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Deckendämmung im Heizungsraum mit Styropor

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  1. #1

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    Deckendämmung im Heizungsraum mit Styropor

    In unserem Gebäude, BJ 1980, sollen die Kellerdecken einschließlich derer in den Heizungsräumen gedämmt werden. In den zwei Heizräumen stehen jeweils vier Gasthermen mit einer Leistung von je 15 KW.
    Ist es in diesen Räumen zulässig, die Decken mit Styropor zu dämmen???
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  2. Deckendämmung im Heizungsraum mit Styropor

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  3. #2

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    Zitat Zitat von ecobauer Beitrag anzeigen
    In unserem Gebäude, BJ 1980, sollen die Kellerdecken einschließlich derer in den Heizungsräumen gedämmt werden. In den zwei Heizräumen stehen jeweils vier Gasthermen mit einer Leistung von je 15 KW.
    Ist es in diesen Räumen zulässig, die Decken mit Styropor zu dämmen???
    Die Frage ist doch auch macht das Sinn. Denn ohne Dämmung wird die Abwärme so die Decke und damit den Boden der darüberliegenden Zimmer heizen.

    Kommt natürlich darauf an wie warm es in diesem Heizungskeller ist.
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  4. #3

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    Bei der genannten Leistung handelt es sich nicht um einen "Heizraum" sondern einen Aufstellraum, und da gelten wieder andere Bedingungen.

    Ja, es ist erlaubt. Evtl. gibt der Thermenhersteller noch Mindestabstände an, aber grundsätzlich spricht nichts dagegen.

    Ob es sinnvoll ist, das steht auf einem anderen Blatt.

    Gruß
    Ralf
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  5. #4

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    Und selbst

    wenn es sinnvoll ist, ist es sehr fraglich ob "Styropor" die richtige Wahl wäre...
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  6. #5

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    Zitat Zitat von sarkas Beitrag anzeigen
    wenn es sinnvoll ist, ist es sehr fraglich ob "Styropor" die richtige Wahl wäre...
    Wieso?

    Gruß
    Ralf
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  7. #6

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    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    Wieso?

    Gruß
    Ralf
    Weil ich mir bei Styropor IMMER etwas Gedanken über Taupunkt und Wasserdampfdiffusion machen muss, was zum Beispiel bei Mineralschaumplatten nicht notwendig wäre.

    (mal noch abgesehen vom ökologischen Gesichtspunkt)
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  8. #7

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    Zitat Zitat von sarkas Beitrag anzeigen
    Weil ich mir bei Styropor IMMER etwas Gedanken über Taupunkt und Wasserdampfdiffusion machen muss, was zum Beispiel bei Mineralschaumplatten nicht notwendig wäre.

    (mal noch abgesehen vom ökologischen Gesichtspunkt)
    Er dämmt hier den Aufstellraum der Heizungsanlage gegenüber den Wohnräumen. Da muss man sich über Taupunkt und Wasserdampfdiffusion keine Gedanken machen.

    Und was die Ökologie betrifft, so lässt sich EPS wunderbar recyclen.....nur mal als Denkanstoss.

    Ich möchte damit nicht sagen, dass man mit aller Gewalt EPS an die Decke kleben soll, aber so manche "ökologische Lösung" stellt sich bei genauerem Hinsehen als Mogelpackung heraus. EPS ist vielleicht besser als sein Ruf.

    Gruß
    Ralf
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  9. #8

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    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    Er dämmt hier den Aufstellraum der Heizungsanlage gegenüber den Wohnräumen. Da muss man sich über Taupunkt und Wasserdampfdiffusion keine Gedanken machen.
    Wenns nicht nötig ist - wegen mir - ist aber sehr selten, dass man das komplett ignorieren kann ...

    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    Und was die Ökologie betrifft, so lässt sich EPS wunderbar recyclen.....nur mal als Denkanstoss.
    Ich will ja nicht Erbsen zählen, aber es ist schon ein Unterschied, ob ich ein Material aus Lehm und Kalk backe, oder ob ich es aus Mineralöl herstellen muss. Und es ist auch ein Unterschied, ob ich ein Material recyceln kann/muss, oder ob ich es ohne Deklaration (Weißkalkhydrat, Lehm, Siliciumdioxid, natürliches Protein als Porenbildner) einfach auf eine normale Deponie fahren kann.

    Das nur so am Rande
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  10. #9

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    Zitat Zitat von sarkas Beitrag anzeigen
    Ich will ja nicht Erbsen zählen, aber es ist schon ein Unterschied, ob ich ein Material aus Lehm und Kalk backe, oder ob ich es aus Mineralöl herstellen muss.
    Nur wäre ich mir nicht sicher, ob die XYpor Platten, die ich an unsere
    Kellerdecke geklebt habe in Ihrer Herstellung nicht mehr thermische
    Energie, sprich Öl oder Gas verbraucht haben wie zur Herstellung der
    EPS Platten erforderlich ist. Ich hab auch schon mal im Radio einen
    Ökobilanz Vergleich gehört, nachdem das Lammfleisch vom Ökobauer,
    der es in kleinen Mengen zum Biomarkt fährt, eine schlechtere
    Ökobilanz haben kann als das Fleisch, das in riesigen Mengen per
    Schiff und großem Laster aus Neuseeland kommt ...
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  11. #10

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    Zitat Zitat von sarkas Beitrag anzeigen
    Ich will ja nicht Erbsen zählen, aber es ist schon ein Unterschied, ob ich ein Material aus Lehm und Kalk backe, oder ob ich es aus Mineralöl herstellen muss.
    Der Begriff "Ökologie" muss für fast alles herhalten.
    Doch was ist das eigentlich "Ökologie"?

    Recycling war von mir nur als Denkanstoss gedacht. Man darf für eine ökologische Betrachtung nicht nur das Ursprungsmaterial heranziehen, sondern man muss auch den Energieaufwand für dessen Förderung und die Herstellung des Zielprodukts berücksichtigen. Natürlich spielen auch Transport und Recyclingfähigkeit eine Rolle.

    Gruß
    Ralf
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  12. #11

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    Zitat Zitat von ReihenhausMax Beitrag anzeigen
    Nur wäre ich mir nicht sicher, ob die XYpor Platten, die ich an unsere
    Kellerdecke geklebt habe in Ihrer Herstellung nicht mehr thermische
    Energie, sprich Öl oder Gas verbraucht haben wie zur Herstellung der
    EPS Platten erforderlich ist. Ich hab auch schon mal im Radio einen
    Ökobilanz Vergleich gehört, nachdem das Lammfleisch vom Ökobauer,
    der es in kleinen Mengen zum Biomarkt fährt, eine schlechtere
    Ökobilanz haben kann als das Fleisch, das in riesigen Mengen per
    Schiff und großem Laster aus Neuseeland kommt ...
    Den Energieverbrauch für die Herstellung zu definieren ist eine Sache, die spontan und ohne weitere Information schwer nachvollziehbar ist, aber wenn ich so etwas lesen muss ....

    Zitat:
    Bei Dämmstoffen aus Polystyrol muß man zwischen expandiertem Polystyrol (EPS) und extrudiertem Polystyrol (XPS) unterscheiden. Beide Dämmstoffe entstehen unter hohem Energieverbrauch aus giftigen Materialien wie Ethylbenzol, Benzol und Aluminiumchlorid. XPS dagegen wird unter Einsatz von Fluor-Chlor-Kohlenwasserstoffen hergestellt, die wiederum die Ozonschicht angreifen. Polystyrolplatten werden mit Flammschutzmitteln behandelt und werden dann in die Brandschutzklassen B1 bzw. B2 (schwer- bzw. normalentflammbar) eingestuft. Im Brandfall sind die Platten problematisch: Es entstehen ätzende Brandgase und Dioxine.


    ... ist es schon eine Überlegung, ob man (wo es geht und vertretbar ist) lieber den Ofen zum Backen anwirft.

    Zumal ich den Punkt "Ökologie" wie auch immer man das Wort zerlegen will nicht unbedingt in Punkto "Energie zur Herstellung" verstanden haben will, sondern pauschal gehalten habe.
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  13. #12

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    Du hättest komplett zitieren sollen.

    Für EPS und XPS spricht freilich, daß sich der energetische Gesamtaufwand für die Produktion schon nach zwei bis drei Monaten durch Heizenergieeinsparungen amortisiert.
    Die Frage ist einfach, welche Alternativen zu EPS haben wir?
    Wie sieht deren Ökobilanz aus?

    Kalzium-Silikatplatten sind keine Lösung. Neben einer mäßigen Dämmwirkung und einer extrem energieintensiven Herstellung, sind auch da nicht alle benötigten Stoffe unkritisch.

    Gruß
    Ralf
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  14. #13

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    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    Du hättest komplett zitieren sollen.
    Warum soll ich etwas schreiben/zitieren, worauf ich überhaupt nicht hinaus will?

    Steht hier:
    Zitat Zitat von sarkas Beitrag anzeigen
    Zumal ich den Punkt "Ökologie" wie auch immer man das Wort zerlegen will nicht unbedingt in Punkto "Energie zur Herstellung" verstanden haben will.



    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    und einer extrem energieintensiven Herstellung,
    wo steht das?

    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    sind auch da nicht alle benötigten Stoffe unkritisch.
    welche? wen du sowas schreibst, sollte schon eine Begründung (Quelle) da sein.


    Ich sag doch gar nicht, dass Mineralschaumplatten die Eierlegendewollmilchsau sind, aber es gibt genug Einsatzgebiete in der sie unschlagbar ist und wo man sich Gedanken über die Verwendung machen sollte.

    Gruß Werner
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    Kalzium-Silikatplatten sind keine Lösung. Neben einer mäßigen Dämmwirkung
    PS:

    1. Mineralschaumplatten sind keine Calciumsilikatplatten

    2. So mäßig ist eine WLG 042 nu auch wieder nicht
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  17. #15

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    Zitat Zitat von sarkas Beitrag anzeigen
    Warum soll ich etwas schreiben/zitieren, worauf ich überhaupt nicht hinaus will?
    Weil man durch Teilzitate den Sinn einer Aussage verdrehen kann.

    Zitat Zitat von sarkas Beitrag anzeigen
    wo steht das?
    Sorry, da war ich zu kurz angebunden. Musste schnell weg.

    Meine Aussage bezog sich auf den Energieaufwand der notwendig ist bezogen auf die Dämmwirkung. Ich hatte mal eine Tabelle da war das auf ein Vergleichsgebäude bzw. Vergleichsbauteile bezogen. Rechne ich nur auf das Volumen dann liegen beide in etwa gleich.

    Zitat Zitat von sarkas Beitrag anzeigen
    welche? wen du sowas schreibst, sollte schon eine Begründung (Quelle) da sein.
    Jepp. Hätte ich liefern sollen, dann wäre mir aufgefallen, dass ich auf dem falschen Dampfer war. Ich hatte das verwechselt.

    Das kommt davon wenn man zu viele Dinge gleichzeitig macht.

    Gut, weiter geht´s.

    Bei EPS kann ich bei gleichem Energieeinsatz den höheren Dämmwert (und somit Nutzen?) erreichen. Durch Recycling habe ich die Möglichkeit EPS mehrfach zu nutzen, ohne dass deponiert werden muss.
    Welche Gefährdung geht vom Herstellungsprozess aus? Da dürfte ich mit Mineralschaumplatten im Vorteil sein. Beim EPS dürfte sich insbesondere das Flammschutzmittel als Risiko herauskristallisieren.

    Jetzt müsste man einmal die MiWo (Glaswolle? oder Steinwolle?) genauer betrachten.

    Gruß
    Ralf
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