Seite 1 von 2 12 LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 15 von 28

LWWP mit wasserführendem Kamin und Solar?

Diskutiere LWWP mit wasserführendem Kamin und Solar? im Forum Regenerative Energien auf Bauexpertenforum.de


  1. #1
    HeffiBetty
    Gast

    Frage LWWP mit wasserführendem Kamin und Solar?

    Hallo zusammen,

    unser Bau startet bald und eigentlich hatten wir uns schon für eine LWWP entschieden - zumindest gedanklich. Vor kurzem haben wir überlegt, aus unserem ohnehin geplanten Kamin einen wasserführenden Kamin zu machen, um im Winter die LWWP zu unterstützen. Jetzt schwebt meinem Mann die Idee im Kopfe rum, auch noch eine Solarunterstützung zu integrieren. Sind die drei Komponenten überhaupt vereinbar und an die LWWP anschliessbar?

    Den Beratungstermin beim Fachmann haben wir erst nächste Woche Samstag.
    Bis dahin würde ich mich gerne schon mal ein wenig informiert haben, was überhaupt geht, damit ich nicht immer die einzige bin, die nicht mitreden kann .

    Für Antworten bin ich Euch sehr dankbar!
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  2. LWWP mit wasserführendem Kamin und Solar?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  3. #2

    Registriert seit
    08.2005
    Ort
    BW
    Beruf
    Dipl.Ing. NT
    Beiträge
    48,841
    Soll sich der Kaminofen lohnen, dann braucht Ihr ordentlich Holz, und zwar günstig. Eigener Wald oder sonst eine Quelle wären schon sinnvoll, denn bei 80,- €/Ster rechnet sich das alles nicht.

    Solar ist eine nette Sache, doch man bedenke, dass gerade im Sommer auch die LWP eine gute Leistungszahl liefert. Wenn schon Solar, dann muss ein richtiges Konzept dahinter stehen, und das kostet Geld. Die 2-Kollektor-Alibi-Anlagen sind dafür denkbar ungeeignet.

    Man kann die 3 Wärmeerzeuger schon miteinander verheiraten, aber das geht nicht mit wenigen Teilen und ein paar Euro ab, sondern dafür muss man schon etwas investieren.

    Gruß
    Ralf
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  4. #3
    planfix
    Gast
    wenn der fachman verkäufer ist, wir er euch erklären, wie toll das alles ist.

    ich kann euch versprechen, es bringt auf jeden fall weniger, als es kostet.

    also dann, auf zum fachmann! ;-)
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  5. #4

    Registriert seit
    03.2004
    Ort
    Franken
    Beruf
    Kabelaffe
    Benutzertitelzusatz
    Werbung hier erfolgt gegen meinen Willen!
    Beiträge
    23,213
    Möglich ist die Konstruktion schon.
    Aber teuer und meist alles andere als sinnvoll...!
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  6. #5

    Registriert seit
    03.2009
    Ort
    Prien
    Beruf
    Arzt
    Beiträge
    82
    Hallo,

    wir standen vor dem gleichem Problem und haben es so gelöst:

    - LWP mit KWL und EWT
    - 2 Solarplatten rein zur Warmwassergewinnung für Brauchwasser (aktuell Ende Oktober 400l-Speicher bei >50°C nur über Solar)
    - Sesselofen separat zum Heizen, Kochen und Backen

    Ob das ganze wirtschaftlich sinnvoll ist, bleibt fraglich. Durch günstigen Einkauf, Selbsteinbau und Bonus konnten wir die Kosten für die Heizungsanlage inkl. Solar relativ niedrig halten.

    Der Holzofen in der Essküche dient uns v.a. als Reserve für schlechte Zeiten (Stromausfall o.ä.) und natürlich auch für die Atmosphäre

    Uns war halt die Mischung aus Ökologie und Ökonomie wichtig - wir haben z.B. auch eine Regenwasserzisterne für WC und Garten, die sich nicht unbedingt rechnet, uns aber ein besseres Gefühl vermittelt...

    Also, nicht alles, was sich rechnet, ist (ökologisch) sinnvoll, und nicht alles ökologisch sinnvolle, rechnet sich...

    Viel Spaß bei der Entscheidung

    Tom
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  7. #6

    Registriert seit
    05.2009
    Ort
    Hessen
    Beruf
    Wirtschaftsinformatiker
    Beiträge
    600
    Zitat Zitat von HeffiBetty Beitrag anzeigen
    Vor kurzem haben wir überlegt, aus unserem ohnehin geplanten Kamin einen wasserführenden Kamin zu machen, um im Winter die LWWP zu unterstützen. Jetzt schwebt meinem Mann die Idee im Kopfe rum, auch noch eine Solarunterstützung zu integrieren.
    Ich würde vielleicht zur Sicherheit noch ne Gastherme aufstellen.

    Solar + LWWP ist eine schlechte Kombination. Solar liefert v.a. in der warmen Jahreszeit Erträge. Dann arbeitet aber auch die LWWP mit einem super Wirkungsgrad.
    => Wenn ihr die Wirtschaft ankurbeln wollt und Geld zu viel habt, dann macht es. Sinnvoll ist es nicht.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  8. #7
    HeffiBetty
    Gast
    So, nach langer Wartezeit kann ich noch mal mit Informationen aufwarten.

    Das Gespräch mit dem Fachmann hat ergeben, dass Solar bei uns eh keinen Sinn macht, weil die Dachausrichtung nicht optimal ist. Bei den ersten Berechnungen der Architektin hat sich herausgestellt, dass wir mit einer LWWP alleine nicht auf den KFW70 Standard kommen.
    Allerdings hat sie da eine "Standard-LWWP" eingesetzt. (nein, bitte nicht falsch verstehen, unsere ist nicht das Non-Plus-Ultra!). Jetzt wird die Energieberechnung noch einmal mit den reellen Werten der ausgewählten LWWP und dem wasserführenden Kamin berechnet.

    Erdwärme ist bei uns auch kein Thema, weil wohl zu ineffektiv...

    Also im Zweifel doch Gas???
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  9. #8

    Registriert seit
    08.2005
    Ort
    BW
    Beruf
    Dipl.Ing. NT
    Beiträge
    48,841
    Zitat Zitat von HeffiBetty Beitrag anzeigen
    Erdwärme ist bei uns auch kein Thema, weil wohl zu ineffektiv...
    Diesen Satz solltest Du vielleicht etwas erläutern. Was heisst "ineffektiv" (oder vielleicht doch ineffizient?), in Bezug auf Investitionskosten, Verbrauchskosten, Wirkungsgrad der Anlage, oder......

    Gruß
    Ralf
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  10. #9
    HeffiBetty
    Gast
    Wenn ich das richtig verstanden habe, hatte es was mit dem Wirkungsgrad der Anlage zu tun. Man müsste wohl "unglaublich" tief bohren, aber es käme dabei nicht viel Wärme raus. (Vielleicht sollte ich doch noch mal meinen Mann fragen ).

    Hihi, ich hatte schon vermutet, dass die großen Löcher, die es in der Nähe gibt (Kohle...), das ganze Erdreich auskühlen. Vielleicht kann man den Tagebau ja dämmen...
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  11. #10

    Registriert seit
    08.2005
    Ort
    BW
    Beruf
    Dipl.Ing. NT
    Beiträge
    48,841
    Zitat Zitat von HeffiBetty Beitrag anzeigen
    Man müsste wohl "unglaublich" tief bohren, aber es käme dabei nicht viel Wärme raus. (Vielleicht sollte ich doch noch mal meinen Mann fragen ).
    Die mögliche Leistung einer Bohrung hängt natürlich vom Boden ab, aber ich kann mir jetzt kaum vorstellen, dass die so schlecht sein soll, dass sich das nicht lohnt.

    Aber, und das sollte man nicht unterschätzen, eine Tiefenbohrung kostet richtig Geld. Da kann es sich von den Investitionskosten her schon lohnen wenn man eine LWP einsetzt.

    Man muss halt alle Varianten durchrechnen und dann entscheiden. Wenn ich beispielsweise 8T€ für eine Bohrung auf den Tisch blättern muss, nur damit ich ein paar Euro im Jahr an "Verbrauch" einspare, dann macht das auch keinen Spaß.

    Gruß
    Ralf
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  12. #11
    HeffiBetty
    Gast
    Ich meine im Kopf zu haben, dass 180 m gebohrt werden müssten - und das wir damit tatsächlich im allerobersten vierstelligen Bereich
    Und dann haben wir noch nichts an Technik...

    Unsere Architektin macht heute nochmal den Energieausweis für "unsere" LWWP und den wasserführenden Kamin. Mal schauen, ob es dann mit KfW 70 klappt.

    Wenn es nicht klappt und wir uns im Zweifel für eine Gasbrennwerttherme entscheiden, reicht dann die Gasbrennwerttherme mit einem wasserführenden Kamin für EnEW 2009?
    Oder müsste dann doch Solar dazu (die bei uns aber auch blöd ist, weil wir eine ungünstige Dachausrichtung haben...)?

    Mensch, ist das alles schwierig!
    (Aber ich merke auch Fortschritte... manchmal, okay es ist selten, aber manchmal verstehe ich wirklich mehr als Bahnhof... )
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  13. #12
    HeffiBetty
    Gast

    Rotes Gesicht

    Kann leider meine Beiträge nicht korrigieren.

    Ich meinte natürlich EnEV und ein Wort habe ich auch noch vergessen...

    Bitte um Entschuldigung!
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  14. #13

    Registriert seit
    10.2010
    Ort
    Pirna
    Beruf
    Beamter
    Beiträge
    16
    Ich klink mich gleich mal mit ein. Wir stehen vor einem ähnlichen Problem.

    Unsere derzeitige Planung: Gas+Alibisolar (4m²). (300L Brauchwasserspeicher)

    Jetzt grübel ich. Mehr Solarfläche oder einen wasserführenden Kamin hinzufügen. Auf jeden Fall möchte ich da noch was optimieren, bei der jetzigen Variante wird uns wohl perspektifisch der Gaspreis ärgern.

    Kann da jemand Empfehlungen abgeben?

    Welche Informationen werden noch benötigt?

    Vorab: 140m² Wohnfläche, kein Keller, künftig 3 Personenhaushalt, vmtl. Fußbodenheizung, Ziel: Kfw70, Dämmung: 16cm auf 17,5 Poroton, ...

    Grüße aus Dresden
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  16. #14

    Registriert seit
    08.2005
    Ort
    BW
    Beruf
    Dipl.Ing. NT
    Beiträge
    48,841
    Wenn Du günstig an Holz rankommst, dann den Kaminofen.

    Gruß
    Ralf
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  17. #15

    Registriert seit
    10.2010
    Ort
    Pirna
    Beruf
    Beamter
    Beiträge
    16
    Vielen Dank schon mal. Ich denke das wird relativ günstig sein. Abzüglich der Kosten für das Fitnesscenter, fast geschenkt.

    Ich werde mich ja noch vom Verkäufer (hoffentlich Fachmann) beraten lassen, aber vorab mal die Frage nach dem benötigten Pufferspeicher. Sind 100 L pro KW ausreichend. Also bei 6kw wasserführend, wäre das dann ein Kombispeicher mit 600+300 L. Hab ich das grundlegend richtig verstanden?
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen