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  1. #1
    Avatar von Kugelgnom
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    Fundament/Haus zu Tief

    Hallo
    der Bau meines Bruders steht kurz vor der fertigstellung.
    Nun ist mir aber aufgefallen das der gesamte Bau sehr tief ist.
    Der Bau liegt in einem Neubaugebiet und die Straße hat noch nicht ihren entgültigen Belag und damit auch noch nicht die Höhe.Da der Bordstein aber bereits gesetzt ist darf man wohl von einer Erhöhung der Straße um ca.10 cm ausgehen.
    Zur Zeit befindet sich die Straße etwa unterkante Haustür.
    Der direkte Nachbar dessen Bau bereits zu beginn der Arbeiten fertig war befindet sich mindestens 30cm höher.
    Aus den B-plan kann ich nicht ersehen wie hoch bzw tief der Bau max. sein dürfte.Hierzu habe ich meinen Bruder gebeten auskumft beim Bauamt einzuholen.

    Nun die Fragen die mich beschäftigen.

    Welche Konsequenzen könnte es haben sollte der Bau tatsächlich zu tief sein.
    Welche Tollerranzen gibt es für solche Fälle.


    Mfg Kugelgnom
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  2. Fundament/Haus zu Tief

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  3. #2

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    Zitat Zitat von Kugelgnom Beitrag anzeigen
    Welche Konsequenzen könnte es haben sollte der Bau tatsächlich zu tief sein.
    Welche Tollerranzen gibt es für solche Fälle.
    Mfg Kugelgnom
    -er könnte absaufen wenn das gelände keine ableitung hergibt.
    -welche toleranzen meinst du? die baurechtlichen?
    dafür müsste eine min./max. sockelhöhe angegeben sein.
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  4. #3

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    Es muss doch in der Genehigungsplanung eine Bezugshöhe geben.
    Also entweder + XYZ,ab ü NN oder ü Gullydeckel oder wwi
    Bezogen in der Regel auf OK FF EG.
    Die suchen und abgleichen - schon passt die Tüte.
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  5. #4

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    Zitat Zitat von Kugelgnom Beitrag anzeigen
    der Bau meines Bruders steht kurz vor der fertigstellung.
    Und da fällt es jetzt erst auf, dass er 30 cm tiefer als der schon vorher fertige Nachbar ist???

    Wer hat denn welche Höhe geplant? Und gebaut wonach? Gab es keinen Vermesser zur Feinabsteckung? Der B-Plan wird wohl keine Vorgabe machen, dass der Fußboden tiefer als die Straße sein muss. Zulässig ist es aber.
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  6. #5
    Themenstarter
    Avatar von Kugelgnom
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    Also erstmal Danke für die Antworten.
    -welche toleranzen meinst du? die baurechtlichen?
    dafür müsste eine min./max. sockelhöhe angegeben sein.
    Mit tolleranzen meine ich wie viel von einer Vorgabe/Messpunkt darf die ausführende Firma entfernt sein 10cm oder nur 1cm.
    Die max/min Sockelhöhe versuche ich noch zu erfahren.

    Wer hat denn welche Höhe geplant? Und gebaut wonach? Gab es keinen Vermesser zur Feinabsteckung? Der B-Plan wird wohl keine Vorgabe machen, dass der Fußboden tiefer als die Straße sein muss. Zulässig ist es aber.
    Die gesamte Planung hat der Bauträger übernommen und überwacht.Welchen Bezugpunkt die dem Vermesser vorgegeben haben ist noch nicht geklärt.
    Wenn du sagst es sei zulässig ist, muß ich es dem Bauträger so doch aber nicht abnehmen oder.

    Immerhin muß ich doch irgendwie dafür sorgen das ich nicht ständig im wasser stehe.
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  7. #6

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    Zitat Zitat von Kugelgnom Beitrag anzeigen
    Wenn du sagst es sei zulässig ist, muß ich es dem Bauträger so doch aber nicht abnehmen oder.
    Das kommt darauf an, welche Höhe vertraglich vereinbart ist.

    Zitat Zitat von Kugelgnom Beitrag anzeigen
    Immerhin muß ich doch irgendwie dafür sorgen das ich nicht ständig im wasser stehe.
    Richtig! Das muss jetzt aber ordentlich geplant werden. Evtl. kann man mit Abgrabungen um das Haus und Sickerschächten (ggf. genehmigungspflichtig/unzulässig!) die Situation retten.
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