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  1. #1

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    Offen liegende Perimeterdämmung im Winter abdecken

    Hallo Miteinander,

    hab gerade dem Keller meines Neubaus mit Styroporplatten (genaue Bezeichnung weiß ich jetzt nicht auswendig) eine Perimeterdämmung verpasst (120mm)! 2 Seiten des Kellers werden wegen Hanglage in den nächsten Tagen verfüllt, die beiden anderen Seiten bleiben offen und sollen im Frühjahr verputzt werden - jetzt vor dem Winter schaff ich das nicht mehr! Die Platten an den frei stehenden Kellerseiten sind mit PCI Pecimor 2K vollflächig verklebt und gedübelt! Muss ich die angebrachte, offen liegende Dämmung jetzt über den Winter irgendwie abdecken oder kann ich die Dämmplatten einfach offen lassen!?
    Danke schon mal im voraus für Eure Ratschläge!
    MfG
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  2. Offen liegende Perimeterdämmung im Winter abdecken

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  3. #2
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
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    der Dämmung macht des nix ... aber wie sieht´s mit der frostsicherheit für das Gebäude in dem Bereich aus ?
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  4. #3
    Themenstarter

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    Danke schon mal! Also, das Gebäude ist ein Beton-Fertigteilkeller mit Bodenplatte, der an den entsprechenden Seiten auf Frostschürzen gelagert ist! Da mach ich mir eigentlich keine Sorgen; alle Stoßfugen der Wände und zur Bodenplatte sind mit Zementmörtel verspachtelt und zusätzlich zur Bitumenverklebung der Dämmung mit Pecimor2K und eingespachteltem Fugenband abgedichtet!
    Meine Sorge war hauptsächlich, dass Wasser zwischen/hinter die Platten zieht und dort sonst was anrichtet!
    Am Dienstag kommender Woche wird das Haus auf den Keller gestellt (Fertighaus in Holzständerbauweise) somit ist die größte Auskühl-/Frostgefahr für die Mauern bzw. den gesamten Keller wohl erst mal beseitigt!
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  5. #4

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    Hallo,

    die Frage, wie es mit der Wasseraufnahme bei der Perimeterdämmung aussieht, habe ich mir auch gestellt.
    Bei uns liegt die Dämmung auch teilweise frei, da erst im Frühjahr verputzt wird. Hinterlaufen ist ausgeschlossen, aber von vorne wird die Dämmung gerne mal beregnet oder angespült.
    Ich habe vor 10 Tagen darauf hin ein 16x10x10cm großes Stück der Dämmung geschnappt und seitdem liegt es komplett untergetaucht in einem Eimer Wasser.
    Alle 24 Stunden mess ich die Gewichtszunahme.
    In den ersten 6 Stunden (da hab' ich noch kurzfrequenter gemessen) nahm die Masse von 50gr auf 53gr zu.
    Am zweiten Tag von 53gr. auf 54gr.
    Seit 8 Tagen stagniert das Gewicht bei 55gr.
    Dies bedeutet eine Gewichts%-Zunahme von 10% und eine Volumen%-Wasseraufnahme von ca. 0,3%!
    Und es handelt sich dabei um EPS, nicht um XPS.
    EPS verliert bis ca. 5Vol% Wassergehalt fast keine Dämmwirkung (siehe Veröffentlichungen von BASF oder DOW)
    Bis eine EPS-Dämmung so absäuft, dass eine relavante Reduzierung der Dämmwirkung stattfindet muss vermutlich viel passieren.
    Wie es allerdings aussieht, wenn massiv Wasser die Dämmung hinterläuft und dann ein Diffussionsdruck das Wasser in die Dämmung treibt, weiß auch nicht, da fehlt mir die apparative Ausstattung.
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  6. #5
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
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    das sich EPS mit Wasser voll saugt ist ja bekannt ... aber ich dachte
    des wär viel mehr ... probier das mal mit XPS du wirst sehen des
    Zeug nimmt kaum was auf.
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  7. #6

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    Hallo Josef,

    ich wollte damit eigentlich sagen, dass EPS sehr viel weniger Wasser aufnimmt, als in den Zulassungen hinterlegt.
    Zumindest in meinem Versuchsaufbau, der aber deutlich schärfer ist, als im verbauten Zustand.
    16x10x10cm hat ein besch... Oberflächen/Volumen-Verhältnis, viel schlechter als bei einer realen Dämmplatte
    Natürlich ist das nur ein Stichversuch, und kein statistisch belastbares Vorgehen, aber 0,3 Vol% Wasseraufnahme ist ein Fliegenfurz und praktisch überhaupt nicht relevant.
    Das XPS prinzipbedingt noch weniger Wasser aufnimmt ist klar.
    Für mich bedeutet der Versuch aber, dass je nach Lastfall EPS absolut ausreicht, und gelegentliches benetzen mit Wasser (von mir aus auch tagelanges Beregnen mit Pfützenbildung) für die Dämmwirkung von EPS nicht wirklich relevant ist.
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  8. #7

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    Hallo Leute,

    wir sind auch grade am bauen und haben bei Hanglage einen WU-Beton Keller, der zur ELW ausgebaut wird.
    Bitumenanstrich und Bitumendickbeschichtung ist aufgetragen worden.
    Dann habe ich mit der 12cm Perimeterdämmung angefangen zu kleben und wurde mitten drin vom Winter überrascht. Jetzt ist die hälfte gemacht und ich sollte unbedingt fertig werden damit angefüllt werden kann und das Gerüst gestellt werden kann.

    Hab da ein paar Fragen dazu:

    1. Macht das was, wenn durch den Regen/Schnee Wasser an die Isolierung kommt?

    2. Kann zwischen Dämmung und Kellerwand Wasser hineinlaufen und ist das schädlich?

    3. Kann ich bei Regen weiter die Platten kleben, oder muss die Wand trocken sein? Auf dem Kleber steht die Wand müsse sauber und fettfrei sein, von trocken steht da nichts?

    4. Kann ich nach fertigen Kleben der Isolierung gleich die Noppenfolie anbringen oder sollte die Isolierung erst richtig abtrocknen.

    Da momentan kein besseres Wetter zu erwarten ist wär ich für Antworten dankbar.

    Gruß
    Günni
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  9. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  10. #8

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    Hmmmm......dacht hier bekomm ich ein paar Antworten, schade!
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  11. #9

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    Liegt wahrscheinlich daran, dass es hier keine Do it yourself Tipps gibt.
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