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Nun erst Recht hilflos

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  1. #1

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    Nun erst Recht hilflos

    Hallo zusammen,

    heute geht mal nicht um eine Finanzierung, sondern einfach auf Kopf oder Bauch hören?
    Folgender Fall:

    Im November wird eine Wohnung versteigert, die in unseren Augen zu 99,99% perfekt ist. Von der Lage, Aufteilung, eventueller Preis und etc

    Die jetzige Eigentümerin besitzt noch weitere 2 Wohnungen im Haus und bewohnt eine davon!
    Soweit ganz gut. Die jetzige Eigentümerin muss diese Wohnung versteigern, weil sie von Versicherungen und Banken anscheinend betrogen wurde. Daher hat sie sämtliche Hebel in Bewegung gesetzt um die Wohnung zu halten. Sei es Bürgermeister, Stadtrat, Landrat und sogar der Bundesrat hat sich damit befaßt, da es mehrere Petitionen der Frau gibt.
    Auf Nachfrage meinerseits in Berlin hieß es nur: Oh mein Gott, nicht wieder diese Frau! Bei den Stadtpolitikern hieß es: Die Frau hat einen psychischen Schaden! Okay ich kenne den Stadtrat ziemlich gut, sonst hätte er sich vielleicht etwas neutraler ausgedrückt.
    Nun mache ich mir ernsthaft Sorgen, was kommt, wenn ich die Wohnung ersteigere, auf mich zu?! Wie gesagt, die Frau würde unter uns wohnen.
    Ich habe schon versucht mir ihr zu reden, aber da ist kein rankommen!

    Mein Mann ist chronisch krank, und wenn es wirklich zu einem Nervenkrieg ausarten würde, wäre das schon ziemlich schlimm für ihn! Zudem ich ein mal einen Nachbarschaftsstreit hautnah mitbekommen habe, bei meinen Eltern, die hinterher fluchtartig Haus und Hof verlassen haben! Muss ich nicht wirklich haben!

    Ich weiß echt nicht, wie wir uns entscheiden sollen. Der Bauch sagt: Hände weg! Der Kopf sagt: Was geht uns die Frau an, wir haben ein dickes Fell!

    Wäre nett von Euch ein paar Meinungen zu hören, was Ihr davon haltet

    Danke schon mal
    Gruß Danny
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  2. Nun erst Recht hilflos

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  3. #2

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    Hört auf den Bauch.
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  4. #3

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    Ihr wollt die arme Frau also auch noch um ihre Eigentum betrügen?
    Das wird Ärger geben.
    Man mietet keine Wohnung, bei der der Besitzer in der Nähe wohnt, man mietet keine DHH, bei der der Besitzer in der anderen Hälfte wohnt und man ersteigert auch keine Wohnung, bei der der ehemalige Besitzer noch im Haus wohnt.
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  5. #4

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    Vielleicht hat Danny ja Glück?
    und die Eigentümerin muß in nächster Zeit ja auch aus ihrer Wohnung ausziehen, weil der Erlös aus der Zwangsversteigerung der anderen nicht ausgereicht hatte die Schulden zu bezahlen?
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  6. #5

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    Das ist aber ziemlich spekulativ.
    Eines ist jedoch sicher: Die sitzt auch in den Eigentümerversammlungen mit am Tisch und nun dürft ihr mal raten, wie die sich verhalten wird, wenn jetzt schon kein vernünftiger Zugang zu ihr möglich ist.
    Aus rein menschlichen Gründen würde ich da aus Selbstschutz die Finger davon lassen!!!
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  7. #6
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    Hallo an alle,

    erstmal an kehd, wieso will ich betrügen? Ich will für meine Seite günstig an Eigentum kommen! Die Frau hat die Probleme seit 2002, also ganze 8 Jahre und hat es bis heute nicht auf die Reihe gebracht sich mit den Banken zu einigen oder ein Gerichtsverfahren auf die Beine zu stellen um ihre Punkte in einer Anklage zum Ausspruch zu bringen!!!

    Aber ich merke schon, Eure Meinungen gehen auch alle eher auf das Bauchgefühl! Ich denke das eher auch, was bringt mir die Wohnung, die ich vielleicht wirklich für einen Spottpreis haben könnte, aber mir den Teufel in Gestalt der Nachbarin habe!
    Morgen ist ja in NRW noch Feiertag, sodas ich die Zeit mal nutze um mit meinem Mann da noch mal in Ruhe drüber zu reden! Denn wir müssten ja dann schon bald der Bank Bescheid geben, wegen den Sicherheitsleistungen die man bei einer Versteigerung so braucht!

    Danke schon mal

    Gruß Danny
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  8. #7

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    Zitat Zitat von Danny73 Beitrag anzeigen
    Der Bauch sagt: Hände weg! Der Kopf sagt: Was geht uns die Frau an, wir haben ein dickes Fell!
    Der Kopf sagt das nicht, sonst würdest Du hier nicht posten, denn ein dickes Fell habt Ihr nicht, das kann man Deinem Beitrag entnehmen.

    Genau betrachtet sagen also Bauch und Kopf "Finger weg", und Deine Hoffnung war, dass jemand im Forum schreibt "es wird alles gut".

    Ich würde niemals eine Wohnung in einem Haus kaufen in dem auch noch der ehemalige Besitzer der Wohnung wohnt, schon gar nicht wenn die Wohnung unter den genannten Umständen erworben wird.
    Wer weiß, wenn die gute Dame weiterhin so gegen die Wand läuft, wird sie vielleicht auch noch Euch für ihr Unglück verantwortlich machen.

    Also hört auf Euren Bauch.

    Gruß
    Ralf
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  9. #8

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  10. #9

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    Wieviele Wohnung hat das Haus insgesamt?
    Stimmrechtsverteilung nach Köpfen oder nach Miteigentumsanteilen?
    Welchen Anteil hätte besagte Frau mit ihren verbleibenden beiden Wohnungen dann noch?
    Wer ist der Verwalter?
    Was sagen die anderen Miteigentümer?
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  11. #10

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    Hallo Danny, ich meinte mit dem "betrügen" natürlich, daß die Dame es so auslegen wird. R.B hat es auch geschrieben.
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  12. #11
    Themenstarter

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    Hallo zusammen,

    @Julius, das Haus hat drei Wohnung. Bei der dritten Wohnung sind wir nicht sicher, ob die auch nicht der guten Frau gehört. Stimmrechtsverterteilung wäre nach Köpfen!
    Andere Eigentümer haben wir noch nicht gesprochen, aber Nachbarn aus den Nachbarshäusern, die wohl alle nicht gut Kirschen essen können mit der Frau.

    Was den Verwalter angeht keine Ahnung?!


    Wir haben nochmals diskutiert und werden es über den Preis ausmachen, was bei der Versteigerung eben geboten wird!
    Ist der Preis ein Schnäppchen werden wir wohl zuschlagen.
    Denn die Gegenrechnung, was eine Wohnung zur Miete kostet, da wird es erheblich mehr kosten!

    Mal sehen, was daei in zwei Wochen rauskommt!

    Gruß Danny
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  13. #12

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    Keine Wohnung ist es wert, dass man sich dafür die Nerven ruiniert. Man sollte dabei auch immer bedenken, dass man mit so einer Wohnung erst einmal gebunden ist. Worst case steht die Wohnung in absehbarer Zeit wieder zum Verkauf.....diesmal mit Euch als Verkäufer.

    Manchmal ist es besser wenn man kein Wohneigentum hat.

    Gruß
    Ralf
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  15. #13

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    Hi,

    manchmal frage ich mich, aus welchem Grund jeder denkt, bei einer Zwangsversteigerung kann man den großen Schnapper machen.

    Meist gibt es einen Gläubiger, der oft mehr Sachverstand als die potenziellen Bieter hat. Dieser wird in aller Regel zu verhindern wissen, dass ein Bieter als der große Sieger hervorgeht. Ein vernünftiges Objekt wird auch bei einer Versteigerung einen vernünftigen Erlös erzielen.

    Versteigerungen sind für Menschen, die den Sachverstand besitzen und das nötige Kleingeld haben. Neben möglichen Überraschungen was den Zustand angeht, könnten ja auch noch Aufwendungen für die Räumung der Wohnung entstehen.

    Sicherlich ist die Wohnung vermietet. Ihr kommt nun zu dem Ergebnis, dass der Aufwand für die Finanzierung niedriger ist, als die Miete für eine vergleichbare Wohnung. Aus welchem Grund soll der Gläubiger das Versteigerungsverfahren betreiben? Er könnte sich doch auch bei der Miete bedienen.

    Falls ihr nicht den größten Teil eures Gebotes als Eigenmittel vorweisen könnt und die Wohnung wirklich zu einem guten Preis weg geht, habe ich so meine Bedenken.

    Gruß
    fm
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  16. #14

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    so ist es!
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