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  1. #1
    GSchlecker
    Gast

    Trittschalldämmung mit Alukaschierung

    Hallo Zusammmen,

    ich möchte in unserem Neubau auf einer Wasserführendenfussbodenheizung Laminat verlegen. Habe mir folgende Trittschalldämmung gekauft http://www.hafa-treppen.de/katalog/i...ldaemmung.html
    Leider kann ich nirgendwo einen Hinweis finden ob man die Aluseite nach oben oder unten legen muss. Die Folie hat ja einen Klebestreifen, es steht aber nirgends wierum sie ausgelegt wird??

    Danke für eure Hilfe
    Robert
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  2. Trittschalldämmung mit Alukaschierung

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Die Antwort steht in der Produktbeschreibung "rückseitige Alu-Kaschierung".....soll wohl heißen die Alu-Kaschierung bildet die Rückseite und kommt somit nach unten. Macht auch Sinn, wenn man die obere Konstruktion vor Feuchtigkeit aus dem Estrich schützen möchte, sollte die abdichtende Lage auf den Estrich.
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  4. #3

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    Zitat Zitat von Frank Niemann Beitrag anzeigen
    sollte die abdichtende Lage auf den Estrich.
    Würde ich nicht darauf wetten.

    Wir verwenden gelegentlich eine ähnliche Trittschalldämmung (mit Dampfbremse). Auf der einen Seite Styropor und auf der Anderen eine Alukaschierung. Hier MUSS die Alukaschierung nach oben und wird mit dazugehörigen Klebebändern AUF der Alu-Kaschierung verklebt.

    Lieber mal beim Hersteller nachfragen.

    Gruss Werner
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  5. #4
    planfix
    Gast
    verkaufter dummfug von sinnlosem zubehör, oder marketinggag zur umsatzsteigerung?

    mal mit der logik, ...was soll eine dampfbremse innerhalb der thermischen hülle?
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  6. #5

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    Bei GSchlecker gings ja erst mal überhaupt nicht um Sinn oder Unsinn einer Dampfbremse sondern einfach nur um das "wierum".

    Wie auch immer, eine Dampfbremse unter dem Laminat im EG über einem unbeheiztem Keller ist schon immer Vorschrift und macht auch Sinn -> Stichwort: thermische Hülle.

    Dass dies Zeug nun schon seit einiger Zeit für jede Etage Vorschrift ist, ist natürlich Dummfug und Geldschneiderei - aber für den Verarbeiter (Fa.) nun mal bindend.

    Gruß Werner
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  7. #6

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    Dass dies Zeug nun schon seit einiger Zeit für jede Etage Vorschrift ist, ist natürlich Dummfug und Geldschneiderei - aber für den Verarbeiter (Fa.) nun mal bindend.
    hallo
    davon weis ich aber noch nix laß mich aber gern aufklären.

    gruss aus de pfalz
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  8. #7

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    Zitat Zitat von gunther1948 Beitrag anzeigen
    hallo
    davon weis ich aber noch nix laß mich aber gern aufklären.
    Dem werde ich gerne nachkommen.



    http://www.witex.com/imgs//downloads...witex_0609.pdf

    http://www.parador.de/uploads/tx_ext...geber_D_01.pdf

    http://partner.haro.de/infocenter/ve...minat_TC_D.pdf

    Das sind Verlegeanleitungen einiger der gängigen Hersteller.
    Diese schreiben alle unisono:

    - (W***x) auf allen mineralischen Untergründen min. 0,2 mm PE-Folie (Dampfbremse) ....
    - (H**o) Grundsätzlich ist bei allen Estrichen und ........
    - (P****r) Grundsätzlich ist auf einem trockenen, mineralischen Verlegeuntergrund eine 0,2 mm dicke Polyethylen-Folie oder alternativ Parador Unterböden mit integriertem Feuchtigkeitsschutz auszulegen.

    Da steht ganz bewusst nix von "Erdgeschoß" oder zu "unbeheizten Geschoßen" oder ähnl.

    Wie schon erwähnt, geht es nicht um irgend eine Vorschrift aus BFS-Merkblättern oder ähnlichem sondern nur darum, dass sich der Hersteller bei irgendwelchen Problemen erneut aus der Affaire ziehen kann.


    Gruß Werner
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  9. #8
    planfix
    Gast
    @sarkas
    ja, ich weiß dass es die hersteller empfehlen, aber die logik dahinter erschließt sich mir nicht. sprich, sie ist aus baupfysikalischer sicht nicht in allen fällen, und so pauschal, wie es die hersteller angeben, überhaupt nicht greifbar.
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  10. #9

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    Vielleicht habe ich es noch nicht deutlich genug geschrieben.

    Es geht nicht um Logik !

    Du hast das Stichwort doch selber schon geschrieben. "Thermische Hülle".
    Diese "Dampfbremse" in jeder Etage ist selbstverständlich Quatsch.

    Es wird jedenfalls von den Herstellern dieser kleine Fallstrick mit eingebaut, um sich bei jeglichen Problömchen die sich in irgend einer Form mit Feuchtigkeit verbinden lassen, aus der Verantwortung (Gewährleistung) herausreden zu können. Daher ist der Verarbeiter sehr wohl angehalten, eine vollkommen sinnlose Folie mit einzulegen.

    Und das ist auch von den Herstellern eindeutig KEINE Empfehlung, sondern ein bindender Teil der Verlegeanleitung

    Gruß Werner
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  11. #10

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    hallo sarkas
    okay wegen mir unter dem laminatgedöns aber
    Stichwort: thermische Hülle.
    aber damit hat das überhaupt nix am hut sondern da gehts um die gefahr der restfeuchte aus den estrichen.
    als abdichtung nach din18 195, bei nicht unterkellerten gebäuden auf keinen fall zu gebrauchen.
    die pauschalaussage
    Dass dies Zeug nun schon seit einiger Zeit für jede Etage Vorschrift ist
    gilt in keinster weise für andere belagsarten.

    gruss aus de pfalz
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  12. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  13. #11

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    Zitat Zitat von gunther1948 Beitrag anzeigen
    ... abdichtung nach din18 195, bei nicht unterkellerten gebäuden auf keinen fall zu gebrauchen.
    Klar ! Wurde nichts anderes behauptet. Steht ja bei den Verlegeanleitungen eindeutig mit drin: "Dient NICHT als Bauwerksabdichtung!"

    Zitat Zitat von gunther1948 Beitrag anzeigen
    da gehts um die gefahr der restfeuchte aus den estrichen.
    Ist auch klar - Nur damit begründen die Hersteller die Notwendigkeit der Verlegung der Dampfbremse in allen Etagen. Wobei es hier nicht um Restfeuchte aus der Verlegung des Estrich gehen soll, sondern um die "allgemein in Estrichen vorhandene Materialfeuchte"

    Ursprünglich war die Verlegung der DB aber nur im EG bzw. zu nicht beheizten (feuchten) Kellern vorgeschrieben, da hier eine Feuchtigkeit von unten befürchtet wurde.

    Das ist übrigens ein Zitat direkt aus dem W***x Anwenderbereich

    Zitat Zitat von gunther1948 Beitrag anzeigen
    gilt in keinster weise für andere belagsarten.
    Wir reden hier ja nur von Laminat

    Gruß Werner
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  14. #12
    Bulla2000
    Gast
    Zitat Zitat von sarkas Beitrag anzeigen
    Dem werde ich gerne nachkommen.



    http://www.witex.com/imgs//downloads...witex_0609.pdf

    http://www.parador.de/uploads/tx_ext...geber_D_01.pdf

    http://partner.haro.de/infocenter/ve...minat_TC_D.pdf

    Das sind Verlegeanleitungen einiger der gängigen Hersteller.
    Diese schreiben alle unisono:

    - (W***x) auf allen mineralischen Untergründen min. 0,2 mm PE-Folie (Dampfbremse) ....
    - (H**o) Grundsätzlich ist bei allen Estrichen und ........
    - (P****r) Grundsätzlich ist auf einem trockenen, mineralischen Verlegeuntergrund eine 0,2 mm dicke Polyethylen-Folie oder alternativ Parador Unterböden mit integriertem Feuchtigkeitsschutz auszulegen.

    Da steht ganz bewusst nix von "Erdgeschoß" oder zu "unbeheizten Geschoßen" oder ähnl.

    Wie schon erwähnt, geht es nicht um irgend eine Vorschrift aus BFS-Merkblättern oder ähnlichem sondern nur darum, dass sich der Hersteller bei irgendwelchen Problemen erneut aus der Affaire ziehen kann.


    Gruß Werner

    Auch wenn der Thread aus 2010 ist: Material Parador Duo-Protect (TSD+integr. Dampfsperre) - bitte beachten, dass lt. Produktblatt auf der Rolle selbst immer die Verlegung einer zusätzlichen PE-Folie bei frischen Estrichen empfohlen wird.

    Finde ich -ehrlich gesagt- daneben. Diesen Hinweis erfährt man in der Produktvorstellung des Herstellers nicht, sondern hier wird gerade damit geworben, dass man mit diesem System beide Einzelbauteile, also PE-Folie als Dampfsperre und Pappe als TSD zusammen bekommt. Dann kauft man diese undzahlt den gehobenen Preis und erfährt erst bei Lieferung, dass man jetzt dennoch ne PE-Folie zusätzlich kaufen soll.

    Da hätte ich auch PE-Folie und einfache TSD getrennt kaufen können...
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