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  1. #1

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    Dachsanierung vorhandende Dämmung verstärken

    Hallo,

    ich möchte unser Dach vor dem Innenausbau besser dämmen und bin mir unsicher, ob die alte Dämmung erhalten bleiben soll oder nicht.

    Das Haus ist 160 Jahre alt und hat vor ca. 15-20 Jahren eine Aufsparrendämmung erhalten.

    Von innen sehe ich nach Entfernung der Heraklitplatten die Sparren. Auf den Sparren sind 6cm dicke alukaschierte PUR Platten montiert darauf die Ziegel.

    Eine zusätzliche Dämmung von innen zwischen den Sparren ist angedacht. Eine Dampfsperre wurde damals scheinbar nicht angebracht. Die Sparren sind aufgrund des Alters unterschiedlich dick zwischen 8 und 14 cm. Da ich die Sparren nach dem Dämmen noch sehen möchte kann ich max. 6cm zusätzlich dämmen.

    Meine Frage: kann ich einfach 6 cm PUR Platten von innen gegen die Ausparrendämmung "kleben" oder muss eine Dampfsperre rein. Ich möchte auf alle Fälle vermeiden, dass die alten Balken Feuchtigkeit abbekommen.

    Wie könnte dann eine Dampfsperre überhaupt angebracht werden ohne die Aufsparrendämmung zu entfernen. Ich kann wie gesagt nur von innen arbeiten.

    Oder reicht es, zwischen der alten Dämmung und der neuen 1cm Luft für die Zirkulation zu lassen?

    Falls ich Infos vergessen habe bitte einfach nachfragen.

    Gruß hoeron
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  2. Dachsanierung vorhandende Dämmung verstärken

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  3. #2

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    hallo
    alle vorschläge die du machst sind für die tonne.
    6 cm zusätzliche dämmung haben keinen nennenswerten effekt und fliegen um lichtjahre an der ENEV 2009 vorbei.
    dein schichtenaufbau von innen ist das problem und der knackpunkt.
    1 cm luftschicht zwischen zwei dämmebenen vergiß das. was soll da was bewirken ausser kontraproduktiver wirkungen ?
    für eine innendämmung dürfte die raumseitige alu-kaschierung = dampfsperre das größte problem darstellen.

    gruss aus de pfalz
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  4. #3
    Themenstarter

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    hallo und gruß zurück,

    hmmmmmm, das klingt ein wenig danach am besten die vorhandenen 6cm lassen und nicht zusätzlich dämmen.

    Ich dachte die 6 cm PUR Platten hätten schon einen wesentlichen Zusatzeffekt. Das Zeug dämmt ja wesentlich besser als Mineralwolle in der Stärke.

    Kann ich die "Verkleidung" entweder aus OSB oder aus Rigips Platten zwischen den Sparren direkt auf die Alukaschierung der Dämmung machen oder besser ein Spalt von ca. 2cm durch eine Lattung lassen.

    Bisher waren die Heraklitplatten auf die Balken genagelt - die Platten habe ich wie gesagt entsorgt und würde gerne die alten Balken auf Sicht lassen wenigstens teilweise.


    schönen Abend noch.
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  5. #4

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    Damit entfernst Du aber auch eine bisher vorhandene Dampfbremse (in Form des Verputzes).
    Das kann Probleme ergeben, da die dann freiliegenden Balken ja nicht luftdicht gegenüber den neuen Feldfüllungen sein werden.
    Oder?
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  6. #5

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    Oder?
    hallo
    das oder hat dem julius gerade noch den kopf gerettet.
    da ist eine aluschicht als dampfsperre auf den bauder oder wasweisich platten, was willst du denn dann mit einer popeligen - putzdampfbremse-

    gruss aus de pfalz
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  7. #6

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    die Aluschicht ist aber an den Stößen unterbrochen... Daher stimmt der Hinweiß schon mit der Dampfbremse...
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  8. #7

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    die Aluschicht ist aber an den Stößen unterbrochen.
    und das ist mit ein manko und weshalb heute eine zusätzliche nsk40 von bauder empfohlen wird.

    hallo
    und was passiert in der fläche wenn der neue taupunkt unterhalb der alu-schicht zu liegen kommt, dann haste kondensat auf der aluschicht und mineralwolle als dachpampers. die stossfugen alle 1,20x1,80 m sind belanglos da sich das kondensat auf der kalten aluschicht bildet.
    sinnvoll und in meinen augen bauphysikalisch in ordnung bleibt nur eine zusätzliche aussendämmung bei der der taupunkt in der neuen dämmschicht liegt. die alte aufsparrendämmung hat nämlich auf der oberseite eine weitere alu-schicht oder je nach fabrikat so was ähnliches.
    berechnung nach glaser bringt die erleuchtung.

    gruss aus de pfalz
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  9. #8

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    berechnung nach glaser bringt die erleuchtung
    Naja, Glaser ist nicht gerade der Weisheit letzter Schluss.
    Aber abgesehen davon sind die eingangs genannten Möglichkeiten bei der undefinierten Ausgangslage zum Scheitern verurteilt.
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  10. #9

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    hallo
    glaser war nur ein hinweis den begriff hat der wirtsch.ing vielleicht schon mal gehört.

    gruss aus de pfalz
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  11. #10

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    Zitat Zitat von Julius Beitrag anzeigen
    Damit entfernst Du aber auch eine bisher vorhandene Dampfbremse (in Form des Verputzes).
    Luftdichtheitsschicht war wohl gemeint ... man sollte dann hier auch besser diesen Begriff benutzen, um daraus resultierende Missverständnisse zu vermeiden.

    Leider passieren solche begrifflichen "Gleichsetzungen" noch viel zu oft, auch in diesem Expertenforum.
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  12. #11

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    Doppeleintrag (gelöscht)
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  13. #12

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    hallo
    warum gelöscht kannst dem julius die dampfbremse ruhig nochmal um die ohren hauen. der braucht und kann das ab.
    Bisher waren die Heraklitplatten auf die Balken genagelt
    vermutlich noch nicht mal verputzt
    da bremst nix.

    gruss aus de pfalz
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  14. #13
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    Hallo,

    so jetzt hab ich mal ein paar Bilder hochgeladen von der Situation. Wie gesagt würde ich gerne zusätzlich 6 cm Polyurethanplatten von innen anbringen. Dies aber nur, wenn sichergestellt ist, dass der 160 Jahre alte Dachstuhl nicht beschädigt wird durch Feuchtigkeit.

    Ich möchte die Balkenfrontseite also zum Zimmer hin sichtbar haben, d.h. eine Zwischensparrendämmung und dann z.B. Rigips dazwischen.


    Wenn ich nur eine Lattung auf die Balken mache und mit Rigips verkleide gibt es dann Eurer Meinung nach auch Probleme mit der Feuchtigkeit?

    Ich hatte auch einen Zimmermann da, der meinte ich solle zwischen den Balken eine Dampfsperre anbringen - muss aber darauf achten, dass die Folie mit dem Balken dicht abschließt. Das hält er bei den rissigen alten Balken für sehr schwer. Wie schätzt Ihr das ein? Nach der Dampfsperre dann die PUR Platten...

    Gruß und schöne Woche.






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  16. #14

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    hallo
    lies nochmal oben durch und versteh endlich, dass du ohne berechnung der taupunktgeschichte nicht weiter kommst.
    den rat vom zimmermann mit vorsicht geniessen die pilze die dann entstehen könnten giftig sein.

    gruss aus de pfalz
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  17. #15
    Bauexpertenforum Avatar von stefan ibold
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    ähhh

    Moin,

    die Alu-Kaschierung auf der PIR-Dämmung hat aber nicht so ganz viel mit der Dampfsperre zu tun. Grund ist vielmehr, dass ohne Kaschierung das Treibmittel entweichen und damit die WLG leiden würde.

    Grüße

    stefan ibold
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