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Meterriss - Bodenaufbau von 18 auf 22 cm?

Diskutiere Meterriss - Bodenaufbau von 18 auf 22 cm? im Forum Estrich und Bodenbeläge auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Unglücklich Meterriss - Bodenaufbau von 18 auf 22 cm?

    Bei uns steht der Rohbau soweit. Nun war heute der Bauleiter zusammen mit dem Fensterbauer da, um die Haustür und die Fenster auszumessen.

    Ich kam eher zufällig dazu. Der Bauleiter (GÜ) hat einen "Meterriss" an mehreren Stellen im Haus angezeichnet. Dieser schwankt von der Höhe zur Bodenplatte um einige cm.

    Ursprünglich im Gespräch war im EG ein Bodenaufbau von ca. 18 cm. Nun rief uns eben der Fensterbauer an, dass bei unserer Haustür eine bestimmte Extra-Funktion bei der geringen Höhe von nur 205 cm statt 210 cm nicht möglich wäre. Unser Fußbodenaufbau läge wohl bei ca. 22 cm.

    Wurde falsch geplant? Hätte bspw. der Rohbauausschnitt für die Haustür nicht 226 cm sondern 230 cm sein müssen, um letztlich die notwendige Haustürhöhe von 210 cm zu erreichen?

    Oder liegt die Schuld vielmehr an der Bodenplatte, die offenbar (den Meterrissen nach zu urteilen) um bis zu 4 cm abfällt/ansteigt/schief ist?
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  2. Meterriss - Bodenaufbau von 18 auf 22 cm?

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  3. #2

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    hallo
    nicht falsch geplant sondern krumm gebaut.
    der meterriss gehört da eigentlich schon vorher rein und nicht erst wenn der fensterbauer auf der matte steht.

    gruss aus de pfalz
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  4. #3
    Gast
    Gast
    so isses,
    allerdings macht der BU den Meterriss für sich selbst, um die Geschosshöhen an den Eckpunkten zu bestimmen.
    der ist jedoch für die nachfolgenden Gewerke nicht relevant.
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  5. #4
    Bauexpertenforum Avatar von Yilmaz
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    Zitat Zitat von Werner Haan Beitrag anzeigen
    der ist jedoch für die nachfolgenden Gewerke nicht relevant.
    diese erfahrung kann dich viel lehrgeld kosten.
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  6. #5

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    macht der BU den Meterriss für sich selbst
    hallo werner haan
    wenn wir zwei häuser bauen dann machen wir auch zwei meterrisse.
    ansonsten nur einen einschließlich kontrolle durch mich bzw anbringung gemeinsam.

    gruss aus de pfalz
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  7. #6
    Avatar von greentux
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    Bei uns wurde der Meterriss in jedem Raum vom Rohbauer angebracht. Verbindlich für alle anderen Gewerke.
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  8. #7
    wasweissich
    Gast
    in haan scheint irgendwie alles ander zu sein.........
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  9. #8

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    hallo
    jo so isses ja auch normal. nicht jeder macht seinen eigenen.
    nur der maurermeister hat das etwas wirr geschrieben,

    gruss aus de pfalz
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  10. #9
    Avatar von sniper
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    moin

    was ich schon sehr lange beobachte, ist das fehlen eines verbindlichen meterstriches,ob nun im objektbau oder wohnungsbau
    die daraus sich ergebenden probleme ,kann man hier garnicht alle aufzählen, nur leider ist es so das die bauherren, die dadurch enstehenden mehrkosten einfach so hinnehmen müssen
    das kann man im vorfeld nur verhindern ,wenn man von seiten der bauleitung einen verbindlichen meterstrich festlegt und nicht jedes gewerk macht was es will,denn am ende will keiner für die kosten aufkommen
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  11. #10

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    Zurück zur Ausgangsfrage.
    Es muss (besser müsste) in den Bauantragszeichnungen irgendwie und- wo eine Bezugsgrösse für die Höhenlage geben. Meist bezogen auf Oberkante fertiger EG-Boden!
    Also z.B.:
    + XYZ,ab m über NN (Normal Null)
    + XY,ab m über Bezugspunkt (OK Strasse, Gullydeckel wwi)

    Diesen suchen und mit dem Meterriss vergleichen, dann die Meterrisse nicht im Bezug auf den Rohboden, sondern auf den Bezugspunkt prüfen.
    Und dann die Differenzen im Rohboden prüfen.

    Da lässt sich dann feststellen, ob die 22 cm sich ergeben, weil die Bodenplatte a) Lunken oder b) Buckel hat.
    Bei a) wäre "nur" die Betondeckung und die Plattendicke zu prüfen, bei b) diese und die Möglichkeit, b sich die Buckel ohne Schaden für die Bodenplatte abfräsen lassen.
    Auch die Sturzhöhen der Türen (innen) sollten dann durchgemessen werden.
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  12. #11
    Gast
    Gast
    @Yilmaz,
    die alten Meterriß Markierungen (Nägel,Stiche,Bretter) werden immer entfernt bevor die anderen Handwerker anmarschieren.
    Ist schon klar, sonst könnte es Ärger geben, wer möchte das schon :-)
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  13. #12

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    meterriss

    meterriss wird einmal für den rohbauunternehmer angetragen, machen viele rb selbst und vor beginn der ausbauarbeiten lasse ich einen meterriss in der nähe von treppen und/oder aufzugsschächten nochmals antragen vom vermesser mit bezug auf ok ferigfussboden und im eg zusätzlich bezogen auf NN, ich hatte noch nie schwierigkeiten. ist etwas aufwändiger, aber zielführend.

    freundliche grüße aus berlin
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  14. #13

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    Auch die Sturzhöhen der Türen (innen) sollten dann durchgemessen werden.
    hallo
    aber bitte mit bezug auf den meterriss und nicht auf die bopl.
    eigentlich ist es da schon zu spät ich mein nur wenn die bopl schon krumm da rumliegt.
    also ich kann nur von meiner arbeitsweise sprechen.
    1. vor dem aushub erfolgt ein nivellement mit angabe ok. planum aushub, mind.2 stellen
    beim aufmass kontrolle des niveaus und gegebenenfalls nachbesserung
    2. schnurgerüst wird gestellt dann erfolgt die angabe ok bodenplatte an jeder
    aussenecke.
    so dann sollte die ausgangsebene schon mal okay sein und sich die fehlerquote
    für den rest minimieren.
    3. angabe des meterrisses in jedem stockwerk.
    rolf für die übernahme für die ausbaugewerke bleibt mindestens 1 punkt rohbaumeterriss erhalten und dient als ausgangsbasis.
    ich weiss ist ein grosser aufwand für den bauleiter aber ich glaub halt nur was ich selber gemessen habe.

    gruss aus de pfalz
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  16. #14
    Bauexpertenforum Avatar von Yilmaz
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    @Werner, bei uns ist noch nie der meterriss abhanden gekommen
    Im treppenhausnähe an einer innentürleibung stört keinen (am besten eine meterrissplatte) Die innentüren kommen ganz zum schluß...
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  17. #15
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    Vielen Dank für die Antworten. Zwischenzeitlich hat sich das "Problem" dahingehend aufgeklärt, dass es tatsächlich im mittigen Bereich der Bodenplatte eine leichte "Beule" gab/gibt.

    Ich habe aber auch einige Zahlen durcheinanderbekommen. Es war von Anfang an ein Bodenaufbau von 20 cm inkl. Fertigfußboden geplant. Nun wären noch 2 cm dazugekommen, was dazu geführt hätte, dass es mit der gewünschten Schließfunktion an der Haustür nicht mehr geklappt hätte.

    Jetzt wird in dem Bereich der "Beule" eine dünnere Dämmung verlegt, die aber im Gegenzug besser sein soll (statt eines Werts von 0,35 nun 0,25 - was auch immer... *pfeif*), um das auszugleichen ohne insgesamt erhöhen zu müssen.

    An einem Türrohbauausschnitt muss nun später oben etwas "aufgefüllt" (?) werden, da dieser sich genau an der "Beule" befindet und daher jetzt etwas zu hoch ist. Okay...
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