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  1. #1

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    Wärmepumpentarifzähler abbauen?

    Unsere Stadtwerke ärgern uns gerade. Der gerade mal ein gutes Jahr alte Wärmepumpenvertrag wurde zu Ende Januar gekündigt. Der ersatzweise angebotene Vertrag ist mit 17,3 c/kWh und um die 75 € für den Zähler kein Schnäpchen mehr. Bei unseren rund 3000 kWh Verbrauch kostet der Wärmepumpenstrom dann ca. 19,5 c/kWh. Das beste dabei ist, daß man den Tarif auch nur bekommt, wenn man den Haushaltsstrom auch bei denen bezieht. Der kostet momentan mit 15% Treuerabatt für 2 jährige Bindung an die Stadtwerke auch ca. 19,5 c/kWh + 75 € Zähler, soll aber im Januar wegen höherer eEG-Abgabe auch um einen unbekannten Betrag steigen.


    War der Vertrag vorher schon mit 14,6 c/kWh und 36 € Zähler grenzwertig, was die Amortisation der Investition in den Zähler und die Schaltmimik angeht, so zahle ich beim neuen Vertrag nur noch drauf gegenüber einem Zähler und diversen unabhängigen Anbietern.


    Meine Frage: was für ein Aufwand ist es, den Zähler und die Schaltmimik abklemmen zu lassen. Ist das eher eine Elektrikerstunde oder ein halber Tag?
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  2. Wärmepumpentarifzähler abbauen?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    Themenstarter

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    Mal so am Rande: für den alten Tarif galt der Treuebonus für Haushaltsstrom und Wärmepumpentarif. Jetzt nehmen sie die Wärmepumpe aus dem Treuerabatt raus, wollen mich aber, wenn ich den neuen Vertrag nicht annehme, für ein weiteres Jahr nicht aus dem Haushaltsstromtarif rauslassen. Ich muß dazu nochmal das Kleingedruckte studieren...
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  4. #3

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    Zitat Zitat von capslock Beitrag anzeigen
    Meine Frage: was für ein Aufwand ist es, den Zähler und die Schaltmimik abklemmen zu lassen. Ist das eher eine Elektrikerstunde oder ein halber Tag?
    Das bewegt sich eher im Stundenbereich.

    ACHTUNG !

    Bitte daran denken, dass viele Tarife die Nutzung als "Heizstrom" ausschließen. So mancher Anbieter hat dies (noch?) in seinen AGB bzw. Lieferbedingungen stehen.
    Die Argumente für diese Handlungsweise stammen zwar noch aus der Steinzeit, als man mit Heizstrom automatisch xxkW Geräte assoziiert hat, aber dennoch sind diese Anforderungen immer noch Bestandteil vieler Lieferverträge.
    Solltest Du an so einem Tarif eine WP betreiben, dann könnte das mächtig Ärger geben, egal wieviel Leistung die WP hat.

    Also, die Verträge genau studieren und notfalls über den Anbieter nachweislich absichern.

    Gruß
    Ralf
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  5. #4

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    Ausserdem beachten:

    Netzbetreiber und Stromlieferant sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Der Netzbetreiber fordert in der Regel beim Betrieb einer Wärmepumpe einen Rundsteuerempfänger mit dem der Strom stundenweise abgeschaltet werden kann.
    Diesen Rundsteuerempfänger kann meines wissens nach (bitte korrigieren wenn falsch) aber nur der "reguläre" regionale Stromlieferant ansteuern......

    Wenn Du also beim regionalen Stromlieferanten den Vertrag kündigst und der seinen Zähler und seinen Rundsteuerempfänger ausbaut (kostet auch nochmal extra! also beachten!) kann es durchaus sein das von denen eine Meldung zum Netzbetreiber geht.
    Ein Stromlieferant von "auswärts" kann, will und wird Dir keinen Rundsteuerempfänger stellen.

    Im Haustechnik-Dialog Forum gibt es einen ausgiebigen Thread dazu. Einige haben einfach den WP-Vertrag gekündigt und lassen alles über einen Zähler laufen. Soweit ich das gelesen habe hatten die aber (noch) keine Probleme mit dem Netzbetreiber. Was nicht unbedingt bedeutet das die Kuh vom Eis ist.
    Gerade beim Neubau/Neubeantragung eines Stromanschlusses muss die WP beim Neztbetreiber angemeldet werden. Und in der Regel (warum auch nicht denkt man sich...) macht der Eli das auch.


    Gruß,
    Rene'
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