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Regenwasser unter MW-Kanal-Niveau

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  1. #1

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    Regenwasser unter MW-Kanal-Niveau

    Hallo zusammen,
    kennt jemand eine zulässige alternative Möglichkeit Regenwasser (also vom Dach) ohne Hebeanlage in einen höher als die Entwässerungsebene liegenden Kanal zu führen?
    Grundsätzliche Überlegung ist das die Leitungen ab SML-Standrohr (an Dachfallrohr) bis zum Kanalanschluss als Druckleitung ausgebildet werden. Den Überlauf stellt somit das SML-Standrohr dar, der Kanalanschluss liegt ca. 30cm tiefer als die Oberkante Standrohr. Daher die Annahme, dass sich das Wasser aufgrund der Physik "von selbst" in Richtung Kanal entwässert. Zuvor muss es jedoch ca. 1,50m unter die Ebene des Kanals.
    Ich denke im Sommer wird das schon funktionieren, Problem ist nun lediglich das ja immer Wasser bis an die Kante des Kanals stehen würde also beim Einlauf des Dachschlauches ca. 25-30 cm unter Standrohr-Kante und somit frei der Witterung, insbesondere Frost ausgesetzt, da die Standrohre ca. 1,00m aus dem Erdreich heraus stehen.
    Nun geht die Überlegung weiter eine Art Tank (z.B. Druckdichtes Fass) in den Keller zu stellen und in diesen eine ordentliche Tauchpumpe mit Schwimmerschalter zu setzen, welche "den Rest" aus dem Leitungssystem pumpt.
    Bei dieser Variante stellt sich vorallem die Frage welches Behältnis man verwenden könnte, da es folgende Eigenschaften erfüllen müsste:
    • Drückbeständig (bis ca. 1,80m Wassersäule)
    • 2 Stk DN100 Anschlüsse (für das SML rohr)
    • Druckdichte Kabeldurchführung für die Pumpe
    • Öffenbar (für Revisionen bzw. die Pumpe hineinzubekommen)


    Vielleicht gibt es ja etwas fertig am Markt was diese Eigenschaften erfüllt?
    Dieser Behälter würde logischerweise am tiefsten Punkt der ganzen Geschichte stehen...

    Anbei mal eine kleine "fachmännische" Skizze zur Veranschaulichung.

    Ich hoff es blickt jemand durch, so verzwickt wie ich das jetzt erklärt habe.

    Vielen Dank für eure Bemühungen. Beste Grüße
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  2. Regenwasser unter MW-Kanal-Niveau

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  3. #2

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    Zuvor muss es jedoch ca. 1,50m unter die Ebene des Kanals.
    Und warum, bitteschön?
    Das ginge doch auch sauber im freien Gefälle ohne jegliche Klimmzüge, oder?
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  4. #3
    Themenstarter

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    Leider nein, denn die Entwässerungsebene sollte schon im Boden und dort am besten Frostfrei liegen.
    Gebäude liegt leicht am Hang und dadurch ist der Kanalanschluss höher als rückwärtiges Gelände.
    Daher die Klimmzüge
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  5. #4

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    Dann mach's doch lieber Richtig und setz ne echte Hebeanlage im Garten zwischen Fallrohr und Kanal, z. B. sowas:

    http://db.kessel.de/artikelbilder/pd...4.1/HP_038.pdf

    Gibt's natürlich auch von anderen!
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  6. #5

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    Ähm, und unter der Kellerdecke entlanggeführt wäre es etwa nicht frostfrei...?

    Wer sagt denn, daß das Dachwasser erst ganz bis auf Höhe des rückseitigen Geländes herunterzuführen ist???
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  7. #6
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    Leitung gehört unter die Kellerdecke und fertig ist es.

    Weiterhin Zusammenführung mit Schmutzwasser und damit Zusammenfassung als Mischwasser erst außerhalb des Gebäudes.
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  8. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  9. #7
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    Danke erstmal fürs Feedback!
    Die Kessel-Lösung ist schon geläufig. Nur eben etwas kostspielig.

    Direkt rein geht nicht, weil da erst ein Innenhof und dann noch ein Rückgebäude (natürlich auch mit Dach) kommt.

    Also, nen Behälter mit o.g. Eigenschaften weiß keiner?
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  10. #8
    Themenstarter

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    Sonderlösung

    So, jetzt hab ich ne funktionierende, kostengünstige Lösung. Zulassung ist fraglich:

    Die Entwässerung erfolgt grundsätzlich wie in der Skizze (1.Post) dargestellt - aber: ~15cm über dem tiefsten Punkt der Drückleitung ist ein Beypass drin, in diesem wird eine Schmutzwasser- (Klein-) Hebeanlage mit automatischer Schaltung und Alarm eingesetzt. Diese Pumpt natürlich relativ langsam, es geht aber auch nur darum das "Restwasser" aus der Leitung zu ziehen um eine Frostbildung am Fallrohrfuß im Winter zu vermeiden.

    Was haltet ihr davon? Patent ist mal pauschal beantragt
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