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  1. #1

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    Streifenfundament

    Hallo,

    mir ist aufgefallen daß bei unserem neuen Haus bei unserem Streifenfundament (1m tief das wegen Hanglage teilweise sichtbar) ist der Putz teilweise abfällt! Darunter sieht man daß es mit Betonsteinen gemauert ist.
    Im Bauvertrag steht aber daß die Frostschürze mit rauher Schalung in Beton B15 zu gießen ist.
    Ist das egal oder ein Baufehler.
    vielen Dank
    Gisa

    wie bringt man eigentlich die netten smilis in den -Text?
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  2. Streifenfundament

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Keine Ahnung. Kenne Dein Haus nicht. Kenne auch die Auftragslage nicht (GU, GÜ, Einzelvergaben, etc.?)

    Wohnt Ihr schon drin? Was steht in den Ausführungsplänen? Steine oder Ortbeton?
    Dämmung musste da keine hin?

    Generell ist, wenn etwas anders ausgeführt wurde als vertraglich vereinbart, dies erstmal ein Mangel bzw. etwas nicht konformes. Ob es dann schlechter, gleichwertig oder sogar besser als das Vertragssoll ist, muss entspr. verifiziert/ untersucht werden.
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  4. #3
    Themenstarter

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    Vielen Dank für die schnelle Antwort!
    Ich versuche so gut als möglich zu antworten.
    1. Wurde komplet von 1 Firma gebaut

    2.Wir wohnen schon paar jahre drin.
    in dem Bauvertrag für die Bodenplatte steht:
    Frostschürze umlaufend 30 cm breit, und 100 cm hoch incl erforderlicher rauher Schalung in B15 herstellen. Betonsteine steht nirgends

    3. Dämmung wurde vergessen (obwohl im Vertrag steht 60 mm wlg 035 ab OK Bodenplatte 60cm tief an die Außenseite der Schürzen anbringen). Deshalb bin ich auch mißtrauisch. Soll jezt angebracht werden im Frühjahr.

    Bitte bedenken daß ich Laie bin aber meinen Mann muß ich schon mit Tatsachen kommen denn er ist zu gutmütig!

    nochmal vielen Dank
    Gisa
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  5. #4

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    Zu 2.)
    Was steht in den Ausführungsplänen bzgl. dieses Fundaments/ dieser Frostschürze? Betonsteine oder Ortbeton? Wenn dort anders geplant ist, dann muss die Firma nachträglich verifizieren, dass das okay ist. Kann man aus der Ferne so jetzt nicht. Sind die Steine denn wenigstens 30cm breit?

    Zu 3.)
    Gut, dann bringen die die Dämmung also nachträglich an. Dann muss ja sowieso nochmal neu verputzt werden?! Damit ist das Thema des teilw. abfallenden Putzes der Eingangsfrage erstmal vom Tisch, sofern jetzt ordentlich gearbeitet wird.
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  6. #5
    Themenstarter

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    langsam wird mir schlecht!

    Hallo ,
    vielen Dank für die rasche Antwort und hier zu ihren Fragen:

    Ausführungspläne finde ich nicht nur was ich oben schon beschrieben habe und das steht so im Bauvertrag
    Frostschürze umlaufend 30 cm breit und 100 cm hoch incl erforderlicher rauher Schalung in B 15 herstellen.

    In der Baubeschreibung steht bei Fundamente, Kellerwände STB B 25

    langsam wird mir ganz schlecht. Fotos hat mein Mann genügend und darauf sieht man daß die STeine nur etwa 23-25 cm breit sind.!!!!!!!
    Ich versuche das Foto zu zeigen hoffentlich klappts.
    Sind eigentlich die Rohre richtig eingebaut. Ich kann mich erinnern daß so der Kies dann eingefüllt wurde.

    Ich bin auch froh daß die Firma noch die Dämmung macht. Aber ich kann mich erinnern daß wir mit den Pflastersteinen nicht die Tropfkanten an den Wänden berühren durften und jetzt steht die Dämmung darüber hinaus.
    Sie wollen Tropfbleche dranmachen. Ist das so richtig.

    Hoffentlich nerve ich Sie nicht zuviel. Vielleicht können auch andere Fachmänner mal antworten.

    Vielen Dank Gisa
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  7. #6

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    Ist die Dämmung jetzt schon gemacht oder wird sie noch gemacht? Weil teilweise wird in der Zukunftsform geschrieben ("froh, daß die Firma die Dämmung noch macht") dann in Gegenwartsform ("jetzt steht die Dämmung darüber hinaus").
    Aber eigtl. sollte es schon ein Ausführungsdetail über diesen Punkt geben.

    Hat das Haus nun einen Keller oder nicht? Weil zuerst dachte ich nicht-unterkellert wegen der Frostschürzen; nun aber das Zitat aus dem Vertrag welches Kellerwände beinhaltet....

    Zum Foto: Solche Rohre gehören in ein Sandbett.
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  8. #7

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    In der Baubeschreibung steht bei Fundamente, Kellerwände STB B 25
    hallo
    bei der beschreibung und bezeichnung muß die baubeschreibung aus dem vorigen jahrhundert sein.
    deine steine sind 24 cm schalungssteine werden innen mit betongggg verfüllt.
    wenn die schalungssteine auf der rückseite keine abdichtung haben ( da dran glaub ich nicht, ist nix glaskugel sondern erfahrung mit GU´s ) dann hilft die dämmung davor relativ wenig da von der rückseite wasser eindringen kann und dann zu putzschäden führt.
    martin die baubeschreibung soll alles erschlagen was da so vorkommen kann kellerwände, verlorene fundamente, abdichtung paßt vermutlich überhaupt nicht zum haus sondern ist das berühmte nichtssagende, nix bindende alles verwischende schriftstück fürn ar.....
    das bild ist schon eine rarität das eigentlich das gesamte hirnschmalz das in den details steckt zeigt.

    gruss aus de pfalz
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  9. #8
    Themenstarter

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    Gisa / Hermann

    Hallo,
    die Gisa hat mich endlich aufgeklärt, woher sie plötzlich ihr Fachwissen hat! Ich muß zugeben, daß ich tatsächlich zu blauäugig war!
    Hier die angefragten Fakten:

    Streifenfundament 1m tief! Sollte aus Beton 30 cm dick gegossen werden, wurde jedoch mit den Schalungssteinen 24 cm gemauert und innen verfüllt!
    Dämmung wurde "vergessen?". Ich nehme an absichtlich, da anscheinend beim Ausmessen des Streifenfundament die Dämmung nicht einkalkuliert wurde und über die Wandkante hinausgestanden wäre!
    Jetzt soll sie im Frühjahr nachträglich angebracht werden! Ich sehe Probleme, da wegen des Überstandes die Tropfkanten der Wände mit Blechen (V2A)
    verlängert werden sollen! Optik?!
    Von innen keine Dichtung, sondern nur verfestigter Kies!
    Bringt also die nachträgliche Dämmung gar nichts, wenn diese von innen feucht wird? Zwischen Bodenplatte (mit verschweißter Teerpappe abgedichtet) und Estrich sind 12 cm PU-dämmung und müßte doch ausreichen!
    Ich habe schon überlegt, selbst in den sichtbaren Bereichen des Streifenfundaments (zwischen 40 und 20 cm hoch) den bröckelnden Putz ganz abzuschlagen und Fliesen anzukleben oder dübeln. Die Fa. soll dann der eingesparten Arbeit entsprechenden Schadensersatz zahlen!

    Bitte haut ruhig mit verbalen Keulen auf mich ein, denn ich hab´s verdient!
    Ich werde es entsprechend an die Fa. weitergeben.
    Nochmals vielen Dank auch im voraus
    Gisa und Hermann

    Falls ergänzende erklärende Fotos gewünscht werden - ich habe genügend!
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  10. #9
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    die betonsteine stellen die frostschürze dar?
    vertraglich vereinbart war stahlbeton?
    das ist ja einfach ..

    1m tief? vermutlich landkreis muc?
    oder hat die lbk ihre linie geändert? die wollten immer mehr (=tiefer) ..

    in welcher tiefe steht´s wasser? kann das in den kieskoffer zwischen
    den frostschürzen aufsteigen? was steht im baugrundgutachten?

    fotos .. aus grösserer entfernung?
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  11. #10

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    hallo
    markus da fällt doch der putz schon ab also kommt da wasser. vermute leicht hanglage
    verlorenes fundament ( so heißt das hier wenn da dreck und kein keller oder wasweisich dahinter ist) als höhenausgleich auf einer oder 2 ecken.
    dämmung deshalb nicht weil die beischalungssteinen nur sehr schwer sofort mit eingebaut werden kann. hängt dann sehr leicht hohlliegend vor der wand rum.
    ein cleverer gu bleibt da mit der wand um die dämmstärke zurück, so er jemals dämmen wollte. ( aber die cleverles wohnen ja in schwaben und franken)
    dämmung an und fürsich bringt da schon einen positiven effekt für die bodenplatte und den eh kritischen ixel bopl-aufgehende wand. nur das nützt net viel wenn der putz wegen durchfeuchtung abfällt/platzt.
    das bild zeigt eh keine all zu grosse liebe zum sauberen detail und sieht ehr wie bastelwaschtels meisterwerk aus.

    gruss aus de pfalz
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  12. #11
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    bastelwaschls Meisterwerk - paßt!

    Hallo,
    erstmal vielen Dank!

    Lt. Bauamt reicht 1 m Streifenfundament-Tiefe aus!
    Kein Baugrundgutachten! (Leider, wußte ich nicht) Aber mit Wasser rundum kein Problem, obwohl alle Keller haben!
    Leichte Hanglage, aber 20m oberhalb durchgehende Bebauung mit Doppelhäusern (mit Keller) und Garagen! Da kann doch nicht viel Wasser kommen?

    Aber wie sollte man nachbessern, wenn tatsächlich Feuchte aufsteigt? Wäre das schlimm, ab OK Bodenplatte ist abgedichtet! Außerdem ist rundum Drainage-Rohr!
    (Was ist "ixel bopl-aufgehende wand")
    Lt.GU war der Grund für das Putzabplatzen der falsche Schaum, der mit der Bodenplatte in deren Dicke angegossen wurde! Daran haftete der Putz mit Netz nicht!

    Betonsteine statt Stahlbeton! 24 cm statt 30 cm! Vergessene Dämmung! Sind das nun Baufehler oder nicht? Kann das einigermaßen repariert werden?
    Spricht etwas gegen meine Idee, statt mit Putz die sichtbaren Bereiche des Fundamentes mit Fliesen (kleben oder dübeln) zu verkleiden!
    Dann wäre die Tropfkante der Wände immer noch außerhalb.

    Bitte versteht mich richtig! Ich will keine Rechtsberatung sondern eine Empfehlung ob ich zum Anwalt gehen soll!?
    Wir haben nichts von einem jahrelangen Rechtsstreit, an dem nur die Anwälte verdienen und wir nur Ärger haben und am Schluß nicht viel rauskommt!
    Aber mit Fakten und Argumenten kann ich dem GU gegenübertreten und entsprechende Nachbesserungen oder Schadensersatz verlangen!
    Er wird dann wohl endlich auch begreifen, daß ich mich nicht länger versch.... lassen will!

    Also nochmals vielen Dank im voraus
    Hermann + Gisela
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  13. #12
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    Zitat Zitat von Gisa Beitrag anzeigen
    .. Da kann doch nicht viel Wasser kommen?

    Aber wie sollte man nachbessern, wenn tatsächlich Feuchte aufsteigt?
    entweder es kommt wasser - oder es kommt keins.
    ich behaupte, als diskussionsmodell, es kommt wasser.
    und nu?
    hält der betonstein das aus? wasser - frost - wasser - frost .. ?

    Zitat Zitat von Gisa Beitrag anzeigen
    Lt.GU war der Grund für das Putzabplatzen der falsche Schaum, der mit der Bodenplatte in deren Dicke angegossen wurde! Daran haftete der Putz mit Netz nicht!
    auch das klingt "ziemlich daneben".. ohne näher drauf einzugehen; das
    hauptproblem habe ich oben beschrieben.

    Zitat Zitat von Gisa Beitrag anzeigen
    Betonsteine statt Stahlbeton! 24 cm statt 30 cm! Vergessene Dämmung! Sind das nun Baufehler oder nicht? Kann das einigermaßen repariert werden?
    wir können ja abstimmen? ich halte das nicht nur für grobe baufehler
    (wär ich jurist, hätte ich noch viel deutlichere formulierungen) und ich
    bin gegen reparaturgemurkse.

    Zitat Zitat von Gisa Beitrag anzeigen
    Spricht etwas gegen meine Idee, statt mit Putz die sichtbaren Bereiche des Fundamentes mit Fliesen (kleben oder dübeln) zu verkleiden!
    ja. alles: das wird nix .. und mit fliesen wird das erst recht nix.
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  14. #13
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    Hoffentlich letzte Frage?

    Hallo,
    nochmals vielen Dank für die Antworten.
    Mir ist als Laien noch aufgefallen, daß keine Verbindungs-Eisen zwischen Streifenfundament und Bodenplatte existieren.
    Also so wie auf dem Bild zu sehen wurde die Bodenplatte daraufgegossen und liegt deshalb nur auf den Betonsteinen auf!
    Oder verbindet sich das dann auch ohne Armierung?

    Danke im voraus und viele Grüße
    Hermann
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  16. #14

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    hallo
    ich sag doch bastelwastel die doppelmuffe am linken rohr ist wohl auch nur ein verlegeheitslösung.
    pass auf daß die die rohre vernüftig unterstopfen.
    was da auf dem bild als abmauerung zu sehen ist ist kein schalungsstein mit betonggg
    sondern ein ordinärer schwerbetonstein ergo gehen da keine anschlusseisen.
    aber wie gesagt nix abdichtung.
    um die wande zu durchfeuchten muß nicht unbedingt wasser in flüssiger form anstehen sondern es genügt die erdfeuchte ist nur ne frage der zeit und der bodenart bis die auf der forderseite ankommt.
    die kanal führung ist schon irgendwie künstlerisch wertvoll.

    gruss aus de pfalz
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  17. #15
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    Kein Schalungsstein?

    Zitat Zitat von gunther1948 Beitrag anzeigen
    hallo
    was da auf dem bild als abmauerung zu sehen ist ist kein schalungsstein mit betonggg
    sondern ein ordinärer schwerbetonstein ergo gehen da keine anschlusseisen.
    aber wie gesagt nix abdichtung.
    gruss aus de pfalz
    Hallo,
    danke für das Interesse mit Antwort.

    Welcher Stein ist es dann?
    Anschlußeisen wurden keine eingelegt, also keine richtige Verbindung mit der Bodenplatte?
    Muß überhaupt eine feste Verbindung Fundament-Bodenplatte sein?

    Vielen Dank
    Hermann
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