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Fertighaus von 1975: Schadstoffe?

Diskutiere Fertighaus von 1975: Schadstoffe? im Forum "Bautenschutz" auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Fertighaus von 1975: Schadstoffe?

    Hallo!

    Ich interessiere mich für ein Fertighaus von 1975.
    Das Haus gehört meinen Nachbarn. Daher weiß ich, das es sich äußerlich (auch innen) um ein gepflegtes Objekt handelt.

    Ich habe nun in Foren Informationen zum Thema altes Fertighaus gesucht und bin hier auf den Aspekt Schadstoffe gestoßen. Formaldehyd in Spanplatten und Lindan als Insektizied bzw. Holzschutz werden häufiger genannt. Es wird häufig zu einer professionellen Schadstoffuntersuchung geraten.

    Da ich keine Lust habe mind. 500 EUR für eine Untersuchung auszugeben, wenn jedem Fachmann sowieso klar ist, dass entweder

    A. Die Schadstoffe in den letzten 35 Jahren bis auf ein unbedenkliches Maß verflogen sind,

    oder

    B. Die Schadstoffe aufgrund des Baujahrs und dem damit verbundenen Stand der Technik höchstwahrscheinlich enthalten und als gefährlich einzustufen sind,

    möchte ich genau dies hier erfragen.

    Kurz: Gibt es Erfahrungswerte die eine Schätzung bzgl. Gefährlichkeit von Schadstoffen möglich machen?

    Vielen Dank vorab!

    MfG
    Bbask
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  2. Fertighaus von 1975: Schadstoffe?

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  3. #2

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    nein - ferndiagnose unmöglich - vor ort untersuchen lassen oder auf verdacht kaufen und hoffen dass alles i.o. oder bleiben lassen.

    schwarz
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  4. #3

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    Theoretisch könne man die Nachbarn zu einem VOC Lufttest überreden, der kostet aber auch Geld. Da wird dann eine kleine Röhre z.B. ins Schlafzimmer gehängt und nach zwei Wochen schickt man sie ein und bekommt einen Bericht zurück. Die macht aber nur Schadstoffe, keinen Schimmel.

    In der Praxis können die Nachbarn das Röhrchen aber auch nach Draussen hängen oder so, deswegen ist das eher keine Lösung.

    500 EUR für ein ordentliches Gutachten würde ich zahlen. Es geht hier schliesslich um Deine Gesundheit.

    Gruß, Hendrik
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  5. #4

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    Nicht nur um die.
    Sondern eben auch um eine investition in selchsstelliger Höhe!
    Die sollte man NIE ohne eingehende Prüfung tätigen.
    500€ oder auch 1000€ Begutachtungskosten sind nichts gegen "versenkte" 200.00€ für ne Sondermüll-Hütte, die man dann noch teuer entsorgen lassen muß...
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  6. #5

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    Wer hat die Null geklaut...?
    Sollte natürlich 200.000€ heißen!

    Außerdem "sechsstelliger".
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  7. #6
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    Danke für eure Antworten!

    Ich habe mit diesen Antworten gerechnet, da sie auch ähnlich in anderen Threeds zu finden sind.

    Meine Frage ziehlt aber eher auf ggf. vorhandene Erfahrungswerte ab.

    Gibt es Messungen in Fertighäusern dieser Altersklasse, die bzw. Unbedenklich waren oder ist dies höchst unwahrscheinlich?

    Ergebnisse von Leuten die Messungen machen oder zumindest haben machen lassen wären für mich aufschlussreich.

    Gruß und Danke

    Bbask
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  8. #7

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    hallo
    erfahrungen sind da sehr unterschiedlich
    hängen vom hersteller ab und sind differieren da noch mal von haustyp zu haustyp und sogar innerhalb der gleichen haustypen.
    hängt mit dem materialbezug von verschiedenen zulieferfirmen zusammen.
    ist halt wie bei den autos.

    gruss aus de pfalz
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  9. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  10. #8
    Avatar von sniper
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    moin

    es geht um die 500$
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  11. #9

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    Formaldehyd und HSM sind getrennt zu betrachten.
    Formaldehyd z.b. hast du solange bis das emittierende Material sich vollständig zersetzt hat. HSM-Rückstände sind so individuell da kann keiner eine Prognose abgeben.

    Ergebnisse von anderen für andere Gebäude sind nur insofern aufschlussreich das alles bereits gesagte bestätigt wird.
    Hier findest du ein Messergebniss. Aber Achtung bezüglich HSM ist das absolut als Sonderfall zu bewerten!
    Ansonsten gibt es noch zahlreiche Veröffentlichungen vom Bremer Umweltinstitut oder der Interessensgemeinschaft Holzschutzmittelgeschädigter.

    Auch wenn du es nicht hören willst, lass ein Schadstoffscreening machen und berichte dann.
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