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WU Beton ohne KMB?

Diskutiere WU Beton ohne KMB? im Forum Abdichtungen im Kellerbereich auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    WU Beton ohne KMB?

    Hi,

    es steht evtl. ein Hauskauf an. Laut Baubeschreibung, soll der Keller per "wasserundurchlässigem Stahlbeton" ausgeführt werden.
    Zusätzlich soll zwischen Bodenplatte und Kelleraußenwand ein "Fugenband" eingebaut werden.
    Auf die Kellerwände von außen kommt nun noch eine Perimeterdämmung nach "der neusten Energie-Einspar-Verordnung und dem Erneuerbare Energie Gesetzt".
    So steht es in der bisher etwas dürftigen Baubeschreibung.
    Auf mein Nachfragen hin, ob der Keller zusätzlich mit KMB gedichtet wird, kam die Antwort:
    >Eine Abdichtung der Kelleraussenwände mit Bitumen ist nicht erforderlich.

    Ob ein Bodengutachten vorliegt, habe ich auch angefragt, bisher keine Antwort.
    Das Grundstück liegt ca. 500m Luftlinie von einem See entfernt.
    Deshalb habe ich etwas Bedenken wegen des Grundwasseres.
    Ist es ok, wenn der Keller ohne KMB abgedichtet wird?
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  2. WU Beton ohne KMB?

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  3. #2

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    Wenn es sich bei dem Keller um ein wasserundurchlässiges Bauwerk handelt (das aus mehr als nur WU-Beton besteht ) und es fachgerecht ausgeführt wird, ist das kein Problem.
    Allerdings ist bei entsprechenden Bodenverhältnissen die Perimeterdämmung so anzubringen, dass eine Hinterläufigkeit ausgeschlossen wird - und das passiert in der Regel durch vollflächiges Einbetten in KMB
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  4. #3
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    Args... ich sehe jetzt schon die Diskussion mit dem Bauunternehmen auf mich zukommen. Ich könnte ...
    Naja, soweit ist ja noch nix unterschrieben. Dann müssen wir wohl alles Vertraglich festlegen und gucken, ob die sich drauf einlassen.
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  5. #4
    Synthie
    Gast
    @Ralf,

    genügt es denn nicht, die Perimeterdämmung dann vollflächig zu verkleben?

    Synthie
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  6. #5

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    @ synthie - ja. Und womit wird geklebt? In aller Regel mit KMB .

    @ berton - nimm Dir jemanden an Deine Seite, der die Unterlagen prüfen kann!!!
    Also SV/Architekt/Bauing fürs fachliche und RA fürs juristische
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  7. #6
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    Danke Ralf!
    Genau das habe ich heute auch gedacht! Ich laufe schon mit dem Kopf vor die Wand. Das ist einfach zuuuuuuuuuuu viel!
    Ich brauche da doch Hilfe von Experten und ich mache das lieber vorher, bevor irgendwas unterschrieben ist, als mich hinterher zu ärgern.

    Kann mit jemand mal bitte jemanden aus der Umgebung von Duisburg/Essen/Mülheim nennen, den ich da kontaktieren könnte?

    Grüße
    Christoph
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  8. #7
    Themenstarter

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    Sorry, dass ich das Thema noch einmal noch oben wühlen muss.
    Ich war heute bei einem Staatl. anerkannen Sachverständigen/Ingenierbüro. Dort wurde mir gesagt, dass eine Kellerabdichtung eigentlich inzwischen immer per Bitumen erfolgen sollte (laienhaft ausgedrückt).
    Jetzt habe ich aber noch einmal bei Wikipedia gelesen und folgendes gefunden
    "Bei aufstauendem Sickerwasser im Erdreich – das mit Druckwasser gleichzusetzen ist – und fehlender Drainage (da Drainagen kaum mehr genehmigt werden) sollte das Abdichtungsmaterial der Fugen, Flächen und Durchdringungen eines Kellers grundsätzlich druckwasserdicht sein und als Schnittstellenlösung in die Flächenabdichtung eingebunden werden." [Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Bauwerksabdichtung]

    Ich habe eingangs vergessen zu erwähnen, dass bei dem Haus eine Drainage benutzt gelegt wird. Das habe ich auch beim Sachverständigen vergessen. Macht das einen Unterschied?
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  10. #8

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    ne macht keinen unterschied, weil
    Dort wurde mir gesagt, dass eine Kellerabdichtung eigentlich inzwischen immer per Bitumen erfolgen sollte (laienhaft ausgedrückt).
    du den eh in der pfeife rauchen kannst.

    http://www.sv-carden.de/linkbauteilerkl.html
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  11. #9

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    Da insbesondere den letzten Unterpunkt der Kategorie "Weisse Wanne" lesen. Lang, aber gehaltvoll.
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