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Welcher Bautyp ist besser?

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  1. #1

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    Welcher Bautyp ist besser?

    Werte Forenmitglieder,
    mein Vater und ich diskutieren gerade die Frage, welche Wohnform für Mieter attraktiver ist.
    1. Reihenhaus bzw. Doppelhaushälfte
    2. Wohnhaus mit zwei Etagen. EG-Mieter mit Garten, OG-Mieter mit Dachterrasse

    Welcher Haustyp ist besser zu vermieten? Welcher Haustyp ist wahrscheinlich günstiger zu bauen? Worin seht Ihr die Vorteile der jeweiligen Bauform.

    Meine persönliche Meinung ist, dass ich die Nr. 2 als attraktiver einschätze. Die junge Familie mit Kindern möchte gerne einen Garten für die Kinder haben und das kinderlose Paar / Singles wünschen sich lieber eine Wohnung mit Dachterrasse.

    Die Argumente die dagegen sprechen liegen auf der Hand. Der Lärm aus dem Garten hört der Mieter auf der Dachterrasse natürlich auch. Die Mieter im EG fühlen sich evtl. von oben beobachtet. Fairerweise ist zu sagen, dass Bewohner von Reihenhäusern auch keine Privatsphäre auf der Terrasse haben.

    Danke für konstruktive Kommentare.
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  2. Welcher Bautyp ist besser?

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  3. #2
    Avatar von operis
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    Wenn es ein reines Renditeobjekt werden soll, dann würde ich in ganz andere Richtungen denken, MFH mit kleineren Wohnungen.

    Operis
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  4. #3

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    Reihenhaus/Doppelhaushälfte kostet meist mehr Miete als eine Wohnung...der Interessentenkreis könnte aus finanziellen Gründen kleiner sein, als bei Wohnungen. Dann kommt noch der Aspekt des Wohnens auf einer Ebene dazu.
    Die Privatsphäre finde ich im Reihenhaus im Garten besser...hören tut man zwar so oder so alles wenn beide Parteien draußen sind, aber Sichtschutz ist besser machbar...das geht nicht so gut, wenn oben eine Wohnung ist...in den Garten blicken und so...
    Vermutlich ist die Wohnungslösung aber billiger zu bauen als 2 Reihenhäuser (?Laienschätzung).
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  5. #4

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    Von der 2. würde ich mich aus Kostengründen ( Dachterrasse: Bautechn. Details, Aufbauhöhe, Wärmedämmung ) gleich verabschieden.

    Reihen/ Doppelhäuser sind als Geldanlage interessanter, weil man die ggf. besser einzeln veräußern, bzw. vererben / übertragen kann.....

    Joe
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  6. #5

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    Als Mieter fände ich eine DHH interessanter, da ich hier einen eigenen Eingang und einen eigenen Keller habe. Außerdem trampelt einem als EG-Bewohner niemand "auf dem Kopf" rum.
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  7. #6

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    Vermietung = Gewinnerzielung

    Ganz einfaches Rechenspiel.
    Sucht in den Immobilienteilen nach den Mieten für solche Objekte, zieht davon Einkommensteuer, X % Rendite, Rücklagen für Unterhaltungskosten, Mietausfallrisiko und die Betriebskosten ab und schaut, was Ihr Euch für den verbleibenden Teil der Miete an Kredit besorgen könnt.
    Achtung: Mietobjekte haben in der Regel höhere Zinsen als selbstgenutztes Eigentum.
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  8. #7
    Themenstarter

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    Schon einmal Danke für die schnellen Antworten. Es soll in erster Linie ein Renditeprojekt werden. Dabei soll vernünftiger und bezahlbarer Wohnraum entstehen. Die Argumente die bisher gefallen sind, hören sich sehr vernünftig an und ich kann schon einen Tendenz erkennen, was die breite Masse vorzieht.
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  9. #8

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    DHH wäre für Mieter attraktiver, aber welche Mieter können sich das leisten? Bauen die dann nicht besser selbst ein Haus?
    Die Rendite dürfte wohl eher unterirdisch sein, ständiger Mieterwechsel nicht auszuschließen.
    Dafür sind die Chancen bei einem Verkauf höher.

    Unter Renditegesichtspunkten dürfte wohl das MFH für den Besitzer/Vermieter den höchsten Ertrag bringen.

    Gruß
    Ralf
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  10. #9
    planfix
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    ich glaube mal, die richtige mischung machts. zum glück sind die menschen verschieden.
    es kommt auch immer darauf an wie groß die wohnungen sind. EG mit garten, sollte zumindest kinderzimmer haben, ansonsten kommt es darauf an wo die wohnungen gebaut werden. in großstädten sind wohl 1-3 zimmer WE am besten zu vermieten, wer einen anstrengenden arbeitstag hat, will vielleicht nicht noch einen garten pflegen, aber auch keine 2m² balkon. es kommt auch manchmal darauf an was überhaupt baulich möglich ist, und welchen mietpreis die lage hergibt. in einem exklusiven viertel, würde ich schon dachterrassen planen, auf dem dorf oder in sozialen brennpunkten eher nicht.
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  12. #10

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    Wenn als Ausgangspunkt das Grundstück vorhanden ist und alternativ ein Doppelhaus oder ein Zweifamilienhaus entstehen soll, dann würde ich das DH favorisieren und gleichzeitig das GS teilen. Die Gründe wurden oben schon genannt.
    Auch wenn es eine Wohnung in einem Zweifamilienhaus ist, sie wird nie den Mietcharakter ablegen können (wenn auch gehobener), eine DHH hat immer EFH-charakter.
    Es wird in Zukunft in der immer interdependenteren Wirtschaft immer mehr Menschen geben die ihre Arbeitsplätze immer häufiger wechseln (müssen), so dass in einer guten (infrastrukturellen) Lage DHH stets gut zu vermieten sind.

    burkhard
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  13. #11

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    Ohne die Lage zu kennen, kann man das nicht vernünftig beantworten. Ist das in Berlin? Wo denn da? Zentrumsnah? Oder eher weit außerhalb? Was wohnen da sonst für Menschen in welcher Art von Behausung? Wenn du z.B. die Zielgruppe der Senioren adressierst (hoch attraktiv in den nächsten Jahrzehnten), dann wären die zwei Geschosse günstiger (barrierefrei, Aufzug nicht vergessen). Senioren haben aber gern die ganze Infrastruktur in der Nähe, und zwar wirklich in der Nähe.

    Reihenhaus ist für Familien attraktiv. Die Dinger werden auch gemietet, ich miete auch seit 15 Jahren ein EFH in zentraler Lage Hamburgs, hatte bisher einfach kein Interesse am Kaufen. Voraussetzung für zahlungskräftige Familien ist aber ein vernünftiges Umfeld, speziell die Frage, was für Kinder auf die Schulen gehen. Etc.

    Hier in Hamburg werben samstags die Bauträger seitenweise für ihre Objekte, das dürfte bei euch auch so sein. Schau dir an, was die in welchem Stadtteil bauen, dann bekommst du ein Gefühl dafür, was wo am besten geht. Die meisten von denen wissen ziemlich genau, was sie tun.
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