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  1. #1

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    ausgleichsbehälter für heizkreise

    Hallo liebe Forumsteilnehmer.

    Ich hätte eine Frage zu Ausgleichsbehältern für Heizkreise.
    Kurz zur Situation

    - Buderus G125
    - zwei Heizkreise (1 für Fußboden, 1 für Heizkörper)
    - Fußbodenheizunggesamtfläche: ca 160m²
    - Heizkörper: zwei grosse im Keller je 200cm + 90cm
    - 1 Badheizkörper
    - vorgesehen: noch ein weiterer Badheizkörper (anderes Bad)
    - ein Heizkörper im Kellergang
    - Ausgleichsgefäß für Fußbodenheizung hat 30Liter

    nun meine Fragen:

    - ist das Ausgleichsgefäß für die Fußbodenheizung nicht zu klein?
    Ich weiß, dass es da Formeln für gibt, aber kann man das
    so aus Erfahrung auch grob einschätzen? Der Druck ist
    im Augenblick auf 0,75Bar (es läuft das Estrichtrockenprogramm) - auch nicht so toll.

    - benötigt man für den zweiten Heizkreis (Heizkörper) nicht auch
    ein weiteres Ausgleichsgefäß?

    - Ich habe bemerkt, dass ein Heizkörper nicht richtig warm wird.
    Der andere schon, ist aber viel näher am Heizraum. Woran kann
    das liegen und was kann man machen?

    viele grüsse,

    schlumpf
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  2. ausgleichsbehälter für heizkreise

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    Avatar von Jürgen V.
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    Hallo Schlumpf

    ich kenne zwar nicht den Wasserinhalt der Anlage - und einige Kollegen werden schimpfen -, aber erfahrungsgemäß sind die eingebauten Gefäße immer zu klein oder mit ihrer Kapazität am Limit. Da durch die Gummimembran immer etwas Stickstoff entweicht, kommt es bei etwas geringerem Druckpolster regelmäßig zu Betriebsstörungen.

    Und das Druckpolster sollte schon für mindestens 2 Jahre ausreichen, falls mal eine Wartung ausfällt. Die Berechnung der Gefäßgröße würde jetzt wahrscheinlich zu weit führen.

    30-Liter sind o.k., der Heizungsbauer hat sich schon etwas dabei gedacht. Ich biete immmer 35-Liter-Gefäße an. Die kann man gut an der Wand unterbringen und sind auch nicht viel teurer.

    - benötigt man für den zweiten Heizkreis (Heizkörper) nicht auch
    ein weiteres Ausgleichsgefäß?
    Bei Systemtrennung muss natürlich in jeden Kreis ein eigenes
    MAG eingebaut sein.


    Ich habe bemerkt, dass ein Heizkörper nicht richtig warm wird.
    Hierfür können eigentlich nur 3 Dinge verantwortlich sein:
    1. Im Heizkörper befindet sich viel Luft
    2. Das Thermostatventil hakt oder
    3. Es befindet sich zuwenig Wasserdruck auf der Anlage


    Der genaue Wert ergibt sich aus der Höhe des letzten Heizkörper überdem MAG, geteilt durch 10, wobei der Mindestdruck 1 bar nicht unterschreiten sollte.

    2 Geschosse plus Keller, Heizung im Keller, letzter Heizkörper im Dachgeschoß, also so ca. 9m höher als Druckanzeiger, einzustellender Mindestdruck = 0,9 bar,
    etwas Wasservorlage 0,5 Bar, also 1,4 Bar.
    Einzstellender Druck am MAG ( bei druckloser Anlage) 1,0 Bar!

    - Ich habe bemerkt, dass ein Heizkörper nicht richtig warm wird.
    Der andere schon, ist aber viel näher am Heizraum. Woran kann
    das liegen und was kann man machen?
    Alle nachfolgenden HK mal abdrehen, sollet er jetzt auch nicht warm werden dann stimmt was mit dem Ventil nicht,
    wenn ja stimmt die Hydraulik nicht.

    D.h. Die nachfolgenden HK müssen an den Vorabsperrungen gerosselt werden.
    Geändert von Jürgen V. (16.10.2004 um 09:36 Uhr)
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  4. #3
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    Hallo nochmal,

    vielen Dank für die schnelle und kompetente Antwort.
    Zu dem Ausgleichsbehälter habe ich in der Zwischenzeit auch mal
    bei Buderus angerufen. Dort hat man mir erklärt, dass tatsächlich
    nur ein Behältnis nötig ist. Interessanterweise ist der
    Ausgleichsbehälter auch direkt am Kessel angeschlossen.
    Man hat mir erklärt, dass der Druckausgleich "über den Rücklauf"
    geregelt wird. Ich mag das ja gerne glauben, nur verstehe ich
    die technische Seite nicht ganz. Der Über/Unterdruck entsteht
    doch in den Heizkreisen selbst. Wie soll EIN Behältnis dafür
    sorgen, dass der Druck in beiden Heitzkreisen ausgeglichen
    werden kann? Ich vermute, dass die Heizkreise völlig
    voneinander getrennt sind, was ja auch Sinn macht, weil an
    der FBH eine wesentlich niedrigere Temperatur anliegt, als
    im Heizkörperkreislauf.

    Wo liegt mein Denkfehler?

    mfg,

    schlumpf
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  5. #4
    Avatar von Jürgen V.
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    Ganz einfach

    Das MAG sorgt dafür das ausdehnendes Wasser, (was ja beim aufheizen des
    Kessel vorkommt ) nicht den Druck in der Anlage erhöht ( Druckschwankungen)
    Sondern aufgenommen wird ohne Druckschwankungen.

    Steigt der Druck im System dann natürlich auch im Kessel und in den Heizkreisen
    Da es ja ein geschlossenen System ist.

    Siehe Anhang stark vereinfacht, mit 2 unterschiedlichen Heizkreisen, ein MAG
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  6. #5
    Avatar von Jürgen V.
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    Oder mit

    Wärmetauscher.

    3. Möglichkeit wäre eine Hydraulische weiche ?
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