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  1. #1

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    Unterzug für Wanddurchbruch abschätzen

    Hallo,

    wir möchten in einem Fertighaus "80/N2" von Ma??a aus dem Jahr 1999 einen 3m langen Wanddruchbruch herstellen.
    Die Wand besteht aus einem 14er Holzständerwerk, geht über die gesamte Hausbreite und teilt das Haus in der Mitte. Sie trägt mit den Außenwänden die Geschossdecke aus Holz.
    Darüber befindet sich nur noch das ausgebaute Dachgeschoss mit Holzständerwänden. Das Dach wird darüber nicht getragen.

    Kann man grob abschätzen, ob dieser Durchbruch realisierbar ist, welche Abmessungen ein Unterzug haben muss, und was der Träger kosten würde?

    Ich hänge mal eine Zeichnung des Erdgeschosses an. Der Durchbruch soll zwischen Küche und WZ erstellt werden.
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  2. Unterzug für Wanddurchbruch abschätzen

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  3. #2

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    Zitat Zitat von Salamander Beitrag anzeigen
    Kann man grob abschätzen, ob dieser Durchbruch realisierbar ist, ......
    Hier nicht. Statiker vor Ort holen, dann gehts weiter
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  4. #3
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    die querschnittsabmessungen sind das eine - die lastweiterleitung das andere...
    und vielleicht noch interessantere thema.
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  5. #4

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    Welche 3m der tragenden (und vermutlich auch aussteifenden) Mittelwand sollen denn weg?
    Wie sieht es darunter aus? Die Lasten müßten ja irgendwohin eingelweitet werden!

    Am besten erstmal ne Statik des Hauses vom Hersteller besorgen.
    Mit der kann ein Statiker vor Ort dann den nötigen Aufwand berechnen.
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  6. #5
    Themenstarter

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    Die Wand zwischen Küche und WZ soll weg. Die ist 3,4 m lang.

    Unter dem EG ist ein Keller. Direkt unter der Wand läuft eine dicke Kellerwand. Direkt unter dem geplanten Durchbruch ist keine Tür in der Kellerwand.
    Nach unten sollte die Lastverteilung kein Thema sein.

    Wie sind denn die Erfahrungswerte? Käme man da mit einem 20er Doppel-T-Träger aus, oder wird es eher etwas im Bereich 40x40?

    Was nimmt ein Statiker für so eine Berechnung?
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  7. #6
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    Gast
    @Salamander,
    entschuldige mal..
    aber die Fragestellung an sich geht so nicht.
    hier kann keiner sagen ob Dein Träger reicht oder nicht, da alle Fakten des Hauses nicht bekannt sind, selbst wenn, kann man doch auf gut Denken keinen Plan servieren.
    Die Pi x Daumen Diagnose hilft Dir nicht, Du brauchst eine Statik, und danach eine versierten Unternehmer der das umsetzen kann.
    mal eben .. geht nicht
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  8. #7
    Themenstarter

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    Eine belastbare Statikberechnung wollte ich nicht haben :-)
    Aber wer am Bau tätig ist, weiß doch, was in welchen Hütten an Unterzügen verbaut wird und kann sagen, dass bei einer Holzdecke bei 3m Durchbruch in etwa ein ein 20er oder 40er Träger drunter muss.
    Vielleicht kann man mir hier aber auch gleich den Kopf waschen und mir sagen, dass es bei Fertighäusern so gut wie gar nicht geht - aus welchen Gründen auch immer.

    Am Montag bekomme ich wahrscheinlich die Statikberechnung des Hauses und damit könnte ich dann zu einen Fachmann gehen. Bis dahin wäre ich für jede Vorabinformation dankbar, damit ich nicht völlig ahnungslos bin.


    Was wäre denn ein üblicher und guter Preis für so eine Berechnung vom Statiker?
    Habt ihr Tipps, wie ich einen guten Statiker finde?
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  9. #8

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    hallo
    guter mann mit wand raus und unterzug rein wird es wohl nicht getan sein.
    in den fertigkästen sind die innenwände als aussteifende scheibe gerechnet und statisch systemrelevant. wenn du da die wand an der küche/wohnen raus nimmst gibts mit ganz,ganz grosser wahrscheinlichkeit ein aussteifungsproblem in horizontaler richtung für die aussenwände und die deckenscheibe.
    mit einer 3,0 bis 3,4 m öffnung klauste der wand ca. 30% ihrer länge.

    gruss aus de pfalz

    gruss aus de pfalz
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  10. #9
    Themenstarter

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    Reichen die parallel laufenden Außenwände normalerweise nicht aus?
    Das Haus hat eine Grundfläche von ca. 10x10m. Im Wohnzimmer existiert auch keine Innenwand Wand, die horizontalen "Scherkräften", die senkrecht zur durchbrechenden Wand auftreten, entgegenwirken würde.

    Die Idee finde ich gut, aber ich würde in dem Fall darauf tippen, dass die Außenwände ausreichende Stabilität haben.
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  11. #10

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    Zitat Zitat von Salamander Beitrag anzeigen
    aber ich würde in dem Fall darauf tippen, dass die Außenwände ausreichende Stabilität haben.
    Das "tippen" ist eine denkbar schlechte Grundlage für so eine Entscheidung. Also lass das jemanden anschauen der Ahnung von der Sache hat.

    Gruß
    Ralf
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  12. #11
    Avatar von Niko B
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    Durchbruch

    In welche Richtung laufen die Balken eigentlich? Alle von unten nach oben oder manche auch von links nach rechts?

    Aussteifungsmäßig hätte ich erstmal keine Bedenken, wenn die Außenwand von der Deckenscheibe gehalten ist. Sonst müßtest du dort eventuell einen Pfeiler stehen lassen - diesen brauchst du aber auch als Auflager für den Unterzug, für die Ermittlung der erforderlichen Auflagerlänge muß man die Mauerwerks-Festigkeitsklasse kennen. Für die Dimensionierung des Unterzugs gilt normalerweise: je höher, desto weniger Eisen - und umgekehrt ... evtl. bietet sich auch ein Stahlträger an ...
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  13. #12
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    wahrgenommen?
    Zitat Zitat von Salamander Beitrag anzeigen
    .. Die Wand besteht aus einem 14er Holzständerwerk .. Geschossdecke aus Holz..
    vor dem hintergrund sind zweifel an der aussteifung zumindest nicht von
    der hand zu weisen, bis das genauer untersucht ist.
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  14. #13
    Avatar von Niko B
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    Wand

    ach so ... im Plan ist sie als Mauerwerk gezeichnet ...

    Dann wäre natürlich ein Brettschichtholz-Träger besser ... dieser sollte zug- und druckfest mit dem Ringanker verbunden werden und die Stützen (14/14?) müßten auf Knicken untersucht werden ...

    Eine Pauschalantwort gibt es nicht und ich würde das jemanden vor Ort berechnen und abstempeln lassen ...
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  16. #14

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    Aussteifungsmäßig hätte ich erstmal keine Bedenken, wenn die Außenwand von der Deckenscheibe gehalten ist.
    hallo
    und wo hält sich die scheibe? eine deckenscheibe allein ist noch keine gebäudeaussteifung. ich vermute du hast noch nie eine statik von fertighäusern in der hand gehabt ( oder auch nicht verstanden ) und leitest da irgendwas aus der massivbauweise ab. sonst würdeste dich nit der aussage zurückhalten.
    bei den ma...a-hütten ist zum teil sogar die gipskarton- beplankung für die aussteifung rangezogen, wenns ganz eng wird und da noch fenster als sonderwünsche reinkommen.
    ich hab beim prüfen dieser haustypen die dollsten sachen erlebt ( war vor der freistellung )
    da war zum teil in der typenstatik die aussteifung schon spitz auf knopf gerechnet und dann wurde da noch ein fenster von 1,00 auf 2,50 m verbreitert. als ergänzung des statischen nachweises lag dann eine berechnung für den fenstersturz bei aber die aussteifung ging voll in die hose. typenstatik konnteste dann verhacken.

    gruss aus de pfalz
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  17. #15

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    .. dieser sollte zug- und druckfest mit dem Ringanker verbunden werden
    hallo
    fertighauuuuuuuuuuuuuus.
    wo findest du den da ein ringanker. je nach typ vielleicht noch nichtmal einen oberen durchgehenden wandrähm.

    gruss aus de pfalz
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