den Puffer schon noch an den Mann respektive Haus. Aber wir würden gerne ruhig schlafen können...ist Puffer von vorne rein verplanen nicht zu riskant? Wenn dann was schief geht?
    Ist Holzdecke eigentl. günstiger als aus Beton bei Variante 2?

    Also Variante 2 ausschließen? (Wir überlegen nur, weil a) das Grundstück schöner ist und b) nicht so viele Räume Dachschräge hätten und c) ebenerdig bei schon aktueller Kniegelenksarthrose nicht verkehrt wäre...Variante 1 beinhaltet eine Treppe mit vergleichsweise flachen Stufen und ohne Wendelung...also bequemer zu gehen).
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  6. #5

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    Also Variante 2 ausschließen? (Wir überlegen nur, weil a) das Grundstück schöner ist und b) nicht so viele Räume Dachschräge hätten und c) ebenerdig bei schon aktueller Kniegelenksarthrose nicht verkehrt wäre...Variante 1 beinhaltet eine Treppe mit vergleichsweise flachen Stufen und ohne Wendelung...also bequemer zu gehen).
    Wir können hier gar nichts ausschließen. Die genannten Argumente sind Dinge, die nur der BH selber entscheiden/ bewerten kann. Qualität des Grundstücks, Wohnen auf einer Ebene usw.

    Letztendlich sollte sich das mal ein Planer anschauen wie denn die Wünsche technisch (Statik, Treppenlauflänge und -steigung, Bäder, Installationen), baurechtlich (BayBO, evtl. B-Plan, §34/35 BGB, örtliche Bauvorschriften/ -satzungen) und gestalterisch (Licht, Abläufe, Raumgrößen) mit dem geplanten Finanzrahmen zusammenzukriegen sind.

    Im Augenblick reden (schreiben) wir hier über ein imaginäres Haus von einer ungefähren Größe X auf einem Grundstück Y, das eine einfache Ausstattung unbekannter Größe (m2/ m3) haben soll. Das ist dann doch etwas ungenau....oder?

    Grüße

    Thomas
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  7. #6
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    Wunschgröße wäre ja jeweils bekannt.
    Was hilft da am meisten weiter? Wohnfläche? Gibt es da eine Anleitung, wie man sowas ermittelt? Wie bei Mietwohnungen?
    Dann liefere ich die Daten gerne noch nach.
    Hätte ja sein können, dass jemand schon ähnliche Projekte betreut hat und daher sagen kann, geht mit dem Budget erfahrungsgemäß gar nicht.
    Mal sehen...
    Baurechtl. und nach Bebauungsplan sind mit der bei Variante 1 angegebenen Maße ausgereizt.
    Freigaben und Sonderlösungen sind in der Gemeinde nicht durchzubekommen.
    Mehr Details kann ich im Moment noch nicht Beisteuern.
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  8. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  9. #7
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    Hallo noch mal kurz...bin alles mit meinem Mann (Finanzhoheit bzw. hat den Überblick) nochmal durchgegangen...2011 stehen nochmal 10.000,- zusätzlich zur Verfügung.
    Das Budget beträgt also für Variante 1 € 190.000,-, für Variante 2 €160.000,-. Rückt Variante 2 damit in den Bereich des Machbaren?
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  10. #8
    Themenstarter

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    Wohnfläche bei Variante 2 inkl. Flur 112m2 zzgl. HWR (aber der zählt ja nicht in die Wohnfläche.
    Hilft das etwas weiter?

    Mal eine andere Frage bzgl. Bungalow:
    Ist ein Sichtdachstuhl (hoffentlich korrekte Bezeichnung) günstiger als eine Zwischendecke und sich daraus ergebender Spitzboden?
    Der Dachwinkel soll relativ flach gehalten werden.
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