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Gebälk und schlechtes Wetter macht das was?

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  1. #1

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    Gebälk und schlechtes Wetter macht das was?

    Hi Leute,
    ich lese schon einige Zeit hier im Forum mit.
    Finde es sehr kompetent und man bekommt viele Antworten auf Fragen.

    Nun habe ich selbst einmal eine Frage.
    Bei uns wurde letzte Woche das Gebälk des Dachstuhls montiert/aufgebaut.
    Nach Rüchspracht unseres Bauträgers muss nun zuerst noch der Schornstein betoniert werden, bevor die Ziegeln dran kommen.
    Bei dem Wetter kann das aber noch eine Weile dauern, so wie das aussieht.
    Wie arg setzt dieses Wetter dem Holz zu?
    Momentan ist alles nass!
    Ist es für das Holz besser, wenn es so wie der Wetterbereicht schreibt jetzt dann bald länger unter 0 Grad hat?
    Ab wann muss ich mir ernsthafte sorgen machen?

    Laut BT ist das Holz imprägniert (gelbes Zeugs).
    Grüße
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  2. Gebälk und schlechtes Wetter macht das was?

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  3. #2
    Avatar von Anfauglir
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    Wenn das Holz nicht sichtbar bleiben soll, sind optische Beeinträchtigungen durch die Bewitterung ja nebensächlich.

    Dann ist wichtig:

    -dass das Holz ordentlich trocknen kann, bevor gedämmt wird

    -dass das "gelbe Zeugs" nach der Bewitterung noch seinen Zweck erfüllt, nicht alle Holzschutzmittel sind "wasserfest"

    -dass etwaige Nagelverbindungen nicht in klatschnassem, gefrorenen Holz ausgeführt werden

    Besser wird der Dachstuhl durch Bewitterung auf jeden Fall nicht, das ist aber eigentlich erstmal das Problem des Bauträgers.
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  4. #3

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    das ist aber eigentlich erstmal das Problem des Bauträgers.
    hallo
    und wer hat das problem an zweiter stelle?
    imprägniert gegen was, gegen feuchtigkeit das glaubt der doch selber nicht.
    das gelbe zeug ist holzschutz gegen holzschädlinge.
    wieso kamin betonieren ???????

    gruss aus de pfalz
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  5. #4
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    HI,
    "Kamin betonieren".
    Da habe ich mich, glaube ich, falsch ausgedrückt.
    Der soll, glaube ich, gemauert werden.

    Da wo das Holz sichtbar sein wird, haben wir schon mit weißer Farbe vor Montage dick gestrichen.

    Das "Gelbe Zeugs" ist bei uns so richtig kräftig.
    Bei anderen Häusern sieht das eher blass Gelb aus.
    Ich denke die haben da schon ordentlich drauf gehauen.

    @Anfauglir
    Du hast recht, dass das erste einmal das Problem des Bauträger ist.
    Auf unser Anmahnen meinte dieser, dass wir ja schließlich 10 Jahre Garantie hätten. Was ist das aber bei einem Haus?

    Ihr meint also, ich brauche mir erst einmal keine Sorgen zu machen?

    Was meint ihr zu der bevorstehenden Kälteperiode?
    Eher gut, oder schlecht?

    Grüße
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  6. #5
    Avatar von Niko B
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    Einbaufeuchte

    Hallo,

    für die Einbaufeuchte gibt es Grenzwerte nach VOB und DIN 1052. Sie darf maximal 20% betragen. Das kann man ja leicht nachmessen und sehen ob der Holzschutz hydrophob ist.

    Allerdings gilt das in der Regel für den Einbau und da war es vermutlich trocken ... wenn schon Abnahme war bist du vielleicht auch schon selbst für das Abdecken mit Planen verantwortlich.

    Wenn das Holz feuchter als 20% ist kann es durch Quellen und Schwinden zu Problemen kommen ... auch zu erhöhter Rißbildung ... und bei luftdichtem Einbau auch zu Schimmel.

    Viele Grüsse,
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  7. #6
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    ????? beim Bauträger für den Dachstuhl haften ???
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  8. #7

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    Wenn Ihr den Sichtbereich der Sparren gestrichen habt, und die sich jetzt von Oben volllaufen lassen, kann die Farbe abblättern oder das Holz unter der Farbe schimmeln, je nachdem was das für Farbe ist. Das wird aber wohl erst passieren, wenn es wieder richtig warm wird...
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  9. #8

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    Zitat Zitat von Niko B Beitrag anzeigen
    ... wenn schon Abnahme war bist du vielleicht auch schon selbst für das Abdecken mit Planen verantwortlich....

    mann, mann....

    das ist ein BT!!!!!

    das bauwerk ist im besitz des BT`s.
    der AN darf zufrieden sein, sich überhaupt auf der baustelle
    herumtreiben zu dürfen...
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  10. #9
    Avatar von Anfauglir
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    Zum Holzschutzmittel:

    Die (hier gelbe) Farbe ist oft nur ein Kontrollmittel, dass das Holz auch überall vom Holzschutzmittel erreicht wurde. Wasserfeste Farbe bedeutet nicht unbedingt wasserfestes Holzschutzmittel.

    Bei Bewitterung muss das HSM das Prüprädikat "W" besitzen, sonst ist es nach einer gewissen Bewitterungszeit nicht mehr, oder nicht mehr in ausreichender Konzentration vorhanden.

    Ich nehme mal an, auch ein Bauträger muss bei Übergabe des Hauses einen Imprägniernachweis liefern, da steht das Prüfprädikat drauf.

    Falls ich das Bauträgerkonzept richtig verstanden habe (wobei ich auch aus nachfolgenden Gründen eigentlich kein Verständnis dafür habe), kannst du jetzt bei sturem BT überhaupt nichts tun. Du kannst bei Übergabe sicher Mängel beanstanden, bei Verdacht auf nicht mehr wirksammen Holzschutz heißt das dann: Holz freilegen, Proben nehmen, im Labor testen lassen und einsehen, dass ein nachträglicher chemischer Holzschutz nicht sinnvoll ausführbar ist.



    Aber mal anders: Kein vernünftiger Bauunternehmer lässt einen trockenen Dachstuhl (und damit den Rest des Rohbaus weiterhin) bewittern, wenn es sich vermeiden lässt.
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  11. #10

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    schlechte Witterung

    Hier wird über ein Thema diskutiert, wie es gerade eine menge Bauten haben.
    Es dürfte wohl nicht nur den Dachstuhl betreffen, denn der Schneee der regen usw. liegt auf der obersten Decke läuft in Keller usw.
    Jeder der nach geschlossenem Dach meint er könne gleich mit dem Innenausbau und Trockenbau weiter machen sollte sich über die Folgen im klaren sein.
    Ersteinmal sollte alles vernünftig trocken sein, angefangen bei dem Holz das mit Dämmung verfüllt wird und dann Beim Bauträger vermutlich mit einer PE-Folie Dampfsperre geschlossen wird.
    Resultat, NASS IST EINGEPACKT.
    Es sollte für eine Abtrockenzeit gesorgt werden dann kann alles ganz vernünftig weiter gehen.
    Wie die Feuchtigkeit den gestrichenen Vorsprüngen schadet oder gut tut kann von hier aus nicht erkannt werden.

    gruß Roller

    Das Holz wird im großen kein Schaden davon tragen aber es sollte vor der weiterarbeit wieder trocken sein.
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  13. #11
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    H,
    der BT hat bis jetzt sehr gut gearbeitet und auch alle die mit ihm zu tun hatten, welche wir kennen, haben nur positives Berichtet.
    Das Problem ist, dass die Temperaturen als weiter nach unten gehen und Schnee melden.
    D.h. es wird wohl so kommen, dass das Dach vielleicht erst Anfang Januar drauf kommt.

    Der BT meinte, er setze alles mögliche in Bewegung damit das Dach noch vor Weihnachten drauf kommt. Leider muss aber nun zuerst der Rohbauer noch einmal kommen und mauern. Aber zum mauern wird es langsam zu kalt, wenn ich das richtig verstanden habe, geht da unter 0 Grad nix mehr, sonst gefriert das Zeug. Oder kann er die Steine auch kleben? Es sind diese roten Ziegelsteine.

    Ich bin am überlegen langsam mal einen Gutachter zu suchen, welcher das Thema verfolgt, um dann bei der Abnahme eventuelle Bedenken schriftlich zu fixieren, Was meint Ihr?
    Oder ist das Geld rausgeschmissen?

    Grüße
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  14. #12

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    Mhhhh...

    Unterdeckbahn drauf, die Giebel so befestigen das man sie öffnen kann und dann kann der Bau trocken überwintern...

    Oft geht das
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